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Synonyms for: jemandem by OpenThesaurus
(Mithilfe erwünscht!)
wortgewandt; spritzig; keine Antwort schuldig bleiben; zungenfertig; mundfertig; geistesgegenwärtig; mit flinker Zunge; nie um eine Antwort (verlegen)sein; nicht auf den Mund gefallen (ugs.); schlagfertig (Hauptform); (immer) die passende Antwort (parat) haben; (jemandem) nichts schuldig bleiben; flinkzüngig (geh., selten)
Beistand; Stab und Stütze (bibl.) (geh., fig.); Erleichterung; Unterstützungsangebot; Hilfestellung; Betreuung; Hilfe (Hauptform); Unterstützung; helfende Hand (fig.); Rückendeckung; Support (Jargon, engl.); Kooperation; (jemandem) Stütze (sein) (altertümelnd)
liken (ugs., engl.); mögen; gerne mögen; (etwas) für gut befinden; (jemandem) belieben; (sich) loben (geh.); abfahren auf (ugs.); ich lobe mir (geh.); stehen auf (ugs.); eine Vorliebe haben für; (sich) begeistern für; (ganz) begeistert sein von
anblasen (ugs.); rüffeln; rundmachen (ugs.); fertigmachen (ugs.); anfahren (ugs.); zur Schnecke machen (ugs., fig.); ausschimpfen; anschnauzen; anranzen (ugs.); ausschelten; scharf kritisieren; (scharf) zurechtweisen (Hauptform); die Leviten lesen (ugs., fig.); angiften (ugs.); rummeckern (an jemandem) (ugs.); zur Minna machen (ugs., veraltend); anpflaumen (ugs.); auseinandernehmen (ugs.); abwatschen (ugs.); beschimpfen; zur Sau machen (ugs.); anmeckern (ugs.); zusammenscheißen (derb); anraunzen (ugs.); anherrschen; zusammenfalten (ugs., fig.); anpfeifen (ugs.); (jemandem) seine Meinung geigen (ugs.); (jemandem) den Kopf abreißen (fig.)
(jemanden) ausbooten; (jemanden) ausspielen; (jemanden) ausmanövrieren; (jemanden) ein Schnippchen schlagen (ugs.); (jemandem) zuvorkommen; (jemanden) ausstechen
darauf aus sein (zu); (sich) (etwas) angelegen sein lassen (geh.); (einer Sache) Sorge tragen (geh.); (sich) (einer Sache) befleißigen (geh.); (sich) bemühen (um); (es sich) zur Aufgabe machen; (sich) mühen; (sich) (alle) Mühe geben; sich ins Zeug legen; (sich) kümmern; (jemandes ganzes) Dichten und Trachten (geh., veraltet); (für etwas) Sorge tragen; (seine) Aufgabe darin sehen; (jemandem) wichtig sein (ugs.); bestrebt sein
verprügeln (Hauptform); versohlen (ugs.); einprügeln (auf); vermöbeln (ugs.); (jemandem) rutscht die Hand aus (ugs.); (die) Hand erheben (gegen); schlagen; verwichsen (ugs.); verdreschen (ugs.); (jemandem) die Hucke vollhauen (ugs.); (jemandem) eine Abreibung verpassen (ugs.); windelweich prügeln (ugs.); (sich) vergreifen an; verhauen (ugs.); verkloppen (ugs.); einschlagen (auf); abschwarten (ugs.); eindreschen (auf)
(jemanden) ins Gerede bringen; verleumden; schmähen; (jemandem etwas) nachsagen; zynisch beschreiben; verhöhnen; Sünden anderer aufzeigen; herabsetzen; anschwärzen (ugs.); (jemandem etwas) ans Zeug flicken (ugs., veraltend); schlecht reden (über); verunglimpfen; kein gutes Haar lassen (an) (ugs.); (jemandem etwas) andichten (ugs.); schlechtmachen; in Misskredit bringen; in Verruf bringen; (über jemanden negative) Behauptungen in die Welt setzen; (jemandem etwas) unterstellen; diffamieren; (jemandem etwas) anhängen; Lügen verbreiten (über); (jemandem) die Ehre abschneiden; diskreditieren
zu verstehen geben; mit dem Zaunpfahl winken (ugs.); durchklingen lassen; andeuten; erkennen lassen; anklingen lassen; signalisieren; zu erkennen geben; einfließen lassen; anzeigen; (einen) Wink geben; (jemandem etwas) bedeuten (dass / zu + Inf.) (geh.); durchblicken lassen; insinuieren
beschämend; daneben (ugs.); hochnotpeinlich (Verstärkung) (ugs.); blamabel; vor Scham im Boden versinken (fig., variabel); (jemandem) die Schamesröte ins Gesicht treiben (fig.); (jemandem) unangenehm; peinlich (Hauptform)
(ein) Schattendasein fristen(d); unbeachtet (Hauptform); (ein) Mauerblümchendasein führen (ugs.); (ein) Mauerblümchendasein fristen(d) (ugs.); (jemandem / einer Sache wird) keine Beachtung geschenkt; vernachlässigt
(mit jemandem/etwas) Schindluder treiben (ugs., abwertend); ausnutzen (zu); zweckentfremden; (jemanden) (nur) benutzen (negativ); nicht bestimmungsgemäß gebrauchen; ausnützen; schamlos ausbeuten (abwertend); missbrauchen (für) (negativ); missbräuchlich verwenden
einsenden; schicken (an); senden; zusenden; (jemandem etwas) zuleiten; übersenden; übermitteln (an); einschicken; zukommen lassen; zuschicken; senden (an)
für die Katz (ugs.); außer Spesen nichts gewesen (ugs., Spruch); da kommt nix bei rum (ugs., salopp); (an/bei jemandem/etwas ist) Hopfen und Malz verloren (ugs.); kannst du vergessen (ugs.); dabei kommt nichts (he)rum (ugs.); vergebens; frustran (medizinisch) (fachspr.); vergebliche Liebesmüh (ugs.); für die Tonne (ugs.); fruchtlos (Anwaltsdeutsch) (Jargon); vergeblich (Hauptform); erfolglos; umsonst; für nichts und wieder nichts (ugs.); ohne Erfolg; vergebene Liebesmüh (ugs.); kannst du knicken (ugs.)
blenden; glänzen; grell leuchten; überstrahlen; (jemandem) grell ins Gesicht leuchten (variabel)
in jemandes Verantwortung liegen; in jemandes Zuständigkeit fallen; (jemandes) Aufgabe sein; zu jemandes Obliegenheiten gehören (geh.); (jemandes) Zuständigkeit unterliegen; zuständig (sein); in jemandes Ressort fallen (fig., veraltend); für etwas bezahlt werden; in jemandes Zuständigkeitsbereich fallen; zu jemandes Aufgaben gehören; (jemandem) obliegen; (für etwas) verantwortlich (sein); betraut (mit) (geh.)
(zu jemandem) passen; (für jemanden) der (die) richtige sein; (für jemanden) geeignet (sein)
durchrufen (ugs.); durchklingeln (bei jemandem); anklingeln; telefonisch kontaktieren; telefonieren; ein Telefon geben (ugs., schweiz.); (sich) ans Telefon hängen (ugs.); anrufen (jemanden / bei jemandem); (ein) Telefongespräch führen; telefonisch in Kontakt treten; zum Hörer greifen (ugs.); antelefonieren (ugs.)
zutraulich; handzahm; (jemandem) aus der Hand fressen; domestiziert; lammfromm; zahm; an Menschen gewöhnt; gezähmt
fangen; hochnehmen (ugs.); schnappen (ugs.); zu fassen kriegen; (wieder) einkassieren (ugs., fig., salopp); festnehmen; greifen; auffliegen lassen; arripieren (geh., veraltet); packen (ugs.); kaschen (ugs.); ergreifen; (jemandes) habhaft werden; erwischen; hopsnehmen (ugs.); fassen; kriegen (ugs.); hoppnehmen (ugs.); aufbringen (Schiff) (fachspr., Jargon); (jemandem) das Handwerk legen (fig.); ausheben; hochgehen lassen; ertappen; stellen; am Schlafittchen packen (ugs.); aufgreifen; verhaften; kassieren (ugs.)
zum Altar führen; zur Frau nehmen; (jemandem) das Jawort geben (ugs.); standesamtlich heiraten; (eine) Familie gründen; (jemandem) das Ja-Wort geben (ugs.); Hochzeit machen (ugs.); (sich) (mit jemandem) verehelichen (geh.); (sich) das Ja-Wort geben (ugs.); Hochzeit feiern; in den (heiligen) Stand der Ehe (ein)treten; Mann und Frau werden; heiraten (Hauptform); (jemanden) freien (geh., veraltet); (sich) vermählen; (sich) trauen lassen; (jemandem) die Hand fürs Leben reichen; kirchlich heiraten; (den) Bund fürs Leben schließen; (jemanden) ehelichen (Amtsdeutsch); (den) Bund der Ehe eingehen; zum Mann nehmen; Hochzeit halten; (die) Ehe mit jemandem eingehen; (sich) das Jawort geben (ugs.); (den) Bund der Ehe schließen (geh.); in den Hafen der Ehe einlaufen (fig.)
(eine) Lanze brechen für (jemanden / etwas) (fig.); (jemandem) den Rücken stärken (fig.); behilflich sein; protegieren (geh.); (jemandem) hilfreich zur Seite stehen; beistehen; (jemandem) den Weg ebnen (fig.); supporten (ugs., engl.); begünstigen; unterstützen (Hauptform); (jemanden) unter seine Fittiche nehmen (ugs.); fördern; (jemandem) unter die Arme greifen (ugs., fig.); (jemandem) die Steine aus dem Weg räumen (fig.)
infrage stellen; zweifeln (an); anzweifeln; beargwöhnen; kaum glauben können (was man sieht); nicht glauben (wollen); (jemandem etwas) nicht abnehmen (ugs.); (einer Sache) misstrauen; ins Reich der Fabeln verweisen (geh.); kaum glauben können (was man zu hören bekommt); nicht (so) recht glauben (wollen) (ugs.); in Zweifel ziehen; skeptisch sein; in Frage stellen; bezweifeln; Zweifel hegen
wertvoll; vortrefflich; kostbar; lohnenswert; unübertrefflich; erstrebenswert; (jemandem) lieb und teuer; erlesen; köstlich; prachtvoll
informiert werden; zu Gehör bekommen; (etwas) mitkriegen (ugs.); Bescheid bekommen; (jemandem) zu Ohren kommen; Kenntnis erlangen (von) (Amtsdeutsch); (von etwas) in Kenntnis gesetzt werden; herausbekommen; erfahren; sagen hören (ugs.)
jemandem unterstellt sein; jemandem unterstehen
genau richtig kommen; (sehr) recht sein; (jemandem) passen; (jemandem) ins Konzept passen; (jemandem) kommod sein (regional); (mit etwas) vereinbar sein; (jemandem) (gut) in den Kram passen (ugs.); gerade recht kommen; (jemandem) zupasskommen; gelegen kommen
beunruhigt sein (wegen) (ugs.); (sich) grämen; (sich) beunruhigen (um); in Sorge sein; (sich) Gedanken machen; (jemandem) Kopfzerbrechen bereiten (ugs.); schlaflose Nächte haben (ugs., fig.); (sich) sorgen; (sich) Sorgen machen; (sich) härmen (über, um, wegen); (sich) Kummer machen (um) (ugs.)
sklavisch; unterwürfig; devot; speichelleckerisch; untertänig; hörig; blind ergeben; hündisch; (jemandem) untertan (geh.); knechtisch; kriecherisch; servil (geh.)
(jemandem ist etwas) nicht ganz geheuer; (jemandem ist) unbehaglich (bei); (jemandem ist) ungemütlich (bei); (jemandem ist / wird) mulmig (bei); (jemandem ist) unwohl (bei)
(jemandem) deutlich die Meinung sagen (ugs.); (jemandem) zeigen, wo es langgeht (ugs., fig.); (jemandem) die Schuhe aufpumpen (ugs., fig.); (jemandem) den Kopf waschen (ugs., fig.); tadeln (Hauptform); (jemandem) die Leviten lesen; (jemanden) zusammenfalten (ugs.); (jemandem) eine (dicke) Zigarre verpassen (möglicherweise veraltend) (ugs.); (jemandem) aufs Dach steigen (ugs., fig.); (sich jemanden) vorknöpfen (ugs.); (jemandem) einen Verweis erteilen (Amtsdeutsch); zurechtstutzen (ugs., fig.); (jemandem) den Marsch blasen (ugs., veraltend); (jemandem) zeigen, wo der Hammer hängt (ugs., fig.); (jemandem) die Flötentöne beibringen (ugs., fig.); zurechtweisen; (jemandem) die Meinung geigen (ugs.); ausschelten; rügen; (jemanden) auf Vordermann bringen (ugs.); (jemandem etwas) ins Stammbuch schreiben (fig.); (jemanden) Mores lehren (geh.); (jemandem) den Arsch aufreißen (derb); (jemanden) lang machen (ugs.); zur Ordnung rufen; admonieren (geh., veraltet); (jemandem) Bescheid stoßen (ugs.); ermahnen; rüffeln; (jemandem) eins auf den Deckel geben (ugs.); (jemandem) heimleuchten; (jemanden) frisch machen (ugs., fig.); abmahnen (fachspr., juristisch); (jemandem) eine (deutliche) Ansage machen (ugs.); schelten; (jemandem) die Hammelbeine langziehen (ugs., fig.); (jemanden) auf Linie bringen (ugs.); (jemandem) eine harte Rückmeldung geben; ausschimpfen; (jemandem) zeigen, wo der Frosch die Locken hat (ugs., fig.); scharf kritisieren; zusammenstauchen (ugs., fig.); verwarnen
auf freien Fuß setzen; in die Freiheit entlassen; laufen lassen; (jemandem) die Freiheit wiedergeben; loslassen; freisetzen; (jemandem) die Freiheit schenken; entlassen; losgeben; (jemanden) aus der Haft entlassen; freilassen
ernähren; verpflegen; verköstigen; (jemandem etwas) zu essen geben; beköstigen; nähren; (jemandem) Essen geben; füttern; bewirten
(jemandem) eine Gefälligkeit erweisen; (jemandem) einen Gefallen tun; (jemandem) zu Gefallen sein (geh., veraltet); (jemandem) einen Gefallen erweisen; (jemandem) eine Freude machen; gefällig sein
explodieren; (jemandem) um die Ohren fliegen (ugs., auch figurativ); hochgehen (ugs.); platzen; detonieren
(gesundheitlich) belasten; gehen (auf); belastend sein (für); in Mitleidenschaft ziehen; (jemandem) schlagen auf
(jemandem) seine Aufwartung machen; visitieren; (jemandem) auf die Bude rücken (ugs., salopp); (bei jemandem) Station machen; (jemanden) (mit seinem Besuch) beehren (ironisierend); kommen (ugs.); einen Besuch abstatten; zu Besuch kommen; (sich) begeben zu; aufsuchen; besuchen (Hauptform); eine Visite abstatten (geh., veraltet); (sich) blicken lassen (ugs.)
vom Winde verweht; vermisst (werden); verschollen; entschwunden; fort; dahin (geh.); verschütt gegangen (ugs.); perdu (ugs., franz.); spurlos verschwunden; futsch (ugs.); verloren gegangen; flöten gegangen (ugs.); von Windows verweht (ugs., scherzhaft); sonst wo (ugs.); nicht aufzufinden; futschikato (ugs., scherzhaft); wie weggeblasen (ugs.); abhanden gekommen (ugs.); nicht auffindbar; hat sich verflüchtigt; wie vom Erdboden verschluckt (ugs.); (sich) in Luft aufgelöst haben (ugs.); flöten (ugs.); nicht zu finden; unauffindbar; von jemandem fehlt jede Spur; hops (ugs.); weg (Hauptform); verschwunden; verloren
beteuern; asserieren (geh.); affirmieren (geh.); betonen; (fest) behaupten; (jemandem) Brief und Siegel geben (auf) (fig., sprichwörtlich); versichern
Schulden (bei mir / uns); ausstehende Zahlungen (von Kunden an mich); (von jemandem) noch was zu kriegen haben (ugs.); (eine) ausstehende Zahlung (eines Kunden an mich); Rückstände (von Kunden gegenüber meinen (verbrieften) Forderungen); Forderungen; offene(r) Posten; ausstehende Forderung; noch was zu holen haben (ugs.); offene (eigene) Rechnungen; Forderung; (im) Rückstand (eines Kunden mit einer Zahlung); ausstehende Forderungen; Außenstände
stigmatisieren; (öffentlich) anprangern; den Stab brechen über (ugs., fig.); ächten; richten (archaisierend); beredte Klage führen (über) (geh.); unter Beschuss nehmen (fig.); brandmarken; (hart) kritisieren; verurteilen; ins Gericht gehen (mit); (jemandem) ans Bein pinkeln (ugs., fig.); geißeln; an den Pranger stellen (fig.); verdammen; öffentlich beschuldigen; (das) Urteil sprechen (über) (fig.)
fesseln; (jemandem) Fesseln anlegen
(jemandem etwas) geben (Hauptform); (jemandem etwas) in die Hand drücken (ugs., salopp); überreichen; ausfolgen [Ös.]; rüberwachsen lassen (ugs., Jargon, salopp, veraltend); aushändigen; reichen; übergeben; rüberschieben (ugs.); herüber reichen
(jemandem) die Zornesröte ins Gesicht treiben (fig., floskelhaft); (total) nerven (ugs.); (kräftig) ärgern; (total) abnerven (ugs.); (jemanden) wurmen (ugs.)
ausfechten; zoffen (ugs.); streiten; hadern; mit jemanden ins Gericht gehen (ugs.); fetzen (ugs.); (mit jemandem) ein Hühnchen rupfen (ugs., fig.); kabbeln (ugs.); zanken (ugs.); das Kriegsbeil ausgraben (ugs., fig.)
(sich) besprechen; mit jemandem Rücksprache halten
schließen; nicht weiterführen; (den) Betrieb einstellen; abwickeln; stilllegen; (jemandem den Laden) dichtmachen (ugs.); liquidieren; auflösen (Geschäft)
(jemanden) alt aussehen lassen (ugs.); vorbeiziehen (an); (jemanden) blass aussehen lassen; schnupfen (ugs., bair., österr.); übertreffen; (jemandem) den Rang ablaufen; überrunden; überholen; überflügeln; (jemanden) (buchstäblich) stehen lassen; (jemanden) abhängen; ausstechen; (jemanden) (weit) hinter sich lassen; übertrumpfen
aufzwängen; oktroyieren; aufoktroyieren; andrehen (ugs.); jemandem etwas aufdrängen
eine gute Meinung von jemandem haben; viel von jemandem halten; große Stücke auf jemanden halten
schlagen; bezwingen; zerfetzen (ugs.); (jemandem) (eine) Niederlage zufügen; fertigmachen (ugs.); niederzwingen; wegpusten (ugs.); übertreffen; kleinkriegen; die Luft abdrehen (fig.); besiegen; den Rest geben (ugs.); plätten (ugs.); niederringen; allemachen (ugs.)
(jemandes) Bedarf ist gedeckt (geh., Understatement); (die) Nase voll haben (von) (ugs., fig.); (es) ist gut (ugs.); zum Hals(e) raushängen (ugs., fig.); (den) Kaffee auf haben (ugs., fig.); (etwas) satt haben (ugs.); (jemandem) langen (ugs., regional); (jemandem) reichen (ugs.); (jemandem) bis hier stehen (+ Geste); (etwas) nicht mehr hören können (ugs., fig.); (von etwas) genug haben (ugs.); (jemandem) bis Oberkante Unterlippe stehen (ugs.); (die) Schnauze gestrichen voll haben (ugs., fig.); (einer Sache) überdrüssig sein (geh.); (einer Sache) müde (sein) (geh.); (etwas) überbekommen (ugs.); zum Hals(e) heraushängen (ugs., fig.); (die) Schnauze voll haben (ugs., fig.); etwas dicke haben (ugs.); (die) Faxen dicke haben (ugs.); (etwas) leid sein (Hauptform); (jemandem) zu dumm werden (ugs.); mit seiner Geduld am Ende sein; (jemandem) zu dumm sein (ugs.); (jemandem) bis da stehen (+ Geste) (ugs.); (jemandem) zu blöd werden (derb); (die) Nase gestrichen voll haben (ugs., fig.)
ausweichende Antworten geben; (jemanden) im Unklaren lassen; vertrösten; schmoren lassen (ugs., fig.); hinhalten; trösten (mit); (sich jemanden) warm halten (ugs., fig.); Katz und Maus spielen (mit jemandem) (ugs.); ausweichen; zappeln lassen (ugs., fig.); (jemanden auf etwas) warten lassen; abspeisen (ugs.); Zeit gewinnen wollen
zornig; in Brast (ugs., regional); aggressiv; so einen Hals haben (+ Geste) (ugs.); erzürnt (geh.); sickig (ugs.); empört; fuchtig (ugs.); angepisst (derb); einen Hals haben (ugs.); (jemandem) gram sein (veraltet); böse (Kindersprache); in Rage; erbost; aufgebracht; pissig (derb); indigniert (geh.); in heiligem Zorn (ugs.); stinkig (ugs.); geladen (ugs.); wütend; eingeschnappt (ugs.); (einen) Hass haben auf; so eine Krawatte haben (+ Geste) (ugs.)
