DEEn Dictionary De - En
DeEs De - Es
DePt De - Pt
 Vocabulary trainer

Spec. subjects Grammar Abbreviations Random search Preferences
Search in Sprachauswahl
Search for:
Mini search box
 
Synonyms for: (jemandem) by OpenThesaurus
(Mithilfe erwünscht!)
geistesgegenwärtig; mundfertig; flinkzüngig [geh.] (selten); spritzig; zungenfertig; nicht auf den Mund gefallen [ugs.]; mit flinker Zunge; keine Antwort schuldig bleiben; schlagfertig (Hauptform); nie um eine Antwort verlegen (sein); (immer) die passende Antwort (parat) haben; wortgewandt; (jemandem) nichts schuldig bleiben
Unterstützung; Erleichterung; Beistand; Hilfestellung; Betreuung; Kooperation; (jemandem) Stütze (sein) (altertümelnd); Rückendeckung; Stab und Stütze (bibl.) [geh.] (fig.); helfende Hand (fig.); Unterstützungsangebot; Hilfe (Hauptform); Support (Jargon) (engl.)
abfahren auf [ugs.]; stehen auf [ugs.]; (jemandem) belieben; (sich) loben [geh.]; (etwas) für gut befinden; ich lobe mir [geh.]; (ganz) begeistert sein von; (sich) begeistern für; liken [ugs.] (engl.); eine Vorliebe haben für; gerne mögen; mögen
vexieren [geh.] (veraltet); hänseln; sticheln; aufziehen [ugs.]; uzen [ugs.]; piesacken [ugs.]; triezen [ugs.]; ärgern [ugs.]; auf die Schippe nehmen [ugs.]; traktieren; zu schaffen machen; plagen; (jemandem) zusetzen; necken; quälen; zwicken und zwacken (fig.); utzen [ugs.]
anfahren [ugs.]; (scharf) zurechtweisen (Hauptform); abwatschen [ugs.]; zusammenscheißen (derb); (jemandem) den Kopf abreißen (fig.); beschimpfen; anschnauzen; anranzen [ugs.]; zur Minna machen [ugs.] (veraltend); (jemandem) seine Meinung geigen [ugs.]; rummeckern (an jemandem) [ugs.]; scharf kritisieren; zur Sau machen [ugs.]; zusammenfalten [ugs.] (fig.); ausschimpfen; auseinandernehmen [ugs.]; rundmachen [ugs.]; angiften [ugs.]; anpflaumen [ugs.]; zur Schnecke machen [ugs.] (fig.); anblasen [ugs.]; anherrschen; anraunzen [ugs.]; rüffeln; anpfeifen [ugs.]; die Leviten lesen [ugs.] (fig.); ausschelten; anmeckern [ugs.]; fertigmachen [ugs.]
(jemanden) ausspielen; (jemanden) ausbooten; (jemandem) zuvorkommen; (jemanden) ein Schnippchen schlagen [ugs.]; (jemanden) ausstechen; (jemanden) ausmanövrieren
(für etwas) Sorge tragen; (einer Sache) Sorge tragen [geh.]; (es sich) zur Aufgabe machen; (jemandem) wichtig sein [ugs.]; (sich) mühen; (sich) bemühen (um); (sich) kümmern; (sich) (einer Sache) befleißigen [geh.]; sich ins Zeug legen; bestrebt sein; (sich) (etwas) angelegen sein lassen [geh.]; darauf aus sein (zu); (seine) Aufgabe darin sehen; (jemandes ganzes) Dichten und Trachten [geh.] (veraltet); (sich) (alle) Mühe geben
verwichsen [ugs.]; abschwarten [ugs.]; einschlagen (auf); versohlen [ugs.]; (jemandem) eine Abreibung verpassen [ugs.]; (sich) vergreifen an; verdreschen [ugs.]; (jemandem) rutscht die Hand aus [ugs.]; windelweich prügeln [ugs.]; einprügeln (auf); verprügeln (Hauptform); verhauen [ugs.]; (die) Hand erheben (gegen); schlagen; verkloppen [ugs.]; (jemandem) die Hucke vollhauen [ugs.]; vermöbeln [ugs.]; eindreschen (auf)
Lügen verbreiten (über); in Misskredit bringen; (jemandem) die Ehre abschneiden; verunglimpfen; (jemandem etwas) unterstellen; diffamieren; schmähen; schlecht reden (über); verleumden; (jemandem etwas) anhängen; (jemanden) ins Gerede bringen; herabsetzen; zynisch beschreiben; Sünden anderer aufzeigen; anschwärzen [ugs.]; kein gutes Haar lassen (an) [ugs.]; (jemandem etwas) andichten [ugs.]; (über jemanden negative) Behauptungen in die Welt setzen; diskreditieren; (jemandem etwas) nachsagen; verhöhnen; (jemandem etwas) ans Zeug flicken [ugs.] (veraltend); schlechtmachen; in Verruf bringen
zu verstehen geben; durchblicken lassen; anklingen lassen; signalisieren; zu erkennen geben; erkennen lassen; insinuieren; mit dem Zaunpfahl winken [ugs.]; (jemandem etwas) bedeuten (dass / zu + Inf.) [geh.]; andeuten; anzeigen; einfließen lassen; (einen) Wink geben; durchklingen lassen
daneben [ugs.]; vor Scham im Boden versinken (fig.) (variabel); blamabel; (jemandem) die Schamesröte ins Gesicht treiben (fig.); (jemandem) unangenehm; peinlich (Hauptform); hochnotpeinlich (Verstärkung) [ugs.]; beschämend
(ein) Mauerblümchendasein fristen(d) [ugs.]; vernachlässigt; (ein) Schattendasein fristen(d); (ein) Mauerblümchendasein führen [ugs.]; (jemandem / einer Sache wird) keine Beachtung geschenkt; unbeachtet (Hauptform)
ausnutzen (zu); nicht bestimmungsgemäß gebrauchen; schamlos ausbeuten [pej.]; zweckentfremden; (jemanden) (nur) benutzen (negativ); ausnützen; (mit jemandem/etwas) Schindluder treiben [ugs.] [pej.]; missbräuchlich verwenden; missbrauchen (für) (negativ)
einschicken; zuschicken; (jemandem etwas) zuleiten; übermitteln (an); senden; schicken (an); zusenden; senden (an); zukommen lassen; einsenden; übersenden
für die Tonne [ugs.]; umsonst; vergebens; kannst du vergessen [ugs.]; vergeblich (Hauptform); für die Katz [ugs.]; außer Spesen nichts gewesen [ugs.] (Spruch); vergebene Liebesmüh [ugs.]; (an/bei jemandem/etwas ist) Hopfen und Malz verloren [ugs.]; für nichts und wieder nichts [ugs.]; dabei kommt nichts (he)rum [ugs.]; da kommt nix bei rum [ugs.] (salopp); (sich) die Mühe sparen können [ugs.]; verlorene Zeit (sein); kannst du knicken [ugs.]; frustran (medizinisch) (fachspr.); (sich etwas) sparen können [ugs.]; ohne Erfolg; fruchtlos (Anwaltsdeutsch) (Jargon); nicht lohnen [ugs.]; erfolglos; vergebliche Liebesmüh [ugs.]; für den Arsch (derb); (sich) nicht lohnen [ugs.]
grell leuchten; (jemandem) grell ins Gesicht leuchten (variabel); blenden; glänzen; überstrahlen
in jemandes Verantwortung liegen; in jemandes Zuständigkeit fallen; (für etwas) verantwortlich (sein); zuständig (sein); zu jemandes Aufgaben gehören; (jemandes) Aufgabe sein; in jemandes Ressort fallen (fig.) (veraltend); (jemandem) obliegen; betraut (mit) [geh.]; (jemandes) Zuständigkeit unterliegen; für etwas bezahlt werden; gefragt sein; in jemandes Zuständigkeitsbereich fallen; zu jemandes Obliegenheiten gehören [geh.]; Sache (des / der ...) sein
(für jemanden) der (die) richtige sein; (zu jemandem) passen; (für jemanden) geeignet (sein)
ein Telefon geben [ugs.] [Schw.]; telefonisch kontaktieren; telefonisch in Kontakt treten; antelefonieren [ugs.]; durchrufen [ugs.]; zum Hörer greifen [ugs.]; telefonieren (mit) (Hauptform); (sich) ans Telefon hängen [ugs.]; (ein) Telefongespräch führen; anklingeln (bei) [ugs.]; durchklingeln (bei jemandem) [ugs.]; anrufen (jemanden / bei jemandem)
lammfromm; an Menschen gewöhnt; gezähmt; zahm; handzahm; (jemandem) aus der Hand fressen; domestiziert; zutraulich
stellen; am Schlafittchen packen [ugs.]; kaschen [ugs.]; fangen; hochnehmen [ugs.]; zu fassen kriegen; (wieder) einkassieren [ugs.] (fig., salopp); hoppnehmen [ugs.]; (jemandes) habhaft werden; auffliegen lassen; arripieren [geh.] (veraltet); fassen; kriegen [ugs.]; aufgreifen; ertappen; schnappen [ugs.]; greifen; (jemandem) das Handwerk legen (fig.); aufbringen (Schiff) (fachspr.) (Jargon); kassieren [ugs.]; ergreifen; verhaften; erwischen; hochgehen lassen; packen [ugs.]; hopsnehmen [ugs.]; ausheben; festnehmen
(sich) vermählen; (jemandem) die Hand fürs Leben reichen; Mann und Frau werden; Hochzeit feiern; (den) Bund fürs Leben schließen; (sich) das Jawort geben [ugs.]; (sich) (mit jemandem) verehelichen [geh.]; zur Frau nehmen; (sich) trauen lassen; heiraten (Hauptform); zum Altar führen; (jemanden) freien [geh.] (veraltet); (den) Bund der Ehe schließen [geh.]; (eine) Familie gründen; in den Hafen der Ehe einlaufen (fig.); zum Mann nehmen; standesamtlich heiraten; (jemandem) das Jawort geben [ugs.]; kirchlich heiraten; (jemandem) das Ja-Wort geben [ugs.]; Hochzeit halten; (die) Ehe mit jemandem eingehen; in den (heiligen) Stand der Ehe (ein)treten; (sich) das Ja-Wort geben [ugs.]; (den) Bund der Ehe eingehen; (jemanden) ehelichen (Amtsdeutsch); Hochzeit machen [ugs.]
(jemandem) unter die Arme greifen [ugs.] (fig.); beistehen; protegieren [geh.]; (jemandem) den Weg ebnen (fig.); unterstützen (Hauptform); (jemanden) unter seine Fittiche nehmen [ugs.]; supporten [ugs.] (engl.); (eine) Lanze brechen für (jemanden / etwas) (fig.); (jemandem) die Steine aus dem Weg räumen (fig.); begünstigen; (jemandem) hilfreich zur Seite stehen; fördern; (jemandem) den Rücken stärken (fig.); behilflich sein
in Zweifel ziehen; anzweifeln; nicht glauben (wollen); zweifeln (an); skeptisch sein; beargwöhnen; Zweifel hegen; ins Reich der Fabeln verweisen [geh.]; kaum glauben können (was man zu hören bekommt); (jemandem etwas) nicht abnehmen [ugs.]; (einer Sache) misstrauen; kaum glauben können (was man sieht); nicht (so) recht glauben (wollen) [ugs.]; in Frage stellen; infrage stellen; bezweifeln
lohnenswert; vortrefflich; wertvoll; prachtvoll; köstlich; erlesen; unübertrefflich; erstrebenswert; (jemandem) lieb und teuer; kostbar
Bescheid bekommen; zu Gehör bekommen; erfahren; sagen hören [ugs.]; Kenntnis erlangen (von) (Amtsdeutsch); (von etwas) in Kenntnis gesetzt werden; (etwas) mitkriegen [ugs.]; (jemandem) zu Ohren kommen; herausbekommen; informiert werden
jemandem unterstehen; jemandem unterstellt sein
(sehr) recht sein; (jemandem) passen; genau richtig kommen; gelegen kommen; gerade recht kommen; (jemandem) kommod sein (regional); (jemandem) zupasskommen; (jemandem) (gut) in den Kram passen [ugs.]; (jemandem) ins Konzept passen; (mit etwas) vereinbar sein
(sich) Sorgen machen; in Sorge sein; (sich) härmen (über) (um, wegen); (sich) Gedanken machen; (jemandem) Kopfzerbrechen bereiten [ugs.]; schlaflose Nächte haben [ugs.] (fig.); (sich) Kummer machen (um) [ugs.]; (sich) grämen; (sich) beunruhigen (um); (sich) sorgen; beunruhigt sein (wegen) [ugs.]
servil [geh.]; blind ergeben; kriecherisch; unterwürfig; knechtisch; speichelleckerisch; devot; hündisch; hörig; (jemandem) untertan [geh.]; untertänig; sklavisch
(jemandem ist) unwohl (bei); (jemandem ist etwas) nicht ganz geheuer; (jemandem ist / wird) mulmig (bei); (jemandem ist) ungemütlich (bei); (jemandem ist) unbehaglich (bei)
(jemandem) Bescheid stoßen [ugs.]; verwarnen; (jemandem) zeigen) (wo es langgeht (ugs., fig.); abmahnen (fachspr.) (juristisch); (jemandem) heimleuchten; schelten; rüffeln; (jemandem) die Hammelbeine langziehen [ugs.] (fig.); (jemandem) eine (dicke) Zigarre verpassen (möglicherweise veraltend) [ugs.]; (jemandem) eine (deutliche) Ansage machen [ugs.]; (jemanden) auf Vordermann bringen [ugs.]; admonieren [geh.] (veraltet); (jemandem) die Schuhe aufpumpen [ugs.] (fig.); zusammenstauchen [ugs.] (fig.); (jemandem) zeigen) (wo der Hammer hängt (ugs., fig.); (jemandem) deutlich die Meinung sagen [ugs.]; (jemandem) die Meinung geigen [ugs.]; (jemanden) frisch machen [ugs.] (fig.); ausschimpfen; ausschelten; rügen; tadeln (Hauptform); (jemandem etwas) ins Stammbuch schreiben (fig.); (jemanden) auf Linie bringen [ugs.]; (jemandem) die Leviten lesen; zurechtstutzen [ugs.] (fig.); (jemandem) aufs Dach steigen [ugs.] (fig.); (jemandem) eins auf den Deckel geben [ugs.]; (jemandem) den Kopf waschen [ugs.] (fig.); (jemanden) zusammenfalten [ugs.]; (jemandem) den Marsch blasen [ugs.] (veraltend); (jemandem) den Arsch aufreißen (derb); (jemanden) lang machen [ugs.]; scharf kritisieren; ermahnen; (jemandem) einen Verweis erteilen (Amtsdeutsch); (jemandem) eine harte Rückmeldung geben; zur Ordnung rufen; (sich jemanden) vorknöpfen [ugs.]; zurechtweisen; (jemandem) zeigen) (wo der Frosch die Locken hat (ugs., fig.); (jemanden) Mores lehren [geh.]; (jemandem) die Flötentöne beibringen [ugs.] (fig.)
freilassen; laufen lassen; (jemandem) die Freiheit wiedergeben; loslassen; entlassen; freisetzen; losgeben; (jemanden) aus der Haft entlassen; auf freien Fuß setzen; (jemandem) die Freiheit schenken; in die Freiheit entlassen
beköstigen; (jemandem etwas) zu essen geben; (jemandem) Essen geben; bewirten; füttern; verköstigen; nähren; ernähren; verpflegen
(jemandem) eine Freude machen; gefällig sein; (jemandem) zu Gefallen sein [geh.] (veraltet); (jemandem) einen Gefallen erweisen; (jemandem) eine Gefälligkeit erweisen; (jemandem) einen Gefallen tun
(jemandem) um die Ohren fliegen [ugs.] (auch figurativ); platzen; hochgehen [ugs.]; detonieren; explodieren
belastend sein (für); gehen (auf); in Mitleidenschaft ziehen; (jemandem) schlagen auf; (gesundheitlich) belasten
aufsuchen; zu Besuch kommen; (jemanden) (mit seinem Besuch) beehren (ironisierend); besuchen (Hauptform); (sich) begeben zu; eine Visite abstatten [geh.] (veraltet); (sich) blicken lassen [ugs.]; einen Besuch abstatten; kommen [ugs.]; (bei jemandem) Station machen; (jemandem) auf die Bude rücken [ugs.] (salopp); (jemandem) seine Aufwartung machen; visitieren
hat sich verflüchtigt; vom Winde verweht; entschwunden; nicht zu finden; flöten gegangen [ugs.]; wie vom Erdboden verschluckt [ugs.]; nicht aufzufinden; futsch [ugs.]; unauffindbar; von Windows verweht [ugs.] (scherzhaft); verschollen; wie weggeblasen [ugs.]; flöten [ugs.]; futschikato [ugs.] (scherzhaft); spurlos verschwunden; dahin [geh.]; vermisst (werden); von jemandem fehlt jede Spur; (sich) in Luft aufgelöst haben [ugs.]; hops [ugs.]; fort; weg (Hauptform); verloren gegangen; verloren; abhanden gekommen [ugs.]; verschütt gegangen [ugs.]; perdu [ugs.] (franz.); nicht auffindbar; verschwunden; sonst wo [ugs.]
(fest) behaupten; beteuern; affirmieren [geh.]; versichern; betonen; asserieren [geh.]; (jemandem) Brief und Siegel geben (auf) (fig.) (sprichwörtlich)
Forderungen; ausstehende Forderungen; offene(r) Posten; Außenstände; Forderung; (im) Rückstand (eines Kunden mit einer Zahlung); ausstehende Forderung; ausstehende Zahlungen (von Kunden an mich); (eine) ausstehende Zahlung (eines Kunden an mich); offene (eigene) Rechnungen; Rückstände (von Kunden gegenüber meinen (verbrieften) Forderungen); noch was zu holen haben [ugs.]; Schulden (bei mir / uns); (von jemandem) noch was zu kriegen haben [ugs.]
den Stab brechen über [ugs.] (fig.); an den Pranger stellen (fig.); stigmatisieren; verdammen; verurteilen; öffentlich beschuldigen; beredte Klage führen (über) [geh.]; geißeln; ins Gericht gehen (mit); (öffentlich) anprangern; ächten; (das) Urteil sprechen (über) (fig.); (jemandem) ans Bein pinkeln [ugs.] (fig.); brandmarken; richten (archaisierend); (hart) kritisieren; unter Beschuss nehmen (fig.)
(jemanden) fesseln; (jemandem) Handschellen anlegen; (jemandem) Fesseln anlegen (variabel); (jemanden) fixieren
überreichen; rüberwachsen lassen [ugs.] (Jargon, salopp, veraltend); rüberschieben [ugs.]; ausfolgen [Ös.]; (jemandem etwas) geben (Hauptform); reichen; aushändigen; (jemandem etwas) in die Hand drücken [ugs.] (salopp); übergeben; herüber reichen
(total) nerven [ugs.]; (total) abnerven [ugs.]; (jemandem) die Zornesröte ins Gesicht treiben (fig.) (floskelhaft); (kräftig) ärgern; (jemanden) wurmen [ugs.]
mit jemanden ins Gericht gehen [ugs.]; ausfechten; zoffen [ugs.]; kabbeln [ugs.]; zanken [ugs.]; streiten; fetzen [ugs.]; hadern; das Kriegsbeil ausgraben [ugs.] (fig.); (mit jemandem) ein Hühnchen rupfen [ugs.] (fig.)
mit jemandem Rücksprache halten; (sich) besprechen
nicht weiterführen; auflösen (Geschäft); liquidieren; stilllegen; (jemandem den Laden) dichtmachen [ugs.]; (den) Betrieb einstellen; abwickeln; schließen
überflügeln; vorbeiziehen (an); (jemanden) blass aussehen lassen; (jemanden) (buchstäblich) stehen lassen; (jemandem) den Rang ablaufen; übertreffen; überholen; überrunden; übertrumpfen; schnupfen [ugs.] (bair., österr.); ausstechen; (jemanden) alt aussehen lassen [ugs.]; (jemanden) abhängen; (jemanden) (weit) hinter sich lassen
oktroyieren; aufzwängen; jemandem etwas aufdrängen; aufoktroyieren; andrehen [ugs.]
viel von jemandem halten; eine hohe Meinung von jemandem haben; große Stücke auf jemanden halten
(jemanden) bedrohen (mit); (jemandem etwas) androhen
übertreffen; fertigmachen [ugs.]; zerfetzen [ugs.]; allemachen [ugs.]; schlagen; den Rest geben [ugs.]; besiegen; bezwingen; plätten [ugs.]; die Luft abdrehen (fig.); niederringen; wegpusten [ugs.]; kleinkriegen; (jemandem) (eine) Niederlage zufügen; niederzwingen
(den) Kaffee auf haben [ugs.] (fig.); (jemandem) zu dumm werden [ugs.]; (jemandes) Bedarf ist gedeckt [geh.] (Understatement); (die) Nase gestrichen voll haben [ugs.] (fig.); mit seiner Geduld am Ende sein; (jemandem) zu dumm sein [ugs.]; (jemandem) bis hier stehen (+ Geste); etwas dicke haben [ugs.]; (etwas) nicht mehr hören können [ugs.] (fig.); zum Hals(e) raushängen [ugs.] (fig.); (etwas) überbekommen [ugs.]; (die) Schnauze voll haben [ugs.] (fig.); (etwas) satt haben [ugs.]; (einer Sache) müde (sein) [geh.]; (einer Sache) überdrüssig sein [geh.]; (jemandem) reichen [ugs.]; (die) Faxen dicke haben [ugs.]; (jemandem) bis Oberkante Unterlippe stehen [ugs.]; (von etwas) genug haben [ugs.]; (jemandem) langen [ugs.] (regional); (jemandem) zu blöd werden (derb); zum Hals(e) heraushängen [ugs.] (fig.); (jemandem) bis da stehen (+ Geste) [ugs.]; (etwas) leid sein (Hauptform); (die) Nase voll haben (von) [ugs.] (fig.); (die) Schnauze gestrichen voll haben [ugs.] (fig.); (es) ist gut [ugs.]
