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Proverbs, aphorisms, quotations (Deutsch) by Linux fortune

Die gute Unterhaltung besteht nicht darin, dass man selbst etwas Gescheites sagt, sondern das man etwas Dummes anhören kann.
(W. Busch, dt. Dichter und Zeichner, 1832-1908)
  Die zehn Gebote Gottes enthalten 279 Wörter, die amerikanische Unabhängigkeitserklärung 300 Wörter, die Verordnung der europäischen Gemeinschaft über den   Import von Karamelbonbons aber exakt 25911 Wörter.
  
  Manche Menschen würden eher sterben   als nachzudenken.
  Und sie tun es auch.
  (Bertrand Russel, engl. Phil. u. Sozialkritiker, 1872-1970)  
  Glück ein Leben lang!
  Niemand könnte es ertragen, es wäre die Hölle auf Erden!
  (George Bernard Shaw, irischer Dichter, 1856-1950)  
  Die Geizigen sind den Bienen zu vergleichen;
  sie arbeiten, als ob sie ewig leben würden.
  (Demokrit, gr. Philosoph, 460-370 v. Chr.)
  
Wenn Dreiecke einen Gott hätten, würden sie ihn mit drei Ecken ausstatten.
(Charles-Lois Baron de Montesquieu, frz. Philosoph, 1689-1755)
Wenn es im Jahre 1879 schon Computer gegeben hätte, würden diese vorausgesagt haben, dass man infolge der  Zunahme von Pferdewagen im Jahre 1979 im Pferdemist  ersticken würde.
(John C. Edwards, brit. Zukunftsforscher)
Die Japaner erobern den Weltmarkt mit unlauteren Wettbewerb:  Sie arbeiten während der Arbeitszeit.
(Ephraim Kishon, israelischer Satiriker, *1924)
Wenn alle Leute nur dann redeten, wenn sie etwas zu sagen haben, würden die Menschen sehr bald den  Gebrauch der Sprache verlieren.
(William Somerset Maugham, engl. Schriftst., 1874-1965)
Wenn du einen Menschen glücklich machen willst, dann füge nichts seinen Reichtümern hinzu  sondern nimm ihm einige von seinen Wünschen.
(Epikur von Samos, gr. Philosoph, 341-271 v.Chr.)
Das Ideal der Gleichheit ist deshalb so schwer, weil die Menschen Gleichheit nur mit jenen wünschen, die über ihnen stehen.
(John B. Priestley, engl. Schriftsteller, 1894-1984)
Der einzige Mensch, der sich vernünftig benimmt, ist mein Schneider.
Er nimmt jedesmal neu Maß, wenn er mich trifft, während alle anderen immer die alten Maßstäbe anlegen  in der Meinung, sie passten auch heute noch.
(George Bernard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)
Eine Gesellschaft von Schafen muss mit der Zeit  eine Regierung von Wölfen hervorbringen.
(Bertrand de Jouvenel, frz. Wirtschaftswissenschaftler, 1903-1979)
Die Menschen glauben fest an das, was sie wünschen.
(Julius Caesar, 100-44 v.Chr.)
Den Namen des Rechtes würde man nicht kennen, wenn es das Ungerechte nicht gäbe.
(Heraklit, gr. Philosoph, 540-480 v.Chr.)

Ein Prozess, der von der Amöbe zum Menschen geführt hat, schien den Philosophen augenscheinlichen Fortschritt zu bedeuten - aber ob die Amöbe dieser Auffassung zustimmen würde, ist nicht bekannt.
(Bertrand Russel, engl. Phil. u. Mathematiker, 1872-1970)
Das Greisenalter, das alle zu erreichen wünschen, klagen alle an, wenn sie es erreicht haben. (Marcus Tullius Cicero, römischer Redner, 106-43 v.Chr.)
Alle Wirtschaftsprobleme wären zu lösen, wenn man die Selbstgefälligkeit steuerpflichtig machte. (Jaques Tati, franz. Komiker, 1908-1982)
Komisches nehmen die Menschen nicht ernst. Als wäre ein Toter, mit einer Lachgaspistole totgeschlagen, nicht tot.
(Stanislaw Jerzy Lec, pol. Satiriker, Allerletzte unfrisierte Gedanken)
Im Leben muss man wählen, Geld zu verdienen  oder es auszugeben. Es bleibt nicht genug Zeit, beides zu tun.
(Edouard Bourdet, frz. Dramatiker, 1887-1945)
Unsere Wünsche sind die Vorboten der Fähigkeiten, die in uns liegen.
(Johann Wolfgang von Goethe, dt. Dichter, 1749-1832)
Anerkennung ist eine Pflanze, die vorwiegend auf Gräbern wächst.
(Robert Lembke, dt. Showmaster, 1913-1989)
Die meisten Menschen wären glücklich, wenn sie  sich das Leben leisten könnten, das sie sich leisten.
(Danny Kaye, amerikan. Schauspieler, 1913-1987)
Nicht wer wenig hat, sondern
wer viel wünscht, ist arm.
(Seneca, röm. Philosoph, 4-65 n.Chr.)
Wenn ich die Folgen geahnt hätte, wäre ich Uhrmacher geworden.
(Albert Einstein, 1879-1955)
Wähl dir eine, der du sagst: Du nur gefällst mir allein.
(Ovid, röm. Dichter, 43 v. Chr. - 18 n.Chr. Liebeskunst)

Der Ursprung, ja das eigentliche Wesen der Religion ist  der Wunsch. Hätte der Mensch keine Wünsche, so hätte er  auch keine Götter. Was der Mensch sein möchte, aber nicht  ist, dazu macht er seinen Gott.
(L. Feuerbach, dt. Philosoph, 1804-1872)
Eine schöne Frau wäre dumm, wenn sie auch noch klug wäre.
(Werner Mitsch, dt. Aphoristiker, *1936)