Klick machen (ugs.); raffen (ugs.); spannen (ugs.); begreifen; fassen; erfassen; durchblicken (ugs.); blicken (ugs.); klar sehen; (sich jemandem) erschließen (geh.); (jemandem) eingehen (geh.); aufnehmen; überreißen (ugs.); hinter etwas steigen (ugs.); dahintersteigen (ugs.); kapieren (ugs.); rallen (ugs., regional); schnallen (ugs.); durchschauen (ugs.); verarbeiten; checken (ugs.); (bei jemandem) fällt der Groschen (ugs., fig.); durchsteigen (ugs.); verstehen (Hauptform); durchsehen (ugs.); (sich einer Sache) bewusst werden; peilen (ugs.)
reif fürs Bett; verpennt (ugs.); müde; schläfrig; (sich) kaum noch auf den Beinen halten (können); todmüde; schlaftrunken; hundemüde; dösig (ugs.); verschlafen; (sich) Streichhölzer zwischen die Augen(lider) klemmen (ugs.); sterbensmüde; übernächtigt; (jemand) kann kaum die Augen aufhalten; unter Schlafmangel leiden; (jemandem) fallen die Augen zu; schlafbedürftig; übermüdet; vor Müdigkeit umfallen
zufrieden lassen; nicht reizen; (von jemandem) weichen (geh., veraltet); nicht ärgern; in Frieden lassen; nicht belästigen; in Ruhe lassen; nicht behelligen
konform gehen (mit); bei jemandem sein (ugs.); unterschreiben; einiggehen; bestätigen; konformgehen (mit); billigen; jedes Wort unterschreiben können (ugs.); (sich) anschließen; einer Meinung sein; bedienen (Klischee, Vorurteil); im Einklang stehen; Zustimmung signalisieren; übereinstimmen; Ja sagen (zu); beipflichten; gleicher Meinung sein (Hauptform); empfehlen; einverstanden (sein); recht geben; etwas gutheißen; (sich) einverstanden erklären; zustimmen
(das) kommt gut (ugs.); jemandem gefallen; jemanden ansprechen
hingerissen sein (von); (an jemandem) einen Narren gefressen haben; (einer Sache/jemandem) verfallen sein; Feuer und Flamme sein (ugs.); verzückt sein; begeistert sein; entzückt sein; hin und weg sein (von etwas) (ugs.); (etwas, jemandem) erlegen sein; schwärmen (von)
enthaupten; (jemandem) den Kopf abschlagen; köpfen; mit dem Schwert richten; guillotinieren; durch die Guillotine hinrichten; (einen) Kopf kürzer machen
(jemandem) Mut machen; ermuntern; (jemanden) animieren (zu); ermutigen; anspornen; stärken; (jemanden) bestärken (in); (jemanden) bringen (zu); (jemanden) stimulieren (zu); anregen; (jemanden) aufrufen (zu)
(ein) Verhältnis anfangen (mit) (ugs.); (mit jemandem) zusammenkommen; zarte Bande knüpfen (mit) (geh.); anbandeln; (ein) Paar werden; (ein) Liebesverhältnis eingehen; anbändeln; (sich) einen Freund zulegen (ugs.); (sich) anfreunden; (zwei) haben sich gefunden; (sich jemanden) anlachen (ugs.); anbändeln (mit); (sich) eine Freundin zulegen (ugs.); (sich) kriegen (ugs.); (sich) zusammentun (ugs.)
schockiert; ratlos; erstaunten Auges (humor. altertümelnd) (geh.); fassungslos; (jemandem) bleibt die Spucke weg (ugs., fig.); (jemanden) trifft der Schlag (ugs., fig.); konsterniert (geh.); außer Fassung; wie vom Schlag getroffen; entgeistert; (ganz) durcheinander (ugs., fig.); wie vor den Kopf geschlagen (ugs.); dazu fällt jemandem nichts mehr ein (ugs.); geschockt; die Welt nicht mehr verstehen (ugs.); verständnislos; (ganz) von den Socken (ugs.); verdattert (ugs.)
abledern (ugs.); (es jemandem) so richtig geben (ugs.); (kräftig) austeilen (ugs.); (derbe) vom Leder ziehen; (Schlag) versetzen; harte Geschütze auffahren (fig., variabel); (sich) mit Kritik nicht zurückhalten; (jemandem) einen einschütten (ugs.)
scheußlich; abscheulich; entsetzlich; schrecklich; widerlich; grässlich; schauderhaft; fürchterlich; (jemandem) zuwider; formidabel (geh., bildungssprachlich, veraltet); abominabel (geh., bildungssprachlich, selten); furchtbar
(jemanden) schröpfen (fig.); Geld aus der Tasche ziehen (ugs., fig.); (jemandem) das Fell über die Ohren ziehen (ugs., fig.); (jemanden um etwas) prellen; abziehen (ugs.); abzocken (ugs.); (jemanden) erleichtern um; abkassieren (ugs.); (jemanden) ausnehmen; abcashen (ugs.); (jemanden) ausnehmen wie eine Weihnachtsgans
jemanden stärken; jemandem Mut machen
(jemandem) nicht gewachsen; nicht ebenbürtig; (jemandem) nichts entgegenzusetzen haben; (jemandem) nicht Paroli bieten können; unterlegen sein; schlechter (als); zu schwach; nicht ankommen gegen; nicht stark genug; schwächer (als)
heimsuchen; (jemandem) nachsetzen; (jemanden) jagen; verfolgen; weiter verfolgen
(etwas) im Auge behalten (ugs.); zuschauen; beachten; (jemandem/etwas) Beachtung schenken; (sein) Augenmerk richten (auf); ein Auge auf etwas werfen (ugs.); (etwas) im Blick haben; bewachen; zusehen; beobachten; (ein) waches Auge haben (auf); (etwas) in Evidenz halten [Ös.]; hüten
jemanden lieben; jemandem gegenüber zärtlich werden
versanden (ugs.); ins Leere laufen (mit); im Sand verlaufen (ugs.); nicht weiterverfolgt werden; genauso gut hätte ich (+ absurde Handlung) (ugs.); wirkungslos bleiben (Hauptform); (sich) verlaufen; nichts bewirken; verplätschern (ugs.); nicht vorankommen; (sich) in Luft auflösen (ugs.); (sich) in Wohlgefallen auflösen (ugs.); im Leeren verlaufen; (sich) totlaufen (ugs.); zu nichts führen; (sich) in Rauch auflösen (ugs.); nicht weiterkommen (mit); verläppern (ugs.); nichts herauskommen (bei); vergebliche Liebesmüh sein (ugs.); im Sande verlaufen (ugs.); wirkungslos verpuffen; im Nichts verlaufen; nicht helfen (ugs.); nicht fruchten (bei jemandem); verpuffen; (sich) verlieren; nichts bringen (ugs.)
anempfehlen (geh.); ans Herz legen (ugs., fig.); raten; schmackhaft machen; Rat geben; (jemandem) zuraten; nahelegen; vorschlagen; empfehlen; anraten
Muffensausen haben (ugs.); (die) Hosen gestrichen voll haben (Verstärkung) (ugs.); (jemandem) bang(e) (zumute) sein (veraltet); (jemandem) geht der Arsch mit Grundeis (derb); bangen; (die) Hosen voll haben (ugs.); (das) Herz in der Hose (haben / tragen) (veraltend); (sich) fürchten; (jemandem) geht die Muffe (1 zu 1000) (ugs.); (sich) ängstigen; bibbern (ugs.); vor etwas Gamaschen haben (veraltet); (den) Flattermann kriegen (ugs.); Schiss inne Buchs haben (ugs., regional); befürchten; (jemandem) geht der Arsch auf Grundeis (derb); Angst haben; (etwas) fürchten; (jemandem) geht die Düse (derb)
(sich) elend fühlen; (sich) mies fühlen; (jemandem) geht es nicht gut
hinausbefördern (ugs.); des Saales verweisen (geh.); (jemandem) die Tür weisen (geh.); rauswerfen (ugs.); rausschicken (ugs.); (jemanden) hinauskomplimentieren (geh.); ausquartieren; expedieren (abwertend); wegschicken; vor die Tür setzen (ugs.); rausschmeißen (derb); hinausschicken; nach Hause schicken; entfernen; hinauswerfen; (jemandem) zeigen, wo die Tür ist
löchern; (jemanden) drängen (zu); (auf jemanden) eindringen; bitteln und betteln (ugs.); befallen; belagern (ugs.); unter Druck setzen; (jemandem) zusetzen; (in jemanden) dringen (geh., veraltet); beknien; (jemanden) in Bedrängnis bringen; (jemandem) auf den Pelz rücken (ugs.); traktieren; (jemandem) auf die Pelle rücken (ugs.); im Nacken sitzen; keine Ruhe geben (ugs.); bedrängen; nicht in Ruhe lassen (mit) (ugs.); drangsalieren; (jemandem) die Hölle heiß machen (ugs.)
jemanden reinlegen; jemanden betrügen; jemanden hintergehen; jemandem die Treue brechen
(sich) zanken; (sich) in den Haaren liegen (ugs.); (sich) in den Haaren haben (ugs.); über Kreuz liegen (mit); (sich) fetzen (ugs.); (sich) streiten (Hauptform); (sich) balgen; (sich) beharken; Krach haben (ugs.); im Streit liegen; in Streit liegen (mit); auf Kriegsfuß stehen (mit jemandem) (fig.); (sich) streiten wie die Kesselflicker (ugs.); (sich) herumstreiten (ugs.); (sich) herumzanken (ugs.); im Clinch liegen (mit); (sich) zoffen (ugs.); (sich) kabbeln (ugs.); (sich) befehden; Streit haben; (sich) kampeln (ugs.)
(einer unerwünschten Aktivität) einen Riegel vorschieben (fig.); (einem illegalen / fragwürdigen / finsteren ...) Treiben ein Ende machen; (einer unliebsamen Aktivität) ein Ende bereiten; unterbinden; inhibieren (fachspr.); dafür sorgen, dass etwas aufhört (ugs.); (einen) Sumpf trockenlegen (fig.); (einen) Sumpf austrocknen (fig.); (eine Handlung) stoppen; (jemandem) das Handwerk legen (fig.)
(eine) Tracht Prügel verabreichen; jemanden verwamsen (ugs.); körperlich bestrafen; jemanden verkloppen; jemanden vertobaken (ugs., norddeutsch); (jemanden) züchtigen; (jemandem) den Hosenboden strammziehen (ugs.); (jemanden) verprügeln; (jemanden) abreiben (ugs.); jemanden vermöbeln; jemandem eine Naht verpassen (ugs.); (jemandem) den Hintern versohlen; langen Hafer geben (selten); (eine) Tracht Prügel geben; jemanden verbimsen (ugs.); (jemanden) übers Knie legen
blockieren; (jemandem) Knüppel zwischen die Beine werfen (ugs., fig.); reingrätschen (ugs., fig.); abblocken; nicht mitspielen; (sich jemandem) in den Weg stellen (fig.); (sich) querstellen (ugs.); abhalten; hemmen; mauern (ugs.); Steine in den Weg legen (ugs., fig.); (jemandem) entgegentreten; obstruieren; behindern; versperren; blocken (ugs.); verhindern; (sich) sperren; hindern; abwehren; (den) Weg versperren (fig.); (ein) Hemmnis bilden; stoppen (Pläne, Verfahren, Vorgang)
Hilfe leisten; (sich) nützlich machen; beistehen; assistieren; mit anfassen (ugs.); zur Hand gehen; behilflich sein; mit anpacken (ugs.); (jemandem) die Stange halten (ugs.); (jemandem) die Hand reichen (ugs.); beispringen; sekundieren; unterstützen; fördern; helfen (Hauptform); mithelfen; (mit) Hand anlegen
(sich) gemerkt haben (ugs.); behalten haben (ugs.); nicht vergessen haben (ugs.); (sich) entsinnen; (jemandem) gegenwärtig sein (geh.); (jemandem) erinnerlich sein (geh.); (jemandem) präsent sein (geh.); im Gedächtnis haben; noch wissen; im Kopf haben; in Erinnerung haben; memorieren (selten); (sich) erinnern; (jemandem) im Gedächtnis sein; erinnern
(jemanden) treffen; zusammenfinden; (jemanden) sehen (ugs.); (jemandem) begegnen
für (jemanden) etwas übrig haben (ugs., fig.); mit jemandem gut können (ugs.); mit jemandem können (ugs.); (gut) leiden können; gernhaben; liebgewonnen haben; ins Herz schließen (ugs.); lieb gewonnen haben; gut ausstehen können (ugs.); sympathisch finden; ans Herz gewachsen (sein) (ugs., fig.); mögen; leiden mögen; in sein Herz geschlossen haben (ugs.); lieb haben; liebhaben; gewogen sein (geh.)
auf 180 sein (ugs.); (das) kalte Kotzen kriegen (derb); rotsehen (ugs.); (jemanden) packt der helle Zorn (geh.); kurz vorm Explodieren sein (ugs.); in die Luft gehen (ugs.); sehr erbost sein; hochgehen wie ein HB-Männchen (ugs., veraltet); auf hundertachtzig sein (ugs.); an die Decke gehen (ugs.); in Wut geraten; (jemandem) platzt (gleich) der Kragen (ugs.); mit der Faust auf den Tisch hauen; (die) Wut kriegen; in Rage kommen; (jemanden) packt die Wut; (jemandem) geht das Messer in der Tasche auf (ugs., fig.); rasend werden (ugs.); böse werden (ugs., Kindersprache); sehr wütend sein; die Platze kriegen (ugs.); sehr aufgebracht sein; kurz vorm Überkochen sein (ugs.); in die Luft fliegen (ugs.); mit der Faust auf den Tisch schlagen; hochgehen wie eine Rakete (ugs.); sehr zornig sein; in Rage geraten; zürnen (geh., veraltet); (gleich) Amok laufen (Übertreibung) (ugs.); (die) kalte Wut kriegen; wütend werden; sehr erregt sein
betrübt; freudlos; lustlos; bekümmert; niedergeschlagen; (jemandem ist) schwer ums Herz; niedergedrückt; nicht aufzuheitern; geknickt (ugs.); unfroh; gedrückt; dasitzen wie ein Häufchen Elend (ugs.); bedrückt; trübselig; resigniert; unlustig (ugs.); unglücklich; traurig (Hauptform); trübsinnig; kummervoll
auferlegen; aufnötigen; aufbürden; (jemandem etwas) an den Hals hängen (ugs., fig.); aufdrücken; (jemandem etwas) ans Bein binden (ugs., fig.); aufhalsen (ugs.); zwangsbeglücken (mit) (ugs.); aufzwingen; oktroyieren (geh.); aufoktroyieren; (jemandem etwas) aufs Auge drücken (ugs.); aufbrummen (ugs.)
jemandem etwas geigen (ugs.); rüffeln; tadeln; schimpfen; schelten
(jemandem) auf den Wecker fallen (ugs.); Überdruss / Ablehnung hervorrufen; (jemandem) auf den Sack gehen (derb); (jemandem) auf die Nüsse gehen (derb); ...schreck; (jemandem) auf den Senkel gehen (ugs.); lästig werden; (jemandem) auf den Zeiger gehen (ugs.); (jemanden) auf den Mond schießen (können) (ugs., fig.); (jemandem) auf die Nerven gehen; nerven; (jemandem) auf den Wecker gehen (ugs.); (jemandem) auf den Keks gehen (ugs.); (jemandem) den letzten Nerv rauben (ugs.); (jemandem) auf die Eier gehen (derb)
ablenken; in Anspruch nehmen; belästigen; (jemandem) Umstände machen; (jemanden) stören (Hauptform); nerven (ugs.); unterbrechen; behelligen; inkommodieren (geh., lat.); molestieren (geh., lat., veraltend); irritieren; Unbequemlichkeiten bereiten
(intime) Details preisgeben; (jemandem etwas) auf die Nase binden (ugs., fig.); vor den Augen der Öffentlichkeit ausbreiten; enthüllen; verraten; durchstechen (geh.); (jemandem etwas) stecken (ugs.); ausplaudern; spoilern (ugs., engl.); (Geheimnis) lüften; aus dem Nähkästchen plaudern (ugs.)
(jemandem) Sand in die Augen streuen (ugs., fig.); vertuschen; Nebelkerzen werfen (ugs., fig.); verdecken; verheimlichen; (etwas) unter den Teppich kehren (ugs., fig.); zudecken; manipulieren; verschweigen; verschleiern; in die Irre führen
(jemandem) in die Karten spielen (ugs.); (jemandem) in die Hände spielen (ugs.); (sich) vorteilhaft auswirken (für); nutzen; bereichern; aufwerten; zugutekommen; (jemandem) zu Hilfe kommen (passiv); (jemandem) in die Arme spielen (ugs.); nützen; zu jemandes Vorteil gereichen; fördern; (zu etwas) dienen; guttun; begünstigen
etwas darstellen (Person); Wirkung haben; Eindruck schinden (abwertend); (eine) Ausnahmeerscheinung (sein); (jemandem) Ehrfurcht einflößen; Eindruck machen; (jemanden) mit Ehrfurcht erfüllen; (etwas) hermachen; (jemand) von Format; (eine) (beeindruckende) Persönlichkeit sein; beeindrucken; imponierend (sein); imponieren; (ein) Statussymbol (sein); bestechen; etwas vorstellen (Person); beeindruckend sein; (eine) imponierende Erscheinung (floskelhaft, variabel); (sich) zur Geltung bringen
offen; schlankweg (ugs.); unverhohlen; direkt; schonungslos; unbeschönigt; in aller Offenheit; unverblümt; unumwunden; (jemandem etwas) ins Gesicht (sagen)
zu jemandem eine Beziehung haben; mit jemandem ein Verhältnis haben
jemanden zu etwas bringen; (jemandem) ein Angebot machen, das er nicht ablehnen kann; (jemanden) nötigen (zu); (jemanden) zwingen (zu)
in die Arme nehmen; in die Arme schließen; umranken; umschlingen; (jemandem) um den Hals fallen; umgürten; umklammern; mit beiden Armen umfangen; (jemanden) drücken; umgeben; (jemanden) umklammern; die Arme legen um; umschließen; die Arme schlingen um; (jemanden) umarmen; (jemanden) umfangen; umfassen
(jemandem etwas) attestieren; beigeben; zuschreiben; (jemandem etwas) zusprechen; zuerkennen; unterstellen; attribuieren; beimessen; prädizieren
Zuspruch finden; (es gibt) (viel) Beifall für; (jemandem) konvenieren (geh.); (jemandem) sympathisch sein; auf Resonanz stoßen (bei); nach jemandes Geschmack sein; gut ankommen (bei) (ugs.); Anklang finden (bei); (jemandem) angenehm (sein); freundlich aufgenommen werden; (gut) angenommen werden; auf fruchtbaren Boden fallen (Vorschlag, Idee) (fig.); auf Zustimmung treffen; positiv aufgenommen werden; (jemandem) passen; zusagen; auf Gegenliebe stoßen; Gefallen finden (an); (jemandem) gefallen; (jemandem) behagen; Zuspruch erfahren; akzeptiert werden; auf Sympathie stoßen; begrüßt werden
(jemandem) geschehen; (jemanden) befallen; durchstehen; durchleben; (jemanden) ereilen; durchleiden; erleiden; erleben; mitmachen (ugs.); durchmachen (ugs.); hereinbrechen (über)
(es jemandem) vorne und hinten hereinstecken (derb, fig.); betüddeln (ugs., norddeutsch); betuddeln (ugs., norddeutsch); verhätscheln; in Watte packen (fig.); hätscheln und tätscheln; (jemandem) den (eigenen) Hintern hinterhertragen (ugs.); betutteln (ugs., norddeutsch); verpäppeln; von vorne bis hinten bedienen; (jemandem) Zucker in den Arsch blasen (derb, fig.); (jemandem) den Arsch nachtragen (derb, fig., variabel); verweichlichen; verziehen; (jemandem) den Arsch pudern (derb, fig.); verzärteln; verwöhnen; (immer nur) mit Samthandschuhen anfassen (ugs., fig.); verpimpeln (ugs., regional); überbehüten; betütern (ugs., norddeutsch); (jemandem) jede Arbeit abnehmen
rüberbringen (ugs.); herüberbringen (ugs.); präzisieren; ausführen; klarmachen (ugs.); darlegen; darbringen; erläutern; erklären; (jemandem etwas) verklickern (ugs.); explizieren; vermitteln; konkretisieren; verklugfiedeln (ugs.)
anschuldigen; zum Vorwurf machen; (jemandem etwas) unter die Nase reiben (fig.); (jemandem etwas) vorhalten; Vorwürfe machen; (jemandem etwas) vorwerfen (Hauptform); (jemanden) beschuldigen; Vorhaltungen machen; (jemandem etwas) aufs Brot schmieren (ugs., fig., variabel)
(mit jemandem) verkehren; (jemanden) treffen; Kontakt haben; Umgang haben (mit); (den) Verkehr mit jemandem pflegen; in persönlichem Kontakt stehen; (häufiger) sehen
jemandem zuströmen; in Scharen zu jemandem kommen
(die) Schuld geben (an); (jemandem etwas) unterstellen; (jemanden) verdächtigen; (die) Schuld zuweisen; (jemandem etwas) zur Last legen; (jemandem etwas) anlasten
(ein) Buch mit sieben Siegeln (fig.); (jemandem) unerfindlich (geh.); nicht nachvollziehbar; aus unbegreiflichen Gründen; (es gibt) keine Erklärung (für); unklar; (jemandem) unerklärlich; schleierhaft; (jemandem) unbegreiflich; schwer verständlich; schwer nachzuvollziehen; (jemandem) ein Rätsel; keine Erklärung haben (für); unverständlich
ausgleiten; abrutschen; ausrutschen; (jemandem) die Beine wegziehen (es) (ugs.); wegrutschen
mit Vorrechten ausstatten; besser behandeln; besserstellen; bevorteilen; (jemanden) vorziehen; privilegieren; begünstigen; hervorheben; bevorzugen; bevorrechtigen; mit Privilegien ausstatten; favorisieren; (jemandem) den Vorzug geben; mit zweierlei Maß messen
(jemandem ein) Gräuel; (körperliche) Ablehnung; Ekel (Hauptform); Abscheu; (körperliche) Abneigung; Ekelgefühl(e); Aversion; Widerwille; Degout (geh., franz.); Sich-Abwenden
einstecken; durchhalten; erfahren; (jemandem) zustoßen; einen Streifen mitmachen (ugs.); verleben; überstehen; in Kauf nehmen; erleiden; miterleben; erleben; hinnehmen; durchlaufen; ertragen; auf sich wirken lassen; mitmachen (ugs.); durchmachen; am eigenen Leib erfahren; passieren; ausstehen; durchleben
totmachen (ugs.); entleiben (geh.); (jemandem) das Lebenslicht auslöschen (fig., variabel); zur Strecke bringen; abmurksen (ugs.); um die Ecke bringen (ugs.); ermorden; abservieren (ugs., salopp); ins Jenseits befördern; killen; in die ewigen Jagdgründe schicken (ugs.); (jemandem) den Garaus machen (ugs.); kaltmachen (ugs.); vom Leben zum Tode befördern (geh.); (jemandem) (den) Lebensfaden abschneiden; meucheln; umbringen; ums Leben bringen; auslöschen; tot...; ins Gras beißen lassen (ugs., fig.); ausknipsen (ugs., fig., salopp); zum Schweigen bringen; über die Klinge springen lassen (ugs., fig.); ins Nirwana befördern (ugs.); töten (absichtlich) (Hauptform); umlegen (ugs.)