hinhalten; ausweichende Antworten geben; vertrösten; (jemanden auf etwas) warten lassen; Zeit gewinnen wollen; zappeln lassen [ugs.] (fig.); abspeisen [ugs.]; (sich jemanden) warm halten [ugs.] (fig.); trösten (mit); (jemanden) im Unklaren lassen; Katz und Maus spielen (mit jemandem) [ugs.]; ausweichen; schmoren lassen [ugs.] (fig.)
eingeschnappt [ugs.]; indigniert [geh.]; erbost; aggressiv; in heiligem Zorn [ugs.]; stinkig [ugs.]; pissig (derb); angepisst (derb); einen Hals haben [ugs.]; böse (Kindersprache); in Rage; geladen [ugs.]; (jemandem) gram sein (veraltet); in Brast [ugs.] (regional); fuchtig [ugs.]; (einen) Hass haben auf; erzürnt [geh.]; aufgebracht; sickig [ugs.]; empört; so einen Hals haben (+ Geste) [ugs.]; wütend; zornig; so eine Krawatte haben (+ Geste) [ugs.]
hinter etwas steigen [ugs.]; überreißen [ugs.]; kapieren [ugs.]; (sich einer Sache) bewusst werden; (etwas) blicken [ugs.]; fassen; durchsteigen [ugs.]; durchschauen [ugs.]; aufnehmen; (jemandem) eingehen [geh.]; verstehen (Hauptform); schnallen [ugs.]; dahintersteigen [ugs.]; Klick machen [ugs.]; spannen [ugs.]; checken [ugs.]; begreifen; klar sehen; (bei jemandem) fällt der Groschen [ugs.] (fig.); raffen [ugs.]; verarbeiten; (sich jemandem) erschließen [geh.]; peilen [ugs.]; erfassen; durchblicken [ugs.]; durchsehen [ugs.]; rallen [ugs.] (regional)
verpennt [ugs.]; vor Müdigkeit umfallen; dösig [ugs.]; schlaftrunken; hundemüde; (jemand) kann kaum die Augen aufhalten; (jemandem) fallen die Augen zu; übermüdet; sterbensmüde; unter Schlafmangel leiden; reif fürs Bett; schlafbedürftig; übernächtigt; (sich) kaum noch auf den Beinen halten (können); (sich) Streichhölzer zwischen die Augen(lider) klemmen [ugs.]; verschlafen; müde; todmüde; schläfrig
nicht ärgern; zufrieden lassen; nicht reizen; nicht behelligen; nicht belästigen; in Frieden lassen; in Ruhe lassen; (von jemandem) weichen [geh.] (veraltet)
etwas gutheißen; gleicher Meinung sein (Hauptform); (sich) anschließen; einer Meinung sein; jedes Wort unterschreiben können [ugs.]; konform gehen (mit); empfehlen; Ja sagen (zu); bestätigen; (sich) einverstanden erklären; beipflichten; konformgehen (mit); unterschreiben; im Einklang stehen; recht geben; einiggehen; bei jemandem sein [ugs.]; einverstanden (sein); zustimmen; Zustimmung signalisieren; bedienen (Klischee) (Vorurteil); übereinstimmen; billigen
jemanden ansprechen; (das) kommt gut [ugs.]; jemandem gefallen
schwärmen (für); begeistert sein; (an jemandem) einen Narren gefressen haben (sprichwörtlich); supertoll finden [ugs.]; verzückt sein; hingerissen sein (von); (etwas / jemandem) erlegen sein; entzückt sein; (einer Sache/jemandem) verfallen sein; hin und weg sein (von etwas) [ugs.]; Feuer und Flamme sein [ugs.] (sprichwörtlich)
in den Himmel heben (fig.); vergöttern [ugs.]; anschmachten; (jemandes) Ein und Alles (sein) [ugs.]; verklären; (sich) verzehren (nach) [geh.]; verschmachten (nach); schwärmerisch bewundern; schmachten (nach); (jemandem) zu Füßen liegen [ugs.] (fig.); höchste Bewunderung zollen [geh.]; verehren; anbeten [ugs.]; anhimmeln [ugs.]; idealisieren (fachspr.); jemand lebt nur noch für; Feuer und Flamme sein (für) [ugs.]
(jemandem) den Kopf abschlagen; köpfen; guillotinieren; durch die Guillotine hinrichten; mit dem Schwert richten; enthaupten; (einen) Kopf kürzer machen
anregen; (jemanden) bringen (zu); (jemandem) Mut machen; stärken; (jemanden) bestärken (in); ermutigen; (jemanden) aufrufen (zu); (jemanden) animieren (zu); (jemanden) stimulieren (zu); anspornen; ermuntern
anbändeln (mit); (ein) Paar werden; (sich) auf jemanden einlassen; (ein) Liebesverhältnis eingehen; zarte Bande knüpfen (mit) [geh.]; (sich) eine Freundin zulegen [ugs.]; (sich) einen Freund zulegen [ugs.]; anbandeln; (sich) kriegen [ugs.]; (sich) zusammentun [ugs.]; (mit jemandem) was Ernstes anfangen; (sich jemanden) anlachen [ugs.]; (sich) anfreunden; (mit jemandem) zusammenkommen; (ein) Verhältnis anfangen (mit) [ugs.]; (zwei) haben sich gefunden
erstaunten Auges (humor. altertümelnd) [geh.]; ratlos; dazu fällt jemandem nichts mehr ein [ugs.]; (jemanden) trifft der Schlag [ugs.] (fig.); (jemandem) bleibt die Spucke weg [ugs.] (fig.); geschockt; (ganz) durcheinander [ugs.] (fig.); konsterniert [geh.]; die Welt nicht mehr verstehen [ugs.]; wie vor den Kopf geschlagen [ugs.]; schockiert; fassungslos; (ganz) von den Socken [ugs.]; verständnislos; verdattert [ugs.]; entgeistert; außer Fassung; wie vom Schlag getroffen
(Schlag) versetzen; (es jemandem) so richtig geben [ugs.]; (derbe) vom Leder ziehen; (sich) mit Kritik nicht zurückhalten; abledern [ugs.]; harte Geschütze auffahren (fig.) (variabel); (jemandem) einen einschütten [ugs.]; (kräftig) austeilen [ugs.]
fürchterlich; entsetzlich; furchtbar; formidabel [geh.] (bildungssprachlich, veraltet); abominabel [geh.] (bildungssprachlich, selten); schrecklich; schauderhaft; widerlich; grässlich; (jemandem) zuwider; abscheulich; scheußlich
abcashen [ugs.]; (jemanden) schröpfen (fig.); (jemanden) erleichtern um; (jemanden) ausnehmen; (jemanden um etwas) prellen; abziehen [ugs.]; (jemandem) das Fell über die Ohren ziehen [ugs.] (fig.); abzocken [ugs.]; abkassieren [ugs.]; Geld aus der Tasche ziehen [ugs.] (fig.); (jemanden) ausnehmen wie eine Weihnachtsgans
jemandem Mut machen; jemanden stärken
(jemandem) nichts entgegenzusetzen haben; nicht ankommen gegen; seinen Meister gefunden haben (Redensart); (jemandem) nicht gewachsen; schwächer (als); (jemandem) nicht Paroli bieten können; schlechter (als); nicht ebenbürtig; nicht stark genug; zu schwach; unterlegen sein
(jemanden) jagen; hinter jemandem her sein [ugs.]; weiter verfolgen; (jemanden) treiben; (jemandem) nachsetzen; (jemanden) vor sich her treiben; (jemanden) verfolgen
bewachen; (jemandem/etwas) Beachtung schenken; (etwas) im Blick haben; hüten; (etwas) im Auge behalten [ugs.]; (etwas) in Evidenz halten [Ös.]; zusehen; beobachten; zuschauen; (sein) Augenmerk richten (auf); ein Auge auf etwas werfen [ugs.]; (ein) waches Auge haben (auf); beachten
jemandem gegenüber zärtlich werden; jemanden lieben
im Nichts verlaufen; (sich) in Wohlgefallen auflösen [ugs.]; nicht vorankommen; (sich) totlaufen [ugs.]; zu nichts führen; wirkungslos verpuffen; nicht weiterkommen (mit); nichts bewirken; nichts herauskommen (bei); im Leeren verlaufen; wirkungslos bleiben (Hauptform); (sich) verlieren; (sich) in Rauch auflösen [ugs.]; nicht helfen [ugs.]; (sich) in Luft auflösen [ugs.]; nicht weiterverfolgt werden; verläppern [ugs.]; verplätschern [ugs.]; nichts bringen [ugs.]; vergebliche Liebesmüh sein [ugs.]; ins Leere laufen (mit); (sich) verlaufen; genauso gut hätte ich (+ absurde Handlung) [ugs.]; im Sand verlaufen [ugs.]; im Sande verlaufen [ugs.]; nicht fruchten (bei jemandem); verpuffen; versanden [ugs.]
nahelegen; ans Herz legen [ugs.] (fig.); schmackhaft machen; raten; anraten; vorschlagen; anempfehlen [geh.]; Rat geben; empfehlen; (jemandem) zuraten
(das) Herz in der Hose (haben / tragen) (veraltend); (den) Flattermann kriegen [ugs.]; Muffensausen haben [ugs.]; (etwas) fürchten; befürchten; vor etwas Gamaschen haben (veraltet); bibbern [ugs.]; (jemandem) geht die Muffe (1 zu 1000) [ugs.]; (jemandem) bang(e) (zumute) sein (veraltet); Angst haben; (die) Hosen gestrichen voll haben (Verstärkung) [ugs.]; (jemandem) geht der Arsch auf Grundeis (derb); (jemandem) geht die Düse (derb); Schiss inne Buchs haben [ugs.] (regional); (die) Hosen voll haben [ugs.]; bangen; (jemandem) geht der Arsch mit Grundeis (derb); (sich) fürchten; (sich) ängstigen
(sich) mies fühlen; (sich) elend fühlen; (jemandem) geht es nicht gut
rausschicken [ugs.]; (jemanden) hinauskomplimentieren [geh.]; wegschicken; nach Hause schicken; hinausbefördern [ugs.]; hinausexpedieren (sehr selten) [geh.] (bildungssprachlich); rausschmeißen (derb); vor die Tür setzen [ugs.]; fortschicken; (jemandem) zeigen) (wo die Tür ist; hinauswerfen; rauswerfen [ugs.]; (jemandem) die Tür weisen [geh.]; des Saales verweisen [geh.]; hinausschicken
jemanden vereidigen; (jemandem) den Eid abnehmen; schwören lassen (auf)
unter Druck setzen; (jemandem) auf die Pelle rücken [ugs.]; (jemandem) die Hölle heiß machen [ugs.]; (jemandem) zusetzen; bedrängen; (in jemanden) dringen [geh.] (veraltet); drangsalieren; traktieren; (jemandem) auf den Pelz rücken [ugs.]; (jemanden) drängen (zu); löchern; belagern [ugs.]; befallen; beknien; nicht in Ruhe lassen (mit) [ugs.]; im Nacken sitzen; bitteln und betteln [ugs.]; keine Ruhe geben [ugs.]; (auf jemanden) eindringen; (jemanden) in Bedrängnis bringen
jemandem die Treue brechen; jemanden reinlegen; jemanden hintergehen; jemanden betrügen
in Streit liegen (mit); (sich) streiten (Hauptform); (sich) balgen; (sich) kampeln [ugs.]; (sich) fetzen [ugs.]; auf Kriegsfuß stehen (mit jemandem) (fig.); (sich) kabbeln [ugs.]; Krach haben [ugs.]; über Kreuz liegen (mit); (sich) in den Haaren liegen [ugs.]; (sich) herumzanken [ugs.]; im Streit liegen; Streit haben; (sich) zanken; (sich) zoffen [ugs.]; im Clinch liegen (mit); (sich) herumstreiten [ugs.]; (sich) beharken; (sich) in den Haaren haben [ugs.]; (sich) befehden; (sich) streiten wie die Kesselflicker [ugs.]
(einer unliebsamen Aktivität) ein Ende bereiten; (eine Handlung) stoppen; inhibieren (fachspr.); (einem illegalen / fragwürdigen / finsteren ...) Treiben ein Ende machen; dafür sorgen) (dass etwas aufhört [ugs.]; unterbinden; (jemandem) das Handwerk legen (fig.); (einen) Sumpf trockenlegen (fig.); (einer unerwünschten Aktivität) einen Riegel vorschieben (fig.); (einen) Sumpf austrocknen (fig.)
(jemandem) den Hintern versohlen; jemanden vertobaken [ugs.] [Norddt.]; (jemandem) den Hosenboden strammziehen [ugs.]; jemanden verwamsen [ugs.]; (eine) Tracht Prügel geben; (jemanden) züchtigen; jemandem eine Naht verpassen [ugs.]; körperlich bestrafen; (jemanden) verprügeln; langen Hafer geben (selten); jemanden verbimsen [ugs.]; (jemanden) übers Knie legen; (eine) Tracht Prügel verabreichen; jemanden verkloppen; (jemanden) abreiben [ugs.]; jemanden vermöbeln
hemmen; mauern [ugs.]; (sich) querstellen [ugs.]; obstruieren; reingrätschen [ugs.] (fig.); blocken [ugs.]; versperren; (jemandem) Knüppel zwischen die Beine werfen [ugs.] (fig.); hindern; (sich) sperren; abhalten; (den) Weg versperren (fig.); nicht mitspielen; verhindern; abwehren; (jemandem) entgegentreten; (ein) Hemmnis bilden; blockieren; stoppen (Pläne) (Verfahren, Vorgang); abblocken; behindern; (sich jemandem) in den Weg stellen (fig.); Steine in den Weg legen [ugs.] (fig.)
sekundieren; mithelfen; Hilfe leisten; (sich) nützlich machen; mit anpacken [ugs.]; unterstützen; behilflich sein; (jemandem) die Stange halten [ugs.]; fördern; helfen (Hauptform); beistehen; (jemandem) die Hand reichen [ugs.]; assistieren; zur Hand gehen; (mit) Hand anlegen; mit anfassen [ugs.]; beispringen
(jemandem etwas) vererben; (jemandem etwas) hinterlassen; (jemandem etwas) vermachen [ugs.]
im Gedächtnis haben; memorieren (selten); nicht vergessen haben [ugs.]; noch wissen; (jemandem) präsent sein [geh.]; erinnern; (sich) erinnern; (jemandem) im Gedächtnis sein; (jemandem) erinnerlich sein [geh.]; (jemandem) gegenwärtig sein [geh.]; im Kopf haben; in Erinnerung haben; (sich) gemerkt haben [ugs.]; behalten haben [ugs.]; (sich) entsinnen
zusammenfinden; (jemanden) sehen [ugs.]; (jemanden) treffen; (jemandem) begegnen
(gut) leiden können; sympathisch finden; mit jemandem können [ugs.]; gewogen sein [geh.]; leiden mögen; liebgewonnen haben; in sein Herz geschlossen haben [ugs.]; ans Herz gewachsen (sein) [ugs.] (fig.); für (jemanden) etwas übrig haben [ugs.] (fig.); gut ausstehen können [ugs.]; mögen; gernhaben; lieb gewonnen haben; liebhaben; ins Herz schließen [ugs.]; mit jemandem gut können [ugs.]; lieb haben
auf 180 sein [ugs.]; auf hundertachtzig sein [ugs.]; mit der Faust auf den Tisch hauen; (jemandem) platzt (gleich) der Kragen [ugs.]; sehr erregt sein; kurz vorm Überkochen sein [ugs.]; sehr aufgebracht sein; sehr wütend sein; (gleich) Amok laufen (Übertreibung) [ugs.]; hochgehen wie eine Rakete [ugs.]; an die Decke gehen [ugs.]; in Rage kommen; (jemanden) packt der helle Zorn [geh.]; (jemanden) packt die Wut; sehr erbost sein; sehr zornig sein; (jemandem) geht das Messer in der Tasche auf [ugs.] (fig.); hochgehen wie ein HB-Männchen [ugs.] (veraltet); zürnen [geh.] (veraltet); mit der Faust auf den Tisch schlagen; böse werden [ugs.] (Kindersprache); in die Luft gehen [ugs.]; in die Luft fliegen [ugs.]; in Rage geraten; (die) kalte Wut kriegen; wütend werden; kurz vorm Explodieren sein [ugs.]; in Wut geraten; rasend werden [ugs.]; (das) kalte Kotzen kriegen (derb); rotsehen [ugs.]; die Platze kriegen [ugs.]; (die) Wut kriegen
nicht aufzuheitern; niedergedrückt; bedrückt; traurig (Hauptform); unfroh; freudlos; bekümmert; resigniert; unlustig [ugs.]; trübselig; kummervoll; unglücklich; niedergeschlagen; lustlos; trübsinnig; geknickt [ugs.]; betrübt; dasitzen wie ein Häufchen Elend [ugs.]; (jemandem ist) schwer ums Herz; gedrückt
(jemandem etwas) ans Bein binden [ugs.] (fig.); aufdrücken; (jemandem etwas) verpassen [ugs.]; aufoktroyieren; aufbürden; oktroyieren [geh.]; aufzwingen; zwangsbeglücken (mit) [ugs.]; aufhalsen [ugs.]; auferlegen; (jemandem etwas) an den Hals hängen [ugs.] (fig.); (jemandem etwas) aufs Auge drücken [ugs.]; aufbrummen [ugs.]; aufnötigen
rüffeln; jemandem etwas geigen [ugs.]; schelten; tadeln; schimpfen
nerven; Überdruss / Ablehnung hervorrufen; (jemandem) auf den Zeiger gehen [ugs.]; (jemandem) auf den Wecker gehen [ugs.]; (jemandem) auf die Nerven gehen; (jemanden) auf den Mond schießen (können) [ugs.] (fig.); ...schreck; (jemandem) auf den Keks gehen [ugs.]; (jemandem) auf den Sack gehen (derb); lästig werden; (jemandem) auf den Wecker fallen [ugs.]; (jemandem) auf die Nüsse gehen (derb); (jemandem) den letzten Nerv rauben [ugs.]; (jemandem) auf den Senkel gehen [ugs.]; (jemandem) auf die Eier gehen (derb)
(jemanden) stören (Hauptform); (jemandem) Umstände machen; inkommodieren [geh.] (lat.); Unbequemlichkeiten bereiten; behelligen; ablenken; belästigen; unterbrechen; nerven [ugs.]; molestieren [geh.] (lat., veraltend); in Anspruch nehmen; irritieren
(jemandem etwas) stecken [ugs.]; vor den Augen der Öffentlichkeit ausbreiten; enthüllen; spoilern [ugs.] (engl.); ausplaudern; (Geheimnis) lüften; (jemandem etwas) auf die Nase binden [ugs.] (fig.); verraten; durchstechen [geh.]; (intime) Details preisgeben; aus dem Nähkästchen plaudern [ugs.]
verschleiern; verdecken; vertuschen; (jemandem) Sand in die Augen streuen [ugs.] (fig.); verheimlichen; in die Irre führen; Nebelkerzen werfen [ugs.] (fig.); manipulieren; zudecken; verschweigen; (etwas) unter den Teppich kehren [ugs.] (fig.)
aufwerten; nutzen; (zu etwas) dienen; fördern; (jemandem) in die Arme spielen [ugs.]; nützen; (jemandem) zu Hilfe kommen (passiv); bereichern; guttun; (sich) vorteilhaft auswirken (für); (jemandem) in die Karten spielen [ugs.]; zugutekommen; begünstigen; (jemandem) in die Hände spielen [ugs.]; zu jemandes Vorteil gereichen
(jemandem) Eindruck machen; (sich) zur Geltung bringen; (ein) Statussymbol (sein); Wirkung haben; (eine) (beeindruckende) Persönlichkeit sein; bestechen; (eine) imponierende Erscheinung (floskelhaft) (variabel); (eine) Ausnahmeerscheinung (sein); imponierend (sein); (jemand) von Format; beeindruckend sein; (jemanden) mit Ehrfurcht erfüllen; beeindrucken; (jemandem) Ehrfurcht einflößen; Eindruck schinden [pej.]; (jemandem) imponieren; (etwas) hermachen; etwas vorstellen (Person); etwas darstellen (Person)
wegschicken; kalt auflaufen lassen [ugs.]; (einen) abschlägigen Bescheid erteilen (Amtsdeutsch) (veraltend); verschmähen; (eine) Absage erteilen; zur Hölle schicken [ugs.]; fortschicken; ablehnen; abbügeln [ugs.]; (jemanden) abweisen; wegweisen; (jemandem) die Tür vor der Nase zuschlagen; (jemanden) zurückweisen (Hauptform); die kalte Schulter zeigen [ugs.] (fig.); von der Bettkante stoßen [ugs.]; in die Wüste schicken [ugs.] (fig.); zurückstoßen; (eine) Abfuhr erteilen; abblitzen lassen [ugs.]; abschlägig bescheiden (Amtsdeutsch); auflaufen lassen [ugs.]; einen Korb geben [ugs.] (fig.); nicht eingehen auf
unverhohlen; unbeschönigt; in aller Offenheit; offen; (jemandem etwas) ins Gesicht (sagen); schlankweg [ugs.]; schonungslos; direkt; unumwunden; unverblümt
(mit jemandem) was haben [ugs.]; (mit jemandem) zusammen sein [ugs.]; (mit jemandem) ein Verhältnis haben; (mit jemandem) eine Beziehung haben
(jemanden) nötigen (zu); (jemandem) ein Angebot machen) (das er nicht ablehnen kann; (jemanden) zwingen (zu); jemanden zu etwas bringen
umranken; umgeben; in die Arme nehmen; mit beiden Armen umfangen; in die Arme schließen; (jemanden) umfangen; umfassen; (jemanden) umklammern; umgürten; (jemanden) drücken; die Arme legen um; umschlingen; umschließen; (jemanden) umarmen; die Arme schlingen um; umklammern; (jemandem) um den Hals fallen
zuerkennen; attribuieren; (jemandem etwas) zusprechen; unterstellen; (jemandem etwas) attestieren; prädizieren; zuschreiben; beigeben; beimessen
(jemandem) gefallen; (jemandem) passen; positiv aufgenommen werden; (jemandem) behagen; akzeptiert werden; auf Gegenliebe stoßen; Zuspruch erfahren; begrüßt werden; auf fruchtbaren Boden fallen (Vorschlag) (Idee) (fig.); Zuspruch finden; auf Zustimmung treffen; (jemandem) sympathisch sein; Gefallen finden (an); Anklang finden (bei); zusagen; gut ankommen (bei) [ugs.]; nach jemandes Geschmack sein; (jemandem) angenehm (sein); freundlich aufgenommen werden; (es gibt) (viel) Beifall für; auf Resonanz stoßen (bei); (gut) angenommen werden; (jemandem) konvenieren [geh.]; auf Sympathie stoßen
mitmachen [ugs.]; durchleiden; durchleben; (jemandem) geschehen; (jemanden) ereilen; erleiden; erleben; (jemanden) befallen; durchmachen [ugs.]; durchstehen; hereinbrechen (über)
betütern [ugs.] [Norddt.]; verpäppeln; betutteln [ugs.] [Norddt.]; verziehen; (es jemandem) vorne und hinten hereinstecken (derb) (fig.); hätscheln und tätscheln; verpimpeln [ugs.] (regional); (jemandem) Zucker in den Arsch blasen (derb) (fig.); (jemandem) den Arsch pudern (derb) (fig.); betüddeln [ugs.] [Norddt.]; von vorne bis hinten bedienen; verwöhnen; betuddeln [ugs.] [Norddt.]; überbehüten; verzärteln; in Watte packen (fig.); (jemandem) jede Arbeit abnehmen; verweichlichen; (jemandem) den (eigenen) Hintern hinterhertragen [ugs.]; verhätscheln; (jemandem) den Arsch nachtragen (derb) (fig., variabel); (immer nur) mit Samthandschuhen anfassen [ugs.] (fig.)