überwälzen (auf); abschieben (auf); abgeben (an); andrehen; loswerden (an) (ugs.); (jemandem etwas) zuschieben; abwälzen (auf)
katzbuckeln (ugs.); liebedienern; Kratzfüße machen (ugs.); antichambrieren (geh., veraltet); speichellecken (derb); kriechen (vor); kratzfüßeln; (sich) einschleimen (bei) (ugs.); (jemandem) die Stiefel lecken (ugs., fig.); arschkriechen (vulg.)
zurückhalten; reservieren; hinterlegen; beiseitelegen; (jemandem etwas) zurücklegen; (für jemanden) auf die Seite legen
(sich mit jemandem) assoziieren; (sich jemandem) anschließen
rigide; (mit jemandem) ist nicht gut Kirschen essen (ugs.); autoritär; Haare auf den Zähnen haben (ugs., fig.); hart; rigoros; streng; strikt; unnachsichtig; katonisch (geh.)
hetzen; zur Eile treiben; Zunder geben (ugs., fig.); (jemandem) Feuer unter dem Hintern machen (ugs., fig.); vorwärtstreiben; auf Trab bringen (ugs.); auf Touren bringen (ugs.); (jemandem) Beine machen (ugs.); (jemandem) auf die Füße treten (ugs., fig.); voranbringen; (jemandem) Feuer unterm Arsch machen (derb, fig.); jagen; (jemandem) Dampf machen (Redensart); aufstacheln; vorantreiben; treiben; antreiben; scheuchen
(jemandem) die Kehle zudrücken; (jemandem) die Luft abschnüren; (jemanden) ersticken; strangulieren; (jemanden) würgen; erdrosseln; erwürgen
(sich jemandem) anvertrauen; (jemanden) ins Vertrauen ziehen; (jemandem etwas) im Vertrauen erzählen; (jemandem) sein Herz ausschütten; (jemandem etwas) im Vertrauen sagen; (jemandem etwas) anvertrauen
verlegen machen; (jemandem) Schande machen; blamieren; sehr peinlich sein; beschämen; bloßstellen
(Jemandem) eine Absage erteilen; (jemandem) absagen; (auf jmd.) verzichten
erschrecken; (jemandem) einen Schrecken einjagen; schrecken
Kreide fressen (ugs., fig.); rumschleimen (ugs.); (jemandem) Honig um den Bart schmieren (ugs., fig.); Rad fahren; hofieren; (sich) anbiedern; (sich) einschmeicheln (bei); (sich) lieb Kind machen (bei jemandem); kratzfüßeln (fig.); schleimen (ugs.); schwänzeln (ugs.); (jemandem) nach dem Mund reden; (sich) einkratzen (bei) (ugs., salopp); nachsteigen [Ös.]; (sich) ranschmeißen (ugs.); herumscharwenzeln (um) (ugs.); katzbuckeln
erbeben; (vor Angst) schlottern (ugs.); weiche Knie haben; (vor Kälte) bibbern; schauern; schaudern; (eine) Gänsehaut bekommen; zittern; erschauern; gebeutelt werden (ugs.); am ganzen Körper zittern; erschaudern; zittern wie Espenlaub (Verstärkung) (ugs.); schuckern (regional); erzittern; (jemandem) schlottern die Knie
jemandem trotzen; tapfer ertragen; erdulden
stören; (jemandem) ins Gehege kommen (ugs.); (jemandem) in die Quere kommen; (jemandem) in die Parade fahren (fig.); behindern; (jemandes) Kreise stören (geh.)
anweisen; entscheiden; verordnen; anordnen; (über etwas) befinden; regeln; diktieren; festlegen; verfügen; das letzte Wort haben (ugs., auch figurativ); bestimmen; vorschreiben; vorgeben; (jemandem etwas) verpassen (ugs.); veranlassen; aufzwingen
wenig bedacht; gedankenlos; unvorsichtig; töricht; unvernünftig; unklug; unüberlegt; dumm (von jemandem); nicht zu Ende gedacht; ungünstig
frank und frei; (so) wie (jemandem) der Schnabel gewachsen ist; geradeheraus; frei heraus; rundheraus; unverhohlen; ohne Hemmung; auf gut Deutsch (gesagt) (ugs.); (frei) von der Leber weg; einfach drauflos (ugs.); offen; frei zum Munde heraus (ironisch altertümelnd) (geh.); unverblümt
(jemandes) Aufmerksamkeit entgehen; (jemandem) untergegangen sein (ugs.); (bei) (jemandem) unter die Räder kommen (ugs., fig.); (jemandem) durchrutschen (ugs.); (jemandem) durch die Lappen gehen (ugs., fig.); (jemandem) entgehen; nicht sehen (nicht gesehen haben); (jemandem) nicht auffallen; (etwas) übersehen (haben) (Hauptform); nicht bemerken
mit jemandem mitfühlen; für jemanden Verständnis haben
(jemandem etwas) ersparen; (jemanden) verschonen
wichsen (ugs.); (sich) einen runterholen (ugs.); es sich selbst machen (ugs.); (sich) einen von der Palme wedeln (ugs.); (sich) selbst befriedigen; (sich) einen keulen (ugs.); onanieren; (sich) einen rubbeln (ugs.); es (sich/jemandem) mit der Hand machen (ugs.); masturbieren
übel nehmen; (jemandem etwas) übelnehmen (Hauptform); verdenken (negativ oder in Frage) (floskelhaft); krummnehmen (ugs.); nachtragen; verübeln; ankreiden; verargen
(jemandem) zur Gewohnheit werden (variabel); inkorporieren (geh.); verinnerlichen; zur Selbstverständlichkeit werden; (jemandem) zur zweiten Natur werden (variabel); (für jemanden) selbstverständlich werden; (sich) zur Gewohnheit machen; selbstverständlich werden (für); internalisieren (geh.); (für jemanden) zur zweiten Natur werden (variabel); (für jemanden) zur Gewohnheit werden (variabel); in Fleisch und Blut übergehen (lassen) (fig.); (sich) zu eigen (machen)
selten dämlich (Verstärkung) (ugs.); strunzendumm (ugs.); geistig nicht (mehr) auf der Höhe; hirnig (ugs.); dumm wie Schifferscheiße (derb); naturblöd (ugs.); (ein) Spatzenhirn haben (ugs.); schwachköpfig; (die) Weisheit nicht mit dem Schöpflöffel gegessen haben (ugs.); belämmert (ugs.); (jemandem) haben sie ins Gehirn geschissen (derb); beknackt (ugs.); Stroh im Kopf (haben) (fig.); doof (ugs.); irrsinnig; (die) Weisheit nicht mit Löffeln gegessen haben (ugs.); talentfrei (ironisch); (so) dumm, dass ihn die Schweine beißen (ugs.); saublöd (ugs.); idiotisch; birnig (ugs.); blöd; merkbefreit (ugs.); grenzdebil (derb); weiß nicht (mehr), was er sagt; (so dumm) dich beißen doch die Schweine im Galopp (ugs., Spruch); nicht bis drei zählen können (ugs.); dumm (Hauptform); deppert (ugs., süddt.); unterbelichtet (ugs.); (so) dumm wie 10 Meter Feldweg (ugs.); dümmer als die Polizei erlaubt (ugs.); blöde; von allen guten Geistern verlassen (ugs.); besemmelt (ugs.); stupide; nicht besonders helle; nicht (ganz) bei Trost (ugs.); unintelligent; nicht gerade helle; hohl (ugs.); (so) dumm, dass ihn die Gänse beißen (ugs.); ballaballa (ugs.); (voll) panne (ugs.); bescheuert (ugs.); keinen Grips im Kopf (haben); saudoof (ugs.); stupid; bestusst (ugs.); (total) Banane (sein) (ugs.); bedeppert (ugs.); strunzdumm (ugs.); saudumm (ugs.); strohdumm; nicht ganz dicht (ugs.); (das) Pulver nicht erfunden haben (ugs.); (so) dumm wie Bohnenstroh (ugs.); dämlich; (geistig) minderbemittelt; behämmert (ugs.); bekloppt (ugs.); strunzdoof (ugs.); weiß nicht (mehr), was er tut; dumm wie Brot (ugs.); (geistig) beschränkt; stockdumm; gehirnamputiert (derb); beschruppt (ugs.)
von uns gegangen (fig., verhüllend); nicht mehr unter den Lebenden; verschieden; seligen Gedenkens (nachgestellt); verblichen (geh.); dahingegangen; verstorben; gehimmelt (ugs.); tot; selig (nachgestellt) (veraltet); (jemand) hat es hinter sich (derb); tot und begraben (Verstärkung); gestorben; aus dem Leben geschieden; mausetot (ugs.); hat uns verlassen (fig., verhüllend); nicht mehr unter uns (weilen); nicht mehr sein; dahingeschieden; draußen geblieben (militärisch); gefallen (militärisch); unterm Torf (ugs., fig., salopp); seligen Angedenkens (nachgestellt); (seinen Verletzungen) erlegen; draufgegangen (bei) (ugs.); weg vom Fenster (ugs., fig.); mit jemandem ist es aus
(jemanden) ängstigen; (jemandem) Angst machen; (jemandem) Furcht einflößen; (jemandem) Angst einflößen; (jemandem) Angst einjagen
nicht abgeneigt; eingenommen (von); (jemandem) gewogen; zugeneigt; (jemandem / einer Sache) hold (geh., veraltet); auf jemandes Seite sein; zugetan; angetan (von); geneigt (Publikum/Leser)
(jemandem etwas) versagen; abweisen; verwehren; abschlagen; ablehnen; verweigern; abschmettern
kohabitieren (geh.); schnackseln (ugs.); (es) treiben (mit) (ugs.); (sich) lieben; einen wegstecken (ugs.); (den) Lachs buttern (derb); erkennen (biblisch); bumsen (ugs.); Geschlechtsverkehr haben; verkehren; pimpern (derb); ficken (vulg.); (jemanden) vernaschen (ugs.); Sex machen (ugs.); (seinen) ehelichen Pflichten nachkommen; Verkehr haben; Sex haben (Hauptform); (ein) Rohr verlegen (derb); nageln (derb); kopulieren (fachspr.); mit jemandem schlafen (verhüllend); poppen (ugs.); den Beischlaf vollführen (Amtsdeutsch); (jemanden) flachlegen (ugs.); es kommt zum Geschlechtsverkehr (Amtsdeutsch); koitieren (geh.); pudern (ugs., österr.); (eine) Nummer schieben (ugs.); vögeln (ugs.); Liebe machen (ugs.); rammeln (ugs.); (mit jemandem) intim werden (verhüllend); knattern (ugs.); begatten (fachspr.); bimsen (derb)
es tun (ugs.); mehr braucht jemand nicht; ausreichen; auskommen mit; (schon) hinkommen (mit) (ugs.); (jemandem) reichen; langen (ugs.); (jemandem) genügen; (gut) genug sein
in der Lage sein; fähig sein; drauf haben (ugs., salopp); beherrschen (zu); umgehen können (mit); im Stande sein (zu); vermögen (zu); (einer Sache) mächtig (sein); imstande sein (zu); (etwas) können; (etwas) beherrschen; (jemandem) gegeben sein (geh.)
(das) hintere Ende (von jemandem) (geh.); Hinterbacken (ugs.); vier Buchstaben (ugs.); Clunium (fachspr., lat.); verlängerter Rücken (euphemistisch); Podex (ugs.); Hinterteil; Steiß; Gesäß; Kiste (ugs.); Fudi (ugs., schweiz.); Regio glutealis (fachspr., lat.); Füdli (ugs., schweiz.); Pöter (ugs.); Kehrseite (scherzhaft); Nates (fachspr., anatomisch, lat.); Allerwertester (ugs.); Schinken (ugs.); Regio glutea (fachspr., lat.); Popo (ugs.); Glutealregion (fachspr., lat.); Fott (ugs., rheinisch); Futt (ugs., rheinisch); Hintern (ugs.); Pobacken (ugs.); Sitzfleisch (ugs.); Arsch (derb); Po (ugs.)
abgeben (ugs.); vermarkten; verhökern (ugs., salopp); abstoßen; zu Geld machen; in bare Münze umwandeln; vertreiben; verklopfen (ugs.); verschachern (ugs., negativ); verscherbeln (ugs., salopp); raushauen (ugs., salopp); an den Mann bringen (ugs., männl.); absetzen; verkloppen (ugs., salopp); abverkaufen; vertickern (ugs.); in klingende Münze verwandeln; loswerden (an) (ugs., salopp); (jemandem) unterjubeln (ugs., salopp); verkaufen (Hauptform); an die Frau bringen (ugs., weibl.); versilbern (ugs.); verscheppern (ugs., salopp); verscheuern (ugs., salopp); veräußern; verramschen (ugs., negativ); liquidieren (fachspr.); verticken (ugs., salopp); losschlagen
(großen) Wert legen auf; (jemandem) lieb und wert sein; (jemandem) unter den Nägeln brennen (fig.); (jemandem etwas) ausmachen (ugs.); (jemandem) (ein) Herzensbedürfnis sein (geh., variabel); (jemandem) ankommen auf (variabel); von (großer) Wichtigkeit (sein); (eine) (große) Rolle spielen; (jemandem) am Herzen liegen (ugs.); (jemandem) lieb und teuer sein; von Bedeutung (sein); (jemandem) nicht egal sein; (für jemanden) Bedeutung haben; von Belang (sein); (jemandem) auf den Nägeln brennen (fig.); bedacht (sein) auf (geh.); (jemandem) wichtig sein (Hauptform); (für jemanden) relevant (sein); nicht gleichgültig sein
(sich) das Maul zerreißen (über) (ugs.); (sich) aufhalten über (ugs.); ratschen; vom Leder ziehen; lästern (Hauptform); ablästern (über jemanden) (ugs.); tratschen; (jemanden) bashen (ugs., engl.); hinter jemandes Rücken reden; (sich) zuflüstern; (jemandem etwas) nachsagen; (sich) zuraunen; (über jemanden) herziehen; munkeln; klatschen; schlecht reden (über)
abschwätzen; (jemanden) abbringen (von); (jemandem) abraten (von); (jemandem etwas) ausreden; (jemandem) abreden (von); (jemanden) dissuadieren (veraltet); (jemanden) abhalten (von)
Hungerleider; abgemagert; klapprig (ugs.); (stark) untergewichtig; klapperdürr (ugs.); abgemergelt; morbid (geh.); marastisch (fachspr., medizinisch); ausgemergelt; (stark) unterernährt; ausgezehrt; (die) Rippen einzeln zählen können (bei jemandem) (ugs.); (nur noch ein) Schatten seiner selbst (ugs.); eingefallen (ugs.); (wie ein) wandelndes Gerippe (ugs.); knochendürr (ugs.); marantisch (fachspr., medizinisch); (wie eine) wandelnde Leiche (ugs.); ausgehungert; (nur noch) Haut und Knochen (ugs.); hohlwangig; vom Fleisch gefallen (ugs.); magersüchtig; spindeldürr (ugs.); abgezehrt; (wie eine) Leiche auf Urlaub (ugs.); halb verhungert (ugs.); (wie) sein eigener Schatten (ugs.); (wie ein) lebender Leichnam (aussehen/herumlaufen) (ugs.)
designieren; ins Stammbuch schreiben; (jemandem etwas) auftragen; mandatieren (veraltet); Auftrag erteilen; beauftragen; in Auftrag geben; zuweisen; verdingen; bestimmen; vorsehen; (jemanden) betrauen (mit)
(jemandem) die Stirn bieten; Paroli bieten; (jemandem) entgegentreten; (jemandem etwas) entgegensetzen; Kontra geben (ugs.); dagegenhalten; kontern
hinter vorgehaltener Hand (zuflüstern o.ä.); (jemandem etwas) ins Ohr sagen; (jemandem etwas) zuflüstern; raunen; (die) Stimme dämpfen; flüstern (Hauptform); leise sprechen; wispern; zischeln; mit tonloser Stimme (sagen o.ä.); tonlos (sprechen o.ä.); säuseln; tuscheln; hauchen; munkeln
schwanzlutschen (vulg.); blasen (vulg.); lecken (vulg.); es (jemandem) mit dem Mund besorgen (vulg.); oral befriedigen
belasten; (schwer) zu knapsen haben (an) (ugs., regional); bedrücken; (jemandem) (schwer) auf der Seele liegen; (jemandem) (noch) lange nachhängen; berühren; (jemandem) (schwer) im Magen liegen (ugs., fig.); lasten (auf)
schweigen wie ein Grab (ugs.); (das) Maul nicht aufkriegen (ugs.); den Rand halten (ugs.); (jemandem) versagt die Stimme; (sich) in Schweigen hüllen (geh.); kein Wort (zu etwas) verlieren; keinen Ton herausbekommen; sein Herz nicht auf der Zunge tragen (ugs.); nichts sagen; (das) Sprechen verlernt haben (ugs., ironisch); (die) Zähne nicht auseinanderbekommen (ugs.); keine Antwort geben; still schweigen (veraltet lit.) (geh.); (den) Mund nicht aufbekommen; keinen Mucks von sich geben (ugs.); kein Sterbenswörtchen sagen (ugs.); stumm wie ein Fisch sein (bildl.) (ugs.); keinen Piep sagen (ugs.); (jemandes) Kehle ist wie zugeschnürt; keinen Ton sagen (ugs.); kein Wort herausbekommen; (den) Mund halten (ugs.); schweigen (Hauptform); stumm bleiben; (jemandes) Lippen sind versiegelt
bemerkt werden; stutzig machen; (jemanden) aufmerken lassen (veraltend); Aufmerksamkeit auf sich ziehen; aufhorchen lassen; hellhörig machen; bei jemandem klingeln die Glocken (ugs., fig.); Aufmerksamkeit erregen; (jemandem) auffallen (ugs.)
(sich) hängen an; verfolgen; nachsprengen (geh.); nachsteigen; (sich) an die Fersen (von jemandem) heften (ugs.); nachjagen; hinter jemandem her sein (ugs.); (jemandem) auf den Hacken sein (ugs.); folgen; nachsetzen; nachstellen (geh.); (sich) an jemandes Hacken heften (ugs.); (jemandem) auf den Fersen bleiben; (sich) an jemandes Fersen heften; (jemandem) auf den Fersen sein (ugs.)
Augenwischerei betreiben; (jemanden) hinwegtäuschen über; so tun als ob; einnebeln (ugs.); manipulieren; auftischen (ugs.); (jemanden etwas) glauben machen (geh.); (die) Köpfe vernebeln; (jemandem) Sand in die Augen streuen (fig.); (jemandem etwas) einreden; (jemandem einen) Bären aufbinden (ugs.); (jemanden von etwas) zu überzeugen versuchen; (jemandem etwas) einflüstern; suggerieren; (jemandem etwas) weismachen; vortäuschen; Nebelkerzen werfen; (jemanden) einseifen; (jemandem einen) Floh ins Ohr setzen (ugs., fig.); (jemandem etwas) auf die Nase binden wollen (ugs., Redensart, variabel); (jemandem etwas) vormachen (ugs.); (etwas) vorgeben
vorsetzen; auf den Tisch bringen; (jemandem mit etwas) aufwarten; auftragen; kredenzen; auffahren (ugs.); anrichten; jemanden traktieren mit (geh., veraltend); anbieten; servieren; hinstellen (ugs.); auftischen; auftafeln
Leid antun; Leid zufügen; (jemanden) schädigen; (jemanden) in die Pfanne hauen (ugs.); (jemandem) eins auswischen (ugs.); (jemandem) schaden; Schaden zufügen
(einen) Jieper haben (auf) (ugs., norddeutsch); hungern nach (fig.); unbedingt haben wollen; lange Zähne kriegen (ugs., selten); gelüsten nach (geh.); begehren; nicht warten können auf; schmachten nach; giepern nach (ugs., regional); hinter etwas her (sein) wie der Teufel hinter der armen Seele (sprichwörtlich); versessen auf; begehren nach; gieren (nach); (sich) sehnen nach; (sehr) hinter (etwas) her sein (ugs.); kaum erwarten können; vergehen nach; geil auf (etwas) (ugs.); (inständig) verlangen nach; ersehnen; ...närrisch; (einen) Gieper (haben) auf (ugs.); verschmachten (nach); besessen von; herbeiwünschen; begierig auf; spitzen auf; vor Lust (auf etwas) vergehen; (jemandem) (das) Wasser im Mund zusammenlaufen (beim Gedanken an) (ugs.); vor Verlangen (nach etwas) vergehen; heiß auf (etwas) (ugs.); lechzen (nach) (geh.); verrückt auf (etwas) (ugs.); (einen) Jieper (haben) auf (ugs.); brennen auf; herbeisehnen; dürsten nach (geh., fig., poetisch); (jemandem) steht der Sinn nach; begehrlich nach; erpicht auf (geh., veraltend); scharf auf (etwas) (ugs.); (ganz) wild auf (etwas) (ugs.); (sich) verzehren nach; (sehr) verlangen nach (Hauptform); jiepern nach (ugs., regional); süchtig nach; fiebern nach; aus sein auf; spitz sein auf (ugs.); (sich die) Finger lecken nach (fig.); verrückt nach; sehnlichst begehren; sehnlichst vermissen; Lust haben (auf)
aus den Augen verlieren (ugs.); nicht denken an; verbummeln (ugs.); (jemandem) entfallen (sein) (geh.); (jemandem) nicht erinnerlich (sein) (geh.); vergessen; verschwitzen (ugs.); (sich) nicht erinnern (an); (sich einer Sache) nicht entsinnen können (geh.)
aus dem Leben scheiden (fig.); sein Leben aushauchen; ins Gras beißen (ugs., fig.); verscheiden; in den letzten Zügen liegen; den Geist aufgeben (ugs.); dran glauben (müssen) (ugs.); ableben; (den) Arsch zukneifen (vulg., fig.); das Zeitliche segnen; entschlafen (fig., verhüllend); sein Leben lassen; seinen Geist aufgeben (ugs.); über die Klinge springen (lassen) (salopp); verdämmern; (jemandes) letztes Stündlein hat geschlagen; dahinscheiden (verhüllend); (seine) letzte Fahrt antreten (ugs., fig.); (den) Weg allen Fleisches gehen (geh.); davongehen (fig.); (die) Reihen lichten sich (fig.); sterben (Hauptform); in die ewigen Jagdgründe eingehen; in die Grube fahren (ugs., fig.); (jemandem) schlägt die Stunde; uns verlassen (verhüllend); den Tod erleiden; dahingerafft werden (von) (ugs.); versterben; erlöschen; gehen (verhüllend); dahingehen (geh., verhüllend); (den) Löffel abgeben (ugs., fig., salopp); sanft entschlafen (fig., verhüllend); abtreten (fig.); seinen letzten Gang gehen (fig.); seinen Geist aushauchen; wegsterben; von uns gehen (fig.); von der Bühne des Lebens abtreten (fig.); die Hufe hochreißen (derb, fig.); fallen (militärisch); vor seinen Richter treten (geh., fig.); vor seinen Schöpfer treten (geh., fig.); (die) Augen für immer schließen
(sich) langweilen; Däumchen drehen; (jmdm. ist) fad; Langeweile empfinden (geh.); (sich) fadisieren (ugs., österr.); (sich) (an)öden (ugs., regional); (jemandem) fällt die Decke auf den Kopf; (sich) ennuyieren (geh., veraltet); nichts mit sich anzufangen wissen; gelangweilt (sein); (jemandem ist) langweilig
(sich) hingezogen fühlen (zu); (eine) Schwäche haben für; Gefallen finden an; (jemandes) Ein und Alles sein; anbeten; minnen (veraltet); (an jemandem) einen Narren gefressen haben (ugs.); sein Herz verloren haben (fig.); (sehr) mögen; ins Herz geschlossen haben; auf jemanden stehen (ugs.); verliebt sein (in); sein Herz gehängt haben (an) (fig.); zugetan sein; (sehr) sympathisch finden; (von jemandem) eingenommen sein; anhimmeln (ugs.); vergöttern; lieben; verehren; vernarrt sein; gefallen; gernhaben
beistehen; (jemanden) auf die Sprünge helfen; beraten; Tipp geben; (jemandem) Rat geben
nicht (lange) um den heißen Brei herumreden (ugs.); aus seinem Herzen keine Mördergrube machen (ugs.); (mit jemandem) Fraktur reden; zur Sache kommen (ugs.); (sich) unmissverständlich ausdrücken; auf den Punkt bringen; (ganz) offen sein; deutliche Worte finden; offen und ehrlich seine Meinung sagen; Klartext (reden) (ugs.); Klartext reden (ugs.); nicht drumherum reden (ugs.); offen reden; klare Worte finden; (mit etwas) nicht hinterm Berg halten; die Karten offen auf den Tisch legen (fig.); böse Zungen behaupten (Redensart, variabel); kein Blatt vor den Mund nehmen (fig.); reinen Wein einschenken (ugs., fig.); offen aussprechen (Hauptform); unbeschönigt seine Meinung äußern; unverblümt benennen; (jemandem) nichts vormachen; (etwas) auf gut Deutsch sagen (ugs.); (etwas) klar aussprechen; (eine) klare Ansage (machen) (ugs.); das Kind beim Namen nennen (ugs.); deutlich werden; deutlicher werden; Tacheles reden (ugs.); auf den Punkt kommen
jemandem Geld schuldig sein; verschuldet (sein); Schulden haben; in der Kreide stehen (ugs.)
verkohlen (ugs.); auf den Arm nehmen (ugs., fig.); verarschen (derb); täuschen; (jemandem) ein X für ein U vormachen; auf die Schippe nehmen (ugs.); zum Besten haben; verdummdeubeln (ugs.); verdummbeuteln (ugs.); vernatzen (ugs., regional); anführen (ugs.); verkaspern (ugs.); aufziehen (ugs.); vergackeiern (ugs.); an der Nase herumführen (ugs.); anschmieren (ugs.); hopsnehmen (ugs.); zum Narren halten; verschaukeln (ugs.); verladen (ugs.); verscheißern (derb); (mit jemandem) sein(e) Spielchen treiben (ugs.); hochnehmen (ugs.); für dumm verkaufen (ugs.); (jemandem etwas) weismachen (ugs.); anmeiern (ugs.); narren; zum Besten halten; (jemanden etwas) glauben machen (Hauptform); veräppeln (ugs.); nasführen; (jemandem) einen Bären aufbinden (ugs.); foppen; einseifen (ugs.); auf die Rolle nehmen (ugs.)
wieder gutmachen; (etwas) vergelten (veraltet od. regional); (jemandem etwas) danken (geh.); (jemandem etwas) Gutes tun; (etwas / jemanden) belohnen; (jemandem etwas) lohnen (geh., regional, veraltet); (sich) revanchieren; Dankbarkeit zeigen; (sich) erkenntlich zeigen
(jemandem) vorkommen (als ob); anmuten; (sich) anfühlen wie; (sich) darstellen (als); (sich) präsentieren (als); erscheinen; wirken; dünken (geh.); Eindruck machen (als ob); scheinen
(sich) grausen; (sich) graulen; schaudern; (jemandem) kalt den Rücken herunterlaufen; (sich) gruseln; (jemanden) kalt überlaufen (geh.); unheimlich (zumute) sein
(jemandem) die Pistole auf die Brust setzen (ugs., fig.); (jemanden) (massiv) unter Druck setzen; (jemanden) erpressen; (jemandem) das Messer an die Kehle setzen (fig.); (jemandem) ein Angebot machen, das er nicht ablehnen kann (Spruch, verhüllend)
(für jemanden / jemandem) sehr plötzlich kommen (ugs.); (völlig) überrascht (sein) (Hauptform); nicht gerechnet haben (mit); nicht auf dem Schirm (gehabt) haben (ugs., fig.); kalt erwischt werden (ugs.); mit etwas überhaupt nicht gerechnet haben (ugs.); überrascht werden (von); (jemandem) bleibt die Spucke weg (ugs., fig.); aus allen Wolken fallen (ugs., fig.); (etwas) nicht glauben wollen; nicht bedacht haben; (etwas) nicht fassen können; nicht eingestellt (gewesen) sein auf
bis zum Umfallen (ugs., fig.); bis der Arzt kommt (ugs., fig.); bis zum Tezett (ugs., veraltend); bis zum Erbrechen (ugs., fig.); ohne Ende (ugs.); bis zum Gehtnichtmehr (ugs.); bis zum Überdruss; ad nauseam (geh., lat.); bis zur Vergasung (derb, fig., veraltend); bis die Haare bluten (ugs., fig.); bis jemand schwarz wird (ugs., fig.); bis zum Abwinken (ugs., fig.); bis es jemandem zu den Ohren wieder herauskommt (ugs.); bis zum tz (ugs., veraltend)
sich ergießen (geh.); ejakulieren (fachspr.); (jemandem) geht einer ab (ugs.); (einen) Samenerguss haben; in die Muschel rotzen (vulg.); zum Samenerguss kommen; kommen (ugs.); abwichsen (vulg.); abspritzen (derb)
Kontakt haben (zu jemandem); zu jemandes Umfeld gehören; kennen; mit jemandem in Verbindung stehen; (jemandem) bekannt sein
(jm.) bekannt (sein); kennen; (jemandem) etwas sagen
(sich) bedanken; (seinen) Dank bekunden; (jemandem) Dank sagen; Dank zollen; (seinen) Dank ausdrücken; danken (Hauptform); (seinen) Dank äußern; (jemandem) Dank aussprechen; Dank abstatten
für bare Münze nehmen (ugs.); (etwas) unbesehen glauben; (jemandem etwas) abnehmen (fig.); (jemandem / einer Sache) Glauben schenken; (jemandem etwas) abkaufen (ugs., fig.); gefressen haben (ugs., fig.); ernst nehmen; geschluckt haben (ugs., fig.); (etwas) wörtlich nehmen; (jemandem etwas) glauben (Hauptform)
Auskunft geben; (jemanden etwas) wissenlassen; (jemandem) bescheiden (geh., veraltend); in Kenntnis setzen; (jemanden etwas) wissen lassen; informieren; Aufschluss geben
für voll nehmen (ugs.); (jemandem etwas) zutrauen; ernst nehmen; Vertrauen haben (in); (an jemanden) glauben (Hauptform); Vertrauen setzen in; nicht zweifeln
(jemandem) vertrauen (Hauptform); Vertrauen haben zu; Vertrauen schenken; Vertrauen entgegenbringen (geh.); (jemandem) glauben; (jemanden) für vertrauenswürdig halten
(eine) lange Leitung haben (ugs.); schwer von Kapee (sein) (ugs.); nicht die hellste Kerze auf der Torte (ugs., fig.); keine schnelle Auffassungsgabe haben; kein Blitzmerker (ugs.); nicht die hellste Birne im Kronleuchter (ugs., fig.); (bei jemandem) fällt der Groschen in Pfennigen; (geradezu ein) Blitzmerker (ugs., ironisch); eine Ladehemmung haben (ugs., fig.); (sich) dumm anstellen (ugs.); schwer von Begriff (sein) (ugs.); (ein) Brett vor dem Kopf haben (ugs.); auf der Leitung stehen (ugs.); Spätzünder; begriffsstutzig (sein)
(jemandem etwas) verekeln; (jemandem etwas) verleiden; in die Suppe spucken (ugs.); (etwas) schlechtreden; (jemandem) den Appetit verderben (variabel); (etwas) miesmachen (ugs.); (jemandem etwas) vergällen; (jemandem etwas) vermiesen; (jemanden) vergraulen; (jemandem) die Lust verderben
getraut; nicht mehr frei; gebunden; verheiratet; (mit jemandem) zusammen; vergeben; verehelicht; unter der Haube (ugs.); nicht mehr zu haben; vermählt; Mann und Frau (sein); in festen Händen (fig.)
in pekuniärer Verlegenheit (geh.); auf dem Trockenen Sitzen (ugs., Redensart); gerade nicht zahlen können; (einen) finanziellen Engpass haben; knapp bei Kasse (ugs.); in finanzieller Verlegenheit (sein); Geldsorgen haben; bei jemandem sieht es finanziell (momentan) nicht so rosig aus (ugs., variabel); (bei jemandem ist) Ebbe in der Kasse (fig.); klamm; in Geldnot; finanziell in der Klemme sitzen; knapp dran (ugs.); gerade kein Geld haben (variabel); (es) gerade nicht klein haben (ugs., ironisch)
(sich) schwertun (mit); (jemandem) nicht leichtfallen; (sich) abmühen; (jemandem) schwerfallen; seine liebe Not haben (mit); Probleme haben (mit / bei)
sauer aufstoßen (ugs.); (jemandem) nicht schmecken (ugs., fig.); (jemandem) widerstreben; (jemandem) quer durch den Hals gehen (ugs., fig., selten); gegen den Strich gehen; nichts übrig haben für (ugs.); (jemandem) nicht passen; etwas haben gegen (ugs.); (jemandem) gefällt etwas nicht (an); (jemandem) nicht recht sein; (jemandem) nicht gefallen; missfallen; (ein) Problem haben (mit) (ugs.); Probleme haben (mit) (ugs.); (jemanden) stören
(Geld) sparen (Hauptform); auf die Seite legen (ugs., fig.); nicht ausgeben; nicht konsumieren; zusammenkommen (bei jemandem); äufnen [Schw.]; auf die hohe Kante legen (ugs., fig.); (sich) (das Geld für) etwas zusammensparen (ugs.); Ersparnisse machen; Rücklagen bilden; (sich) ansammeln (bei jemandem); (Geld) zurücklegen
(jemandem) keine Grenzen setzen (fig.); (jemandem) keine Zügel anlegen (fig.); (jemanden) gewähren lassen; nicht hindern
bei der Wahrheit bleiben; die Wahrheit sagen; (jemandem) reinen Wein einschenken (ugs., fig.)
hergeben; (jemandem etwas) überlassen (auch figurativ); abgeben (auch figurativ); rausrücken (ugs.); herausrücken (ugs.); aus der Hand geben (auch figurativ)
(jemandem) die Daumen drücken (ugs.); (jemandem) Glück wünschen; eine Handbreit Wasser unterm Kiel wünschen (ugs.)
(jemandem) die Freude verderben; (jemandem) den Spaß verderben
(jemanden) retten; (jemandem) den Arsch retten (derb); (jemanden) rausboxen (ugs.); (jemanden) aus einer misslichen Lage befreien; (jemandem) aus der Patsche helfen (ugs.); (jemanden) herauspauken (ugs.); (jemanden) raushauen (ugs.); (jemandem) bei Problemen helfen; (jemandem) bei Schwierigkeiten helfen; (jemandem) aus der Klemme helfen (ugs.); (jemanden) heraushauen (ugs.); (jemanden) aus einer Notlage befreien
nicht zu verkennen sein (lit.); zu sehen sein; hervortreten; nicht zu übersehen sein; (sich) zeigen; deutlich zu sehen sein; zu Tage treten; zutage treten; (jemandem) deutlich anzusehen sein; Spuren hinterlassen haben (bei) (fig.); in Erscheinung treten; erscheinen
in den Sinn kommen; auf etwas kommen (ugs.); (sich) bemüßigt fühlen (zu) (geh., ironisierend); auf die glorreiche Idee kommen (zu) (ugs., ironisch); (sich etwas) denken (bei) (ugs.); (jemandem) belieben zu (es) (geh.); auf die Idee kommen (zu); (sich) (etwas) überlegen; (den) Einfall haben (...) (ugs.); auf den Gedanken verfallen (zu); (sich) einfallen lassen; verfallen auf (geh.); (auf einmal) ankommen mit (ugs.); es für eine gute Idee halten (zu / dass) (ugs., ironisch); (plötzlich) die Idee haben (...) (ugs.); (jemanden) anwandeln (geh.); um die Ecke kommen mit (ugs., fig.); (jemanden) überkommen (es) (geh.); (jemandem) kommt der Gedanke; (es sich) nicht verkneifen können (zu); (jemandem) einfallen; (jemanden) anwehen (geh.); (einen) Rappel kriegen (und...) (ugs.)
(jemandem) ans Leder gehen (ugs., fig., variabel); in die Offensive gehen; offensiv vorgehen; hart rangehen (ugs.); (jemandem) an die Eier gehen (derb, fig.); Zähne zeigen (ugs., fig.); angreifen
dafür sorgen, dass jemand den Mund hält (ugs.); (jemandem) das Maul stopfen; zum Schweigen bringen; mundtot machen
(jemandem) verloren gehen; (sich) in Luft auflösen (ugs., fig.); (sich) selbständig machen (ugs., fig., scherzhaft); verschüttgehen (ugs.); hopsgehen (ugs.); unter die Räder kommen (ugs., fig.); abhandenkommen; in Verlust geraten; wegkommen (ugs.); flöten gehen (ugs., fig.); (einer Sache) verlustig gehen (geh.); verschwinden (ugs.); bachab gehen (fig., schweiz.); unter die Räder geraten (ugs., fig.); entgleiten (geh.); in Verstoß geraten [Ös.]
(jemandem etwas) einfach machen; (jemandem) einen Vorteil einräumen; (jemandem) eine Steilvorlage bieten (ugs.)
(jemandem) entgegenpeitschen; (jemandem) entgegenschlagen
(jemandem/sich) bewusst machen; (sich etwas) vergegenwärtigen; (jemandem/sich etwas) vor Augen führen; (jemandem/sich) klarmachen (ugs., Hauptform); bewusstmachen; ad oculos demonstrare (geh., lat.); (jemandem/sich) vor Augen halten; (sich etwas) bewusst halten
ungehorsam sein; nicht hören (auf); nicht gehorchen; nicht parieren; (jemandem) auf der Nase herumtanzen (ugs., fig.); (Befehle/Regeln) missachten; (sich) nichts sagen lassen (ugs.)
(jemandem) verschaffen (ugs.); (jemandem zu etwas) verhelfen; (jemandem etwas) zuschieben; (jemandem) zuspielen; (jemandem etwas) zuschustern (ugs.); (jemandem etwas) zuschanzen (ugs.)
(etwas) (mit etwas) vergelten; (jemandem etwas) heimzahlen; (sich für etwas) schadlos halten (an jemandem); (sich) rächen; (sich) revanchieren; (jemandem) eins auswischen; Rache nehmen; Vergeltung üben; (die) Quittung geben
Kugelhagel; Gewehrfeuer; Feuergefecht; Geballer (ugs.); Geschieße (ugs.); Ballerei (ugs.); Schießerei (Hauptform); Beschuss; Schusswechsel (Hauptform); Kugelwechsel; Kugelregen; (die) Kugeln pfeifen (jemandem) um die Ohren (ugs.)
neidisch sein; (jemandem etwas) nicht gönnen; vor Neid erblassen; missgönnen; (jemanden) beneiden; (jemandem etwas) neiden
arm sein; (den) Kitt aus den Fenstern fressen (müssen) (derb, fig.); am Hungertuch nagen (ugs.); (bei jemandem) ist Schmalhans Küchenmeister (ugs.); nichts zu beißen haben (ugs.); (sich) nichts zu essen kaufen können
(jemandem etwas) aus der Hand winden; (jemandem) entwinden; (jemandem) abringen; (jemandem) entringen
vorstellig werden (bei jemandem in einer Angelegenheit); erbitten; (irgendwo) vorsprechen (wegen); (sich) wenden an (in einer Angelegenheit); (ein) Anliegen vortragen; (ein) Anliegen haben
jemandem den Hof machen (ugs.); eine Liebesbeziehung mit jemandem anstreben; (sich) um jemandes Gunst bemühen
nicht ganz richtig im Oberstübchen sein (ugs., fig.); einen Schatten haben (ugs.); nicht ganz frisch in der Birne (sein) (ugs.); eine Schraube locker haben (ugs., fig.); nicht richtig ticken (ugs.); einen feuchten / nassen Hut aufhaben (ugs., fig.); weiß nicht, was er daherredet (ugs.); (jemandem) geht's wohl nicht gut (ugs.); mit jemandem ist kein vernünftiges Wort zu reden; einen Sprung in der Schüssel haben (ugs., fig.); einen Huscher haben (ugs.); nicht alle Tassen im Schrank haben (ugs., fig.); (den) Verstand verloren haben (ugs., fig., übertreibend); die Kappe kaputt haben (ugs.); einen Vogel haben (ugs., fig.); einen Schaden haben (ugs.); einen Sockenschuss haben (ugs.); einen kleinen Mann im Ohr haben (fig., veraltend); (wohl) einen Sonnenstich haben (ugs., fig.); einen Schlag weg haben (ugs.); nicht ganz bei Verstand sein; einen an der Waffel haben (ugs.); leicht verrückt sein; einen Hammer haben (ugs.); einen Piepmatz haben (ugs., fig.); einen Haschmich haben (ugs.); verpeilt sein (ugs.); gaga sein (ugs.); (jemandem haben sie) ins Gehirn geschissen (derb); nicht ganz richtig im Kopf sein (ugs.); (ein) Ei am Wandern haben (derb, regional); nicht ganz sauber ticken (ugs.); einen an der Mütze haben (ugs.); (bei jemandem ist) eine Schraube locker (ugs., fig.); nicht ganz bei Trost sein (ugs.); einen Spleen haben (ugs.); nicht ganz dicht sein (ugs.); nicht alle Latten am Zaun haben (ugs., fig.); einen Dachschaden haben (ugs., fig.); sie nicht alle haben (ugs.); seine fünf Sinne nicht beieinander haben; neben der Spur (sein) (ugs., fig.); einen Knall haben (ugs.); einen Piep haben (ugs.); eine Meise haben (ugs.); einen weichen Keks haben (ugs.); einen Schlag haben (ugs.); einen Hau weg haben (ugs.); einen Knacks weghaben (ugs.); spinnen (Hauptform); verstrahlt (sein) (derb); einen an der Klatsche haben (ugs.); (en) Pinn im Kopp haben (ugs., norddeutsch); mit dem Klammerbeutel gepudert (worden) sein (ugs., fig.); den Schuss nicht gehört haben (ugs., fig.); einen Triller unterm Pony haben (ugs., scherzhaft)
keine Zugeständnisse (machen); kein Entgegenkommen zeigen; (jemandem) nicht entgegenkommen (bei / in); (in einer Sache) hart bleiben (ugs.); stur bleiben (bei) (ugs.)