klarmachen [ugs.]; herüberbringen [ugs.]; erläutern; darlegen; (jemandem etwas) verklickern [ugs.]; verklugfiedeln [ugs.]; vermitteln; explizieren; erklären; ausführen; konkretisieren; rüberbringen [ugs.]; präzisieren; darbringen
Vorhaltungen machen; (jemandem etwas) vorwerfen (Hauptform); (jemandem etwas) vorhalten; (jemanden) beschuldigen; anschuldigen; zum Vorwurf machen; Vorwürfe machen; (jemandem etwas) aufs Brot schmieren [ugs.] (fig., variabel); (jemandem etwas) unter die Nase reiben (fig.)
in persönlichem Kontakt stehen; (mit jemandem) verkehren; (jemanden) treffen; (den) Verkehr mit jemandem pflegen; (häufiger) sehen; Kontakt haben; Umgang haben (mit)
in Scharen zu jemandem kommen; jemandem zuströmen
(jemanden) verdächtigen; (die) Schuld geben (an); (jemandem etwas) zur Last legen; (jemandem etwas) unterstellen; (die) Schuld zuweisen; (jemandem etwas) anlasten
schleierhaft; unklar; (jemandem) unerfindlich [geh.]; (jemandem) unerklärlich; unverständlich; aus unbegreiflichen Gründen; (es gibt) keine Erklärung (für); (ein) Buch mit sieben Siegeln (fig.); schwer verständlich; vor einem Rätsel stehen (fig.); nicht nachvollziehbar; keine Erklärung haben (für); (jemandem) unbegreiflich; (sich) etwas nicht erklären können; schwer nachzuvollziehen; (jemandem) ein Rätsel
wegrutschen; abrutschen; ausrutschen; ausgleiten; (jemandem) die Beine wegziehen (es) [ugs.]
hervorheben; begünstigen; (jemanden) vorziehen; bevorzugen; mit Vorrechten ausstatten; favorisieren; mit zweierlei Maß messen; (jemandem) den Vorzug geben; besserstellen; mit Privilegien ausstatten; privilegieren; bevorteilen; bevorrechtigen; besser behandeln
(jemandem ein) Gräuel; (körperliche) Ablehnung; Degout [geh.] (franz.); Ekelgefühl(e); Abscheu; Sich-Abwenden; Ekel (Hauptform); Aversion; (körperliche) Abneigung; Widerwille
einstecken; miterleben; passieren; durchlaufen; auf sich wirken lassen; erleben; einen Streifen mitmachen [ugs.]; ausstehen; durchmachen; ertragen; erleiden; (jemandem) zustoßen; durchhalten; in Kauf nehmen; durchleben; mitmachen [ugs.]; hinnehmen; am eigenen Leib erfahren; erfahren; überstehen; verleben
über die Klinge springen lassen [ugs.] (fig.); kaltmachen [ugs.]; um die Ecke bringen [ugs.]; vom Leben zum Tode befördern [geh.]; entleiben [geh.]; zum Schweigen bringen; (jemandem) den Garaus machen [ugs.]; ermorden; meucheln; killen; ausknipsen [ugs.] (fig., salopp); umlegen [ugs.]; töten (absichtlich) (Hauptform); ins Nirwana befördern [ugs.]; ins Jenseits befördern; abservieren [ugs.] (salopp); tot...; (jemandem) das Lebenslicht auslöschen (fig.) (variabel); abmurksen [ugs.]; zur Strecke bringen; ins Gras beißen lassen [ugs.] (fig.); umbringen; totmachen [ugs.]; ums Leben bringen; in die ewigen Jagdgründe schicken [ugs.]; (jemandem) (den) Lebensfaden abschneiden; auslöschen
abgeben (an); abschieben (auf); (jemandem etwas) zuschieben; abwälzen (auf); andrehen; überwälzen (auf); loswerden (an) [ugs.]
(jemandem) die Stiefel lecken [ugs.] (fig.); arschkriechen [vulg.]; liebedienern; kratzfüßeln; (sich) einschleimen (bei) [ugs.]; katzbuckeln [ugs.]; kriechen (vor); speichellecken (derb); Kratzfüße machen [ugs.]; antichambrieren [geh.] (veraltet); (jemandem) in den Arsch kriechen (derb)
reservieren; zurückhalten; (für jemanden) auf die Seite legen; (jemandem etwas) zurücklegen; beiseitelegen; hinterlegen
(sich jemandem) anschließen; (sich mit jemandem) assoziieren
strikt; hart; katonisch [geh.]; unnachsichtig; Haare auf den Zähnen haben [ugs.] (fig.); rigoros; streng; autoritär; (mit jemandem) ist nicht gut Kirschen essen [ugs.]; rigide
jagen; zur Eile treiben; antreiben; voranbringen; vorwärtstreiben; (jemandem) auf die Füße treten [ugs.] (fig.); vorantreiben; auf Trab bringen [ugs.]; (jemandem) Feuer unterm Arsch machen (derb) (fig.); hetzen; treiben; (jemandem) Feuer unter dem Hintern machen [ugs.] (fig.); scheuchen; (jemandem) Dampf machen (Redensart); auf Touren bringen [ugs.]; (jemandem) Beine machen [ugs.]; aufstacheln; Zunder geben [ugs.] (fig.)
strangulieren; erdrosseln; (jemanden) ersticken; (jemanden) würgen; (jemandem) die Luft abschnüren; (jemandem) die Kehle zudrücken; erwürgen
(jemandem) sein Herz ausschütten; (jemandem etwas) im Vertrauen erzählen; (sich jemandem) anvertrauen; (jemandem etwas) anvertrauen; (jemandem etwas) im Vertrauen sagen; (jemanden) ins Vertrauen ziehen
verlegen machen; bloßstellen; beschämen; blamieren; (jemandem) Schande machen; sehr peinlich sein
(auf jmd.) verzichten; (Jemandem) eine Absage erteilen; (jemandem) absagen
(jemandem) einen Schrecken einjagen; erschrecken; schrecken
schleimen [ugs.] (fig.); schwänzeln [ugs.] (fig.); Rad fahren (fig.); Kreide fressen [ugs.] (fig.); (sich) einschmeicheln (bei); rumschleimen [ugs.] (fig.); (jemandem) Honig um den Bart schmieren [ugs.] (fig.); (sich) einschleimen (bei) (derb); (sich) einkratzen (bei) [ugs.] (salopp); katzbuckeln (fig.); nachsteigen [Ös.]; (sich) lieb Kind machen (bei jemandem); herumscharwenzeln (um) [ugs.]; (sich) ranschmeißen [ugs.]; hofieren; kratzfüßeln (fig.); (sich) anbiedern; (jemandem) nach dem Mund reden
zittern; erbeben; (vor Angst) schlottern [ugs.]; erzittern; am ganzen Körper zittern; schaudern; schuckern (regional); (jemandem) schlottern die Knie; erschaudern; (eine) Gänsehaut bekommen; weiche Knie haben; (vor Kälte) bibbern; erschauern; gebeutelt werden [ugs.]; schauern; zittern wie Espenlaub (Verstärkung) [ugs.]
jemandem trotzen; erdulden; tapfer ertragen
(jemandem) in die Quere kommen; (jemandes) Kreise stören [geh.]; behindern; (jemandem) in die Parade fahren (fig.); stören; (jemandem) ins Gehege kommen [ugs.]
unvorsichtig; wenig bedacht; dumm (von jemandem) [ugs.]; töricht; nicht zu Ende gedacht; gedankenlos; unklug; ungünstig; unvernünftig; unüberlegt
unverblümt; (so) wie (jemandem) der Schnabel gewachsen ist; rundheraus; frei heraus; geradeheraus; einfach drauflos [ugs.]; auf gut Deutsch (gesagt) [ugs.]; ohne Hemmung; frank und frei; unverhohlen; offen; (frei) von der Leber weg; frei zum Munde heraus (ironisch altertümelnd) [geh.]
nicht sehen (nicht gesehen haben); nicht bemerken; (jemandes) Aufmerksamkeit entgehen; (jemandem) nicht auffallen; (jemandem) durchrutschen [ugs.]; (jemandem) entgehen; (etwas) übersehen (haben) (Hauptform); (jemandem) durch die Lappen gehen [ugs.] (fig.); (jemandem) untergegangen sein [ugs.]; (bei) (jemandem) unter die Räder kommen [ugs.] (fig.)
mit jemandem mitfühlen; für jemanden Verständnis haben
(jemanden) verschonen; (jemandem etwas) ersparen
es sich selbst machen [ugs.]; (sich) einen von der Palme wedeln [ugs.]; wichsen [ugs.]; es (sich/jemandem) mit der Hand machen [ugs.]; (sich) einen rubbeln [ugs.]; masturbieren; (sich) selbst befriedigen; onanieren; (sich) einen runterholen [ugs.]; (sich) einen keulen [ugs.]
verübeln; übel nehmen; verargen; krummnehmen [ugs.]; ankreiden; verdenken (negativ oder in Frage) (floskelhaft); nachtragen; (jemandem etwas) übelnehmen (Hauptform)
zur Selbstverständlichkeit werden; (für jemanden) selbstverständlich werden; (für jemanden) zur zweiten Natur werden (variabel); inkorporieren [geh.]; (für jemanden) zur Gewohnheit werden (variabel); (jemandem) zur Gewohnheit werden (variabel); in Fleisch und Blut übergehen (lassen) (fig.); (jemandem) zur zweiten Natur werden (variabel); selbstverständlich werden (für); (sich) zu eigen (machen); (sich) zur Gewohnheit machen; verinnerlichen; internalisieren [geh.]
ballaballa [ugs.]; (jemandem) haben sie ins Gehirn geschissen (derb); birnig [ugs.]; doof [ugs.]; grenzdebil (derb); besemmelt [ugs.]; strunzdoof [ugs.]; (ein) Spatzenhirn haben [ugs.]; stupid; weiß nicht (mehr)) (was er sagt; nicht besonders helle; nicht bis drei zählen können [ugs.]; bedeppert [ugs.]; stockdumm; bekloppt [ugs.]; deppert [ugs.] [Süddt.]; unterbelichtet [ugs.]; nicht ganz dicht [ugs.]; saudoof [ugs.]; nicht (ganz) bei Trost [ugs.]; stupide; schwachköpfig; bescheuert [ugs.]; weiß nicht (mehr)) (was er tut; irrsinnig; dumm (Hauptform); (so) dumm wie 10 Meter Feldweg [ugs.]; beschruppt [ugs.]; dümmer als die Polizei erlaubt [ugs.]; geistig nicht (mehr) auf der Höhe; merkbefreit [ugs.]; dämlich; (so dumm) dich beißen doch die Schweine im Galopp [ugs.] (Spruch); Dumm geboren und nichts dazugelernt. [ugs.] (Spruch); strohdumm; dumm wie Brot [ugs.]; blöd; Stroh im Kopf (haben) (fig.); behämmert [ugs.]; von allen guten Geistern verlassen [ugs.]; strunzdumm [ugs.]; blöde; saudumm [ugs.]; beknackt [ugs.]; (so) dumm) (dass ihn die Gänse beißen [ugs.]; strunzendumm [ugs.]; keinen Grips im Kopf (haben); nicht gerade helle; gehirnamputiert (derb); belämmert [ugs.]; hirnig [ugs.]; bestusst [ugs.]; (voll) panne [ugs.]; (geistig) minderbemittelt; (total) Banane (sein) [ugs.]; naturblöd [ugs.]; unintelligent; selten dämlich (Verstärkung) [ugs.]; dumm wie Schifferscheiße (derb); talentfrei (ironisch); idiotisch; (die) Weisheit nicht mit dem Schöpflöffel gegessen haben [ugs.]; (die) Weisheit nicht mit Löffeln gegessen haben [ugs.]; (das) Pulver nicht erfunden haben [ugs.]; (so) dumm) (dass ihn die Schweine beißen [ugs.]; (geistig) beschränkt; (so) dumm wie Bohnenstroh [ugs.]; saublöd [ugs.]; hohl [ugs.]
gehimmelt [ugs.]; gefallen (militärisch); nicht mehr unter uns (weilen); hat uns verlassen (fig.) (verhüllend); von uns gegangen (fig.) (verhüllend); nicht mehr unter den Lebenden; unterm Torf [ugs.] (fig., salopp); verschieden; selig (nachgestellt) (veraltet); dahingeschieden; verblichen [geh.]; draußen geblieben (militärisch); dahingegangen; mit jemandem ist es aus; nicht mehr sein; aus dem Leben geschieden; (seinen Verletzungen) erlegen; verstorben; draufgegangen (bei) [ugs.]; gestorben; tot und begraben (Verstärkung); seligen Angedenkens (nachgestellt); weg vom Fenster [ugs.] (fig.); (jemand) hat es hinter sich (derb); seligen Gedenkens (nachgestellt); tot
(jemanden) ängstigen; (jemandem) Furcht einflößen; (jemandem) Angst einjagen; (jemandem) Angst einflößen; (jemandem) Angst machen
nicht abgeneigt; zugetan; zugeneigt; angetan (von); (jemandem) gewogen; (jemandem / einer Sache) hold [geh.] (veraltet); eingenommen (von); geneigt (Publikum/Leser); auf jemandes Seite sein
verwehren; verweigern; (jemandem etwas) versagen; abschmettern; abweisen; ablehnen; abschlagen
(sich) verlustieren (mit) (verhüllend); poppen [ugs.]; nageln (derb); schnackseln [ugs.]; (mit jemandem) intim werden (verhüllend); den Beischlaf vollführen (Amtsdeutsch); knattern [ugs.]; erkennen (biblisch); pudern [ugs.] [Ös.]; bimsen (derb); Geschlechtsverkehr haben; (seinen) ehelichen Pflichten nachkommen; rammeln [ugs.]; ficken (derb); kohabitieren [geh.]; bumsen [ugs.]; Sex machen [ugs.]; (es) treiben (mit) [ugs.]; Liebe machen [ugs.]; (sich) lieben; (ein) Rohr verlegen (derb); (sich) vergnügen (mit) (verhüllend); kopulieren (fachspr.); koitieren [geh.]; (jemanden) vernaschen [ugs.]; Sex haben (Hauptform); begatten (fachspr.); (jemanden) knallen; mit jemandem schlafen (verhüllend); (den) Lachs buttern (derb); pimpern (derb); (jemanden) flachlegen [ugs.]; (eine) Nummer schieben [ugs.]; vögeln [ugs.]; Verkehr haben; verkehren; einen wegstecken [ugs.]; es kommt zum Geschlechtsverkehr (Amtsdeutsch)
langen [ugs.]; mehr braucht jemand nicht; (jemandem) reichen; es tun [ugs.]; (jemandem) genügen; auskommen mit; ausreichen; (gut) genug sein; (schon) hinkommen (mit) [ugs.]
vermögen (zu); (etwas) können; fähig sein; imstande sein (zu); (jemandem) gegeben sein [geh.]; umgehen können (mit); in der Lage sein; (einer Sache) mächtig (sein); im Stande sein (zu); drauf haben [ugs.] (salopp); (etwas) beherrschen; beherrschen (zu)
Podex [ugs.]; verlängerter Rücken (euphemistisch); (das) hintere Ende (von jemandem) [geh.]; Pobacken [ugs.]; Hintern [ugs.]; Kehrseite (scherzhaft); Regio glutea (fachspr.) (lat.); Glutealregion (fachspr.) (lat.); Popo [ugs.]; Arsch (derb); Pöter [ugs.]; Futt [ugs.] (rheinisch); Allerwertester [ugs.]; vier Buchstaben [ugs.]; Fott [ugs.] (rheinisch); Schinken [ugs.]; Sitzfleisch [ugs.]; Steiß; Hinterbacken [ugs.]; Fudi [ugs.] [Schw.]; Füdli [ugs.] [Schw.]; Nates (fachspr.) (anatomisch, lat.); Gesäß; Po [ugs.]; Regio glutealis (fachspr.) (lat.); Hinterteil; Kiste [ugs.]; Clunium (fachspr.) (lat.)
verticken [ugs.] (salopp); abverkaufen; verklopfen [ugs.]; vermarkten; verscheuern [ugs.] (salopp); verscherbeln [ugs.] (salopp); abgeben [ugs.]; veräußern; verschachern [ugs.] (negativ); vertreiben; verscheppern [ugs.] (salopp); verkloppen [ugs.] (salopp); liquidieren (fachspr.); (jemandem) unterjubeln [ugs.] (salopp); loswerden (an) [ugs.] (salopp); in klingende Münze verwandeln; an die Frau bringen [ugs.] (weibl.); in bare Münze umwandeln; an den Mann bringen [ugs.] (männl.); zu Geld machen; vertickern [ugs.]; abstoßen; absetzen; versilbern [ugs.]; losschlagen; raushauen [ugs.] (salopp); verkaufen (Hauptform); verhökern [ugs.] (salopp); verramschen [ugs.] (negativ)
(jemandem) unter den Nägeln brennen (fig.); (großen) Wert legen auf; von Bedeutung (sein); von (großer) Wichtigkeit (sein); von Belang (sein); (eine) (große) Rolle spielen; (jemandem) lieb und teuer sein; (jemandem etwas) ausmachen [ugs.]; nicht gleichgültig sein; (jemandem) wichtig sein (Hauptform); (jemandem) nicht egal sein; (jemandem) auf den Nägeln brennen (fig.); (jemandem) lieb und wert sein; bedacht (sein) auf [geh.]; (für jemanden) relevant (sein); (jemandem) ankommen auf (variabel); (für jemanden) Bedeutung haben; (jemandem) (ein) Herzensbedürfnis sein [geh.] (variabel); (jemandem) am Herzen liegen [ugs.]
klatschen; (sich) zuflüstern; vom Leder ziehen; hinter jemandes Rücken reden; (sich) zuraunen; (über jemanden) herziehen; ablästern (über jemanden) [ugs.]; munkeln; (jemandem etwas) nachsagen; (jemanden) bashen [ugs.] (engl.); schlecht reden (über); lästern (Hauptform); (sich) das Maul zerreißen (über) [ugs.]; tratschen; ratschen; (sich) aufhalten über [ugs.]
(jemanden) dissuadieren (veraltet); (jemanden) abbringen (von); (jemanden) abhalten (von); abschwätzen; (jemandem etwas) ausreden; (jemandem) abraten (von); (jemandem) abreden (von)
(wie) sein eigener Schatten [ugs.]; Hungerleider; vom Fleisch gefallen [ugs.]; halb verhungert [ugs.]; (die) Rippen einzeln zählen können (bei jemandem) [ugs.]; (stark) untergewichtig; (stark) unterernährt; (nur noch) Haut und Knochen [ugs.]; morbid [geh.]; (wie eine) wandelnde Leiche [ugs.]; klapperdürr [ugs.]; spindeldürr [ugs.]; eingefallen [ugs.]; marantisch (fachspr.) (medizinisch); ausgemergelt; (wie eine) Leiche auf Urlaub [ugs.]; (wie ein) wandelndes Gerippe [ugs.]; klapprig [ugs.]; abgemagert; (wie ein) lebender Leichnam (aussehen/herumlaufen) [ugs.]; marastisch (fachspr.) (medizinisch); abgemergelt; magersüchtig; ausgezehrt; ausgehungert; knochendürr [ugs.]; (nur noch ein) Schatten seiner selbst [ugs.]; hohlwangig; abgezehrt
designieren; verdingen; bestimmen; beauftragen; (jemanden) betrauen (mit); zuweisen; ins Stammbuch schreiben; mandatieren (veraltet); (jemandem etwas) auftragen; Auftrag erteilen; in Auftrag geben; vorsehen
(jemandem) die Stirn bieten; (jemandem) entgegentreten; Paroli bieten; kontern; dagegenhalten; Kontra geben [ugs.]; (jemandem etwas) entgegensetzen
tonlos (sprechen o.ä.); wispern; hauchen; munkeln; tuscheln; zischeln; leise sprechen; (jemandem etwas) ins Ohr sagen; (die) Stimme dämpfen; hinter vorgehaltener Hand (zuflüstern o.ä.); (jemandem etwas) zuflüstern; säuseln; mit tonloser Stimme (sagen o.ä.); raunen; flüstern (Hauptform)
oral befriedigen; schwanzlutschen [vulg.]; es (jemandem) mit dem Mund besorgen [vulg.]; lecken [vulg.]; blasen [vulg.]
bedrücken; berühren; belasten; lasten (auf); (jemandem) (schwer) im Magen liegen [ugs.] (fig.); (schwer) zu knapsen haben (an) [ugs.] (regional); (jemandem) (noch) lange nachhängen; (jemandem) (schwer) auf der Seele liegen
stumm bleiben; (den) Mund nicht aufbekommen; keinen Piep sagen [ugs.]; keine Antwort geben; kein Wort herausbekommen; keinen Mucks von sich geben [ugs.]; (jemandem) versagt die Stimme; schweigen (Hauptform); kein Sterbenswörtchen sagen [ugs.]; still schweigen (veraltet lit.) [geh.]; (den) Mund halten [ugs.]; (jemandes) Lippen sind versiegelt; (sich) in Schweigen hüllen [geh.]; (das) Sprechen verlernt haben [ugs.] (ironisch); (die) Zähne nicht auseinanderbekommen [ugs.]; keinen Ton herausbekommen; den Rand halten [ugs.]; schweigen wie ein Grab [ugs.]; sein Herz nicht auf der Zunge tragen [ugs.]; stumm wie ein Fisch sein (bildl.) [ugs.]; kein Wort (zu etwas) verlieren; keinen Ton sagen [ugs.]; nichts sagen; (jemandes) Kehle ist wie zugeschnürt; (das) Maul nicht aufkriegen [ugs.]