(die) Bude einrennen; (bei jemandem / irgendwo) ein und aus gehen (ugs.); oft aufsuchen; ständiger Gast sein; oft besuchen
es jemandem leicht machen; verlockend anbieten; jemandem etwas auf dem Silbertablett servieren (ugs.); verlockend präsentieren
von Dank erfüllt; von Dankbarkeit erfüllt; Dank schulden; (jemandem) verbunden; voller Dankbarkeit; dankbar (sein); (jemandem) Dank wissen
wütend sein; (sich) ärgern (Hauptform); zürnen (geh.); genervt sein (ugs.); verrückt werden (ugs.); (jemandem) reißt der Geduldsfaden (ugs.); keine Geduld mehr haben; mit der Geduld am Ende sein (ugs.); vor Wut kochen (fig.); sauer sein (ugs.); (die) Geduld verlieren; Wut im Bauch haben (ugs.); Schnappatmung bekommen (ugs., fig.); so eine Krawatte kriegen (ugs., norddeutsch); (sich) aufregen; so einen Hals kriegen (ugs.); Wut haben; (sich) grämen (geh., veraltend); einen dicken Hals kriegen (ugs., fig.); Überdruss empfinden; einen Föhn kriegen (ugs., fig.)
(jemanden) abweisen; (jemandem etwas) nicht durchgehen lassen; (voll) auflaufen lassen (ugs.); zurechtweisen; (jemandem) (etwas) husten (ugs.); (jemandem) (die) Meinung sagen; (jemandem) Grenzen setzen; (jemandem) seine Grenzen aufzeigen; (jemanden) in die Schranken weisen; zurückweisen; (jemandem etwas) abschlagen
umschmeicheln; hinter jemandem her sein (ugs.); freien (um) (geh., veraltet); nachrennen; (jemanden) hofieren; (ständig) herumschleichen (um) (ugs., salopp); umwerben; (sich) bemühen um (jemanden); nachstellen; buhlen (um) (geh., veraltet); (jemandem) den Hof machen (fig.); (eine) Charmeoffensive (starten) (fig., variabel); werben (um); (sich) heranmachen an; (sich) ranschmeißen (ugs., salopp); nachlaufen
nicht vergessen können; (jemandem) nicht aus dem Sinn gehen; (jemanden) verfolgen (fig.); (jemandem) nicht aus dem Kopf gehen (ugs.); dauernd denken müssen an
nur Bahnhof verstehen (ugs.); (etwas) nicht in den Kopf kriegen (ugs.); (sich jemandem) nicht erschließen; (etwas) geht (jemandem) nicht in den Kopf (ugs.); (sich) keinen Vers auf etwas machen können (ugs.); (etwas) nicht begreifen; (sich) keinen Reim auf etwas machen können (ugs.); (etwas) nicht einsehen; (etwas) nicht verstehen
in (großen) Schwierigkeiten stecken; (das) Wasser bis zum Hals stehen (haben) (ugs., fig.); vor dem Abgrund stehen (fig.); vor dem Kollaps stehen; (sich) in einer schlechten Lage befinden; vor dem Chaos stehen; echte Probleme haben (ugs.); das Wasser steht (jemandem) bis Oberkante Unterlippe (ugs.); (kurz) vor dem Ruin stehen
jemandem läuft das Wasser im Mund zusammen (ugs.); jemand bekommt großen Appetit
jemanden überfallen; (sich) auf jemanden stürzen; jemanden verprügeln; (sich) über jemanden hermachen (ugs.); jemanden angreifen; jemandem ans Leder gehen; über jemanden herfallen
(nicht) über die Lippen bringen; (nicht) in den Mund nehmen (ugs.); (jemandem) nicht von der Zunge gehen; (etwas nicht) herauskriegen (ugs.); (etwas nicht) herausbringen; (nicht) aussprechen
(sich jemanden) zur Brust nehmen (ugs.); (sich jemanden) kaufen (ugs., veraltend); zur Rechenschaft ziehen; (sich jemanden) vornehmen (Hauptform); (sich jemanden) greifen (ugs.); (jemandem etwas) nicht durchgehen lassen; (sich jemanden) vorknöpfen (ugs.); (sich jemanden) zum Geburtstag schenken (ugs.)
(sich jemanden) zur Brust nehmen (ugs.); (sich) mit (jemandem) beschäftigen
(jemandem) einen schlechten Dienst erweisen; (jemandem) einen Bärendienst erweisen (ugs.); unbeabsichtigt schädigen
ungehört verhallen; (jemandem) wird nicht zugehört; niemand hört jemandem zu; auf taube Ohren stoßen; ignoriert werden; kein Gehör finden
(jemandem) seinen Gruß entbieten (geh., veraltend); (jemandem einen) guten Tag wünschen (variabel); hallo sagen; (sich) begrüßen; (jemanden) begrüßen; (jemanden) grüßen; (sich) grüßen; (jemanden) willkommen heißen
hinterhertreten (fig.); nachtreten (fig.); (jemandem) Dreck hinterherwerfen (fig.); nachkarten (fig.); (jemandem) nachträglich eine(n) reinwürgen (ugs.)
in jemandes Fußstapfen treten; (jemandem) nacheifern; (es jemandem) gleichtun; (sich) (ein) Beispiel nehmen an; (es jemandem) nachtun (geh.); (sich) eine Scheibe abschneiden (von) (ugs., fig.); (sich jemanden) zum Beispiel nehmen; (jemanden) als Vorbild nehmen; (sich jemanden) zum Vorbild nehmen
(jemandem) hinterherblicken; (jemandem) mit seinen Blicken folgen; (mit Blicken) verfolgen; (jemandem) nachschauen; (jemandem) hinterherschauen
(jemandem) weit voraus sein; vorn liegen; an der Spitze liegen; führen; führend sein (in/bei); in Führung liegen; ganz vorne sein (ugs.); das Feld hinter sich lassen; die Nase vorn haben (ugs.); vorne liegen
(jemanden) nicht ausreden lassen; (jemandem) das Wort abschneiden; (jemanden) unterbrechen; (etwas) einwerfen; interpellieren (geh., lat.); (jemandem) in die Parade fahren (ugs.); dazwischenrufen; (in einen Wortbeitrag) reingrätschen (ugs., fig.); reinreden (ugs.); (ungefragt) dazwischenreden (Hauptform); hineinreden; (jemanden) keinen Gedanken zu Ende führen lassen; hineinrufen; (jemandem) ins Wort fallen; dazwischenquatschen (ugs.)
(jemanden) nicht die Bohne interessieren (ugs., Redensart); nichts am Hut haben (mit); (jemandem) egal sein (Hauptform); (jemanden) nicht nervös machen; (jemanden) nicht kümmern (veraltend); (jemandem) nicht den Schlaf rauben (fig.); (jemandem) schnurz sein (ugs.); (jemandem) scheißegal sein (derb); sprich zu meiner Hand (ugs., Spruch, variabel); (jemandem) sowas von egal sein (ugs.); (jemandem) einerlei sein; keinen Wert legen auf; (mit etwas) nichts zu tun haben; (sich) nicht (weiter) kümmern um (ugs.); (sich) nicht scheren um; pfeifen auf (ugs.); (jemandem) schnurzpiepe sein (ugs.); den lieben Gott einen guten Mann sein lassen (ugs., Redensart); (jemandem) latte sein (ugs.); (jemanden) nicht anfechten (geh., veraltend); (jemandem) gleichgültig sein; mit den Achseln zucken; (jemandem) piepegal sein (ugs.); erzähl das der Parkuhr (ugs., Spruch, veraltet); nichts geben auf (ugs.); (jemandem) wumpe sein (ugs., regional); drauf scheißen (vulg.); (herzlich) egal sein (ugs.); (jemanden) nicht interessieren; (jemanden) nur peripher tangieren (geh.); keinen gesteigerten Wert legen auf (ugs.); (jemandem) Latte sein (ugs.); (jemandem) (glatt / direkt) am Arsch vorbeigehen (derb); das tangiert mich (äußerst) peripher (geh., Spruch); (an jemandem) abprallen (fig.); das kannst du deinem Frisör erzählen (ugs., Spruch); (jemanden) gleichgültig lassen; (jemanden) nicht scheren (geh., veraltend); (jemandem) wurscht sein (ugs.); (jemanden) nicht jucken (ugs.); (jemanden) nicht tangieren; Scheiß drauf! (vulg., Spruch); (völlig) kalt lassen; Scheiß der Hund drauf. (derb, Spruch); (jemandem) schnuppe sein (ugs.); (jemanden) nicht unruhig schlafen lassen (fig.); (jemanden) nichts angehen; (jemanden) nicht kratzen (ugs.)
die falsche Frau sein (für/um zu); es nicht verstehen (zu); unfähig sein (zu); es nicht schaffen (zu); kein Händchen dafür haben (zu) (ugs.); es nicht übers Herz bringen (zu); es nicht bringen (zu); nicht in der Lage sein (zu); nicht dazu im Stande sein (zu); (sich) außer Stande sehen (zu); nicht können; der falsche Mann sein (für/um zu); es nicht vollbringen (zu) (lit.) (geh.); (jemandem) ist es nicht gegeben (zu) (geh.)
(jemanden) ansimsen (ugs.); (jemandem eine) SMS schicken (Hauptform); SMS verschicken; simsen (ugs.); SMSen (ugs.); antexten
durchsetzungskräftiger sein; besser sein als; (jemandem etwas) voraus haben; von höherer Güte sein als; überlegen sein; stärker sein; übertreffen; überragen
ausgehungert sein; Hunger für zwei / drei / vier ... mitbringen (ugs.); (jemandem) knurrt der Magen; (mächtig) Kohldampf haben (ugs.); dürsten und darben (geh., ironisch); (einen) Mordshunger haben; Heißhunger haben (auf); einen Bärenhunger haben (ugs., variabel); einen Mordsappetit haben (ugs.); (jemandem) hängt der Magen in den Kniekehlen (fig.); ordentlich Hunger haben; Hunger für zwei / drei / vier ... (mitgebracht) haben (ugs.)
(jemanden) durchdrehen lassen; kirremachen (ugs.); betören (geh.); bezirzen; verliebt machen; verhexen; bezaubern; (jemandem) das Herz stehlen; (jemanden) um den Verstand bringen (ugs.); verzaubern; (ein) Herz im Sturm erobern; entflammen (geh.); kirre machen (ugs.); (jemanden) in seinen Bann ziehen; bestricken; (jemandem) den Kopf verdrehen (fig.); (jemanden) verrückt machen
(jemandem) auf der Tasche liegen (ugs.); (sich von jemandem) aushalten lassen; auf jemandes Kosten leben; eine finanzielle Belastung (für jemanden) sein; (jemanden) finanziell belasten
(jemandem) Gift geben; mit Gift umbringen; durch Gift töten; (einen) Giftmord (an jemandem) begehen (geh.); vergiften
verhohnepiepeln (ugs.); witzeln; (jemandem) eine lange Nase drehen (ugs., fig.); seinen Spaß haben (mit/bei); lächerlich machen; spotten (über); (jemandem) eine lange Nase machen (ugs., fig.); verspotten (Hauptform); Späße treiben (mit) (veraltend); Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. (geh., Sprichwort); (sich) auf jemandes Kosten amüsieren; (sich) mokieren (über); (sich) belustigen (über) (geh.); (jemandem) ins Gesicht lachen; ins Lächerliche ziehen; (sich) ein Lachen kaum verkneifen können (angesichts); Scherze treiben mit; (einen) Scherz machen (über); Witze machen (über); frotzeln (über) (ugs.); (sich) lustig machen (über); zum Gespött machen; durch den Kakao ziehen (ugs., fig.); verlachen; auslachen
(jemandem) etwas wollen; (jemandem) was wollen (ugs.); (jemanden) auf dem Kieker haben (ugs.); (es auf jemanden) abgesehen haben (ugs.)
(sich) aufstellen lassen; kandidieren; (sich) andienen (geh.); (sich) bewerben; (sich) anbieten; (sich) zur Wahl stellen; (mit jemandem) konkurrieren; aspirieren [Ös.]; antreten; (seinen) Hut in den Ring werfen (fig.); aufgestellt werden
jemandem ein Eheversprechen geben; (sich) verloben
(jemanden) ignorieren (Hauptform); (jemanden) wie Luft behandeln; keine Notiz nehmen (von); (jemanden) aggressiv nicht beachten; (auf einmal) nicht mehr kennen; absichtlich übersehen; gezielt nicht beachten; keines Blickes würdigen (geh.); (jemanden) missachten; (jemanden) schneiden; keine Beachtung schenken; so tun als ob jemand Luft wäre; mit Verachtung strafen; (jemandem) keinen Blick gönnen; mit dem Arsch nicht angucken (derb); (jemanden) nicht (mehr) grüßen
(jemandem) (noch) etwas schuldig sein; (noch) etwas zu klären haben (mit) (ugs.); (noch) ein Hühnchen zu rupfen haben (mit) (ugs.); (noch) etwas gut haben (bei jemandem) (ugs.); (noch) (eine) Forderung haben (gegenüber); (noch) eine Rechnung offen haben (mit) (ugs.)
zudringlich werden; nicht in Ruhe lassen; belästigen; lästig werden; lästig sein; bedrängen; (sich) aufdrängen; (jemandem) auf den Pelz rücken (ugs.); (sich) Vertraulichkeiten herausnehmen; lästig fallen
(sich) einer Sache ergeben; jemandem willfährig sein; die bittere Pille schlucken (müssen) (fig.); zu Kreuze kriechen (fig.); (sich) unterwerfen; die Kröte schlucken (fig.)
(jemandem) in den Schoß fallen (fig.); zu etwas kommen wie die Jungfrau zum Kind; unverdientes Glück (haben); mehr Glück als Verstand (haben); Die dümmsten Bauern haben die dicksten Kartoffeln. (ugs., Sprichwort, variabel); (sich) vor Glück bescheißen (derb, fig.); unglaubliches Glück (gehabt) haben
(jemandem) den Fehdehandschuh hinwerfen (ugs.); (jemanden) herausfordern
Schlüsselakteur (geh.); (bei jemandem) laufen die Fäden zusammen (ugs., fig., variabel); Schlüsselfigur
bekommen; abbekommen (ugs.); kriegen (ugs.); erlangen; (jemandem) zuteil werden; beziehen; erhalten
(jemandem) zufallen; (jemandem) zuteil werden (geh.); in (jemandes) Besitz kommen; (etwas) jemandem vergönnen (ugs.); in (jemandes) Besitz gelangen
(bei jemandem) anecken; unangenehm auffallen; (sich) ungehörig verhalten; (bei jemandem) ins Fettnäpfchen treten
(bei jemandem) vor der Tür stehen; (bei jemandem) erscheinen; antanzen (ugs.); (bei jemandem) auf der Matte stehen (ugs.)
(sich) in barer Münze auszahlen; (ein) einträgliches Geschäft sein; finanziell vorteilhaft sein; jemandem etwas eintragen (geh.); lohnend sein; (et)was herumkommen (bei) (ugs.); (sich) (in Euro und Cent) auszahlen; (ein) gutes Geschäft sein; Ertrag abwerfen; finanzielle Vorteile bringen; (sich) lohnen; (sich) in Mark und Pfennig auszahlen (veraltet); (die) Kasse klingeln lassen (fig.); Gewinn abwerfen; Gewinn (oder: etwas) herausspringen (bei etwas); (ein) goldenes Geschäft sein; (sich) rentieren; (sich) in klingender Münze auszahlen; ertragreich sein
(jemanden) in Rage bringen; (jemanden) in Harnisch bringen; einen Wutanfall (bei jemandem) auslösen; das Fass zum Überlaufen bringen (mit); (jemanden) rasend machen; (jemanden) wütend machen; (jemanden) zur Weißglut bringen (fig.); (jemanden) auf die Palme bringen (fig.); (jemanden) aufbringen gegen
(nach jemandem) arten (geh.); Wie der Vater, so der Sohn. (ugs., Sprichwort); ganz der Vater sein (ugs.); (etwas) von jemandem haben (ugs.); (jemandem) nacharten (geh.); viel von jemandem haben (ugs.); nach jemandem kommen (ugs.); (nach jemandem) schlagen; Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. (ugs., Sprichwort); (jemandem) ähneln (in); (jemandem) nachschlagen (geh.); (nach jemandem) geraten; ganz die Mutter sein (ugs.); (jemandem) nachgeraten (geh.); Der Apfel fällt nicht weit vom Birnbaum. (ugs., ironisch)
kann (jemandem) egal sein; nicht jemandes Baustelle (ugs., fig.); kommt nicht darauf an; (jemanden) nichts angehen; nicht jemandes Bier (ugs., fig.)
(jemandem) zu heiß werden; kalte Füße bekommen (bei) (fig.); (ein) mulmiges Gefühl bekommen bei; (jemandem) wird der Boden zu heiß (fig.); (jemandem) nicht mehr geheuer sein
(sich) den Mund verbrennen (ugs., fig.); (jemandem) entfahren (geh.); (sich) verplappern (ugs.); (sich) zu der Bemerkung hinreißen lassen (dass); in ein Wespennest stechen (fig.); (jemandem) herausschlüpfen (ugs.); (ungewollt oder versehentlich) ausplaudern; (sich) vergaloppieren (ugs., fig.); (jemandem) herausrutschen (ugs.)
(jemandem) bewusst sein; an etwas denken (ugs.); (jemandem) (klar) vor Augen stehen; (etwas) nicht vergessen haben (ugs.); (etwas) mitdenken; (jemandem) gegenwärtig (sein); (jemanden/etwas) auf dem Schirm haben (ugs.); (etwas) im Kopf haben; (jemandem) präsent sein; (etwas) präsent haben; (sich) über etwas im Klaren sein
(etwas) unter (den / einen) Vorbehalt stellen; (etwas) an eine Voraussetzung knüpfen; (sich etwas) ausbedingen; zur Bedingung machen; (jemandem etwas) zur Auflage machen
(von jemandem) etwas zu hören bekommen (ugs.); (sich von jemandem) die Leviten lesen lassen; (etwas) über sich ergehen lassen müssen; (sich) (einiges) Unangenehmes sagen lassen müssen; (einen) Verweis erhalten; gerügt werden; (sich) unfreundliche Worte anhören müssen; zur Sau gemacht werden (derb); von jemandem die Leviten gelesen bekommen; verwarnt werden; zurechtgewiesen werden; ausgescholten werden; (sich) Kritik gefallen lassen müssen; (sich) einiges (Unangenehmes) anhören müssen; zur Ordnung gerufen werden; eins auf den Deckel kriegen (ugs.); (einen) eingestielt bekommen (ugs., salopp)
desertieren (fig., militärisch); (sich) abseilen (ugs., fig.); aussteigen (fig.); von der Stange gehen (fig.); von der Fahne gehen (fig.); (sich) absentieren (geh., veraltet); (sich) absetzen; abspringen (fig.); (sich) verkrümeln (ugs.); (sich) ausklinken (ugs., fig.); (sich) verpissen (derb); (jemandem) davonlaufen
(jemandem) eine klatschen (ugs.); (jemandem) rechts und links eine (he)runterhauen (ugs.); (jemandem) eine scheuern (ugs.); (jemandem) eine (he)runterhauen (ugs.); (jemandem) eine knallen (ugs.); (jemanden) ohrfeigen; abwatschen (ugs., bair.); (jemandem) rechts und links eine runterhauen (ugs.); (jemandem) eine runterhauen (ugs.); (jemandem) eine schmieren (ugs.); (jemandem) rutscht die Hand aus (ugs., Redensart, fig.); (jemandem) eine Ohrfeige geben; (jemandem) eine langen (ugs.)
(sich) nicht entblöden (zu) (geh.); so unklug sein, zu; unvorsichtig genug sein, zu; nichts dabei finden (ugs.); unklug genug sein, zu; (sich) (von jemandem) einspannen lassen (zu / für); (sich dazu) hergeben (Hauptform); so unvorsichtig sein, zu; (sich) nicht zu schade sein (für) (ugs.); dumm genug sein, zu (ugs.)
in Bedrängnis geraten; (die) Zeit läuft (jemandem) davon; eng werden (für jemanden, es); knapp werden
(jemanden) duzen; (mit jemandem) per Du sein
komm mir nicht (wieder) mit (...) (ugs.); am Arsch hängt der Hammer (derb, Spruch); ja nee, ist klar! (ugs., Spruch); (ja ja,) schon klar ... (ugs.); das kannst du deinem Frisör erzählen! (ugs., Spruch); das kannst du einem Dummen erzählen! (ugs., variabel); das kannst du deiner Oma erzählen! (ugs., Spruch); (jemand) erzählt viel, wenn der Tag lang ist (ugs., Spruch); wer's glaubt, wird selig (ugs., sprichwörtlich); ich glaub(e) dir kein Wort; das kannst du deiner Großmutter erzählen! (ugs.); das kannst du mir nicht erzählen! (ugs.); das kannst du einem erzählen, der sich die Hose mit der Kneifzange anzieht (ugs., Spruch, variabel); (jemandem) kommen erhebliche Zweifel; komm mir nicht so! (ugs.); ich glaube dir (das) nicht (Hauptform); du kannst mir viel erzählen! (ugs., Spruch, variabel); verarschen kann ich mich auch alleine! (derb, Spruch); alles klar! (ugs., Spruch, ironisch); das glaubst du (doch) selbst nicht! (ugs.); erspar(e) mir deine (...)
auf einen Husch zu jemandem gehen (ugs., regional, variabel); kurz reinspringen (bei) (ugs.); (einen) Kurzbesuch abstatten; auf einen Sprung vorbeikommen (ugs.)
weggehen wie warme Semmeln (ugs.); reißenden Absatz finden; (jemandem) (buchstäblich / förmlich / nur so ...) aus den Händen gerissen werden; weggehen wie warme Brötchen (ugs.); (sich) verkaufen wie geschnitten Brot (ugs.)
unfreiwillig komisch; neckisch; affig; zum Piepen (ugs.); blöd (ugs.); zum Schreien (ugs.); läppisch; dämlich; ridikül (geh., veraltend); flachsinnig (ugs.); närrisch; lächerlich; pillepalle (ugs.); albern; (jemandem) zu blöd (ugs.); nicht ernst zu nehmen; lachhaft
nicht wahrgenommen werden; ungehört verhallen; (jemandem) entgehen; (jemandem) nicht auffallen; (von jemandem) nicht bemerkt werden
besessen (von); (jemandem) (mit Leib und Seele) verfallen; (jemandem) hörig; (von jemandem) (emotional) abhängig; bedingungslos ergeben
(jemand ist) nicht zu retten; (jemandem ist) nicht zu helfen; (ein) hoffnungsloser Fall (sein)
(jemandem) die Maske herunterreißen; (jemandem) die Maske vom Gesicht reißen; (jemanden) entlarven; (jemanden) demaskieren; (jemanden) enttarnen
(jemandem) blöd kommen (ugs.); rumpöbeln (ugs.); (jemandem) dumm kommen (ugs.); unverschämt werden; (jemandem) frech kommen; (jemanden) provozieren; im Ton danebengreifen; (sich) Frechheiten herausnehmen; beleidigen; aufsässig sein; anpöbeln; herumpöbeln; ausfallend werden (Hauptform); frech werden (ugs.); (sich) im Ton vergreifen; (sich) Unverschämtheiten herausnehmen; Streit suchen; es an (dem nötigen) Respekt fehlen lassen
zwischen (zwei) passt kein Blatt Papier (ugs.); zusammenhalten; zusammenhalten wie Pech und Schwefel (Verstärkung) (ugs.); (fest) zusammenstehen; zu jemandem halten; Schulter an Schulter stehen (fig.); zueinander halten
mit dem Tode kämpfen; es bald hinter sich haben; (bald) gehen; (jemandem) wachsen schon Flügel; in den letzten Zügen liegen; im Sterben liegen (Hauptform); (es) geht zu Ende (mit jemandem); (jemandes) Tage sind gezählt; es nicht mehr lange machen (derb)
nicht weitergeben (eine Information); mit ins Grab nehmen (fig.); nicht weitererzählen; verschweigen (Hauptform); für sich behalten; Stillschweigen bewahren (geh.); in seinem Herzen bewahren; nicht preisgeben (geh.); nicht ausplaudern; (aus etwas) ein Geheimnis machen; (jemandem etwas) verheimlichen; nicht weitersagen; (die) Diskretion wahren; in seinem Herzen verschließen (lit.) (geh.); nicht verraten; niemandem etwas sagen (von) (ugs., variabel); mit niemandem sprechen über (ugs.)
der Omertà unterworfen (sein) (geh.); aus jemandem ist nichts herauszubekommen; keine Aussage machen; nichts sagen; (den) Mund halten (ugs.); (die) Zähne nicht auseinanderbekommen (ugs.); nicht mit der Sprache herausrücken (ugs.); dichtmachen (ugs.); nicht singen (ugs., Jargon); nicht aussagen; dichthalten (ugs.); (die) Aussage verweigern; beharrlich schweigen; (die) Omertà gilt (für); (sich) bedeckt halten; nichts sagen wollen (zu); (sich) ausschweigen (Hauptform); jede Antwort verweigern
(jemandem) fehlen die Worte; (jemand) weiß nichts mehr zu sagen; nichts mehr einfallen (zu); (jemandem) bleibt (da) die Spucke weg (ugs., fig.); jemand sagt nichts mehr (zu); verstummen; (jemandem hat es) die Sprache verschlagen; sprachlos sein; (jemandem) verschlägt es die Sprache
(jemanden) löchern (ugs.); (jemanden) ausquetschen (ugs.); intensiv befragen; (jemandem) Löcher in den Bauch fragen (ugs.); (jemanden) ausfragen; ein Loch in den Bauch fragen (ugs.); ausquetschen wie eine Zitrone (ugs.)
(mündliche) Prüfungsfragen stellen; (jemanden) in die Mache nehmen (ugs.); examinieren; (jemandem) (gründlich) auf den Zahn fühlen (ugs., fig.); (jemanden) (gründlich) durch die Mangel drehen (ugs., fig.); (jemanden) auseinandernehmen (ugs.); (mündlich) prüfen; (jemanden) in der Mache haben (ugs.)
überfordert sein (mit); nicht mehr mitkommen (ugs.); eine Nummer zu groß (ugs.); (einer Sache) nicht gewachsen sein; im Chaos versinken (fig.); (jemandem) über den Kopf wachsen (fig., Hauptform); nicht klarkommen mit (ugs.); nicht schaffen; (jemanden) überfordern; zu viel kriegen (ugs.); ein paar Nummern zu groß sein (ugs.); zu viel sein (ugs.); (jemandem) zu viel werden (ugs.); (etwas) nicht in den Griff bekommen (fig.); nicht bewältigen
(jemandem) aus dem Weg gehen; bei jemandem abgemeldet sein (ugs., fig.); (für jemanden) erledigt sein; (mit jemandem) keinen Kontakt mehr suchen; (den) Kontakt (zu jemandem) abbrechen (Hauptform); mit jemandem nichts mehr zu tun haben wollen (ugs.); (mit jemandem) fertig sein; (jeglichen) Kontakt mit jemandem (zu) vermeiden (suchen); (für jemanden) gestorben sein (ugs., fig.)
(jemandem) das Leben zur Hölle machen (ugs.); (jemandem) das Leben schwer machen (ugs.); (jemandem) das Leben sauer machen (ugs.)
(jemandem) nicht trauen; (jemandem) nicht über den Weg trauen (ugs.); misstrauisch sein
an den Bettelstab bringen; (jemanden) ruinieren (Hauptform); (jemandem) den (letzten) Rest geben; (jemandem) die Existenzgrundlage entziehen; (jemanden) zugrunde richten; (ein Unternehmen) herunterwirtschaften; (jemandes) Existenz zerstören; (jemanden) zu Grunde richten
das Letzte aus jemandem herausholen; (jemanden) aussaugen; (jemandes) Arbeitskraft ausbeuten; (jemanden) ausbeuten
(mit etwas/jemandem) Ärger haben; (etwas/jemanden) am Hals haben (ugs.)
(jemanden) zu Stillschweigen verdonnern; (jemandem den) Mund verbieten (fig.); (jemanden) zu Stillschweigen verpflichten; (jemanden) zu (absoluter) Verschwiegenheit vergattern
(sich) leichttun; leichtfallen; (jemandem) fliegen die gebratenen Tauben ins Maul (derb, fig., sprichwörtlich); (jemandem) leicht von der Hand gehen; (jemandem) keine Mühe machen; (jemandem) ohne Anstrengung zufallen; (jemandem) zufliegen (ugs.); (jemandem) fliegen die gebratenen Tauben in den Mund (fig., sprichwörtlich, veraltend); nichts tun müssen (für) (ugs.); (jemandem) in den Schoß fallen (fig.); mühelos schaffen
(die) Klappe fällt (bei jemandem) (ugs.); nicht zulassen; zumachen (ugs.); abblocken; nichts hören wollen von; nichts wissen wollen von; (sich) der Realität verweigern; (die) Klappe geht runter (bei jemandem) (ugs.); dichtmachen (ugs.)
(jemandem) fliegen die Herzen zu; Everybody's Darling (ugs., engl.); Sympathiebolzen (ugs.); wohlgelitten (sein) (geh.); gern gesehen (sein); umworben werden; umschwärmt (werden); ganz oben auf der Liste (der ....) stehen (ugs.); Sympathieträger; (allgemein) beliebt (sein); in jemandes Gunst (stehen) (geh.); (...) der Herzen (sein); gemocht werden; ganz oben auf der Beliebtheitsskala (mediensprachl.)
(sich seiner) Schuld bewusst sein; Reue zeigen; Asche auf sein Haupt streuen (fig.); in Sack und Asche gehen (fig., variabel); bereuen; (sich) Asche aufs Haupt streuen (fig.); (sich) in Zerknirschung üben (geh., ironisierend); im Büßerhemd gehen (fig.); im Büßergewand herumlaufen (fig.); (jemanden) reuen (geh., veraltet); (jemandem) leidtun
liegen an; die Ursachen (dafür) sind in (...) zu sehen; (sich) erklären (aus / durch); (seinen) Ursprung haben in; (seine) Ursache haben in; Grund dafür ist; resultieren aus; ausgehen von; (auf etwas) zurückgehen; (sich einer Sache) verdanken; (auf etwas) zurückzuführen sein; Ursache dafür ist; beruhen auf; (durch etwas / jemanden) verursacht sein; (einer Sache) zuzuschreiben sein; basieren auf; (sich) herleiten von; (die) Gründe (dafür) sind in (...) zu suchen; (einer Sache) geschuldet sein; (in etwas / jemandem) begründet sein; herrühren von; kommen von; entstammen
(jemandem) nicht das Wasser reichen können (fig.); um Längen besser; überlegen; (jemandem) um Längen voraus; um Lichtjahre voraus (fig.); haushoch überlegen; hoffnungslos überlegen; niemand kann ihm die Führung streitig machen (variabel); übermächtig
(auf jemanden) gut verzichten können; (jemand soll) dahin gehen, wo der Pfeffer wächst (ugs.); (jemand soll / kann) (sich) gehackt legen (ugs.); (jemand kann jemandem) gestohlen bleiben (ugs.); (jemandem) keine Träne nachweinen; (sich) zum Teufel scheren (sollen / können)
händeringend (fig.); mit Hochdruck (floskelhaft); mit aller Gewalt; auf Biegen und Brechen; wie verrückt; mit allem, was jemandem zu Gebote steht (geh.); mit allem, was jemand aufbieten kann; krampfhaft; verbissen; verzweifelt; mit allen Mitteln
(jemandem) ungelegen kommen; nicht (gerade) im günstigsten Moment kommen (ugs., Understatement); zur Unzeit kommen; (gerade) stören (ugs.); (jemandem) Ungelegenheiten machen; nicht passen (ugs.); (jemanden) auf dem falschen Fuß erwischen; (gerade) (etwas) ungünstig sein (ugs.); (gerade) schlecht sein (ugs.); (jemandem) nicht in den Kram passen (ugs.)
(auf jemanden) wartet der Tod (literarisch); (das) Todesurteil bedeuten (für) (fig.); dem Tod geweiht (sein); den Tod vor Augen haben; dem Untergang geweiht; todgeweiht sein; (jemandem) ist der Tod bestimmt (geh.)
(jemandem) zugedacht sein (geh.); (etwas tun) dürfen (ugs., ironisch); (etwas tun) müssen; verpflichtet sein (etwas zu tun); an jemandem sein, etwas zu tun (geh.); (etwas tun) sollen; gehalten sein (etwas zu tun) (geh.); (die) Verpflichtung haben (etwas zu tun); (sich) gehalten sehen (zu) (geh.); dafür zuständig sein (etwas zu tun); (jemandem) obliegen (etwas zu tun); (jemandes) (verdammte) Pflicht und Schuldigkeit sein (ugs.); (jemandes) Pflicht sein (etwas zu tun); (es) für seine Pflicht halten (etwas zu tun); (etwas tun) können (ugs., ironisch); es ist an dir (zu)
(intensiv) bearbeiten; durch die Mangel drehen (ugs., fig.); in die Mache nehmen; (jemandem) ans Leder gehen (fig.); (jemanden) hart rannehmen; (jemandem) die Hölle heißmachen (ugs.); (jemand hat) keine ruhige Minute mehr; (jemanden) in die Zange nehmen (fig.); (jemandem) (tüchtig / ordentlich) einheizen; (jemandem) arg zusetzen; in die Mangel nehmen (ugs.)
(einen) Fehler machen (unabsichtlich); unterlaufen (Fehler o.ä.); (jemandem) passieren; (einen) Bock schießen (ugs.)
sehr ähneln; (sich) ähneln wie ein Ei dem anderen; kaum zu unterscheiden sein; (jemandem) täuschend ähnlich sehen; (sich) gleichen wie ein Ei dem anderen; sehr ähnlich sein; (jemandem) sehr ähnlich sehen; (sich) zum Verwechseln ähneln; (sich) sehr (stark) ähneln; (praktisch jemandes) Doppelgänger (sein); (sich) ähneln wie eineiige Zwillinge; (sich) täuschend ähnlich sehen; (sich) zum Verwechseln ähnlich sehen; (jemandem) wie aus dem Gesicht geschnitten sein
entbehren; (einer Sache) ermangeln (veraltet); (jemandem) fehlen; schmerzlich vermissen (geh., floskelhaft); missen (meist redensartlich) (geh., veraltend); vermissen
übergeben; (jemanden) anspielen; einen Ball (zu jemandem) spielen; abspielen; abgeben; zuspielen (Ball); passen
(jemandem) einen Knopf an die Backe labern (ugs., fig.); (jemanden) zutexten (ugs.); (wie) wild einreden auf (Verstärkung) (ugs.); (jemandem) die Hucke volllabern (ugs., salopp); (jemandem) die Ohren vollblasen (ugs.); (jemandem) in den Ohren liegen (mit) (ugs.); (jemandem) ein Ohr abknabbern (ugs., fig.); (jemanden) zuschwallen (ugs.); (jemanden) volllabern (ugs.); (jemandem) die Ohren vollquatschen (ugs.); einreden (auf); (jemandem) ein Ohr abkauen (ugs., fig.); (jemandem) die Ohren volllabern (ugs.); (jemanden) vollsülzen (ugs., abwertend); (jemanden) zuquasseln (ugs.); (jemanden) vollquatschen (ugs.); (jemandem) die Ohren vollsülzen (ugs.); (jemanden) totquatschen (ugs., fig.)
rumkriegen (wollen) (ugs.); (jemanden) bereden (geh., veraltet); immer wieder ankommen mit (ugs.); (sich) den Mund fusselig reden (ugs., sprichwörtlich); (auf jemanden) einwirken; besabbeln (ugs.); (jemanden) traktieren; bequatschen (ugs.); (sich) Fransen an den Mund reden (ugs., sprichwörtlich); (jemanden) beschwatzen (ugs.); herumkriegen wollen (ugs.); überreden (wollen) (ugs.); (jemandem) zureden wie einem kranken Gaul (ugs.); bearbeiten (ugs.); (auf jemanden) mit Engelszungen einreden (fig., variabel); breitschlagen (wollen) (ugs., fig.); beackern (ugs.); (jemanden) beschwätzen (ugs., süddt.); einreden (auf jemanden); immer wieder anfangen von (ugs.); (so lange) belatschern (bis) (ugs.); (jemandem) in den Ohren liegen (mit) (ugs.); beknien (ugs., fig.); (jemandem) gut zureden; zu überreden versuchen (Hauptform)
(sich) weiden an; (ein) schadenfrohes Grinsen aufsetzen; schadenfroh sein; (sich) ins Fäustchen lachen (fig.); (jemandem) geht einer ab (bei) (derb); (jemandem) ein innerer Reichsparteitag sein (veraltet); (eine) böse Freude haben (an); (sich) (an etwas) hochziehen (ugs., fig.); (sich) (an etwas) aufgeilen; (sich) (die) Hände reiben (fig.); (jemandem) eine Genugtuung sein; insgeheim frohlocken
verschwitzt; in Schweiß gebadet; (jemandem) klebt die Kleidung am Leib(e); nassgeschwitzt; schweißtriefend; durchgeschwitzt; (jemandem) klebt jeder Faden am Leib(e); (jemand) hat keinen trockenen Faden am Leib (Redensart); geschwitzt (sein) (ugs., regional); nass geschwitzt (Hauptform); (der) Schweiß fließt in Strömen
(der) Schreck fährt jemandem in die Glieder; (sich) erschrecken; (einen) Schreck bekommen
(absolute) Priorität haben; äußerst wichtig; unter den Nägeln brennen (fig.); (absoluten) Vorrang haben; höchste Priorität haben; brennend (wichtig); von äußerster Wichtigkeit; auf den Nägeln brennen (fig.); (es) muss eine (schnelle) Lösung her (ugs.); von höchster Dringlichkeit (geh.); (jemandem) unter den Sohlen brennen (fig.); Chefsache (fig.); keinen Aufschub dulden; von größter Wichtigkeit; keinen Aufschub vertragen; äußerst dringlich; hochnotwichtig (geh.)
entlassen werden (Hauptform); gefeuert werden (ugs.); gehen müssen; (jemandes) Arbeitsverhältnis wird beendet; gegangen werden (ugs., scherzhaft); (sich) was Neues suchen können (ugs.); seinen Hut nehmen müssen (fig.); rausgeworfen werden; (der) Stuhl wird (jemandem) vor die Tür gesetzt (fig.); (die) Arbeit verlieren; hochkant(ig) rausfliegen (ugs.); fliegen (ugs., fig.); vor die Tür gesetzt werden (fig.); geschasst werden (ugs.); (die) rote Karte kriegen (ugs., fig.); rausfliegen (ugs.); auf die Straße gesetzt werden (fig.); wegrationalisiert werden; gekündigt werden; rausgeschmissen werden (ugs.); achtkantig rausfliegen (ugs.)
(jemandem) nicht in den Kopf wollen; nicht verstehen (können); (jemandem) nicht in den Schädel wollen
nicht parat haben (Information) (fig.); (den) Faden verloren haben (fig.); und da verließen sie ihn (ugs., Spruch); (gerade) nicht weiterwissen; (einen) Hänger haben (ugs.); (jemandem) nicht einfallen
zerplatzen wie eine Seifenblase; (jemandem) (die) Hoffnung nehmen; platzen wie eine Seifenblase; (jemandem) (seine) letzten Illusionen rauben
(sich) fragen, was in jemandem vorgeht; nicht wissen, was in jemandem vorgeht; man steckt nicht drin (ugs., Spruch); (jemandem) nur vor den Kopf gucken (können) (ugs.)
(jemandem) gegeben sein; (jemandem) in den Adern liegen; (ein) geborener (...) sein; (jemandem) in die Wiege gelegt worden sein (fig.); (eine) angeborene Begabung haben (für); (ein) Naturtalent (sein) (Hauptform); zum (...) geboren; (der) geborene (...) (sein); (das) Talent zu (etwas) haben; (etwas) im Blut haben (ugs., fig.); (ein) (glückliches) Händchen haben (für) (ugs.)
vorherbestimmt; schicksalhaft; (jemandem) vorbestimmt; (jemandem) zubestimmt (geh.); unentrinnbar
(jemand) kann mit etwas nichts anfangen; (jemandem) fällt nichts ein zu
(etwas) (noch) vor sich sehen (ugs.); ich weiß es noch wie heute (...) (formelhafter Ausdruck); (sich) (ganz) genau erinnern; (jemandem) (noch) lebendig vor Augen stehen (geh.)
(nicht) kommen auf; (einen) (vorübergehenden) Blackout haben; (nicht) einfallen (wollen); (jemandem) auf der Zunge liegen (fig.); ich hab's gleich
(sich) verzetteln; (jemandem) fehlt der Blick aufs Ganze; (jemand) sieht vor lauter Bäumen den Wald nicht (mehr); (sich) verlieren (in); (seine) Zeit verplempern mit; nicht zum Wesentlichen kommen; (sich) nicht aufs Wesentliche konzentrieren; (sich) mit Nebensächlichkeiten aufhalten
hoch und heilig (ugs.); beim Leben seiner Mutter (ugs.); bei allem, was jemandem heilig ist
kein Geld haben; nichts verdienen; nichts zu beißen haben; am Hungertuch nagen (ugs.); keine Arbeit haben; mittellos sein; (bei jemandem) ist nichts zu holen; mittellos dastehen; von Luft und Liebe leben
(sich) nicht anstrengen müssen (für); (jemandem) keinen Schweiß auf die Stirn treiben; nicht mal Luft holen (müssen) (für)
vorblasen; (jemandem etwas) vorsagen; zuflüstern; soufflieren (fig.); (jemandem etwas) einblasen
schöntun; (jemandem) schmeicheln (Hauptform); (jemanden) bauchpinseln; (jemandem) das sagen, was er hören will; Komplimente machen; Süßholz raspeln (fig.); (jemanden) einseifen; (jemandem) Nettigkeiten sagen; nette Dinge sagen
verfolgen; werben um; nachsteigen; bespitzeln; nachstellen; beschatten; hinter jemandem her sein
(jemandem) einfallen; kommen auf
(jemandem) im Amt folgen; (jemanden) beerben (als) (fig.); (jemandes) Erbe antreten (fig.); (die) Nachfolge antreten (von)
auf Widerstand treffen; Wind von vorne bekommen (fig.); mit Widrigkeiten zu kämpfen haben; (jemandem) bläst der Wind ins Gesicht (fig.); auf Widerstand stoßen
(jemanden) in ein Gespräch verwickeln; (jemandem) (ein) Gespräch aufzwängen; (ein) Gespräch vom Zaun brechen
(es) pressiert [Süddt.]; (sehr) in Eile (sein); mir pressiert's (sehr); (jemandem) auf den Nägeln brennen (fig.); (jemandem) unter den Nägeln brennen (fig.); (sehr) knapp dran sein; wenig Zeit haben; es eilig haben (Hauptform); (sich) sputen müssen; (sich) beeilen müssen; eilig (sein)
mit den Zähnen klappern; frösteln; frieren wie ein Schneider (ugs.); schuckern (ugs., regional); (jemandem) kalt sein; (vor Kälte) schlottern; (eine) Gänsehaut bekommen; frieren; bibbern (ugs.); vor Kälte zittern; (jemandem) kalt werden; schnattern (ugs.)