(jemandem) auffallen [ugs.]; stutzig machen; (jemanden) aufmerken lassen (veraltend); bei jemandem klingeln die Glocken [ugs.] (fig.); bemerkt werden; Aufmerksamkeit erregen; Aufmerksamkeit auf sich ziehen; hellhörig machen; aufhorchen lassen
(sich) hängen an; (sich) hinter jemanden hängen [ugs.]; (jemandem) auf den Fersen bleiben; nachsetzen; nachjagen; hinter jemandem her sein [ugs.]; nachsprengen [geh.]; nachsteigen; verfolgen; nachstellen [geh.]; folgen; (jemandem) auf den Fersen sein [ugs.]; (jemandem) auf den Hacken sein [ugs.]
ausrufen; zu Kund und Wissen tun [geh.] (altertümelnd, variabel); heißen (es ... von); (von jemandem) zu erfahren sein; öffentlich machen; kundgeben; bekanntgeben; bekannt machen; verlautbaren lassen (floskelhaft); kundtun; öffentlich bekannt machen; publikmachen; wissen lassen; vermelden; proklamieren; verlauten lassen; bekanntmachen; (öffentlich) bekannt geben (Hauptform); mitteilen (lassen); veröffentlichen; verkünden; publik machen
(jemandem) klar werden; (sich) bewusst werden; erkennen; (etwas) gewahr werden; (einer Sache) gewahr werden [geh.]
(jemandem etwas) weismachen; vortäuschen; auftischen [ugs.]; (jemandem) Sand in die Augen streuen (fig.); (etwas) vorgeben; (jemanden) hinwegtäuschen über; manipulieren; (jemandem einen) Floh ins Ohr setzen [ugs.] (fig.); (jemandem einen) Bären aufbinden [ugs.]; (jemanden von etwas) zu überzeugen versuchen; Augenwischerei betreiben; (jemandem etwas) auf die Nase binden wollen [ugs.] (Redensart, variabel); (jemandem etwas) einreden; (jemanden etwas) glauben machen [geh.]; (die) Köpfe vernebeln; suggerieren; (jemandem etwas) vormachen [ugs.]; (jemanden) einseifen; (jemandem etwas) einflüstern; so tun als ob; einnebeln [ugs.]; Nebelkerzen werfen
jemanden traktieren mit [geh.] (veraltend); kredenzen; auftafeln; vorsetzen; auftischen; auf den Tisch bringen; anbieten; auffahren [ugs.]; auftragen; hinstellen [ugs.]; anrichten; (jemandem mit etwas) aufwarten; servieren
Schaden zufügen; (jemandem) eins auswischen [ugs.]; (jemanden) schädigen; Leid antun; (jemanden) in die Pfanne hauen [ugs.]; (jemandem) schaden; Leid zufügen
schmachten nach; Lust haben (auf); (sehr) hinter (etwas) her sein [ugs.]; nicht warten können auf; jiepern nach [ugs.] (regional); heiß auf (etwas) [ugs.]; (ganz) wild auf (etwas) [ugs.]; (einen) Gieper (haben) auf [ugs.]; (sehr) verlangen nach (Hauptform); geil auf (etwas) [ugs.]; spitzen auf; besessen von; herbeiwünschen; versessen auf; (sich) verzehren nach; (sich) sehnen nach; aus sein auf; begehren; lechzen (nach) [geh.]; (einen) Jieper (haben) auf [ugs.]; begierig auf; begehren nach; kaum erwarten können; verschmachten (nach); (einen) Jieper haben (auf) [ugs.] [Norddt.]; fiebern nach; ersehnen; (sich die) Finger lecken nach (fig.); hungern nach (fig.); gelüsten nach [geh.]; unbedingt haben wollen; spitz sein auf [ugs.]; süchtig nach; (inständig) verlangen nach; vor Lust (auf etwas) vergehen; verrückt nach; (jemandem) steht der Sinn nach; vor Verlangen (nach etwas) vergehen; sehnlichst vermissen; giepern nach [ugs.] (regional); hinter etwas her (sein) wie der Teufel hinter der armen Seele (sprichwörtlich); lange Zähne kriegen [ugs.] (selten); brennen auf; ...närrisch; gieren (nach); erpicht auf [geh.] (veraltend); begehrlich nach; sehnlichst begehren; herbeisehnen; scharf auf (etwas) [ugs.]; (jemandem) (das) Wasser im Mund zusammenlaufen (beim Gedanken an) [ugs.]; verrückt auf (etwas) [ugs.]; dürsten nach [geh.] (fig., poetisch); vergehen nach
(jemandem) entfallen (sein) [geh.]; (jemandem) nicht erinnerlich (sein) [geh.]; (sich) nicht erinnern (an); verschwitzen [ugs.]; (sich einer Sache) nicht entsinnen können [geh.]; nicht denken an; verbummeln [ugs.]; vergessen; aus den Augen verlieren [ugs.]
ins Grab sinken [geh.] (fig.); in den letzten Zügen liegen (auch figurativ); (den) Arsch zukneifen [vulg.] (fig.); (den) Löffel abgeben [ugs.] (fig., salopp); sein Leben lassen; (die) Augen für immer schließen (verhüllend); erlöschen; dahinscheiden (verhüllend); die Hufe hochreißen (derb) (fig.); abtreten (fig.); versterben; vor seinen Schöpfer treten [geh.] (fig.); seinen Geist aushauchen; dran glauben (müssen) [ugs.]; in die Ewigkeit abberufen werden [geh.] (fig.); (jemandem) schlägt die Stunde; entschlafen (fig.) (verhüllend); (den) Weg allen Fleisches gehen [geh.]; in die Grube fahren [ugs.] (fig.); ableben; seinen Geist aufgeben [ugs.]; von uns gehen (fig.); in die ewigen Jagdgründe eingehen; das Zeitliche segnen; den Geist aufgeben [ugs.]; verscheiden; ins Gras beißen [ugs.] (fig.); verdämmern; (jemandes) letztes Stündlein hat geschlagen; fallen (militärisch); uns verlassen (verhüllend); wegsterben; vor seinen Richter treten [geh.] (fig.); aus dem Leben scheiden (fig.); sterben (Hauptform); davongehen (fig.); von der Bühne (des Lebens) abtreten (fig.); seinen letzten Gang gehen (fig.); (seinen) letzten Atemzug tun; dahingehen [geh.] (verhüllend); heimgehen (fig.) (verhüllend); gehen (verhüllend); über die Klinge springen (lassen) (salopp); sein Leben aushauchen; sanft entschlafen (fig.) (verhüllend); (die) Reihen lichten sich (fig.); (seine) letzte Fahrt antreten [ugs.] (fig.); dahingerafft werden (von) [ugs.]
(sich) ennuyieren [geh.] (veraltet); Däumchen drehen (sprichwörtlich); (sich) langweilen; (jmdm. ist) fad (bair.) [Ös.]; gelangweilt (sein); (sich) (an)öden [ugs.] (regional); (jemandem) fällt die Decke auf den Kopf; Langeweile empfinden [geh.]; (sich) fadisieren [ugs.] [Ös.]; nichts mit sich anzufangen wissen; (jemandem ist) langweilig
(eine) Schwäche haben für; minnen (veraltet); (an jemandem) einen Narren gefressen haben [ugs.]; anbeten; sein Herz verloren haben (fig.); ins Herz geschlossen haben; vernarrt sein; verliebt sein (in); (jemandes) Ein und Alles sein; (sehr) sympathisch finden; anhimmeln [ugs.]; (von jemandem) eingenommen sein; vergöttern; Gefallen finden an; zugetan sein; sein Herz gehängt haben (an) (fig.); (sich) hingezogen fühlen (zu); verehren; gefallen; gernhaben; (sehr) mögen; auf jemanden stehen [ugs.]; lieben
(jemandem) Rat geben; Tipp geben; (jemanden) auf die Sprünge helfen; beistehen; beraten
auf den Punkt kommen; klare Worte finden; zur Sache kommen [ugs.]; nicht (lange) um den heißen Brei herumreden [ugs.]; offen reden; (mit jemandem) Fraktur reden; offen aussprechen (Hauptform); (mit etwas) nicht hinterm Berg halten; aus seinem Herzen keine Mördergrube machen [ugs.]; (eine) klare Ansage (machen) [ugs.]; (sich) unmissverständlich ausdrücken; unbeschönigt seine Meinung äußern; Klartext (reden) [ugs.]; (jemandem) nichts vormachen; offen und ehrlich seine Meinung sagen; Klartext reden [ugs.]; Tacheles reden [ugs.]; reinen Wein einschenken [ugs.] (fig.); (etwas) auf gut Deutsch sagen [ugs.]; (etwas) klar aussprechen; die Karten offen auf den Tisch legen (fig.); (ganz) offen sein; auf den Punkt bringen; deutliche Worte finden; das Kind beim Namen nennen [ugs.]; böse Zungen behaupten (Redensart) (variabel); kein Blatt vor den Mund nehmen (fig.); unverblümt benennen; deutlich werden; nicht drumherum reden [ugs.]; deutlicher werden
(jemandem) die Laune verderben; schlechte Laune machen; herunterziehen [ugs.]; (jemandem etwas) miesmachen [ugs.]; runterziehen [ugs.]; (jemandem) den Spaß verderben (an); abturnen [ugs.]
in der Kreide stehen [ugs.]; verschuldet (sein); Schulden haben; jemandem Geld schuldig sein
für dumm verkaufen [ugs.]; (jemanden etwas) glauben machen (Hauptform); auf den Arm nehmen [ugs.] (fig.); verscheißern (derb); (jemandem) ein X für ein U vormachen; aufziehen [ugs.]; verarschen (derb); zum Besten haben; zum Besten halten; anführen [ugs.]; zum Narren halten; (jemandem etwas) weismachen [ugs.]; vernatzen [ugs.] (regional); vergackeiern [ugs.]; verladen [ugs.]; veräppeln [ugs.]; verkohlen [ugs.]; verkaspern [ugs.]; anmeiern [ugs.]; verdummbeuteln [ugs.]; täuschen; nasführen; anschmieren [ugs.]; einseifen [ugs.]; narren; hochnehmen [ugs.]; hopsnehmen [ugs.]; auf die Rolle nehmen [ugs.]; (mit jemandem) sein(e) Spielchen treiben [ugs.]; foppen; auf die Schippe nehmen [ugs.]; (jemandem) einen Bären aufbinden [ugs.]; verschaukeln [ugs.]; an der Nase herumführen [ugs.]; verdummdeubeln [ugs.]
(sich) erkenntlich zeigen; (jemandem etwas) lohnen [geh.] (regional, veraltet); (jemandem etwas) danken [geh.]; (sich) revanchieren; wieder gutmachen; Dankbarkeit zeigen; (jemandem etwas) Gutes tun; (etwas) vergelten (veraltet od. regional); (etwas / jemanden) belohnen
(sich) präsentieren (als); Eindruck machen (als ob); scheinen; (jemandem) vorkommen (als ob); wirken; anmuten; erscheinen; (sich) darstellen (als); dünken [geh.]; (sich) anfühlen wie
(jemanden) kalt überlaufen [geh.]; (sich) gruseln; (sich) grausen; (sich) graulen; unheimlich (zumute) sein; schaudern; (jemandem) kalt den Rücken herunterlaufen
überzählig; noch da [ugs.]; restlich; über [ugs.]; (jemandem) geblieben; übrig; verbleibend
(jemandem) ein Angebot machen) (das er nicht ablehnen kann (Spruch, verhüllend); (jemandem) das Messer an die Kehle setzen (fig.); (jemanden) (massiv) unter Druck setzen; (jemandem) die Pistole auf die Brust setzen [ugs.] (fig.); (jemanden) erpressen
kalt erwischt werden [ugs.]; mit etwas überhaupt nicht gerechnet haben [ugs.]; (etwas) nicht glauben wollen; aus allen Wolken fallen [ugs.] (fig.); (etwas) nicht fassen können; nicht eingestellt (gewesen) sein auf; überrascht werden (von); nicht gerechnet haben (mit); (völlig) überrascht (sein) (Hauptform); nicht auf dem Schirm (gehabt) haben [ugs.] (fig.); nicht bedacht haben; (für jemanden / jemandem) sehr plötzlich kommen [ugs.]; (jemandem) bleibt die Spucke weg [ugs.] (fig.)
bis zum Überdruss; ohne Ende [ugs.]; bis zum Gehtnichtmehr [ugs.]; bis zum Abwinken [ugs.] (fig.); bis zum Umfallen [ugs.] (fig.); ad nauseam [geh.] (lat.); bis zum Erbrechen [ugs.] (fig.); bis es jemandem zu den Ohren wieder herauskommt [ugs.]; bis jemand schwarz wird [ugs.] (fig.); bis zum Tezett [ugs.] (veraltend); bis zur Vergasung (derb) (fig., veraltend); bis der Arzt kommt [ugs.] (fig.); bis zum tz [ugs.] (veraltend); bis die Haare bluten [ugs.] (fig.)
abwichsen [vulg.]; in die Muschel rotzen [vulg.]; ejakulieren (fachspr.); kommen [ugs.]; sich ergießen [geh.]; (jemandem) geht einer ab [ugs.]; abspritzen (derb); zum Samenerguss kommen; (einen) Samenerguss haben
(jemandem) bekannt sein; mit jemandem in Verbindung stehen; kennen; Kontakt haben (zu jemandem); zu jemandes Umfeld gehören
(jemandem) etwas sagen; kennen; (jm.) bekannt (sein)
Dank abstatten; (seinen) Dank äußern; (sich) bedanken; Dank zollen; (seinen) Dank bekunden; (jemandem) Dank sagen; danken (Hauptform); (seinen) Dank ausdrücken; (jemandem) Dank aussprechen
(etwas) wörtlich nehmen; (jemandem etwas) abnehmen (fig.); gefressen haben [ugs.] (fig.); geschluckt haben [ugs.] (fig.); (jemandem etwas) glauben (Hauptform); ernst nehmen; für bare Münze nehmen [ugs.]; (jemandem etwas) abkaufen [ugs.] (fig.); (etwas) unbesehen glauben; (jemandem / einer Sache) Glauben schenken
in Kenntnis setzen; (jemanden etwas) wissen lassen; Aufschluss geben; Auskunft geben; (jemandem) bescheiden [geh.] (veraltend); informieren; (jemanden etwas) wissenlassen
Vertrauen haben (in); Vertrauen setzen in; (an jemanden) glauben (Hauptform); für voll nehmen [ugs.]; (jemandem etwas) zutrauen; ernst nehmen; nicht zweifeln
Vertrauen haben zu; Vertrauen schenken; (jemanden) für vertrauenswürdig halten; (jemandem) vertrauen (Hauptform); Vertrauen entgegenbringen [geh.]; (jemandem) glauben
nicht die hellste Kerze auf der Torte [ugs.] (fig.); (eine) lange Leitung haben [ugs.]; schwer von Kapee (sein) [ugs.]; keine schnelle Auffassungsgabe haben; (bei jemandem) fällt der Groschen in Pfennigen; schwer von Begriff (sein) [ugs.]; (sich) dumm anstellen [ugs.]; kein Blitzmerker [ugs.]; (ein) Brett vor dem Kopf haben [ugs.]; (geradezu ein) Blitzmerker [ugs.] (ironisch); auf der Leitung stehen [ugs.]; Spätzünder; begriffsstutzig (sein); nicht die hellste Birne im Kronleuchter [ugs.] (fig.); eine Ladehemmung haben [ugs.] (fig.)
(jemanden) vergraulen; (jemandem etwas) vermiesen; (jemandem) die Lust verderben; (etwas) schlechtreden; (jemandem etwas) vergällen; in die Suppe spucken [ugs.]; (etwas) miesmachen [ugs.]; (jemandem etwas) verleiden; (jemandem etwas) verekeln; (jemandem) den Appetit verderben (variabel)
getraut; Mann und Frau (sein); vermählt; vergeben; unter der Haube [ugs.]; gebunden; verheiratet; nicht mehr frei; (mit jemandem) zusammen; verehelicht; nicht mehr zu haben; in festen Händen (fig.)
in pekuniärer Verlegenheit [geh.]; (es) gerade nicht klein haben [ugs.] (ironisch); knapp bei Kasse [ugs.]; gerade nicht zahlen können; bei jemandem sieht es finanziell (momentan) nicht so rosig aus [ugs.] (variabel); Geldsorgen haben; knapp dran [ugs.]; in Geldnot; (einen) finanziellen Engpass haben; klamm; in finanzieller Verlegenheit (sein); auf dem Trockenen Sitzen [ugs.] (Redensart); (bei jemandem ist) Ebbe in der Kasse (fig.); finanziell in der Klemme sitzen; gerade kein Geld haben (variabel)
(jemandem) nicht leichtfallen; Probleme haben (mit / bei); (sich) abmühen; (sich) schwertun (mit); (jemandem) schwerfallen; seine liebe Not haben (mit)
etwas haben gegen [ugs.]; nichts übrig haben für [ugs.]; (jemandem) gefällt etwas nicht (an); (jemandem) nicht schmecken [ugs.] (fig.); (ein) Problem haben (mit) [ugs.]; sauer aufstoßen [ugs.]; (jemandem) nicht gefallen; (jemandem) widerstreben; Probleme haben (mit) [ugs.]; missfallen; (jemandem) nicht passen; (jemanden) stören; (jemandem) quer durch den Hals gehen [ugs.] (fig., selten); gegen den Strich gehen; (jemandem) nicht recht sein
nicht konsumieren; zusammenkommen (bei jemandem); (sich) (das Geld für) etwas zusammensparen [ugs.]; auf die hohe Kante legen [ugs.] (fig.); äufnen [Schw.]; auf die Seite legen [ugs.] (fig.); (sich) ansammeln (bei jemandem); Ersparnisse machen; nicht ausgeben; (Geld) sparen (Hauptform); (Geld) zurücklegen; Rücklagen bilden
(jemandem) keine Grenzen setzen (fig.); (jemanden) gewähren lassen; (jemandem) keine Zügel anlegen (fig.); nicht hindern
die Wahrheit sagen; (jemandem) reinen Wein einschenken [ugs.] (fig.); bei der Wahrheit bleiben
herausrücken [ugs.]; (jemandem etwas) überlassen (auch figurativ); hergeben; aus der Hand geben (auch figurativ); rausrücken [ugs.]; abgeben (auch figurativ)
(jemandem) Glück wünschen; eine Handbreit Wasser unterm Kiel wünschen [ugs.]; (jemandem) die Daumen drücken [ugs.]
(jemandem) den Spaß verderben; (jemandem) die Freude verderben
(jemandem) aus der Klemme helfen [ugs.]; (jemanden) raushauen [ugs.]; (jemandem) aus der Patsche helfen [ugs.]; (jemanden) heraushauen [ugs.]; (jemanden) retten; (jemandem) bei Problemen helfen; (jemandem) bei Schwierigkeiten helfen; (jemanden) aus einer Notlage befreien; (jemanden) aus einer misslichen Lage befreien; (jemandem) den Arsch retten (derb); (jemanden) herauspauken [ugs.]; (jemanden) rausboxen [ugs.]
Spuren hinterlassen haben (bei) (fig.); zu Tage treten; nicht zu verkennen sein (lit.); hervortreten; zu sehen sein; in Erscheinung treten; deutlich zu sehen sein; (sich) zeigen; erscheinen; nicht zu übersehen sein; (jemandem) deutlich anzusehen sein; zutage treten
(plötzlich) die Idee haben (...) [ugs.]; (jemanden) anwehen [geh.]; verfallen auf [geh.]; (jemandem) kommt der Gedanke; auf die glorreiche Idee kommen (zu) [ugs.] (ironisch); auf die Idee kommen (zu); um die Ecke kommen mit [ugs.] (fig.); auf etwas kommen [ugs.]; (jemandem) einfallen; in den Sinn kommen; (sich) bemüßigt fühlen (zu) [geh.] (ironisierend); (jemanden) überkommen (es) [geh.]; auf den Gedanken verfallen (zu); (auf einmal) ankommen mit [ugs.]; (sich) einfallen lassen; (jemanden) anwandeln [geh.]; (sich) (etwas) überlegen; (jemandem) belieben zu (es) [geh.]; (es sich) nicht verkneifen können (zu); es für eine gute Idee halten (zu / dass) [ugs.] (ironisch); (sich etwas) denken (bei) [ugs.]; (den) Einfall haben (...) [ugs.]; (einen) Rappel kriegen (und...) [ugs.]
hart rangehen [ugs.]; (jemandem) an die Eier gehen (derb) (fig.); (jemandem) ans Leder gehen [ugs.] (fig., variabel); offensiv vorgehen; angreifen; in die Offensive gehen; Zähne zeigen [ugs.] (fig.)