(eine) Runde schmeißen (ugs.); (jemanden) freihalten; das geht auf mich (ugs.); aufs Haus gehen; (eine) Runde ausgeben; (die) Zeche zahlen (für jemanden); das geht auf meinen Deckel (ugs.); einen ausgeben (ugs.); (etwas) spendieren (Hauptform); (die) Runde geht auf (...); frei saufen haben (derb); (jemandem) (ein) Getränk spendieren; (einen) ausgegeben bekommen
(jemandem) Geld aus der Tasche ziehen; (bei jemandem) Geld lockermachen
Glanzrolle; wie geschaffen für (Rolle); größter Bühnenerfolg (Rolle); größter Kinoerfolg (Rolle); (jemandem) auf den Leib geschrieben; Paraderolle (auch figurativ)
(sich mit etwas) anfreunden; (mit jemandem/etwas) warm werden
zusammenschlagen (Hauptform); fertig machen (ugs.); zusammenhauen; alle machen (ugs.); krankenhausreif schlagen; (jemandem) die Fresse polieren (derb); zu Mus machen (fig.); krankenhausreif prügeln; Kleinholz machen aus (ugs., fig.)
(jemandem) aufs Maul hauen (ugs.); (jemandem) (einen) Schlag (ins Gesicht) versetzen; (jemandem) eins auf die Zwölf geben (ugs.); (jemandem) (einen) Kinnhaken verpassen; (jemandem) ins Gesicht schlagen; (jemandem) (einen) Schlag (ins Gesicht) geben; (jemandem) einen auf die Zwölf verpassen (ugs.); (die) Fresse einschlagen (derb); (jemandem) eine reinhauen (ugs.); (jemandem) die Fresse polieren (derb); zuschlagen; (die) Zähne einschlagen (ugs.)
(einen) Klaps geben; (einen) Klaps auf den Po geben; (jemandem) eins hintendrauf geben
(etwas) nicht verbergen können (variabel); (jemandem) im Gesicht geschrieben stehen; (jemandem) deutlich anzusehen sein
gezeichnet (von); (jemandem) anzusehen (sein)
zu Dank verpflichtet; (jemandem) erkenntlich; (jemandem) verbunden; zu danken haben; (jemandem) verpflichtet; Dank schulden
(jemandem) vorschweben; im Sinn haben; denken an; (sich) vorstellen
(jemandem) eine Gehirnwäsche verpassen; (jemanden) umdrehen (Spion o.ä.) (ugs.)
starr vor Angst (sein); (jemanden) überläuft es (heiß und) kalt; Angst bekommen; (das) kalte Grausen bekommen; unheimlich werden (jemandem wird etwas ...); (jemandem) gefriert das Blut in den Adern (fig.); mulmig zumute werden (jemandem wird ...); (jemandem) wird angst und bange; (eine) Gänsehaut bekommen; (jemandem) (das) Blut in den Adern gefrieren lassen (geh., fig.); (jemandem) gerinnt das Blut in den Adern (fig.); kalte Füße bekommen (ugs., fig.); (es) mit der Angst zu tun bekommen; (jemandem) läuft es eiskalt den Rücken hinunter (fig.); (jemandem) stockt das Blut in den Adern (fig.); (jemandem) erstarrt das Blut in den Adern (geh.)
nichts dabei finden (ugs.); als wäre es die natürlichste Sache der Welt; (jemandem) nicht unangenehm sein; ganz normal sein (für) (ugs.); kein Problem haben (mit) (ugs.); (sich) nicht genieren; nichts dabei sein (ugs.); (jemandem) nicht peinlich sein
sollen (Konjunktiv); gut sein (für) (Konjunktiv); (jemandem) gut zu Gesicht stehen; (jemandem) gut anstehen (Konjunktiv); (jemandem) gut tun (Konjunktiv)
(sich zu jemandem) hindrehen; (sich) zuwenden; (sich) hinwenden
(an jemandem ist ...) verloren gegangen; hätte (gut / ohne weiteres ...) werden können; das Zeug haben (zu)
(jemand) hat das dumme Gefühl (ugs.); den Eindruck haben (dass); ein mulmiges Gefühl (haben bei); (jemanden) beschleicht das Gefühl; (jemandem) ist, als ob; (jemandem) kommt der Gedanke
nicht zu erklären; (es gibt) keinen vernünftigen Grund; (jemandem) nicht zu vermitteln; nicht darstellbar; nicht darzustellen
(jemand hätte sich) nicht vorstellen können; (etwas wäre jemandem) im Traum nicht eingefallen; (jemand hätte sich) in seinen kühnsten Träumen nicht vorstellen können (floskelhaft, var); (jemand hätte sich) nicht träumen lassen; (darauf wäre jemand) im Leben nicht gekommen (ugs.)
aus der Fassung geraten; aus den Latschen kippen (ugs., fig.); (für einen Moment) die Fassung verlieren; man sieht jemandem seine Bestürzung (deutlich) an; (jemandem) entgleisen die Gesichtszüge
keinen Schnüff haben auf (ugs., rheinisch); keine Lust haben (auf); (jemandem) steht der Sinn nicht nach (veraltend); nicht in der Stimmung sein (zu); nicht aufgelegt (zu); (jemandem) ist nicht nach (ugs.); (jemandem) ist nicht zum (...) zumute
(jemandem) eine Nachricht zukommen lassen; (jemanden) per E-Mail antexten; (jemanden) anmailen; (jemandem) eine Mail zukommen lassen; (jemandem) eine Mail schicken
(jemanden) entlasten; (jemandem) den Rücken freihalten
(jemanden) animieren; (dazu) bringen (zu); (jemandem) Anlass geben; (jemanden) veranlassen; (jemanden) motivieren
(...) würde gerne; (...) möchte; (jemandem) (ein) Bedürfnis sein; (einen) Wunsch haben; am Herzen liegen; (jemandem) (ein) Anliegen sein
dann woll'n wir mal nicht so sein (ugs., Spruch); Nachsicht üben; (jemandem) etwas nachsehen; (etwas) nicht ahnden; (jemandem etwas) durchgehen lassen; barmherzig sein; (jemandem) nicht böse sein (können); auf (eine) Bestrafung verzichten; etwas mit dem Mantel der Nächstenliebe zudecken (ugs., sprichwörtlich); beide Augen zudrücken (fig.); gnädig sein; (etwas) nicht bestrafen; Milde walten lassen; Gnade vor Recht ergehen lassen (floskelhaft); nicht zu streng sein; Gnade walten lassen; (sich) nachsichtig zeigen; auf (eine) Strafe verzichten; von einer Bestrafung absehen
(einem) Blick ausweichen; (jemandem) nicht (gerade) in die Augen sehen (können); (einem) Blick nicht standhalten
hinterdrein...; hinterher...; nach...; hinter etwas her; hinter jemandem her
durchbrennen; entlaufen; sich aus dem Staub machen; stiften gehen (ugs.); (jemandem) auskommen; laufen gehen; ausreißen; ausbüxen; (jemandem) weglaufen; Reißaus nehmen (veraltend); das Weite suchen
(jemanden) befallen; (jemanden) plagen; (jemanden) beuteln; (jemanden) heimsuchen; (jemandem) zusetzen
geht nicht (bei jemandem) (ugs.); hat sich was mit (ugs.); is nich (ugs., norddeutsch); (es) wird nichts (mit etwas) (ugs.); kommt nicht in Frage; (es) wird nichts (aus etwas) (ugs.); ist nicht (ugs.); hat sich nix mit (ugs.)
(en) Töfften (sein) (ugs.); schwer in Ordnung (sein) (ugs.); mit jemandem kann man Pferde stehlen (ugs., fig.); (ein) guter Kumpel (sein) (ugs.); (jemand) zum Pferde stehlen (ugs., fig.)
weil jemandem nichts Besseres einfällt; weil jemand nichts Besseres zu tun hat; aus Langeweile
(die) Beziehung beenden; (jemandem) den Laufpass geben (geh., fig.); (jemanden) abschießen (ugs.); (jemanden) abservieren (ugs., salopp); in die Wüste schicken (ugs.); Schluss machen (mit) (ugs.)
(jemanden) provozieren; (jemanden) anmachen (ugs.); Händel suchen (veraltet); Streit suchen (Hauptform); (einen) Streit provozieren; (einen) Streit vom Zaun brechen; (sich) mit jemandem anlegen
(jemandem) (eine) Scheinsicherheit vorgaukeln; einlullen; (jemanden) in Sicherheit wiegen
(jemandem) nichts Böses wollen; auf jemandes Seite stehen; (es) gut meinen (mit); einer von den Guten sein (ugs., scherzhaft); (jemandem) nichts wollen (ugs.); (jemandem) gewogen sein; (jemandem) nichts tun wollen; zu den Guten gehören (ugs., scherzhaft); nichts (gegen jemanden) haben (ugs.)
(ein) anderer Mensch (sein); nicht mehr der Alte (sein); (sich) ändern; (ein) anderer Mensch werden; (sich) verändert haben; anders (sein); nicht mehr die Alte (sein); wie ausgewechselt (sein); (etwas) macht einen anderen Menschen (aus jemandem); nicht wiederzuerkennen (sein)
(jemandes) Loblied singen; in den höchsten Tönen loben; voll des Lobes (sein) (geh.); (jemandem) hohes Lob zollen (geh.); (sich) in Lobeshymnen ergehen; über den grünen Klee loben (ugs.); (jemandem einen) Lorbeerkranz flechten (geh., fig.); in den höchsten Tönen reden (von); (sich) in Lobestiraden ergehen (geh., abwertend); (jemandem) Lorbeerkränze flechten (geh., fig.); (einer Sache / jemandem) Weihrauch spenden (geh., fig.); (ein) dickes Lob aussprechen; hymnisch loben (geh.); (ein) Loblied anstimmen (auf); lobpreisen; (jemandem) großes Lob spenden; (jemandem) ein großes Lob aussprechen; (sehr) rühmen; in den Himmel heben; (sich) in Lobtiraden ergehen (abwertend); des Lobes voll (sein) (geh.); sehr loben (Hauptform); (jemandes) Lob singen
(jemandem) die Worte im Mund verdrehen; (jemandem) das Wort im Mund umdrehen; in den Mund legen (fig.)
(jemandem) eigen sein; (jemanden) kennzeichnen; (jemandem) zukommen; (jemanden) auszeichnen; (jemanden) charakterisieren
vermissen lassen; nicht verfügen über; kranken an (geh.); (jemandem) abgehen; (jemandem) fehlen; (einer Sache) gebrechen (geh., veraltet); (es) fehlen lassen (an); (jemandem) nicht zu Gebote stehen (geh.); (einer Sache) ermangeln (geh.)
(eine) gute Kinderstube (genossen) haben; gute Manieren haben; (sich) zu benehmen wissen; man kann sich mit jemandem sehen lassen; (sich) benehmen können
(jemandem) reinfahren (ugs.); (jemandem in sein Gefährt) hineinfahren
(jemandem) hinten reinfahren (ugs.); (einen) Auffahrunfall verursachen
es muss(te) alles sehr schnell gehen; es sehr eilig haben; es konnte (jemandem) nicht schnell genug gehen; es kann (jemandem) nicht schnell genug gehen
das kommt davon (wenn) (ugs., Spruch); das hat er jetzt davon! (ugs.); seine eigene Schuld (ugs.); (etwas) verdient haben; (jemandem) recht geschehen; (etwas) nicht anders verdient haben (ugs.); (sich) selbst zuzuschreiben haben; (das) gönne ich (jemandem); Wer nicht hören kann, muss fühlen. (ugs., Spruch); selbst schuld (sein) (ugs.); selber schuld (ugs.); (So viel) Dummheit muss bestraft werden. (ugs., sprichwörtlich); (es) nicht anders wollen (ugs.); (seine) gerechte Strafe erhalten (variabel); seine eigene Dummheit (ugs.); (es) nicht anders gewollt haben (ugs.)
(jemanden) bremsen; auf den Boden der Tatsachen (zurück)holen; (die) Flügel stutzen (fig.); (jemandem) die Flausen im Kopf austreiben; (einen) Dämpfer verpassen; (jemanden) in seinem Überschwang dämpfen; (jemanden) (wieder) auf Normalmaß bringen (fig., variabel)
wissen was gespielt wird; nicht auf der Brennsuppn dahergeschwommen (sein) (ugs., bair.); (jemandem) nichts vormachen (können); nicht von gestern (sein) (ugs.); ausgeschlafen (sein) (ugs.)
zukommen (auf); (jemandem) entgegenkommen; zugehen (auf); (jemandem) entgegengehen
kein Spiel (sein); (eine) ernste Sache (sein); (mit etwas ist) nicht zu spaßen; blutiger Ernst (sein); Ernst sein (mit) (jemandem ist es Ernst mit)
(sich) plötzlich konfrontiert sehen mit; (jemandem) vor die Füße fallen (ugs., fig.)
(wirklich) etwas zu sagen haben; (eine) Schlüsselfigur (sein); an jemandem nicht vorbeikommen (können)
sehr angesehen sein; geschätzt werden; hohes Ansehen genießen; (jemandem) mit Respekt begegnen; hoch im Kurs stehen; geachtet werden; Achtung genießen; (hoch) in Ansehen stehen (bei)
(jemanden) zu jemandes Vorgesetzten machen; (jemandem) (jemanden) vor die Nase setzen (ugs.); (jemandem) einen neuen Vorgesetzten verpassen (salopp)
nicht mögen; (jemandem) nicht grün sein (ugs.); (etwas) haben gegen (jemanden) (ugs.); (jemandem) was wollen (ugs.); (jemandem) unsympathisch sein; (jemandes) Nase passt jemandem nicht (ugs.)
(etwas) gar nicht haben können (ugs.); (gar) nicht gefallen; überhaupt nicht mögen; damit kannst du jemanden jagen (ugs.); (jemandem) zuwider sein
(jemandem) widerwärtig sein; Ekel hervorrufen (bei); Brechreiz hervorrufen (bei); (jemanden) anwidern; (jemanden) ekeln; (etwas) dreht jemandem den Magen um; (jemandem) zuwider sein; Abscheu hervorrufen (bei); (jemanden) abstoßen
Abscheu empfinden; Brechreiz empfinden; abstoßend finden; (sich) schütteln (bei); (jemandem) dreht sich der Magen um; fies sein (für / vor) (ugs., kölsch); ekelhaft finden; (sich) ekeln (vor); widerwärtig finden; Ekel empfinden
(die) Zeit läuft; (die) Zeit wird knapp; (die) Uhr tickt (fig.); (jemandem) läuft die Zeit davon; (es) muss (et)was passieren
irgendetwas ist (mit jemandem) (ugs.); etwas stimmt nicht (mit); (es) stimmt was nicht (mit); irgendwas ist (mit jemandem) (ugs.); was haben (ugs.); etwas haben; (etwas) ist im Busch (bei) (ugs., fig.)
(einer Sache / jemandem) machtlos gegenüberstehen; nichts entgegenzusetzen haben; rettungslos ausgeliefert; machtlos (gegen); wehrlos ausgeliefert
einer Täuschung erliegen (geh.); (sich) anlocken lassen; (sich) blenden lassen; (sich) einwickeln lassen; (jemandem) aufsitzen (ugs.); (sich) einseifen lassen (ugs., fig.); (jemandem) auf den Leim gehen (ugs., fig.); (sich) täuschen lassen; hereinfallen (auf)
(es) geht nicht mehr (weiter); (jemandem) geht die Puste aus (ugs.); kann nicht mehr (weiter); nichts geht mehr; (es) ging nicht mehr (weiter); (jemanden) verlassen die Kräfte; keine Kraft mehr haben
(jemandem) entlocken; (etwas) herausbekommen (aus jemandem)
(es) eilig haben; zur Eile drängen (geh.); (jemandem) nicht schnell genug gehen können; aufs Tempo drücken (ugs., fig.); Druck machen
(jemandem) einen Brief schicken; auf dem Postwege kontaktieren; anschreiben; brieflich kontaktieren
flach liegen (ugs.); mit (...) im Bett liegen; nicht aufstehen (können); ans Bett gefesselt sein (fig.); (jemanden) ans Bett fesseln (fig.); bettlägerig (sein); das Bett hüten (müssen); (jemanden) aufs Krankenbett werfen (geh., fig., literarisch, veraltet); nicht aufstehen (dürfen); (schwer) darniederliegen (geh.); (jemandem wurde) Bettruhe verordnet; (jemanden) aufs Lager werfen (geh., fig., veraltend); (jemanden) aufs Krankenlager werfen (geh., fig., literarisch, veraltet)
(sich) auf die Lauer legen; (seinen) Beobachtungsposten beziehen; (jemandem) auflauern
bespitzeln (ugs.); überwachen; bewachen; beschatten; unauffällig folgen; (jemandem) folgen wie sein Schatten; mithören; ausspähen
dranbleiben; (jemandem) dicht auf den Fersen bleiben; (sich) nicht abschütteln lassen
(jemandem) überlassen bleiben; (jemandem) freistehen; (jemandem) zugestanden werden; (jemandem) freigestellt sein; unbenommen sein; (frei) schalten und walten (können); ohne weiteres tun können; unbenommen bleiben
(aus jemandem) wieder einen anständigen Menschen machen; auf den Pfad der Tugend zurückführen
(jemandem) nicht nachlaufen; (sich) nicht bemühen um; keine Anstrengungen unternehmen (um ...)
jede Lust verlieren; (jemanden) abturnen (ugs.); (jemandem) die Lust nehmen; (jemanden) abtörnen (ugs.); die Lust verlieren; (als) Lustbremse wirken (auf) (ugs.)
(sich) angeln wollen (fig.); nicht uninteressiert; zurückflirten; interessiert an; (sich) interessiert zeigen (an); (jemanden) kriegen wollen; geil (sein) auf (ugs.); heiß (sein) auf (ugs.); Lust (haben) auf; hinter jemandem her; kriegen wollen (ugs.); scharf auf (ugs.); (sein) Interesse zeigen; ein Auge werfen (auf) (fig.); (jemanden) haben wollen; (sich) an Land ziehen wollen (ugs., fig.); (sich) interessieren (für)
nichts von sich hören lassen; man hört und sieht nichts mehr (von jemandem) (ugs.); (sich) nicht melden; nicht Laut geben (ugs., scherzhaft); (es gibt) kein Lebenszeichen (von)
(das) klingt gut (ugs., Spruch); (das) hört sich gut an (floskelhaft); gerne hören (Hauptform); (jemandem) guttun; Ich könnte dir stundenlang zuhören. (Spruch, ironisierend); (jemandem) schmeicheln; Balsam für jemandes Seele sein; (jemandem) runtergehen wie Öl (ugs.); Musik in jemandes Ohren (sein)
zu jemandes Entschuldigung berücksichtigen; (jemandem) zugutehalten; einräumen; (strafmildernd) berücksichtigen; anerkennen; auch sehen (ugs.)
jemandem hinterhergehen; (jemandem) nachgehen; hinter jemandem bleiben; (sich) an jemandes Fersen heften; hinter jemandem hergehen; (jemandem) folgen
(jemandem) hinterherfahren; (jemanden) verfolgen (Fahrzeug); (jemandem) folgen; hinter jemandem herfahren; (jemandem) nachfahren
vor jemandem herfahren; vorneweg fahren; (schon mal) vorfahren; vorausfahren
jünger aussehend; jungenhaft wirkend; für (...) durchgehen; junggeblieben; (jemandem) sein Alter nicht ansehen; von jugendlicher Ausstrahlung; jugendlich wirkend
nichts zu tun haben; unbeschäftigt sein; keine Aufgabe haben; ohne Beschäftigung sein; (auf jemanden) wartet niemand (ugs.); nicht gebraucht werden; nicht gefordert sein; niemand verlangt etwas (von jemandem)
(sich etwas) nicht verkneifen (können) (ugs.); (jemandem) entfahren (geh.); (aus jemandem) herausplatzen (ugs.); (einfach) sagen müssen
in die Enge treiben; (jemandem) keine andere Wahl lassen; in die Ecke treiben
übermütig werden; von allen guten Geistern verlassen sein; (jemanden) reitet der Teufel; (jemanden) sticht der Hafer; (jemandem) geht es zu gut
(jemandem) nachlaufen; (sich) schlagen um (fig.); (sich) sehr bemühen um; (jemandem) hinterherrennen (fig.); (jemanden) unbedingt haben wollen; (sich) reißen um (jemanden); (jemandem) hinterherlaufen (fig.)
(jemandem) drohen; (jemandem) bevorstehen; zu erwarten haben; (das) Schicksal hält (...) (für jemanden) bereit; (jemanden) erwarten; (auf jemanden) zukommen; (jemandem) blühen (ugs.)
(sich) unbeliebt machen; (sich) nicht nur Freunde machen; (jemandem) Sympathien kosten
(jemandem) (das) Herz brechen; (jemanden) unglücklich machen
versprechen (Hauptform); verheißen; hoch und heilig versprechen; tausend Eide schwören (fig.); (sein) Wort (darauf) geben; fest versprechen; fest zusagen; (jemandem) in die Hand versprechen; (die) Hand darauf geben; ein Versprechen (ab)geben; (sein) Ehrenwort (darauf) geben; geloben (fig.)
bedauern; (jemandem) in der Seele weh tun (ugs., Redensart); (jemanden) dauern (geh., literarisch, veraltend); (jemandem) leidtun
keine Luft mehr bekommen; (jemandem) stockt der Atem; Schnappatmung bekommen (auch figurativ)
(jemandem) am Schürzenband hängen (ugs., fig.); (jemandem) am Rockzipfel hängen (ugs., fig.); an jemandes Rockzipfel hängen (ugs., fig.); (jemandem) an der Schürze hängen (ugs., fig.)
wie eine Klette sein; (jemanden) nicht loswerden; (sich) nicht abschütteln lassen; (an jemandem) hängen wie eine Klette
(jemandem) einen Strick aus etwas drehen (fig.); (jemandes) Fehler ausnutzen
(et)was läuft (zwischen) (ugs.); (ein) Verhältnis haben; (et)was miteinander haben (ugs.); (noch) aktuell sein (fig.); (et)was haben mit (jemandem) (ugs., Hauptform)
(jemandem den Partner) ausspannen; (jemandem den Partner) wegschnappen; (jemandem den Partner) wegnehmen
(mit jemandem) durchbrennen; (jemandem) weglaufen; nicht bleiben; (jemandem) davonlaufen
(bei jemandem) brennt eine Sicherung durch (ugs., fig.); außer Kontrolle geraten; (total) durchdrehen (ugs.); total ausflippen (ugs.); (sich) nicht mehr unter Kontrolle haben; nicht mehr wissen, was man tut
seine Schweine am Gang erkennen; (bei jemandem) wissen, woran man ist; seine Pappenheimer kennen; (jemanden) zur Genüge kennen
(sich) erlauben dürfen; (jemandem) keine Schranken setzen; Narrenfreiheit haben; (sich) herausnehmen dürfen; (sich) leisten können; Narrenfreiheit genießen; (tun) dürfen (ugs.); keinen Einhalt gebieten; (jemanden) gewähren lassen (Hauptform)
dräuen (lit., poet.) (geh.); (sich) zusammenbrauen; nichts Gutes verheißen; (da) kommt (noch) was auf uns zu (ugs.); (die) Einschläge kommen näher (ugs., Spruch, fig.); lauern; nichts Gutes erwarten lassen; (bedrohlich) nahen; drohen; (jemandem) blühen; zu befürchten stehen (geh.); zu befürchten sein
(jemandem) gelten; (um jemanden) gehen (es); für jemanden gedacht sein; für jemanden bestimmt sein; (jemanden) betreffen; (jemanden etwas) angehen; (sich) auf jemanden beziehen; (auf jemanden) gemünzt sein; (mit jemandem) zu tun haben
verschiedener Meinung; zerstritten; verkracht; uneins; entzweit; (mit jemandem) über Kreuz (liegen)
sein Fett wegbekommen (ugs.); zur Rechenschaft gezogen werden; bekommen, was man verdient; sein Fett wegkriegen (ugs.); (jemandem) sein Fett geben (ugs.); sein Fett abbekommen (ugs., variabel); (das) Passende zurückbekommen (fig.); (das) kriegen, was man verdient (ugs.); (die) Quittung bekommen (für) (fig.)
(jemandem) wieder vor die Füße fallen; (jemanden) wieder einholen (Problem); (etwas) wird jemand nie (ganz) ad acta legen können; immer wieder konfrontiert sein (mit); es gibt (dafür) keine endgültige Lösung
(in jemandem) aufsteigen (Bilder / Erinnerungen) (lit.) (geh.); in Erinnerung rufen; gemahnen (an) (geh.); denken lassen an; (...) lässt grüßen; evozieren; Erinnerungen wachrufen; erinnern an; zu neuem Leben erwecken (Erinnerungen); (wieder) ins Gedächtnis rufen; (in jemandem) entstehen lassen (Vorstellungen / Bilder)
nobel; edel; (ein) feiner Zug (von jemandem); gentlemanlike; edelmütig
(sehr) betroffen machen; (eine) Belastung darstellen (für); (jemanden) nicht kaltlassen (ugs.); (jemanden) mitnehmen (ugs.); aus der Ruhe bringen; (jemandem) zusetzen; (jemandem) an die Nieren gehen (ugs., fig.); (jemandem) unter die Haut gehen (ugs., fig.); (jemandem) aufs Gemüt schlagen (ugs.); nicht spurlos vorbeigehen (an jemandem) (ugs., fig.); (jemandem) zu schaffen machen; aus dem (seelischen) Gleichgewicht bringen; erschüttern; (jemanden) belasten; (jemandem) nicht in den Kleidern hängenbleiben (ugs., fig.); (jemanden) aufwühlen; an etwas zu knacken haben (ugs.)
(emotional) berühren; (innerlich) bewegen; zu Herzen gehen; (jemanden) anfassen (geh., fig.); (jemanden) anrühren (geh.); mitten ins Herz treffen (fig.); (jemandem) nahegehen
gelegen kommen; (jemandem) recht; (jemandem) zusagen; (jemandem) passen; konvenieren (geh.); (jemandem) genehm; gefällig (sein) (geh.); passend; kommod
(jemandem) wird schwind(e)lig; es schwindelt jemanden (selten); (jemandem) vergeht Hören und Sehen (ugs.); es schwindelt (jemandem)
nicht glauben können, was geschieht; nicht wissen, wie einem geschieht; (jemandem) wankt der Boden unter den Füßen (fig.); (jemandem) vergeht Hören und Sehen (ugs.); nicht (mehr) wissen, ob man Männchen oder Weibchen ist (ugs.); nicht mehr wissen, wo vorne und hinten ist (ugs., übertreibend)
(jemandem) durch und durch gehen; weiche Knie bekommen; (jemandem) wird ganz anders (bei)
ins Herz treffen; (jemandem) stockt der Atem; (jemandem) durch und durch gehen; im Innersten berühren; (die) Seele berühren; (jemandem) schwillt das Herz in der Brust (lit.)
(jemandem) bleibt wenig Zeit; spät dran sein; nur noch wenig Zeit haben; nicht mehr viel Zeit haben
(sich) freuen dürfen auf; (jemandem) lachen (lit.) (geh.); (sich) freuen können auf; winken; in Aussicht stehen
(in jemandem) jemanden erkennen; (jemanden) identifizieren (als); (jemanden) erkennen; (jemandes) Identität feststellen
(etwas) nicht gewusst haben; (jemandem) neu sein
(für jemanden) nichts Neues sein; von etwas wissen; (jemandem) nicht neu sein; (etwas) wissen (Hauptform); (über etwas) informiert sein; (es) liegen Erkenntnisse vor (über); (jemandem) bekannt sein; Kenntnis haben (von); Erkenntnisse haben (über)
(jemandem) völlig unbekannt; wildfremd; (sich) noch nie begegnet; noch nie (zuvor) gesehen
Unbehagen bereiten; (jemandem) ist unbehaglich; (jemandem) ist mulmig; (sich) unbehaglich fühlen; (jemandem) wird mulmig; (jemandem) wird unbehaglich zumute; (sich) unwohl fühlen (bei) (dem Gedanken); (sich) nicht wohlfühlen (bei)
(sich als) Bumerang (erweisen); (eine) tickende Zeitbombe (sein) (fig.); (jemandem) (wieder) auf die Füße fallen (fig.); (jemanden) wieder einholen; (einen) Bumerangeffekt haben; das Pendel schlägt zurück (fig.); (wieder) zurückfallen (auf); (jemandem) (wieder) vor die Füße fallen (fig.)
Anzeige erstatten (gegen); (etwas / jemanden) anzeigen; (jemandem) eine Anzeige verpassen (ugs.); zur Anzeige bringen
(jemandem) auf dem Kopf herumtanzen (ugs., fig.); machen (dürfen) was man will; (sich) an keine Regel(n) halten; (jemandem) auf der Nase herumtanzen (ugs., fig.); über Tisch(e) und Bänke gehen (ugs., fig.); (alles) machen (dürfen) worauf man (gerade) Lust hat
(sich) ins Knie ficken (vulg.); (jemanden) gerne haben (können); (jemanden) (mal) kreuzweise (können); (jemanden) mal können (ugs.); (jemanden) (doch) kreuzweise (sollen); (jemandem) gestohlen bleiben (können); (jemandem) (mal) gestohlen bleiben (sollen); (jemandem) den Buckel (he)runterrutschen (können / sollen)
sich wohl befinden (geh.); (jemandem) gut gehen (es)
(die) Finger lassen (von); (jemandem) im Traum nicht einfallen; (sich) hüten; vermeiden; den Teufel tun
vor Ehrfurcht erstarren; von Ehrfurcht ergriffen werden; ehrfürchtig erschaudern; (jemandem) läuft ein ehrfürchtiger Schau(d)er über den Rücken
(jemandem) steht der Schweiß auf der Stirn; (jemandem) ist die Anstrengung anzusehen
(jemandem) eine (große) Freude machen; (jemanden) sehr freuen; (jemandem) den Tag retten
(jemandem / einer Sache) Zeit widmen; (sich) (jemandem) widmen; (sich) beschäftigen (mit); Zeit investieren (in); Zeit opfern (für); (sich) befassen mit; (sich) auseinandersetzen (mit)
erwidern; (jemandem etwas) entgegenhalten; mit dem Gegenargument kommen (dass); einwerfen; widersprechen; kontern (mit); einwenden; objizieren (geh., veraltet); entgegnen; den Einwand erheben (dass)
(jemandem) den schwarzen Peter zuschieben; (jemandem) die Schuld zuschieben; (etwas) auf jemandem abladen; (eine) Verantwortung loswerden (an); (jemandem) die Verantwortung für etwas zuschieben; (jemandem) die Schuld in die Schuhe schieben; (teils ungerechtfertigterweise) für etwas verantwortlich machen; (jemandem) die Verantwortung für etwas aufhalsen
(jemandem) wegnehmen (unter Gewaltanwendung); (jemanden) abziehen (jugendsprachlich); usurpieren (geh.); rauben (juristisch); (jemandem) abnehmen (unter Gewaltanwendung); (jemandem) entreißen; (etwas) abziehen (jugendsprachlich); (jemanden) berauben (Hauptform); (jemandem) aus der Hand reißen
(jemandem) hinterherräumen; (jemandes) Sachen wegräumen; (für jemanden) aufräumen
(jemanden) telefonisch zu erreichen versuchen; (jemandem) hinterhertelefonieren; versuchen, jemanden telefonisch zu erreichen
(jemandem) auf dem Kopf herumtanzen; (sich) nichts sagen lassen; (jemanden) terrorisieren
(etwas) nicht glauben können; Das wage ich zu bezweifeln.; (jemandem) kommen (erhebliche) Zweifel; Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube. (Zitat) (geh.); Wer's glaubt, wird selig. (ugs., Redensart); (etwas) bezweifeln; ich hab (da so) meine Zweifel (ugs.); wer weiß, ob das stimmt... (ugs.); Ich will dir nicht zu nahe treten (aber ...) (ugs., floskelhaft); (auch) auf die Gefahr hin, Ihnen zu nahe zu treten, (möchte ich dennoch sagen ...) (geh., variabel); (das) kann zutreffen, oder auch nicht (ugs., variabel)
(jemanden) frei entscheiden lassen; (jemandem etwas) anheimstellen; (es) sich aussuchen können; (jemandem) die Entscheidung überlassen; entscheiden dürfen; (jemanden) selbst entscheiden lassen; (jemandem) bleibt etwas selbst überlassen; (etwas) in jemandes Ermessen stellen (geh.); (jemandem) freie Wahl lassen; wählen können; (jemandem) bleibt es selbst überlassen, ob (...)
(ein) Strich in der Landschaft (ugs.); man kann alle Rippen (einzeln) zählen (bei) (variabel); Knochengestell (ugs., fig.); (nur noch) Haut und Knochen (ugs.); nichts zwischen den Rippen haben (variabel); Hungerhaken (ugs.); (ein) schmales Handtuch (ugs., regional); Klappergestell (ugs.); (ein) Haufen Knochen (ugs.); (an jemandem ist) nichts dran (ugs.); (ein) wandelndes Gerippe (ugs.); Hungerkünstler (fig.)
(jemanden) entpflichten; (jemandem etwas) entziehen; (jemanden) herausnehmen; abgeben müssen (Aufgabe); (jemanden) rausziehen (ugs.); (jemanden) (von einer Aufgabe) entbinden; (jemanden) abziehen (von einer Aufgabe); (jemanden) rausnehmen (ugs.); (jemandem) (eine Aufgabe) abnehmen; (jemanden) herausziehen
(bei jemandem) unvorteilhaft aussehen; (jemandem) nicht stehen (Hauptform); (bei jemandem) nicht gut aussehen
(jemandem) stehen; (jemandes) Vorzüge betonen; kleidsam (sein) (geh., veraltend); toll aussehen (in / mit / bei) (ugs., variabel); (jemanden) kleiden (geh., veraltend); (jemandem) schmeicheln (geh.)
Abwechslung brauchen; (jemandem) ist alleine langweilig; (jemandem) fällt die Decke auf den Kopf (ugs., fig.)
(jemand) muss (einfach) raus; (jemandem) fällt die Decke auf den Kopf (fig.); (jemand) hält es zu Hause nicht (mehr) aus; (jemand) muss unter Menschen; (jemand) muss unter Leute
(sich) mit völlig neuen Aufgaben konfrontiert sehen; (einfach) sagen 'du machst das jetzt'; (das Prinzip unserer Einarbeitung ist) learning by doing (engl.); (sich) vor völlig neue Herausforderungen gestellt sehen; (jemandem) sagen 'Du schaffst das (schon).'; (jemandem) sagen 'Mach mal!'; (jemanden) ins kalte Wasser schmeißen (fig., Hauptform); (jemanden) ins kalte Wasser werfen (fig.); training on the job (engl.); Der Mensch wächst mit seinen Aufgaben. (Spruch)
(jemand) könnte es nicht besser ausdrücken; (jemandem) das Wort aus dem Mund nehmen; (jemand) könnte es nicht treffender formulieren
sagen, was jemand (in diesem Moment) fühlt; (jemandem) aus der Seele sprechen
(jemanden) Lügen strafen; (seinen Kritikern) das Maul stopfen; (jemanden) eines Besseren belehren; es jemandem zeigen; (jemandem) das Gegenteil beweisen; (jemandem) zeigen, dass man es besser kann
(sich mit jemandem) auf eine Stufe stellen (fig.); (sich) gemein machen (mit jemandem)
(bei jemandem) genau an der richtigen Adresse (fig.); (bei jemandem) goldrichtig
(jemandem) die Zeit stehlen; (jemandes) Zeit über Gebühr in Anspruch nehmen
(jemandem) (wieder) Auftrieb geben; (jemandem) Mut zusprechen; (jemanden) (wieder) aufbauen; (jemanden) (wieder) aufrichten; (jemandem) Mut machen
(für jemanden) die Situation retten; (jemandem) aus der Patsche helfen (ugs.); (für jemanden) den Karren aus dem Dreck ziehen (fig.); (jemanden) herausreißen
(jemanden) hinwegtäuschen über; (jemandem) den Blick verstellen für
(jemandes) Glück ein wenig nachhelfen; (jemandem) zu seinem Glück verhelfen
vergehen; (jemandem) ausgetrieben werden; verlieren
(jemandem) (...) entgegenbringen; (jemandem) entgegenschlagen (fig., negativ); (jemandem) entgegengebracht werden; (jemandem) begegnen mit; stoßen auf
(jemandem) aufgetragen sein; (jemandes) Auftrag sein; (die) Anweisung haben; (jemandem) befohlen sein
(sich etwas) leisten können; (bei jemandem) drinsitzen (ugs.); möglich sein; schaffen; drin sein (ugs.)
übertrieben heftig reagieren; in Hysterie verfallen (geh., fig.); übertrieben reagieren; (bei jemandem) zu einer Überreaktion kommen (es); schrille Töne anschlagen (fig.); überreagieren; in eine schrille Tonlage verfallen (fig.); hysterisch werden (fig.); zu heftig reagieren; es übertreiben
(jemandem) den Rest geben; (jemanden) endgültig niederstrecken; (jemandem) die Lichter auspusten; (jemandem) den letzten Schlag versetzen
(jemandem) einen Antrag machen; anhalten (um jemanden); (jemandem) einen Heiratsantrag machen; um jemandes Hand bitten; (jemanden) heiraten wollen (ugs.); um jemandes Hand anhalten
(jemandem) eine Steilvorlage liefern (fig.); (jemandem etwas) auf einem silbernen Tablett servieren (fig.); (den) willkommenen Anlass bieten (zu); (jemandem etwas) auf dem Silbertablett servieren (fig.); (es jemandem) leicht machen (zu)
(jemandem etwas) abluchsen; (jemandem etwas) aus dem Kreuz leiern (ugs.); (jemandem etwas) abschwatzen; (jemandem etwas) abschwätzen; (so lange) belatschern (bis) (ugs.); (jemandem etwas) abschmeicheln; (jemandem etwas) abspenstig machen; (sich) etwas erschmeicheln; (jemandem etwas) entsteißen (ugs.)
(jemanden) kündigen (Hauptform); absägen (ugs., salopp); feuern (ugs.); im hohen Bogen rauswerfen (ugs., fig.); freisetzen (verhüllend); auf die Straße setzen (ugs., fig.); (eiskalt) abservieren (ugs., salopp); (jemanden) loswerden (ugs.); (jemandem) den Vertrag nicht verlängern (variabel); (sich jemandes) entledigen (geh.); rauswerfen (ugs.); (jemandem) den Stuhl vor die Tür setzen (ugs., fig.); freistellen (verhüllend); schassen (ugs.); entlassen; achtkantig rauswerfen (ugs., variabel); rausschmeißen (ugs., salopp); hochkant(ig) rauswerfen (ugs., variabel)
nicht kapieren (ugs., variabel); nicht folgen können (fig.); nicht dahinterkommen (fig.); nicht durchsteigen (ugs., fig.); (geistig) nicht mitkommen (fig.); (es) nicht blicken (ugs., fig., jugendsprachlich); (für jemanden) böhmische Dörfer (sein) (fig.); vor lauter Bäumen den Wald nicht (mehr) sehen (Redensart); (jemandem) zu hoch sein (ugs., fig.); (etwas) nicht verstehen (Hauptform); (für jemanden) ein Buch mit sieben Siegeln sein (ugs., Redensart); nicht durchblicken (ugs., fig.)
nicht herankommen an (jemanden); (jemandem) deutlich unterlegen sein; (jemandem) nicht das Wasser reichen können (fig.); (jemandem etwas) nicht streitig machen (können)
zu jemandem (an)gelaufen kommen; (jemanden) auf der Matte stehen haben (ugs., fig.); bei jemandem auf der Matte stehen (fig.); (sich) wenden an (mit einem Anliegen); kommen wegen (ugs.); (sich) melden bei
(jemandem) die Hand geben; (sich) die Hände schütteln; (jemandem) die Hand schütteln
winke winke machen (ugs.); (jemandem) zuwinken; winken; (die) Hand zum Gruß(e) heben
(jemanden) anlächeln; (jemandem) zulächeln
(jemanden) freudig stimmen (geh.); (etwas) gerne (tun); da kommt Freude auf (ugs.); Pläsier machen (geh., veraltet); (jemandem) Vergnügen bescheren; (sich) erfreuen an; (jemandem) Vergnügen machen; Freude haben (an/mit); (jemandem) Vergnügen bereiten; (jemandem) Spaß machen; (eine) Freude sein; (ein) Vergnügen sein; (jemandem) Freude machen; (jemanden) erfreuen; (ein) Genuss sein; (jemanden) beglücken (geh.); (seinen) Spaß haben (an/mit)
(jemandes) Drängen nachgeben; (jemandes) Werben erliegen (geh., floskelhaft, veraltend); (jemandem) zu Willen sein (geh., veraltet)
(irgendwie) aufgenommen werden; (irgendwie) rüberkommen; (irgendwie) ankommen (bei jemandem); (auf jemanden irgendwie) wirken
nichts tun dürfen (in einer Sache); (sich) nicht wehren können; keine Handhabe haben, um gegen etwas anzugehen; tatenlos zusehen müssen; nichts unternehmen dürfen (in); (jemandem) sind die Hände gebunden (fig.); (aber) gut, dass wir (mal) d(a)rüber gesprochen haben (ugs., Spruch, zynisch); nicht handlungsfähig sein; nichts in der Hand haben (gegen) (fig.); nichts machen können
dafür sorgen dass etwas in jemandes Hände gelangt; dafür sorgen, dass jemand etwas erfährt; (jemandem etwas) in die Hände spielen; (jemandem etwas) zuspielen
betatschen; begrabschen; (jemandem) an die Wäsche gehen; zudringlich werden (Hauptform); (jemandem) auf die Pelle rücken (fig.); angrabschen; sexuell belästigen; (jemanden) antatschen
sollte besser nicht; (etwas wäre) nicht anzuraten (geh.); sollte lieber nicht; (jemand wäre) schlecht beraten (wenn); (es wäre) unvernünftig (von jemandem); (es wäre) unklug (von jemandem)
(etwas) ahnen; Vorahnung(en) haben; wittern; kommen sehen; voraussehen; erwarten; (jemandem) schwanen; vorausahnen; vorhersehen; erahnen;