(jemandem) das Maul stopfen; zum Schweigen bringen; (jemanden) am Sprechen hindern; dafür sorgen) (dass jemand den Mund hält [ugs.]; mundtot machen
hopsgehen [ugs.]; flöten gehen [ugs.] (fig.); entgleiten [geh.]; in Verstoß geraten [Ös.]; abhandenkommen; (sich) selbständig machen [ugs.] (fig., scherzhaft); wegkommen [ugs.]; verschwinden [ugs.]; (jemandem) verloren gehen; (einer Sache) verlustig gehen [geh.]; unter die Räder geraten [ugs.] (fig.); unter die Räder kommen [ugs.] (fig.); (sich) in Luft auflösen [ugs.] (fig.); in Verlust geraten; verschüttgehen [ugs.]; bachab gehen (fig.) [Schw.]
(jemandem) einen Vorteil einräumen; (jemandem) eine Steilvorlage bieten [ugs.]; (jemandem etwas) einfach machen
(jemandem) entgegenpeitschen; (jemandem) entgegenschlagen
(jemandem/sich etwas) vor Augen führen; (jemandem/sich) bewusst machen; (jemandem/sich) klarmachen [ugs.] (Hauptform); (sich etwas) bewusst halten; ad oculos demonstrare [geh.] (lat.); (sich etwas) vergegenwärtigen; (jemandem/sich) vor Augen halten; bewusstmachen
(sich) nichts sagen lassen [ugs.]; (jemandem) auf der Nase herumtanzen [ugs.] (fig.); nicht hören (auf); ungehorsam sein; nicht parieren; nicht gehorchen; (Befehle/Regeln) missachten
(jemandem etwas) zuschustern [ugs.]; (jemandem) zuspielen; (jemandem zu etwas) verhelfen; (jemandem etwas) zuschieben; (jemandem etwas) zuschanzen [ugs.]; (jemandem) verschaffen [ugs.]
(die) Quittung geben; (sich für etwas) schadlos halten (an jemandem); Rache nehmen; (sich) rächen; (etwas) (mit etwas) vergelten; (jemandem etwas) heimzahlen; (sich) revanchieren; Vergeltung üben; (jemandem) eins auswischen
Schusswechsel (Hauptform); Beschuss; Kugelwechsel; Gewehrfeuer; Ballerei [ugs.]; Feuergefecht; Geballer [ugs.]; Kugelhagel; (die) Kugeln pfeifen (jemandem) um die Ohren [ugs.]; Schießerei (Hauptform); Kugelregen; Geschieße [ugs.]
neidisch sein; vor Neid erblassen; missgönnen; (jemandem etwas) nicht gönnen; (jemandem etwas) neiden; (jemanden) beneiden
nichts zu beißen haben [ugs.]; (den) Kitt aus den Fenstern fressen (müssen) (derb) (fig.); (bei jemandem) ist Schmalhans Küchenmeister [ugs.]; (sich) nichts zu essen kaufen können; am Hungertuch nagen [ugs.]; arm sein
(jemandem etwas) aus der Hand winden; (jemandem) entringen; (jemandem) abringen; (jemandem) entwinden
vorstellig werden (bei jemandem in einer Angelegenheit); erbitten; (irgendwo) vorsprechen (wegen); (ein) Anliegen haben; (ein) Anliegen vortragen; (sich) wenden an (in einer Angelegenheit)
eine Liebesbeziehung mit jemandem anstreben; (sich) um jemandes Gunst bemühen; jemandem den Hof machen [ugs.]
nicht ganz bei Trost sein [ugs.]; einen Piep haben [ugs.]; (bei jemandem ist) eine Schraube locker [ugs.] (fig.); leicht verrückt sein; einen Schlag weg haben [ugs.]; sie nicht alle haben [ugs.]; einen Vogel haben [ugs.] (fig.); einen Schatten haben [ugs.]; neben der Spur (sein) [ugs.] (fig.); einen Schlag haben [ugs.]; nicht alle Tassen im Schrank haben [ugs.] (fig.); einen Huscher haben [ugs.]; gaga sein [ugs.]; einen feuchten / nassen Hut aufhaben [ugs.] (fig.); einen an der Mütze haben [ugs.]; (en) Pinn im Kopp haben [ugs.] [Norddt.]; (wohl) einen Sonnenstich haben [ugs.] (fig.); einen weichen Keks haben [ugs.]; einen Triller unterm Pony haben [ugs.] (scherzhaft); den Schuss nicht gehört haben [ugs.] (fig.); nicht ganz bei Verstand sein; nicht richtig ticken [ugs.]; einen Knacks weghaben [ugs.]; mit dem Klammerbeutel gepudert (worden) sein [ugs.] (fig.); einen Sprung in der Schüssel haben [ugs.] (fig.); nicht alle Latten am Zaun haben [ugs.] (fig.); einen Schaden haben [ugs.]; weiß nicht) (was er daherredet [ugs.]; nicht ganz richtig im Oberstübchen sein [ugs.] (fig.); einen Hau weg haben [ugs.]; einen Dachschaden haben [ugs.] (fig.); (jemandem) geht's wohl nicht gut [ugs.]; nicht ganz sauber ticken [ugs.]; eine Schraube locker haben [ugs.] (fig.); nicht ganz dicht sein [ugs.]; die Kappe kaputt haben [ugs.]; einen Sockenschuss haben [ugs.]; einen Knall haben [ugs.]; (ein) Ei am Wandern haben (derb) (regional); einen Spleen haben [ugs.]; verstrahlt (sein) (derb); (den) Verstand verloren haben [ugs.] (fig., übertreibend); einen Haschmich haben [ugs.]; einen an der Waffel haben [ugs.]; spinnen (Hauptform); einen Hammer haben [ugs.]; einen an der Klatsche haben [ugs.]; verpeilt sein [ugs.]; (jemandem haben sie) ins Gehirn geschissen (derb); mit jemandem ist kein vernünftiges Wort zu reden; nicht ganz richtig im Kopf sein [ugs.]; einen kleinen Mann im Ohr haben (fig.) (veraltend); nicht ganz frisch in der Birne (sein) [ugs.]; einen Piepmatz haben [ugs.] (fig.); eine Meise haben [ugs.]; seine fünf Sinne nicht beieinander haben
(in einer Sache) hart bleiben [ugs.]; keine Zugeständnisse (machen); kein Entgegenkommen zeigen; (jemandem) nicht entgegenkommen (bei / in); stur bleiben (bei) [ugs.]
oft besuchen; oft aufsuchen; (die) Bude einrennen; (bei jemandem / irgendwo) ein und aus gehen [ugs.]; ständiger Gast sein
jemandem etwas auf dem Silbertablett servieren [ugs.]; verlockend präsentieren; verlockend anbieten; es jemandem leicht machen
(jemandem) verbunden; von Dank erfüllt; von Dankbarkeit erfüllt; dankbar (sein); voller Dankbarkeit; Dank schulden; (jemandem) Dank wissen
(die) Geduld verlieren; Wut haben; (sich) grämen [geh.] (veraltend); Schnappatmung bekommen [ugs.] (fig.); wütend sein; (sich) ärgern (Hauptform); vor Wut kochen (fig.); (sich) aufregen; so eine Krawatte kriegen [ugs.] [Norddt.]; Wut im Bauch haben [ugs.]; genervt sein [ugs.]; Überdruss empfinden; keine Geduld mehr haben; einen Föhn kriegen [ugs.] (fig.); so einen Hals kriegen [ugs.]; mit der Geduld am Ende sein [ugs.]; sauer sein [ugs.]; (jemandem) reißt der Geduldsfaden [ugs.]; verrückt werden [ugs.]; zürnen [geh.]; einen dicken Hals kriegen [ugs.] (fig.)
(voll) auflaufen lassen [ugs.]; (jemandem etwas) nicht durchgehen lassen; zurechtweisen; (jemandem etwas) abschlagen; (jemanden) in die Schranken weisen; (jemandem) (die) Meinung sagen; (jemandem) seine Grenzen aufzeigen; (jemandem) (etwas) husten [ugs.]; (jemandem) Grenzen setzen; (jemanden) abweisen; zurückweisen
freien (um) [geh.] (veraltet); nachrennen; (jemandem) den Hof machen (fig.); nachlaufen; (ständig) herumschleichen (um) [ugs.] (salopp); werben (um); (sich) bemühen um (jemanden); (sich) heranmachen an; (jemanden) hofieren; (sich) ranschmeißen [ugs.] (salopp); nachstellen; (eine) Charmeoffensive (starten) (fig.) (variabel); umschmeicheln; buhlen (um) [geh.] (veraltet); hinter jemandem her sein [ugs.]; umwerben
nicht vergessen können; (jemandem) nicht aus dem Sinn gehen; (jemanden) verfolgen (fig.); (jemandem) nicht aus dem Kopf gehen [ugs.]; dauernd denken müssen an
(sich) keinen Vers auf etwas machen können [ugs.]; (etwas) nicht in den Kopf kriegen [ugs.]; (etwas) nicht begreifen; nur Bahnhof verstehen [ugs.]; (etwas) geht (jemandem) nicht in den Kopf [ugs.]; (etwas) nicht einsehen; (sich jemandem) nicht erschließen; (sich) keinen Reim auf etwas machen können [ugs.]; (etwas) nicht verstehen
(das) Wasser bis zum Hals stehen (haben) [ugs.] (fig.); vor dem Abgrund stehen (fig.); echte Probleme haben [ugs.]; vor dem Chaos stehen; vor dem Kollaps stehen; (kurz) vor dem Ruin stehen; (sich) in einer schlechten Lage befinden; in (großen) Schwierigkeiten stecken; das Wasser steht (jemandem) bis Oberkante Unterlippe [ugs.]
jemand bekommt großen Appetit; jemandem läuft das Wasser im Mund zusammen [ugs.]
jemanden angreifen; (sich) auf jemanden stürzen; jemandem ans Leder gehen; jemanden überfallen; über jemanden herfallen; (sich) über jemanden hermachen [ugs.]; jemanden verprügeln
(etwas nicht) herausbringen; (nicht) über die Lippen bringen; (jemandem) nicht von der Zunge gehen; (nicht) in den Mund nehmen [ugs.]; (etwas nicht) herauskriegen [ugs.]; (nicht) aussprechen
(sich jemanden) zur Brust nehmen [ugs.]; (sich jemanden) greifen [ugs.]; zur Rechenschaft ziehen; (sich jemanden) vornehmen (Hauptform); (sich jemanden) kaufen [ugs.] (veraltend); (jemandem etwas) nicht durchgehen lassen; (sich jemanden) zum Geburtstag schenken [ugs.]; (sich jemanden) vorknöpfen [ugs.]
(sich) mit (jemandem) beschäftigen; (sich jemanden) zur Brust nehmen [ugs.]
(etwas) (von jemandem) erben; ererben (veraltet)
(jemandem) einen schlechten Dienst erweisen; unbeabsichtigt schädigen; (jemandem) einen Bärendienst erweisen [ugs.]
(jemandem) wird nicht zugehört; niemand hört jemandem zu; ignoriert werden; ungehört verhallen; auf taube Ohren stoßen; kein Gehör finden
(jemanden) willkommen heißen; (sich) begrüßen; (sich) grüßen; (jemanden) begrüßen; (jemanden) grüßen; (jemandem) seinen Gruß entbieten [geh.] (veraltend); (jemandem einen) guten Tag wünschen (variabel); hallo sagen
(jemandem) Dreck hinterherwerfen (fig.); nachtreten (fig.); nachkarten (fig.); (jemandem) nachträglich eine(n) reinwürgen [ugs.]; hinterhertreten (fig.)
(sich) eine Scheibe abschneiden (von) [ugs.] (fig.); (sich jemanden) zum Beispiel nehmen; (sich jemanden) zum Vorbild nehmen; (es jemandem) nachtun [geh.]; (jemanden) als Vorbild nehmen; (jemandem) nacheifern; in jemandes Fußstapfen treten; (sich) (ein) Beispiel nehmen an; (es jemandem) gleichtun
(jemandem) hinterherschauen; (mit Blicken) verfolgen; (jemandem) nachschauen; (jemandem) hinterherblicken; (jemandem) mit seinen Blicken folgen
führend sein (in/bei); an der Spitze liegen; vorn liegen; führen; (jemandem) weit voraus sein; in Führung liegen; ganz vorne sein [ugs.]; das Feld hinter sich lassen; die Nase vorn haben [ugs.]; vorne liegen
dazwischenrufen; hineinreden; (jemandem) das Wort abschneiden; (jemandem) ins Wort fallen; (ungefragt) dazwischenreden (Hauptform); (in einen Wortbeitrag) reingrätschen [ugs.] (fig.); (etwas) einwerfen; (jemanden) nicht ausreden lassen; reinreden [ugs.]; hineinrufen; (jemanden) keinen Gedanken zu Ende führen lassen; (jemandem) in die Parade fahren [ugs.]; interpellieren [geh.] (lat.); (jemanden) unterbrechen; dazwischenquatschen [ugs.]
drauf scheißen [vulg.]; keinen Wert legen auf; (völlig) kalt lassen; (jemanden) gleichgültig lassen; das kannst du deinem Frisör erzählen [ugs.] (Spruch); (an jemandem) abprallen (fig.); (jemandem) Latte sein [ugs.]; sprich zu meiner Hand [ugs.] (Spruch, variabel); (jemandem) schnurz sein [ugs.]; (jemandem) wumpe sein [ugs.] (regional); (jemandem) egal sein (Hauptform); (jemandem) (glatt / direkt) am Arsch vorbeigehen (derb); erzähl das der Parkuhr [ugs.] (Spruch, veraltet); (sich) nicht (weiter) kümmern um [ugs.]; den lieben Gott einen guten Mann sein lassen [ugs.] (Redensart); (jemanden) nicht scheren [geh.] (veraltend); pfeifen auf [ugs.]; (jemandem) sowas von egal sein [ugs.]; (jemandem) wurscht sein [ugs.]; (jemandem) einerlei sein; (sich) nicht scheren um; (jemanden) nicht nervös machen; (jemandem) schnuppe sein [ugs.]; (jemanden) nichts angehen; nichts am Hut haben (mit); (jemandem) nicht den Schlaf rauben (fig.); (jemanden) nicht kratzen [ugs.]; (jemandem) piepegal sein [ugs.]; (jemanden) nicht interessieren; (jemandem) latte sein [ugs.]; (mit etwas) nichts zu tun haben; Scheiß der Hund drauf. (derb) (Spruch); (jemanden) nicht anfechten [geh.] (veraltend); (jemanden) nur peripher tangieren [geh.]; (jemanden) nicht kümmern (veraltend); (jemandem) schnurzpiepe sein [ugs.]; (jemanden) nicht jucken [ugs.]; (jemandem) scheißegal sein (derb); Scheiß drauf! [vulg.] (Spruch); (jemandem) gleichgültig sein; (jemanden) nicht unruhig schlafen lassen (fig.); (jemanden) nicht tangieren; mit den Achseln zucken; nichts geben auf [ugs.]; (herzlich) egal sein [ugs.]; (jemanden) nicht die Bohne interessieren [ugs.] (Redensart); keinen gesteigerten Wert legen auf [ugs.]; das tangiert mich (äußerst) peripher [geh.] (Spruch)
die falsche Frau sein (für/um zu); kein Händchen dafür haben (zu) [ugs.]; es nicht bringen (zu); es nicht verstehen (zu); unfähig sein (zu); nicht dazu im Stande sein (zu); der falsche Mann sein (für/um zu); es nicht schaffen (zu); es nicht vollbringen (zu) (lit.) [geh.]; nicht können; es nicht übers Herz bringen (zu); (jemandem) ist es nicht gegeben (zu) [geh.]; (sich) außer Stande sehen (zu); nicht in der Lage sein (zu)
SMS verschicken; antexten; (jemandem eine) SMS schicken (Hauptform); SMSen [ugs.] (Neologismus); (jemanden) ansimsen [ugs.] (Neologismus); simsen [ugs.] (Neologismus)
stärker sein; überlegen sein; besser sein als; übertreffen; (jemandem etwas) voraus haben; überragen; von höherer Güte sein als; durchsetzungskräftiger sein
Hunger für zwei / drei / vier ... mitbringen [ugs.]; (einen) Mordshunger haben; Heißhunger haben (auf); (mächtig) Kohldampf haben [ugs.]; ausgehungert sein; Hunger für zwei / drei / vier ... (mitgebracht) haben [ugs.]; einen Bärenhunger haben [ugs.] (variabel); (jemandem) hängt der Magen in den Kniekehlen (fig.); ordentlich Hunger haben; (jemandem) knurrt der Magen; einen Mordsappetit haben [ugs.]; dürsten und darben [geh.] (ironisch)
betören [geh.]; (jemanden) durchdrehen lassen; (ein) Herz im Sturm erobern; (jemanden) in seinen Bann ziehen; bestricken; (jemanden) verrückt machen; (jemanden) um den Verstand bringen [ugs.]; verzaubern; (jemandem) das Herz stehlen; entflammen [geh.]; kirremachen [ugs.]; (jemandem) den Kopf verdrehen (fig.); verliebt machen; verhexen; kirre machen [ugs.]; bezaubern; bezirzen
(jemanden) finanziell belasten; (sich von jemandem) aushalten lassen; auf jemandes Kosten leben; (jemandem) auf der Tasche liegen [ugs.]; eine finanzielle Belastung (für jemanden) sein
(einen) Giftmord (an jemandem) begehen [geh.]; durch Gift töten; vergiften; (jemandem) Gift geben; mit Gift umbringen
auslachen; (sich) belustigen (über) [geh.]; witzeln; (sich) mokieren (über); (sich) auf jemandes Kosten amüsieren; (sich) lustig machen (über); Wer den Schaden hat) (braucht für den Spott nicht zu sorgen. (geh., Sprichwort); seinen Spaß haben (mit/bei); frotzeln (über) [ugs.]; (jemandem) ins Gesicht lachen; Späße treiben (mit) (veraltend); lächerlich machen; ins Lächerliche ziehen; (sich) ein Lachen kaum verkneifen können (angesichts); zum Gespött machen; durch den Kakao ziehen [ugs.] (fig.); (jemandem) eine lange Nase drehen [ugs.] (fig.); (jemandem) eine lange Nase machen [ugs.] (fig.); spotten (über); (einen) Scherz machen (über); verlachen; Witze machen (über); Scherze treiben mit; verspotten (Hauptform); verhohnepiepeln [ugs.]
(es auf jemanden) abgesehen haben [ugs.]; (jemanden) auf dem Kieker haben [ugs.]; (jemandem) was wollen [ugs.]; (jemandem) etwas wollen
(sich) bewerben; kandidieren; (sich) aufstellen lassen; (sich) andienen [geh.]; (seinen) Hut in den Ring werfen (fig.); (sich) zur Wahl stellen; (sich) anbieten; aufgestellt werden; antreten; (mit jemandem) konkurrieren; aspirieren [Ös.]
jemandem ein Eheversprechen geben; (sich) verloben
keine Notiz nehmen (von); keines Blickes würdigen [geh.]; (jemanden) nicht (mehr) grüßen; gezielt nicht beachten; (jemanden) missachten; (jemandem) keinen Blick gönnen; (auf einmal) nicht mehr kennen; (jemanden) ignorieren (Hauptform); (jemanden) wie Luft behandeln; so tun als ob jemand Luft wäre; (jemanden) aggressiv nicht beachten; mit dem Arsch nicht angucken (derb); absichtlich übersehen; (jemanden) schneiden; keine Beachtung schenken; mit Verachtung strafen
(noch) etwas zu klären haben (mit) [ugs.]; (jemandem) (noch) etwas schuldig sein; (noch) (eine) Forderung haben (gegenüber); (noch) eine Rechnung offen haben (mit) [ugs.]; (noch) ein Hühnchen zu rupfen haben (mit) [ugs.]; (noch) etwas gut haben (bei jemandem) [ugs.]
(sich) aufdrängen; bedrängen; belästigen; (jemandem) auf den Pelz rücken [ugs.]; lästig werden; lästig sein; (sich) Vertraulichkeiten herausnehmen; lästig fallen; nicht in Ruhe lassen; zudringlich werden
zu Kreuze kriechen (fig.); jemandem willfährig sein; die bittere Pille schlucken (müssen) (fig.); die Kröte schlucken (fig.); (sich) unterwerfen; (sich) einer Sache ergeben
mehr Glück als Verstand (haben); (jemandem) in den Schoß fallen (fig.); unglaubliches Glück (gehabt) haben; unverdientes Glück (haben); (sich) vor Glück bescheißen (derb) (fig.); zu etwas kommen wie die Jungfrau zum Kind; Die dümmsten Bauern haben die dicksten Kartoffeln. [ugs.] (Sprichwort, variabel)
(jemanden) herausfordern; (jemandem) den Fehdehandschuh hinwerfen [ugs.]
(bei jemandem) laufen die Fäden zusammen [ugs.] (fig., variabel); Schlüsselfigur; Schlüsselakteur [geh.]
erhalten; kriegen [ugs.]; beziehen; bekommen; erlangen; abbekommen [ugs.]; (jemandem) zuteil werden
in (jemandes) Besitz gelangen; (jemandem) zuteil werden [geh.]; in (jemandes) Besitz kommen; (jemandem) zufallen
(bei jemandem) ins Fettnäpfchen treten; (sich) ungehörig verhalten; unangenehm auffallen; (bei jemandem) anecken
(bei jemandem) auf der Matte stehen [ugs.]; antanzen [ugs.]; (bei jemandem) vor der Tür stehen; (bei jemandem) erscheinen
(sich) lohnen; Gewinn (oder: etwas) herausspringen (bei etwas); (sich) in klingender Münze auszahlen; finanzielle Vorteile bringen; (ein) gutes Geschäft sein; (sich) in Mark und Pfennig auszahlen (veraltet); Ertrag abwerfen; finanziell vorteilhaft sein; (ein) goldenes Geschäft sein; jemandem etwas eintragen [geh.]; (einen) finanziellen Erfolg darstellen; (sich) rentieren; (die) Kasse klingeln lassen (fig.); (sich) (in Euro und Cent) auszahlen; lohnend sein; (ein) einträgliches Geschäft sein; (sich) in barer Münze auszahlen; Gewinn abwerfen; ertragreich sein; (ein) finanzieller Erfolg (sein); (et)was herumkommen (bei) [ugs.]
(jemanden) in Harnisch bringen; einen Wutanfall (bei jemandem) auslösen; das Fass zum Überlaufen bringen (mit); (jemanden) wütend machen; (jemanden) zur Weißglut bringen (fig.); (jemanden) aufbringen gegen; (jemanden) in Rage bringen; (jemanden) auf die Palme bringen (fig.); (jemanden) rasend machen
ganz der Vater (sein) [ugs.]; ganz die Mutter (sein) [ugs.]; (nach jemandem) geraten; (nach jemandem) arten [geh.]; Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. [ugs.] (Sprichwort); (jemandem) ähneln (in); (nach jemandem) schlagen; (jemandem) nacharten [geh.]; (etwas) von jemandem haben [ugs.]; Wie der Vater) (so der Sohn. (ugs., Sprichwort); ganz die Mama [ugs.]; (ganz) nach jemandem kommen [ugs.]; Der Apfel fällt nicht weit vom Birnbaum. [ugs.] (ironisch); ganz der Papa [ugs.]; viel von jemandem haben [ugs.]; (jemandem) nachgeraten [geh.]; (jemandem) nachschlagen [geh.]
(jemanden) nichts angehen; nicht jemandes Baustelle [ugs.] (fig.); kann (jemandem) egal sein; kommt nicht darauf an; nicht jemandes Bier [ugs.] (fig.)
kalte Füße bekommen (bei) (fig.); (jemandem) wird der Boden zu heiß (fig.); (jemandem) nicht mehr geheuer sein; (ein) mulmiges Gefühl bekommen bei; (jemandem) zu heiß werden
(sich) den Mund verbrennen [ugs.] (fig.); (jemandem) herausrutschen [ugs.]; in ein Wespennest stechen (fig.); (sich) vergaloppieren [ugs.] (fig.); (jemandem) entfahren [geh.]; (ungewollt oder versehentlich) ausplaudern; (sich) verplappern [ugs.]; (jemandem) herausschlüpfen [ugs.]; (sich) zu der Bemerkung hinreißen lassen (dass)
(jemanden/etwas) auf dem Schirm haben [ugs.]; (etwas) nicht vergessen haben [ugs.]; (etwas) präsent haben; (sich) über etwas im Klaren sein; (etwas) mitdenken; (jemandem) gegenwärtig (sein); (jemandem) präsent sein; an etwas denken [ugs.]; (jemandem) (klar) vor Augen stehen; (jemandem) bewusst sein; (etwas) im Kopf haben
(sich etwas) ausbedingen; (etwas) an eine Voraussetzung knüpfen; (jemandem etwas) zur Auflage machen; (etwas) unter (den / einen) Vorbehalt stellen; zur Bedingung machen
(einen) eingestielt bekommen [ugs.] (salopp); (von jemandem) etwas zu hören bekommen [ugs.]; ausgescholten werden; zurechtgewiesen werden; (sich) einiges (Unangenehmes) anhören müssen; zur Sau gemacht werden (derb); eins auf den Deckel kriegen [ugs.]; von jemandem die Leviten gelesen bekommen; (sich) unfreundliche Worte anhören müssen; verwarnt werden; (sich) (einiges) Unangenehmes sagen lassen müssen; gerügt werden; (sich von jemandem) die Leviten lesen lassen; (einen) Verweis erhalten; zur Ordnung gerufen werden; (sich) Kritik gefallen lassen müssen; (etwas) über sich ergehen lassen müssen
von der Fahne gehen (fig.); (sich) verpissen (derb); (sich) absentieren [geh.] (veraltet); (jemandem) davonlaufen; (sich) abseilen [ugs.] (fig.); (sich) absetzen; desertieren (fig.) (militärisch); (sich) verkrümeln [ugs.]; von der Stange gehen (fig.); aussteigen (fig.); (sich) ausklinken [ugs.] (fig.); abspringen (fig.)
abwatschen [ugs.] (bair.); (jemandem) eine schmieren [ugs.]; (jemandem) eine (he)runterhauen [ugs.]; (jemandem) eine Ohrfeige geben; (jemandem) eine langen [ugs.]; (jemanden) ohrfeigen; (jemandem) rutscht die Hand aus [ugs.] (Redensart, fig.); (jemandem) rechts und links eine (he)runterhauen [ugs.]; (jemandem) eine scheuern [ugs.]; (jemandem) eine knallen [ugs.]; (jemandem) eine runterhauen [ugs.]; (jemandem) eine klatschen [ugs.]; (jemandem) rechts und links eine runterhauen [ugs.]
(sich dazu) hergeben (Hauptform); dumm genug sein) (zu [ugs.]; unklug genug sein, zu; so unvorsichtig sein, zu; (sich) (von jemandem) einspannen lassen (zu / für); (sich) nicht zu schade sein (für) [ugs.]; unvorsichtig genug sein) (zu; so unklug sein, zu; (sich) nicht entblöden (zu) [geh.]; nichts dabei finden [ugs.]
in Bedrängnis geraten; eng werden (für jemanden) (es); (die) Zeit läuft (jemandem) davon; knapp werden
(jemanden) kleinkriegen; (jemandes) Willen beugen [geh.]; (jemandes) Widerstand brechen; (jemandem) seinen Willen aufzwingen; gefügig machen [ugs.]
(mit jemandem) auf Du und Du stehen (auch figurativ); (sich) duzen; (mit jemandem) per Du sein; Du zueinander sagen
das kannst du deinem Frisör erzählen! [ugs.] (Spruch); verarschen kann ich mich auch alleine! (derb) (Spruch); ich glaub(e) dir kein Wort; du kannst mir viel erzählen! [ugs.] (Spruch, variabel); das kannst du deiner Großmutter erzählen! [ugs.]; das glaubst du (doch) selbst nicht! [ugs.]; ja nee) (ist klar! (ugs., Spruch); (ja ja,) schon klar ... [ugs.]; erspar(e) mir deine (...); (jemand) erzählt viel) (wenn der Tag lang ist (ugs., Spruch); komm mir nicht (wieder) mit (...) [ugs.]; das kannst du deiner Oma erzählen! [ugs.] (Spruch); das kannst du mir nicht erzählen! [ugs.]; am Arsch hängt der Hammer (derb) (Spruch); wer's glaubt, wird selig [ugs.] (sprichwörtlich); ich glaube dir (das) nicht (Hauptform); das kannst du einem Dummen erzählen! [ugs.] (variabel); (jemandem) kommen erhebliche Zweifel; alles klar! [ugs.] (Spruch, ironisch); komm mir nicht so! [ugs.]; das kannst du einem erzählen) (der sich die Hose mit der Kneifzange anzieht (ugs., Spruch, variabel)
auf einen Husch zu jemandem gehen [ugs.] (regional, variabel); auf einen Sprung vorbeikommen [ugs.]; kurz reinspringen (bei) [ugs.]; (einen) Kurzbesuch abstatten; (mal) rumkommen [ugs.] (regional)
weggehen wie warme Semmeln [ugs.]; (sich) verkaufen wie geschnitten Brot [ugs.]; (jemandem) (buchstäblich / förmlich / nur so ...) aus den Händen gerissen werden; weggehen wie warme Brötchen [ugs.]; reißenden Absatz finden
zum Schreien [ugs.]; affig; dämlich; blöd [ugs.]; pillepalle [ugs.]; neckisch; lachhaft; (jemandem) zu blöd [ugs.]; flachsinnig [ugs.]; läppisch; nicht ernst zu nehmen; närrisch; zum Piepen [ugs.]; unfreiwillig komisch; ridikül [geh.] (veraltend); lächerlich; albern
ungehört verhallen; (jemandem) entgehen; (von jemandem) nicht bemerkt werden; nicht wahrgenommen werden; (jemandem) nicht auffallen
besessen (von); (jemandem) (mit Leib und Seele) verfallen; (von jemandem) (emotional) abhängig; bedingungslos ergeben; (jemandem) hörig
(ein) hoffnungsloser Fall (sein); (jemand ist) nicht zu retten; (jemandem ist) nicht zu helfen
(jemanden) entlarven; (jemanden) enttarnen; (jemandem) die Maske herunterreißen; (jemandem) die Maske vom Gesicht reißen; (jemanden) demaskieren
(sich) im Ton vergreifen; (jemandem) blöd kommen [ugs.]; Streit suchen; rumpöbeln [ugs.]; im Ton danebengreifen; unverschämt werden; beleidigen; aufsässig sein; (sich) Unverschämtheiten herausnehmen; frech werden [ugs.]; anpöbeln; (jemandem) frech kommen; (sich) Frechheiten herausnehmen; (jemanden) provozieren; herumpöbeln; ausfallend werden (Hauptform); (jemandem) dumm kommen [ugs.]; es an (dem nötigen) Respekt fehlen lassen
zu jemandem halten; zwischen (zwei) passt kein Blatt Papier [ugs.]; zusammenhalten; zueinander halten; zusammenhalten wie Pech und Schwefel (Verstärkung) [ugs.]; (fest) zusammenstehen; Schulter an Schulter stehen (fig.)
(jemandem) wachsen schon Flügel (derb) (sarkastisch); seine Tage beschließen [geh.]; in den letzten Zügen liegen; ans Sterben kommen [geh.] (veraltend); es bald hinter sich haben [ugs.] (salopp); (jemandes) letzte Tage sind gekommen; (jemandes) Tage sind gezählt; (es) geht zu Ende (mit jemandem); (bald) gehen (fig.) (verhüllend); im Sterben liegen (Hauptform); es nicht mehr lange machen (derb)
in seinem Herzen verschließen (lit.) [geh.]; niemandem etwas sagen (von) [ugs.] (variabel); nicht ausplaudern; nicht preisgeben [geh.]; mit niemandem sprechen über [ugs.]; verschweigen (Hauptform); nicht verraten; (jemandem etwas) verheimlichen; Stillschweigen bewahren [geh.]; nicht weitergeben (eine Information); in seinem Herzen bewahren; mit ins Grab nehmen (fig.); für sich behalten; (die) Diskretion wahren; (aus etwas) ein Geheimnis machen; nicht weitersagen; nicht weitererzählen
(sich) ausschweigen (Hauptform); (die) Zähne nicht auseinanderbekommen [ugs.]; jede Antwort verweigern; beharrlich schweigen; nicht singen [ugs.] (Jargon); aus jemandem ist nichts herauszubekommen; nichts sagen; (sich) bedeckt halten; dichtmachen [ugs.]; (die) Aussage verweigern; nicht mit der Sprache herausrücken [ugs.]; zusammenhalten wie Pech und Schwefel; keine Aussage machen; nichts sagen wollen (zu); (den) Mund halten [ugs.]; (die) Omertà gilt (für); der Omertà unterworfen (sein) [geh.]; nicht aussagen; dichthalten [ugs.]
(jemand) weiß nichts mehr zu sagen; (jemandem) fehlen die Worte; sprachlos sein; nichts mehr einfallen (zu); jemand sagt nichts mehr (zu); (jemandem hat es) die Sprache verschlagen; (jemandem) bleibt (da) die Spucke weg [ugs.] (fig.); (jemandem) verschlägt es die Sprache; verstummen
ein Loch in den Bauch fragen [ugs.]; intensiv befragen; ausquetschen wie eine Zitrone [ugs.]; (jemanden) löchern [ugs.]; (jemandem) Löcher in den Bauch fragen [ugs.]; (jemanden) ausfragen; (jemanden) ausquetschen [ugs.]
(mündliche) Prüfungsfragen stellen; (jemanden) in der Mache haben [ugs.]; (jemanden) in die Mache nehmen [ugs.]; (jemanden) auseinandernehmen [ugs.]; (jemanden) (gründlich) durch die Mangel drehen [ugs.] (fig.); examinieren; (mündlich) prüfen; (jemandem) (gründlich) auf den Zahn fühlen [ugs.] (fig.)
im Chaos versinken (fig.); ein paar Nummern zu groß sein [ugs.]; überfordert sein (mit); nicht schaffen; (jemandem) über den Kopf wachsen (fig.) (Hauptform); zu viel kriegen [ugs.]; nicht mehr mitkommen [ugs.]; zu viel sein [ugs.]; (einer Sache) nicht gewachsen sein; eine Nummer zu groß [ugs.]; (jemandem) zu viel werden [ugs.]; (etwas) nicht in den Griff bekommen (fig.); nicht klarkommen mit [ugs.]; (jemanden) überfordern; nicht bewältigen
(den) Kontakt (zu jemandem) abbrechen (Hauptform); (jeglichen) Kontakt mit jemandem (zu) vermeiden (suchen); mit jemandem nichts mehr zu tun haben wollen [ugs.]; (mit jemandem) fertig sein; (für jemanden) gestorben sein [ugs.] (fig.); (jemandem) aus dem Weg gehen; bei jemandem abgemeldet sein [ugs.] (fig.); (mit jemandem) keinen Kontakt mehr suchen; (für jemanden) erledigt sein
(jemandem) das Leben schwer machen [ugs.]; (jemandem) das Leben zur Hölle machen [ugs.]; (jemandem) das Leben sauer machen [ugs.]
(jemandem) nicht über den Weg trauen [ugs.] (fig.); (jemandem) nicht trauen; (jemandem) nicht trauen können; (jemandem) nicht für 5 Pfennige trauen (können) (variabel) (veraltend); misstrauisch sein; (jemandem) ist nicht zu trauen; (jemandem) nicht um die Ecke trauen (fig.); (jemandem) misstrauen
(jemanden) zu Grunde richten; (jemandem) die Existenzgrundlage entziehen; (jemandes) Existenz zerstören; (jemanden) ruinieren (Hauptform); an den Bettelstab bringen; (jemanden) zugrunde richten; (jemandem) den (letzten) Rest geben
(jemanden) ausbeuten; (jemanden) aussaugen; (jemandes) Arbeitskraft ausbeuten; das Letzte aus jemandem herausholen
(etwas/jemanden) am Hals haben [ugs.]; (mit etwas/jemandem) Ärger haben
(jemanden) zu Stillschweigen verdonnern; (jemandem den) Mund verbieten (fig.); (jemanden) zu Stillschweigen verpflichten; (jemanden) zu (absoluter) Verschwiegenheit vergattern
mühelos schaffen; leichtfallen; (jemandem) in den Schoß fallen (fig.); (jemandem) keine Mühe machen; (sich) leichttun; nichts tun müssen (für) [ugs.]; (jemandem) leicht von der Hand gehen; (jemandem) zufliegen [ugs.]; (jemandem) fliegen die gebratenen Tauben in den Mund (fig.) (sprichwörtlich, veraltend); (jemandem) fliegen die gebratenen Tauben ins Maul (derb) (fig., sprichwörtlich); (jemandem) ohne Anstrengung zufallen
(die) Klappe fällt (bei jemandem) [ugs.]; dichtmachen [ugs.]; (sich) der Realität verweigern; abblocken; nicht zulassen; nichts wissen wollen von; nichts hören wollen von; zumachen [ugs.]; (die) Klappe geht runter (bei jemandem) [ugs.]
Schwarm aller (...); gern gesehen (sein); wohlgelitten (sein) [geh.]; ...schwarm; umschwärmt (werden); gemocht werden; (jemandem) fliegen die Herzen zu; (allgemein) beliebt (sein); Sympathiebolzen [ugs.]; ganz oben auf der Beliebtheitsskala (mediensprachl.); in jemandes Gunst (stehen) [geh.]; Sympathieträger; Everybody's Darling [ugs.] (engl.); (...) der Herzen (sein); ganz oben auf der Liste (der ....) stehen [ugs.]; umworben werden
im Büßergewand herumlaufen (fig.); Reue zeigen; Asche auf sein Haupt streuen (fig.); (sich) in Zerknirschung üben [geh.] (ironisierend); bereuen; (jemandem) leidtun; (jemanden) reuen [geh.] (veraltet); im Büßerhemd gehen (fig.); (sich) Asche aufs Haupt streuen (fig.); in Sack und Asche gehen (fig.) (variabel); (sich seiner) Schuld bewusst sein; (sich) in Selbstkritik üben
(die) Gründe (dafür) sind in (...) zu suchen; (sich) herleiten von; resultieren aus; (sich) erklären (aus / durch); (auf etwas) zurückgehen; (sich einer Sache) verdanken; Ursache dafür ist; kommen von; (seine) Ursache haben in; die Ursachen (dafür) sind in (...) zu sehen; (einer Sache) zuzuschreiben sein; liegen an; Grund dafür ist; (durch etwas / jemanden) verursacht sein; (seinen) Ursprung haben in; ausgehen von; (auf etwas) zurückzuführen sein; (in etwas / jemandem) begründet sein; beruhen auf; basieren auf; (einem Umstand) geschuldet sein (bildungssprachlich); herrühren von; entstammen
hoffnungslos überlegen; überlegen; übermächtig; haushoch überlegen; um Längen besser; niemand kann ihm die Führung streitig machen (variabel); (jemandem) um Längen voraus; um Lichtjahre voraus (fig.); (jemandem) nicht das Wasser reichen können (fig.)
(jemandem) keine Träne nachweinen; (jemand kann jemandem) gestohlen bleiben [ugs.]; (sich) zum Teufel scheren (sollen / können); (jemand soll) dahin gehen) (wo der Pfeffer wächst [ugs.]; (jemand soll / kann) (sich) gehackt legen [ugs.]; (auf jemanden) gut verzichten können
mit allen Mitteln; mit Hochdruck (floskelhaft); krampfhaft; verzweifelt; wie verrückt; händeringend (fig.); mit allem) (was jemandem zu Gebote steht [geh.]; mit aller Gewalt; mit allem, was jemand aufbieten kann; auf Biegen und Brechen; verbissen
(jemanden) auf dem falschen Fuß erwischen; (jemandem) ungelegen kommen; zur Unzeit kommen; nicht passen [ugs.]; (gerade) stören [ugs.]; (gerade) (etwas) ungünstig sein [ugs.]; (gerade) schlecht sein [ugs.]; nicht (gerade) im günstigsten Moment kommen [ugs.] (Understatement); (jemandem) nicht in den Kram passen [ugs.]; (jemandem) Ungelegenheiten machen
(das) Todesurteil bedeuten (für) (fig.); dem Tod geweiht (sein); (auf jemanden) wartet der Tod (literarisch); todgeweiht sein; (jemandem) ist der Tod bestimmt [geh.]; dem Untergang geweiht; den Tod vor Augen haben
dafür zuständig sein (etwas zu tun); (jemandem) zugedacht sein [geh.]; (etwas tun) sollen; (etwas tun) dürfen [ugs.] (ironisch); gehalten sein (etwas zu tun) [geh.]; verpflichtet sein (etwas zu tun); (jemandes) (verdammte) Pflicht und Schuldigkeit sein [ugs.]; es ist an dir (zu); (sich) gehalten sehen (zu) [geh.]; (etwas tun) können [ugs.] (ironisch); (jemandes) Pflicht sein (etwas zu tun); an jemandem sein) (etwas zu tun [geh.]; (jemandem) obliegen (etwas zu tun); (die) Verpflichtung haben (etwas zu tun); (es) für seine Pflicht halten (etwas zu tun); (etwas tun) müssen
(jemandem) die Hölle heißmachen [ugs.]; (jemanden) hart rannehmen; in die Mache nehmen; (jemanden) in die Zange nehmen (fig.); (jemandem) ans Leder gehen (fig.); (intensiv) bearbeiten; durch die Mangel drehen [ugs.] (fig.); (jemandem) arg zusetzen; in die Mangel nehmen [ugs.]; (jemand hat) keine ruhige Minute mehr; (jemandem) (tüchtig / ordentlich) einheizen; (mit jemandem) Schlitten fahren (fig.)
(jemandem) passieren; (einen) Fehler machen (unabsichtlich); (einen) Bock schießen [ugs.]; unterlaufen (Fehler o.ä.)
kaum zu unterscheiden sein; (sich) sehr (stark) ähneln; (jemandem) wie aus dem Gesicht geschnitten sein; sehr ähneln; (sich) zum Verwechseln ähnlich sehen; (jemandem) täuschend ähnlich sehen; (sich) gleichen wie ein Ei dem anderen; (sich) ähneln wie ein Ei dem anderen; (jemandem) sehr ähnlich sehen; sehr ähnlich sein; (sich) ähneln wie eineiige Zwillinge; (sich) täuschend ähnlich sehen; (praktisch jemandes) Doppelgänger (sein); (sich) zum Verwechseln ähneln
(jemandem) fehlen; entbehren; missen (meist redensartlich) [geh.] (veraltend); schmerzlich vermissen [geh.] (floskelhaft); (einer Sache) ermangeln (veraltet); vermissen
übergeben; zuspielen (Ball); (jemanden) anspielen; passen; einen Ball (zu jemandem) spielen; abgeben; abspielen
(jemandem) in den Ohren liegen (mit) [ugs.]; (jemandem) die Hucke volllabern [ugs.] (salopp); (jemandem) ein Ohr abknabbern [ugs.] (fig.); (jemandem) die Ohren vollblasen [ugs.]; (wie) wild einreden auf (Verstärkung) [ugs.]; (jemandem) ein Ohr abkauen [ugs.] (fig.); (jemanden) totquatschen [ugs.] (fig.); (jemanden) zutexten [ugs.]; (jemandem) die Ohren vollsülzen [ugs.]; (jemanden) zuschwallen [ugs.]; (jemandem) die Ohren vollquatschen [ugs.]; (jemandem) die Ohren volllabern [ugs.]; (jemanden) vollquatschen [ugs.]; (jemandem) einen Knopf an die Backe labern [ugs.] (fig.); einreden (auf); (jemanden) vollsülzen [ugs.] [pej.]; (jemanden) volllabern [ugs.]; (jemanden) zuquasseln [ugs.]
(jemanden) bereden [geh.] (veraltet); (jemanden) beschwatzen [ugs.]; (jemandem) gut zureden; überreden (wollen) [ugs.]; zu überreden versuchen (Hauptform); (jemandem) zureden wie einem kranken Gaul [ugs.]; immer wieder anfangen von [ugs.]; einreden (auf jemanden); (so lange) belatschern (bis) [ugs.]; bearbeiten [ugs.]; immer wieder ankommen mit [ugs.]; (jemandem) in den Ohren liegen (mit) [ugs.]; breitschlagen (wollen) [ugs.] (fig.); bequatschen [ugs.]; rumkriegen (wollen) [ugs.]; (sich) Fransen an den Mund reden [ugs.] (sprichwörtlich); beackern [ugs.]; herumkriegen wollen [ugs.]; besabbeln [ugs.]; (auf jemanden) einwirken; beknien [ugs.] (fig.); (jemanden) beschwätzen [ugs.] [Süddt.]; (jemanden) traktieren; (sich) den Mund fusselig reden [ugs.] (sprichwörtlich); (auf jemanden) mit Engelszungen einreden (fig.) (variabel)
(jemandem) geht einer ab (bei) (derb); (sich) (die) Hände reiben (fig.); insgeheim frohlocken; (eine) böse Freude haben (an); (ein) schadenfrohes Grinsen aufsetzen; (sich) (an etwas) aufgeilen; (sich) weiden an; (sich) ins Fäustchen lachen (fig.); (jemandem) eine Genugtuung sein; (jemandem) ein innerer Reichsparteitag sein (veraltet); (sich) (an etwas) hochziehen [ugs.] (fig.); schadenfroh sein
(jemandem) klebt jeder Faden am Leib(e); in Schweiß gebadet; nassgeschwitzt; (der) Schweiß fließt in Strömen; schweißtriefend; (jemand) hat keinen trockenen Faden am Leib (Redensart); nass geschwitzt (Hauptform); geschwitzt (sein) [ugs.] (regional); verschwitzt; (jemandem) klebt die Kleidung am Leib(e); durchgeschwitzt
(einen) Schreck bekommen; jemandem fährt der Schreck in die Knochen; vor Schreck zusammenfahren; jemandem fährt der Schreck in die Glieder; (sich) erschrecken
(absolute) Priorität haben; unter den Nägeln brennen (fig.); von größter Wichtigkeit; (absoluten) Vorrang haben; hochnotwichtig [geh.]; von höchster Dringlichkeit [geh.]; von äußerster Wichtigkeit; höchste Priorität haben; keinen Aufschub dulden; brennend (wichtig); (es) muss eine (schnelle) Lösung her [ugs.]; (jemandem) unter den Sohlen brennen (fig.); äußerst dringlich; Chefsache (fig.); äußerst wichtig; keinen Aufschub vertragen; auf den Nägeln brennen (fig.)
geschasst werden [ugs.]; auf die Straße gesetzt werden (fig.); rausgeschmissen werden [ugs.]; (die) rote Karte kriegen [ugs.] (fig.); (jemandes) Arbeitsverhältnis wird beendet; (der) Stuhl wird (jemandem) vor die Tür gesetzt (fig.); rausgeworfen werden; rausfliegen [ugs.]; achtkantig rausfliegen [ugs.]; (die) Arbeit verlieren; wegrationalisiert werden; gekündigt werden; vor die Tür gesetzt werden (fig.); gegangen werden [ugs.] (scherzhaft); gehen müssen; entlassen werden (Hauptform); hochkant(ig) rausfliegen [ugs.]; seinen Hut nehmen müssen (fig.); (sich) was Neues suchen können [ugs.]; gefeuert werden [ugs.]; fliegen [ugs.] (fig.)
nicht verstehen (können); (jemandem) nicht in den Kopf wollen; (jemandem) nicht in den Schädel wollen
(gerade) nicht weiterwissen; (den) Faden verloren haben (fig.); (jemandem) nicht einfallen; (einen) Hänger haben [ugs.]; und da verließen sie ihn [ugs.] (Spruch); nicht parat haben (Information) (fig.)
zerplatzen wie eine Seifenblase; (jemandem) (seine) letzten Illusionen rauben; platzen wie eine Seifenblase; (jemandem) (die) Hoffnung nehmen
man steckt nicht drin [ugs.] (Spruch); (jemandem) nur vor den Kopf gucken (können) [ugs.]; nicht wissen) (was in jemandem vorgeht; (sich) fragen, was in jemandem vorgeht
(etwas) im Blut haben [ugs.] (fig.); (das) Talent zu (etwas) haben; (der) geborene (...) (sein); (ein) (glückliches) Händchen haben (für) [ugs.]; (ein) Naturtalent (sein) (Hauptform); (jemandem) in den Adern liegen; (jemandem) gegeben sein; (jemandem) in die Wiege gelegt worden sein (fig.); zum (...) geboren; (ein) geborener (...) sein; (eine) angeborene Begabung haben (für)
unentrinnbar; (jemandem) zubestimmt [geh.]; schicksalhaft; vorherbestimmt; (jemandem) vorbestimmt
(jemand) kann mit etwas nichts anfangen; (jemandem) fällt nichts ein zu
ich weiß es noch wie heute (...) (formelhafter Ausdruck); (etwas) (noch) vor sich sehen [ugs.]; (jemandem) (noch) lebendig vor Augen stehen [geh.]; (sich) (ganz) genau erinnern
(jemandem) auf der Zunge liegen (fig.); (nicht) einfallen (wollen); (einen) (vorübergehenden) Blackout haben; (nicht) kommen auf; ich hab's gleich
(jemandem) fehlt der Blick aufs Ganze; (jemand) sieht vor lauter Bäumen den Wald nicht (mehr); (seine) Zeit verplempern mit; (sich) nicht aufs Wesentliche konzentrieren; (sich) verzetteln; (sich) verlieren (in); (sich) mit Nebensächlichkeiten aufhalten; nicht zum Wesentlichen kommen
bei allem, was jemandem heilig ist; hoch und heilig [ugs.]; beim Leben seiner Mutter [ugs.]
am Hungertuch nagen [ugs.]; nichts verdienen; nichts zu beißen haben; kein Geld haben; (bei jemandem) ist nichts zu holen; mittellos dastehen; keine Arbeit haben; mittellos sein; von Luft und Liebe leben
(sich) nicht anstrengen müssen (für); nicht mal Luft holen (müssen) (für); (jemandem) keinen Schweiß auf die Stirn treiben
vorblasen; zuflüstern; soufflieren (fig.); (jemandem etwas) einblasen; (jemandem etwas) vorsagen
nette Dinge sagen; (jemandem) Nettigkeiten sagen; (jemanden) einseifen; (jemanden) bauchpinseln; (jemandem) schmeicheln (Hauptform); (jemandem) das sagen) (was er hören will; Süßholz raspeln (fig.); Komplimente machen; schöntun
beschatten; nachsteigen; nachstellen; bespitzeln; werben um; verfolgen; hinter jemandem her sein
(das) sagt jemandem was (Name) (Wort) [ugs.]; (jemandem) einfallen; kommen auf; etwas klingelt (bei jemandem) [ugs.] (fig.)
(jemandes) Erbe antreten (fig.); (die) Nachfolge antreten (von); (jemanden) beerben (als) (fig.); (jemandem) im Amt folgen
Wind von vorne bekommen (fig.); auf Widerstand stoßen; (jemandem) bläst der Wind ins Gesicht (fig.); mit Widrigkeiten zu kämpfen haben; Proteste auslösen; auf Widerstand treffen
(jemandem) (ein) Gespräch aufzwängen; (ein) Gespräch vom Zaun brechen; (jemanden) in ein Gespräch verwickeln
(jemandem) auf den Nägeln brennen (fig.); (sehr) in Eile (sein); es eilig haben (Hauptform); wenig Zeit haben; mir pressiert's (sehr); (es) pressiert [Süddt.]; (sich) sputen müssen; eilig (sein); (sich) beeilen müssen; (jemandem) unter den Nägeln brennen (fig.); (sehr) knapp dran sein
schuckern [ugs.] (regional); (eine) Gänsehaut bekommen; (jemandem) kalt sein; bibbern [ugs.]; frieren wie ein Schneider [ugs.]; schnattern [ugs.]; frieren; (vor Kälte) schlottern; frösteln; (jemandem) kalt werden; vor Kälte zittern; mit den Zähnen klappern
(eine) Runde ausgeben; (die) Runde geht auf (...); (eine) Runde schmeißen [ugs.]; (jemanden) freihalten; frei saufen haben (derb); (jemandem) (ein) Getränk spendieren; (einen) ausgegeben bekommen; das geht auf meinen Deckel [ugs.]; einen ausgeben [ugs.]; das geht auf mich [ugs.]; (etwas) spendieren (Hauptform); aufs Haus gehen; (die) Zeche zahlen (für jemanden)
(bei jemandem) Geld lockermachen; (jemandem) Geld aus der Tasche ziehen
größter Bühnenerfolg (Rolle); wie geschaffen für (Rolle); Glanzrolle; (jemandem) auf den Leib geschrieben; größter Kinoerfolg (Rolle); Paraderolle (auch figurativ)
(mit jemandem/etwas) warm werden; (sich mit etwas) anfreunden
Kleinholz machen aus [ugs.] (fig.); zusammenschlagen (Hauptform); krankenhausreif prügeln; (jemandem) die Fresse polieren (derb); zusammenhauen; alle machen [ugs.]; krankenhausreif schlagen; zu Mus machen (fig.); fertig machen [ugs.]
(jemandem) die Fresse polieren (derb); (jemandem) (einen) Kinnhaken verpassen; (jemandem) eins auf die Zwölf geben [ugs.]; (jemandem) (einen) Schlag (ins Gesicht) geben; zuschlagen; (die) Zähne einschlagen [ugs.]; (jemandem) eine reinhauen [ugs.]; (jemandem) (einen) Schlag (ins Gesicht) versetzen; (jemandem) ins Gesicht schlagen; (die) Fresse einschlagen (derb); (jemandem) einen auf die Zwölf verpassen [ugs.]; (jemandem) aufs Maul hauen [ugs.]
(einen) Klaps auf den Po geben; (einen) Klaps geben; (jemandem) eins hintendrauf geben
(jemandem) deutlich anzusehen sein; (jemandem) im Gesicht geschrieben stehen; (etwas) nicht verbergen können (variabel)
gezeichnet (von); (jemandem) anzusehen (sein)
(jemandem) verbunden; zu danken haben; Dank schulden; zu Dank verpflichtet; (jemandem) verpflichtet; (jemandem) erkenntlich
denken an; (sich) vorstellen; (jemandem) vorschweben; im Sinn haben
(jemandem) eine Gehirnwäsche verpassen; (jemanden) umdrehen (Spion o.ä.) [ugs.]
(jemandem) stockt das Blut in den Adern (fig.); mulmig zumute werden (jemandem wird ...); kalte Füße bekommen [ugs.] (fig.); unheimlich werden (jemandem wird etwas ...); (jemandem) (das) Blut in den Adern gefrieren lassen [geh.] (fig.); (jemandem) wird angst und bange; (es) mit der Angst zu tun bekommen; (jemanden) überläuft es (heiß und) kalt; starr vor Angst (sein); (jemandem) gefriert das Blut in den Adern (fig.); (jemandem) erstarrt das Blut in den Adern [geh.]; (jemandem) läuft es eiskalt den Rücken hinunter (fig.); (das) kalte Grausen bekommen; (eine) Gänsehaut bekommen; (jemandem) gerinnt das Blut in den Adern (fig.); Angst bekommen
(sich) nicht genieren; nichts dabei finden [ugs.]; nichts dabei sein [ugs.]; kein Problem haben (mit) [ugs.]; (jemandem) nicht peinlich sein; als wäre es die natürlichste Sache der Welt; ganz normal sein (für) [ugs.]; (jemandem) nicht unangenehm sein
(jemandem) gut anstehen (Konjunktiv); (jemandem) gut zu Gesicht stehen; gut sein (für) (Konjunktiv); (jemandem) gut tun (Konjunktiv); sollen (Konjunktiv)
(sich) zuwenden; (sich) hinwenden; (sich zu jemandem) hindrehen
das Zeug haben (zu); (an jemandem ist ...) verloren gegangen; hätte (gut / ohne weiteres ...) werden können
(jemandem) ist) (als ob; den Eindruck haben (dass); (jemand) hat das dumme Gefühl [ugs.]; (jemandem) kommt der Gedanke; (jemanden) beschleicht das Gefühl; ein mulmiges Gefühl (haben bei)
nicht darzustellen; (es gibt) keinen vernünftigen Grund; nicht zu erklären; nicht darstellbar; (jemandem) nicht zu vermitteln
seine (schützende) Hand halten über; unter seinen persönlichen Schutz stellen; (jemanden) schützen (vor); (jemanden) aus der Schusslinie nehmen; (sich) schützend vor jemanden stellen; unter seinen persönlichen Schutz nehmen; (jemandem etwas) vom Hals halten
(jemand hätte sich) nicht träumen lassen; (jemand hätte sich) in seinen kühnsten Träumen nicht vorstellen können (floskelhaft) (var); (jemand hätte sich) nicht vorstellen können; (darauf wäre jemand) im Leben nicht gekommen [ugs.]; (etwas wäre jemandem) im Traum nicht eingefallen
(für einen Moment) die Fassung verlieren; aus den Latschen kippen [ugs.] (fig.); aus der Fassung geraten; (jemandem) entgleisen die Gesichtszüge; man sieht jemandem seine Bestürzung (deutlich) an
keinen Schnüff haben auf [ugs.] (rheinisch); (jemandem) ist nicht nach [ugs.]; nicht aufgelegt (zu); keine Lust haben (auf); nicht in der Stimmung sein (zu); (jemandem) ist nicht zum (...) zumute; (jemandem) steht der Sinn nicht nach (veraltend)
(jemandem) eine Mail zukommen lassen; (jemandem) eine Nachricht zukommen lassen; (jemandem) eine Mail schicken; (jemanden) per E-Mail antexten; (jemanden) anmailen
(jemandem) den Rücken freihalten; (jemanden) entlasten
(dazu) bringen (zu); (jemanden) veranlassen; (jemandem) Anlass geben; (jemanden) animieren; (jemanden) motivieren
am Herzen liegen; (jemandem) (ein) Bedürfnis sein; (jemandem) (ein) Anliegen sein; (einen) Wunsch haben; (...) möchte; (...) würde gerne
Gnade walten lassen; etwas mit dem Mantel der Nächstenliebe zudecken [ugs.] (sprichwörtlich); (jemandem) etwas nachsehen; beide Augen zudrücken (fig.); auf (eine) Strafe verzichten; (etwas) nicht bestrafen; Milde walten lassen; auf (eine) Bestrafung verzichten; nicht zu streng sein; Nachsicht üben; gnädig sein; (etwas) nicht ahnden; (sich) nachsichtig zeigen; Gnade vor Recht ergehen lassen (floskelhaft); (jemandem etwas) durchgehen lassen; barmherzig sein; dann woll'n wir mal nicht so sein [ugs.] (Spruch); (jemandem) nicht böse sein (können); von einer Bestrafung absehen
(jemandem) nicht (gerade) in die Augen sehen (können); (einem) Blick ausweichen; (einem) Blick nicht standhalten
hinterher...; hinterdrein...; nach...; hinter etwas her; hinter jemandem her
entlaufen; das Weite suchen; durchbrennen; laufen gehen; (jemandem) weglaufen; Reißaus nehmen (veraltend); stiften gehen [ugs.]; (jemandem) auskommen; ausreißen; ausbüxen; sich aus dem Staub machen
(jemanden) heimsuchen; (jemanden) plagen; (jemandem) zusetzen; (jemanden) befallen; (jemanden) beuteln
hat sich was mit [ugs.]; kommt nicht in Frage; ist nicht [ugs.]; (es) wird nichts (mit etwas) [ugs.]; is nich [ugs.] [Norddt.]; geht nicht (bei jemandem) [ugs.]; (es) wird nichts (aus etwas) [ugs.]; hat sich nix mit [ugs.]
(jemand) zum Pferde stehlen [ugs.] (fig.); (ein) guter Kumpel (sein) [ugs.]; mit jemandem kann man Pferde stehlen [ugs.] (fig.); schwer in Ordnung (sein) [ugs.]; (en) Töfften (sein) [ugs.]
weil jemand nichts Besseres zu tun hat; weil jemandem nichts Besseres einfällt; aus (reiner / purer) Langeweile
in die Wüste schicken [ugs.]; (jemandem) den Laufpass geben [geh.] (fig.); Schluss machen (mit) [ugs.]; (jemanden) abschießen [ugs.]; (die) Beziehung beenden; (jemanden) abservieren [ugs.] (salopp)
(jemanden) anmachen [ugs.]; Händel suchen (veraltet); (jemanden) provozieren; (sich) mit jemandem anlegen; Streit suchen (Hauptform); (einen) Streit provozieren; (einen) Streit vom Zaun brechen
einlullen; (jemandem) (eine) Scheinsicherheit vorgaukeln; (jemanden) in Sicherheit wiegen
(jemandem) nichts tun wollen; zu den Guten gehören [ugs.] (scherzhaft); nichts (gegen jemanden) haben [ugs.]; einer von den Guten sein [ugs.] (scherzhaft); (jemandem) nichts wollen [ugs.]; auf jemandes Seite stehen; (jemandem) gewogen sein; (jemandem) nichts Böses wollen; (es) gut meinen (mit)
wie ausgewechselt (sein); (sich) verändert haben; nicht mehr die Alte (sein); nicht wiederzuerkennen (sein); nicht mehr der Alte (sein); (sich) ändern; (ein) anderer Mensch werden; (etwas) macht einen anderen Menschen (aus jemandem); anders (sein); (ein) anderer Mensch (sein)
sehr loben (Hauptform); (sich) in Lobestiraden ergehen [geh.] [pej.]; (sich) in Lobeshymnen ergehen; voll des Lobes (sein) [geh.]; über den grünen Klee loben [ugs.]; (jemandes) Loblied singen; (jemandem) hohes Lob zollen [geh.]; hymnisch loben [geh.]; des Lobes voll (sein) [geh.]; (sehr) rühmen; (ein) Loblied anstimmen (auf); in den höchsten Tönen loben; (jemandes) Lob singen; (ein) dickes Lob aussprechen; (einer Sache / jemandem) Weihrauch spenden [geh.] (fig.); lobpreisen; (sich) in Lobtiraden ergehen [pej.]; in den Himmel heben; in den höchsten Tönen reden (von); (jemandem) ein großes Lob aussprechen; (jemandem) Lorbeerkränze flechten [geh.] (fig.); (jemandem) großes Lob spenden; (jemandem einen) Lorbeerkranz flechten [geh.] (fig.)
(jemandem) die Worte im Mund verdrehen; (jemandem) das Wort im Mund umdrehen; in den Mund legen (fig.)
(jemanden) kennzeichnen; (jemanden) charakterisieren; (jemanden) auszeichnen; (jemandem) zukommen; (jemandem) eigen sein
nicht verfügen über; kranken an [geh.]; (jemandem) abgehen; (jemandem) fehlen; vermissen lassen; (jemandem) nicht zu Gebote stehen [geh.]; (einer Sache) gebrechen [geh.] (veraltet); (einer Sache) ermangeln [geh.]; (es) fehlen lassen (an)
(sich) zu benehmen wissen; gute Manieren haben; man kann sich mit jemandem sehen lassen; (eine) gute Kinderstube (genossen) haben; (sich) benehmen können
(jemandem) reinfahren [ugs.]; (jemandem in sein Gefährt) hineinfahren
(einen) Auffahrunfall verursachen; (jemandem) hinten reinfahren [ugs.]
es kann (jemandem) nicht schnell genug gehen; es sehr eilig haben; es muss(te) alles sehr schnell gehen; es konnte (jemandem) nicht schnell genug gehen
(es) nicht anders wollen [ugs.]; seine eigene Schuld [ugs.]; (das) gönne ich (jemandem); seine eigene Dummheit [ugs.]; (So viel) Dummheit muss bestraft werden. [ugs.] (sprichwörtlich); Wer nicht hören kann, muss fühlen. [ugs.] (Spruch); selber schuld [ugs.]; (sich) selbst zuzuschreiben haben; das hat er jetzt davon! [ugs.]; selbst schuld (sein) [ugs.]; (seine) gerechte Strafe erhalten (variabel); (etwas) verdient haben; (jemandem) recht geschehen; (es) nicht anders gewollt haben [ugs.]; (etwas) nicht anders verdient haben [ugs.]; das kommt davon (wenn) [ugs.] (Spruch)
auf den Boden der Tatsachen (zurück)holen; (einen) Dämpfer verpassen; (jemanden) in seinem Überschwang dämpfen; (jemandem) die Flausen im Kopf austreiben; (die) Flügel stutzen (fig.); (jemanden) bremsen; (jemanden) (wieder) auf Normalmaß bringen (fig.) (variabel)
(sich) werfen in [ugs.]; (sich / jemanden) anziehen; (sich / jemanden) ankleiden; (sich / jemandem) Kleidung anlegen; (sich / jemanden) bekleiden; (sich) schmeißen in [ugs.]
wissen was gespielt wird; nicht auf der Brennsuppn dahergeschwommen (sein) [ugs.] (bair.); ausgeschlafen (sein) [ugs.]; nicht von gestern (sein) [ugs.]; (jemandem) nichts vormachen (können)
zukommen (auf); (jemandem) entgegengehen; (jemandem) entgegenkommen; zugehen (auf)
(mit etwas ist) nicht zu spaßen; kein Spiel (sein); Ernst sein (mit) (jemandem ist es Ernst mit); blutiger Ernst (sein); (eine) ernste Sache (sein)
(jemandem) vor die Füße fallen [ugs.] (fig.); (sich) plötzlich konfrontiert sehen mit
an jemandem nicht vorbeikommen (können); (eine) Schlüsselfigur (sein); (wirklich) etwas zu sagen haben
geschätzt werden; hoch im Kurs stehen; sehr angesehen sein; hohes Ansehen genießen; Achtung genießen; geachtet werden; (hoch) in Ansehen stehen (bei); (jemandem) mit Respekt begegnen
(jemanden) zu jemandes Vorgesetzten machen; (jemandem) einen neuen Vorgesetzten verpassen (salopp); (jemandem) (jemanden) vor die Nase setzen [ugs.]
(jemandem) unsympathisch sein; (jemandes) Nase passt jemandem nicht [ugs.]; (etwas) haben gegen (jemanden) [ugs.]; (jemandem) nicht grün sein [ugs.]; (jemandem) was wollen [ugs.]; nicht mögen
damit kannst du jemanden jagen [ugs.]; (gar) nicht gefallen; (etwas) gar nicht haben können [ugs.]; überhaupt nicht mögen; (jemandem) zuwider sein
(jemanden) ekeln; Abscheu hervorrufen (bei); Brechreiz hervorrufen (bei); (jemanden) anwidern; (jemanden) abstoßen; Ekel hervorrufen (bei); (jemandem) widerwärtig sein; (jemandem) zuwider sein; (etwas) dreht jemandem den Magen um
Brechreiz empfinden; fies sein (für / vor) [ugs.] (kölsch); Ekel empfinden; (sich) schütteln (bei); (jemandem) dreht sich der Magen um; (sich) ekeln (vor); ekelhaft finden; abstoßend finden; widerwärtig finden; Abscheu empfinden
(die) Zeit wird knapp; (es) muss (et)was passieren; (jemandem) läuft die Zeit davon; (die) Uhr tickt (fig.); (die) Zeit läuft
was haben [ugs.]; irgendetwas ist (mit jemandem) [ugs.]; etwas stimmt nicht (mit); (es) stimmt was nicht (mit); etwas haben; irgendwas ist (mit jemandem) [ugs.]; (etwas) ist im Busch (bei) [ugs.] (fig.)
(einer Sache / jemandem) machtlos gegenüberstehen; rettungslos ausgeliefert; wehrlos ausgeliefert; nichts entgegenzusetzen haben; machtlos (gegen)
(jemandem) auf den Leim gehen [ugs.] (fig.); (sich) einwickeln lassen; (sich) täuschen lassen; hereinfallen (auf); (sich) blenden lassen; (sich) einseifen lassen [ugs.] (fig.); (sich) anlocken lassen; einer Täuschung erliegen [geh.]; (jemandem) aufsitzen [ugs.]
(jemanden) nicht (im Geringsten) interessieren; im Grunde verachten; nur ein müdes Lächeln übrig haben für; (jemandem) herzlich egal sein
(jemandem) geht die Puste aus [ugs.]; (es) geht nicht mehr (weiter); nichts geht mehr; (es) ging nicht mehr (weiter); (jemanden) verlassen die Kräfte; keine Kraft mehr haben; kann nicht mehr (weiter)
(etwas aus jemandem) herauskitzeln [ugs.] (fig.); (etwas aus jemandem) herausbekommen; (jemandem etwas) entlocken
(jemandem) nicht schnell genug gehen können; zur Eile drängen [geh.]; Druck machen; (es) eilig haben; aufs Tempo drücken [ugs.] (fig.)
brieflich kontaktieren; anschreiben; (jemandem) einen Brief schicken; auf dem Postwege kontaktieren
flach liegen [ugs.]; bettlägerig (sein); (jemanden) ans Bett fesseln (fig.); (schwer) darniederliegen [geh.]; mit (...) im Bett liegen; nicht aufstehen (können); (jemanden) niederstrecken [geh.]; das Bett hüten (müssen); nicht aufstehen (dürfen); ans Bett gefesselt sein (fig.); (jemanden) aufs Lager werfen [geh.] (fig., veraltend); (jemanden) aufs Krankenlager werfen [geh.] (fig., literarisch, veraltet); (jemanden) aufs Krankenbett werfen [geh.] (fig., literarisch, veraltet); (jemandem wurde) Bettruhe verordnet
(sich) auf die Lauer legen; (seinen) Beobachtungsposten beziehen; (jemandem) auflauern
bespitzeln [ugs.]; überwachen; unauffällig folgen; (jemandem) folgen wie sein Schatten; bewachen; ausspähen; mithören; beschatten
(sich) nicht abschütteln lassen; dranbleiben; (jemandem) dicht auf den Fersen bleiben
(jemandem) freigestellt sein; (jemandem) freistehen; ohne weiteres tun können; (jemandem) überlassen bleiben; (frei) schalten und walten (können); (jemandem) zugestanden werden; unbenommen sein; unbenommen bleiben
auf den Pfad der Tugend zurückführen; (aus jemandem) wieder einen anständigen Menschen machen
(jemandem) nicht nachlaufen; (sich) nicht bemühen um; keine Anstrengungen unternehmen (um ...)
(jemandem) die Lust nehmen; (jemanden) abtörnen [ugs.]; (jemanden) abturnen [ugs.]; jede Lust verlieren; die Lust verlieren; (als) Lustbremse wirken (auf) [ugs.]
(jemanden) kriegen wollen; zurückflirten; (sich) angeln wollen (fig.); ein Auge werfen (auf) (fig.); (jemanden) haben wollen; nicht uninteressiert; (sein) Interesse zeigen; interessiert an; kriegen wollen [ugs.]; Lust (haben) auf; hinter jemandem her; (sich) interessiert zeigen (an); (sich) an Land ziehen wollen [ugs.] (fig.); scharf auf [ugs.]; (sich) interessieren (für); geil (sein) auf [ugs.]; heiß (sein) auf [ugs.]
man hört und sieht nichts mehr (von jemandem) [ugs.]; nicht Laut geben [ugs.] (scherzhaft); nichts von sich hören lassen; (es gibt) kein Lebenszeichen (von); (sich) nicht melden
Ich könnte dir stundenlang zuhören. (Spruch) (ironisierend); Balsam für jemandes Seele sein; (jemandem) schmeicheln; (jemandem) runtergehen wie Öl [ugs.]; (das) klingt gut [ugs.] (Spruch); (jemandem) guttun; (das) hört sich gut an (floskelhaft); Musik in jemandes Ohren (sein); gerne hören (Hauptform)
(jemandem) zugutehalten; (strafmildernd) berücksichtigen; auch sehen [ugs.]; anerkennen; einräumen; zu jemandes Entschuldigung berücksichtigen
jemandem hinterhergehen; (sich) an jemandes Fersen geheftet haben (sprichwörtlich); hinter jemandem hergehen; hinter jemandem bleiben; (jemandem) folgen (Hauptform); (jemandem) nachgehen
(jemandem) nachfahren; (jemanden) verfolgen (Fahrzeug); (jemandem) folgen; (jemandem) hinterherfahren; hinter jemandem herfahren
vorausfahren; vor jemandem herfahren; (schon mal) vorfahren; vorneweg fahren
jungenhaft wirkend; (jemandem) sein Alter nicht ansehen; für (...) durchgehen; von jugendlicher Ausstrahlung; jugendlich wirkend; jünger aussehend; junggeblieben
nicht gefordert sein; keine Aufgabe haben; niemand verlangt etwas (von jemandem); (auf jemanden) wartet niemand [ugs.]; ohne Beschäftigung sein; nichts zu tun haben; unbeschäftigt sein; nicht gebraucht werden
(jemandem) entfahren [geh.]; (sich etwas) nicht verkneifen (können) [ugs.]; (aus jemandem) herausplatzen [ugs.]; (einfach) sagen müssen
in die Ecke treiben; in die Enge treiben; (jemandem) keine andere Wahl lassen
übermütig werden; von allen guten Geistern verlassen sein; (jemanden) reitet der Teufel; (jemandem) geht es zu gut; (jemanden) sticht der Hafer
(jemandem) nachlaufen; (sich) schlagen um (fig.); (jemandem) hinterherlaufen (fig.); (sich) sehr bemühen um; (sich) reißen um (jemanden); (jemandem) hinterherrennen (fig.); (jemanden) unbedingt haben wollen
zu erwarten haben; (das) Schicksal hält (...) (für jemanden) bereit; (jemanden) erwarten; (auf jemanden) zukommen; (jemandem) blühen [ugs.]; (jemandem) bevorstehen; (jemandem) drohen
(sich) nicht nur Freunde machen; (sich) unbeliebt machen; (jemandem) Sympathien kosten
(jemandem) (das) Herz brechen; (jemanden) unglücklich machen
(jemandem) in die Hand versprechen; tausend Eide schwören (fig.); geloben (fig.); (sein) Wort (darauf) geben; (sein) Ehrenwort (darauf) geben; (die) Hand darauf geben; fest versprechen; hoch und heilig versprechen; ein Versprechen (ab)geben; verheißen; fest zusagen; versprechen (Hauptform)
bedauern; (jemandem) in der Seele weh tun [ugs.] (Redensart); (jemanden) dauern [geh.] (literarisch, veraltend); (jemandem) leidtun
keine Luft mehr bekommen; Schnappatmung bekommen (auch figurativ); (jemandem) stockt der Atem
(jemandem) am Rockzipfel hängen [ugs.] (fig.); (jemandem) am Schürzenband hängen [ugs.] (fig.); (jemandem) an der Schürze hängen [ugs.] (fig.); an jemandes Rockzipfel hängen [ugs.] (fig.)
(jemanden) nicht loswerden; (sich) nicht abschütteln lassen; wie eine Klette sein; (an jemandem) hängen wie eine Klette
(jemandem) einen Strick aus etwas drehen (fig.); (jemandes) Fehler ausnutzen
(et)was läuft (zwischen) [ugs.]; (noch) aktuell sein (fig.); (et)was miteinander haben [ugs.]; (et)was haben mit (jemandem) [ugs.] (Hauptform); (ein) Verhältnis haben
(jemandem den Partner) ausspannen; (jemandem den Partner) wegnehmen; (jemandem den Partner) wegschnappen
(jemandem) weglaufen; nicht bleiben; (mit jemandem) durchbrennen; (jemandem) davonlaufen
(total) durchdrehen [ugs.]; total ausflippen [ugs.]; (bei jemandem) brennt eine Sicherung durch [ugs.] (fig.); außer Kontrolle geraten; nicht mehr wissen, was man tut; (sich) nicht mehr unter Kontrolle haben
seine Pappenheimer kennen; (jemanden) zur Genüge kennen; seine Schweine am Gang erkennen; (bei jemandem) wissen, woran man ist
Narrenfreiheit genießen; (jemanden) gewähren lassen (Hauptform); keinen Einhalt gebieten; (sich) herausnehmen dürfen; (sich) erlauben dürfen; (jemandem) keine Schranken setzen; (tun) dürfen [ugs.]; (sich) leisten können; Narrenfreiheit haben
(jemandem) blühen; nichts Gutes verheißen; drohen; (die) Einschläge kommen näher [ugs.] (Spruch, fig.); (bedrohlich) nahen; nichts Gutes erwarten lassen; (da) kommt (noch) was auf uns zu [ugs.]; zu befürchten stehen [geh.]; dräuen (lit.) (poet.) [geh.]; zu befürchten sein; (sich) zusammenbrauen; lauern
(jemandem) gelten; (um jemanden) gehen (es); (jemanden etwas) angehen; (auf jemanden) gemünzt sein; für jemanden gedacht sein; (sich) auf jemanden beziehen; für jemanden bestimmt sein; (jemanden) betreffen; (mit jemandem) zu tun haben
(mit jemandem) über Kreuz (liegen); verschiedener Meinung; uneins; entzweit; zerstritten; verkracht
sein Fett wegbekommen [ugs.]; (jemandem) sein Fett geben [ugs.]; (das) Passende zurückbekommen (fig.); sein Fett wegkriegen [ugs.]; (die) Quittung bekommen (für) (fig.); bekommen) (was man verdient; sein Fett abbekommen (ugs., variabel); zur Rechenschaft gezogen werden; (das) kriegen) (was man verdient [ugs.]
es gibt (dafür) keine endgültige Lösung; immer wieder konfrontiert sein (mit); (jemandem) wieder vor die Füße fallen; (etwas) wird jemand nie (ganz) ad acta legen können; (jemanden) wieder einholen (Problem)
gemahnen (an) [geh.]; denken lassen an; evozieren; zu neuem Leben erwecken (Erinnerungen); (in jemandem) entstehen lassen (Vorstellungen / Bilder); Erinnerungen wachrufen; in Erinnerung rufen; erinnern an; (in jemandem) aufsteigen (Bilder / Erinnerungen) (lit.) [geh.]; (...) lässt grüßen; (wieder) ins Gedächtnis rufen
gentlemanlike; edelmütig; edel; nobel; (ein) feiner Zug (von jemandem)
(jemandem) zu schaffen machen; aus dem (seelischen) Gleichgewicht bringen; (jemanden) belasten; (jemandem) an die Nieren gehen [ugs.] (fig.); nicht spurlos vorbeigehen (an jemandem) [ugs.] (fig.); (jemandem) aufs Gemüt schlagen [ugs.]; (eine) Belastung darstellen (für); (jemanden) mitnehmen [ugs.]; (jemandem) nicht in den Kleidern hängenbleiben [ugs.] (fig.); (jemandem) unter die Haut gehen [ugs.] (fig.); erschüttern; (jemandem) zusetzen; (sehr) betroffen machen; an etwas zu knacken haben [ugs.]; (jemanden) nicht kaltlassen [ugs.]; (jemanden) aufwühlen; aus der Ruhe bringen
zu Herzen gehen; (jemanden) anrühren [geh.]; (jemandem) nahegehen; (jemanden) anfassen [geh.] (fig.); (innerlich) bewegen; mitten ins Herz treffen (fig.); (emotional) berühren
kommod; gelegen kommen; (jemandem) zusagen; (jemandem) passen; gefällig (sein) [geh.]; konvenieren [geh.]; (jemandem) recht; passend; (jemandem) genehm
es schwindelt (jemandem); es schwindelt jemanden (selten); (jemandem) wird schwind(e)lig; (jemandem) vergeht Hören und Sehen [ugs.]
(jemandem) wankt der Boden unter den Füßen (fig.); (jemandem) vergeht Hören und Sehen [ugs.]; nicht (mehr) wissen) (ob man Männchen oder Weibchen ist [ugs.]; nicht glauben können, was geschieht; nicht wissen, wie einem geschieht; nicht mehr wissen, wo vorne und hinten ist [ugs.] (übertreibend)
(jemandem) wird ganz anders (bei); (jemandem) durch und durch gehen; weiche Knie bekommen
(jemandem) stockt der Atem; im Innersten berühren; (jemandem) durch und durch gehen; (jemandem) schwillt das Herz in der Brust (lit.); ins Herz treffen; (die) Seele berühren
nur noch wenig Zeit haben; (jemandem) bleibt wenig Zeit; spät dran sein; nicht mehr viel Zeit haben
(sich) freuen können auf; in Aussicht stehen; (jemandem) lachen (lit.) [geh.]; (sich) freuen dürfen auf; winken
(jemanden) identifizieren (als); (jemanden) erkennen; (in jemandem) jemanden erkennen; (jemandes) Identität feststellen
(jemandem) neu sein; (etwas) nicht gewusst haben
Erkenntnisse haben (über); (über etwas) informiert sein; (jemandem) bekannt sein; (für jemanden) nichts Neues sein; von etwas wissen; (es) liegen Erkenntnisse vor (über); (etwas) wissen (Hauptform); (jemandem) nicht neu sein; Kenntnis haben (von)
noch nie (zuvor) gesehen; wildfremd; (jemandem) völlig unbekannt; (sich) noch nie begegnet
(jemandem) wird unbehaglich zumute; (sich) unwohl fühlen (bei) (dem Gedanken); (jemandem) ist mulmig; (sich) unbehaglich fühlen; (jemandem) ist unbehaglich; (jemandem) wird mulmig; Unbehagen bereiten; (sich) nicht wohlfühlen (bei)
(jemanden) wieder einholen; (einen) Bumerangeffekt haben; (sich als) Bumerang (erweisen); das Pendel schlägt zurück (fig.); (jemandem) (wieder) vor die Füße fallen (fig.); (eine) tickende Zeitbombe (sein) (fig.); (jemandem) (wieder) auf die Füße fallen (fig.); (wieder) zurückfallen (auf)
Anzeige erstatten (gegen); zur Anzeige bringen; (jemandem) eine Anzeige verpassen [ugs.]; (etwas / jemanden) anzeigen
machen (dürfen) was man will; (jemandem) auf der Nase herumtanzen [ugs.] (fig.); (jemandem) auf dem Kopf herumtanzen [ugs.] (fig.); über Tisch(e) und Bänke gehen [ugs.] (fig.); (alles) machen (dürfen) worauf man (gerade) Lust hat; (sich) an keine Regel(n) halten
(jemandem) (mal) gestohlen bleiben (sollen); (jemandem) den Buckel (he)runterrutschen (können / sollen); (jemanden) mal können [ugs.]; (jemandem) gestohlen bleiben (können); (jemanden) gerne haben (können); (jemanden) (mal) kreuzweise (können); (sich) ins Knie ficken [vulg.]; (jemanden) (doch) kreuzweise (sollen)
sich wohl befinden [geh.]; (jemandem) gut gehen (es)
vermeiden; (die) Finger lassen (von); den Teufel tun; (jemandem) im Traum nicht einfallen; (sich) hüten
von Ehrfurcht ergriffen werden; (jemandem) läuft ein ehrfürchtiger Schau(d)er über den Rücken; ehrfürchtig erschaudern; vor Ehrfurcht erstarren
(jemandem) steht der Schweiß auf der Stirn; (jemandem) ist die Anstrengung anzusehen
(jemandem) eine (große) Freude machen; (jemandem) den Tag retten; (jemanden) sehr freuen
Zeit investieren (in); (jemandem / einer Sache) Zeit widmen; (sich) beschäftigen (mit); Zeit opfern (für); (sich) auseinandersetzen (mit); (sich) (jemandem) widmen; (sich) befassen mit
kontern (mit); mit dem Gegenargument kommen (dass); einwenden; erwidern; widersprechen; einwerfen; objizieren [geh.] (veraltet); den Einwand erheben (dass); (jemandem etwas) entgegenhalten; entgegnen
(etwas) auf jemandem abladen; (jemandem) die Schuld für etwas zuschanzen; (teils ungerechtfertigterweise) für etwas verantwortlich machen; (eine) Verantwortung loswerden (an); (jemandem) den schwarzen Peter zuschieben; (jemandem) die Schuld in die Schuhe schieben; (jemandem) die Verantwortung für etwas zuschieben; (jemandem) die Verantwortung für etwas aufhalsen; (jemandem) die Schuld zuschieben
(jemanden) abziehen (jugendsprachlich); (jemandem) wegnehmen (unter Gewaltanwendung); (jemanden) berauben (Hauptform); (jemandem) abnehmen (unter Gewaltanwendung); (jemandem) entreißen; usurpieren [geh.]; (jemandem) aus der Hand reißen; (etwas) abziehen (jugendsprachlich); rauben (juristisch)
(für jemanden) aufräumen; (jemandes) Sachen wegräumen; (jemandem) hinterherräumen
versuchen, jemanden telefonisch zu erreichen; (jemanden) telefonisch zu erreichen versuchen; (jemandem) hinterhertelefonieren
(jemandem) auf dem Kopf herumtanzen; (jemanden) terrorisieren; (sich) nichts sagen lassen
Das wage ich zu bezweifeln.; Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube. (Zitat) [geh.]; Wer's glaubt) (wird selig. (ugs., Redensart); (etwas) bezweifeln; wer weiß) (ob das stimmt... [ugs.]; ich hab (da so) meine Zweifel [ugs.]; (auch) auf die Gefahr hin) (Ihnen zu nahe zu treten, (möchte ich dennoch sagen ...) [geh.] (variabel); (das) kann zutreffen) (oder auch nicht (ugs., variabel); (etwas) nicht glauben können; Ich will dir nicht zu nahe treten (aber ...) [ugs.] (floskelhaft); (jemandem) kommen (erhebliche) Zweifel
(etwas) in jemandes Ermessen stellen [geh.]; entscheiden dürfen; (jemandem) die Entscheidung überlassen; wählen können; (jemandem) bleibt es selbst überlassen) (ob (...); (jemandem) freie Wahl lassen; (jemandem) bleibt etwas selbst überlassen; (es) sich aussuchen können; (jemanden) selbst entscheiden lassen; (jemandem etwas) anheimstellen; (jemanden) frei entscheiden lassen
Knochengestell [ugs.] (fig.); (ein) Haufen Knochen [ugs.]; man kann alle Rippen (einzeln) zählen (bei) (variabel); (an jemandem ist) nichts dran [ugs.]; Klappergestell [ugs.]; (ein) wandelndes Gerippe [ugs.]; (ein) Strich in der Landschaft [ugs.]; (nur noch) Haut und Knochen [ugs.]; nichts zwischen den Rippen haben (variabel); Hungerkünstler (fig.); Hungerhaken [ugs.]; (ein) schmales Handtuch [ugs.] (regional)
(jemanden) herausziehen; (jemanden) rausnehmen [ugs.]; abgeben müssen (Aufgabe); (jemandem) (eine Aufgabe) abnehmen; (jemanden) entpflichten; (jemanden) (von einer Aufgabe) entbinden; (jemanden) abziehen (von einer Aufgabe); (jemanden) herausnehmen; (jemanden) rausziehen [ugs.]; (jemandem etwas) entziehen
(bei jemandem) unvorteilhaft aussehen; (bei jemandem) nicht gut aussehen; (jemandem) nicht stehen (Hauptform)
(jemanden) kleiden [geh.] (veraltend); (jemandem) schmeicheln [geh.]; kleidsam (sein) [geh.] (veraltend); (jemandes) Vorzüge betonen; toll aussehen (in / mit / bei) [ugs.] (variabel); (jemandem) stehen
Abwechslung brauchen; (jemandem) fällt die Decke auf den Kopf [ugs.] (fig.); (jemandem) ist alleine langweilig
(jemand) muss (einfach) raus; (jemand) hält es zu Hause nicht (mehr) aus; (jemand) muss unter Leute; (jemandem) fällt die Decke auf den Kopf (fig.); (jemand) muss unter Menschen
(jemanden) ins kalte Wasser werfen (fig.); (das Prinzip unserer Einarbeitung ist) learning by doing (engl.); (einfach) sagen 'du machst das jetzt'; (jemandem) sagen 'Du schaffst das (schon).'; Der Mensch wächst mit seinen Aufgaben. (Spruch); training on the job (engl.); (sich) mit völlig neuen Aufgaben konfrontiert sehen; (sich) vor völlig neue Herausforderungen gestellt sehen; (jemanden) ins kalte Wasser schmeißen (fig.) (Hauptform); (jemandem) sagen 'Mach mal!'