Wie glücklich viele Menschen wären, wenn sie sich genausowenig um  die Angelegenheiten anderer kümmern würden wie um die eigenen.
(Georg Christoph Lichtenberg, dt. Schr. u. Physiker, 1742-1799)

Keine Frau trägt gerne ein Kleid, das eine andere abgelegt hat. Mit Männern ist sie nicht so wählerisch.
(Michele Morgan, *1920, fr. Schriftstellerin)
Man sollte nie einer Frau trauen, die einem ihr wirkliches Alter verrät. Eine Frau, die einem das erzählt, würde einem auch alles andere erzählen.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854 - 1900)

Ich zitiere mich oft selbst. Das würzt meine Unterhaltung.
(George Bernard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)
Beim Abschied wird die Zuneigung zu den Dingen, die uns lieb sind, immer ein wenig wärmer.
(Michel de Montaigne, fr. Phil. & Schriftsteller, 1533-1592)
Man sollte wirklich nur die zusammen leben lassen, die ohne einander  sterben würden.
(Ludwig Anzengruber, österr. Dramatiker, 1874-1889)
Wenn man zwei Stunden lang mit einem netten Mädchen zusammensitzt, meint man, es wäre eine Minute. Sitzt man jedoch eine Minute auf einem heißen Ofen, meint man, es wären zwei Stunden. Das ist Relativität.
(Albert Einstein, dt.-am. Physiker, 1879-1955)

Bei der Eroberung des Weltraums sind zwei Probleme zu lösen: die Schwerkraft  und der Papierkrieg. Mit der Schwerkraft wären wir fertig geworden.
(Wernher Freiherr von Braun, am. Physiker u. Raketenforscher, 1912-1977)
Wer ein lebenslängliches Glück mit einem schönen Weibe wünscht, gleicht einem Trinker, der den Geschmack des Weines dadurch dauernd  zu genießen sucht, dass er seinen Mund immer voll davon behält.
(George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)

Liebe ist das einzige, was wächst, indem wir es verschwenden.
(Ricarda Huch, dt. Historikerin u. Schriftstellerin, 1864-1947)

Gefallsucht raubt vielen Frauen die Schönheit, um deren  Willen sie die Männer bewundern würden.
(Carl Tilly Lindner)

Wir würden kaum etwas glühend verlangen, wenn wir das Verlangte ganz kennen.
(Francois Duc de la Rouchefoucauld, fr. Schriftst., 1613-1680, Betrachtungen)

Mancher Mensch hat ein großes Feuer in seiner Seele, und niemand kommt, um sich daran zu wärmen.
(Vincent van Gogh, holl. Maler, 1853-1990)

Hätte man bei der Erschaffung der Welt eine Kommission eingesetzt,
dann wäre sie heute noch nicht fertig.
(George Bernard Shaw, irischer Dichter, 1856-1950)

Ich wünschte ein Shakespeare zu sein und wurde ein Shaw.
(George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)

Was die Welt braucht, ist nicht ein Dogma, sondern eine Bejahung der  wissenschaftlichen Forschung zusammen mit dem Glauben, dass die Qualen  von Millionen nicht wünschenswert sind, ob sie nun von Stalin oder einer  Gottheit, die sich der Gläubige als sein Ebenbild vorstellt, verhängt werden.
(Bertrand Russell, engl. Phil., Religion und Moral)

Wenn ein Mann mit einem Fuß auf einem heißen Ofen und mit dem anderen  in einer Kühltruhe steht, würde ein Statistiker sagen, dass der Mann  sich durchschnittlich in angenehmer Temperatur befindet.
(Walter Heller)

Es ist üblich geworden, immer dann, wenn die Haltung der offiziellen  katholischen Kirche in Deutschland während der Nazizeit angezweifelt  wird, die Namen der Männer und Frauen zu zitieren, die in Konzentrationslagern  und Gefängnissen gelitten haben und hingerichtet worden sind.
Aber jene Männer, Prälat Lichtenberg, Pater Delp und die vielen anderen, sie handelten nicht auf kirchlichen Befehl, sondern ihre Instanz war  eine andere, deren Namen auszusprechen heute schon verdächtig geworden   ist: das Gewissen.
(Heinrich Böll, dt. Schriftsteller, 1917-1985)

Humor und Geduld sind Kamele, mit denen wir durch jede Wüste kommen.
(Phil Bassmans)

Wer mit den Wölfen heult, wird kurz oder lang von ihnen zerrissen.
(Adolf Spemann)

Papst John Paul wäre wesentlich beliebter, wenn er sich Papst John Paul  George and Ringo nennen würde.
(Paul Krassner)

Getretener Quark wird breit - nicht stark.
(Johann W. von Goethe, dt. Dichter, 1749-1832)

Ein Regenbogen, der eine Viertelstunde steht, sieht man nicht mehr an.
(J. W. von Goethe, dt. Dichter, 1749-1832)

Dummheit ist ansteckend, Verstand wächst sich kaum zur Epidemie aus.
(Kazimierz Bartoszewicz, 1852-1930)

Wenn wir keine Fehler hätten, würden wir nicht mit so großem Vergnügen Fehler bei anderen entdecken.
(Francois Duc de La Rochefoucauld, frz. Schriftsteller, 1613-1680)

Kein Breitengrad, der nicht dächte, er wäre Äquator geworden, wenn alles mit rechten Dingen zugegangen wäre.

Wenn alles Geld und Grundbesitz auf der Welt gleichmäßig verteilt würde, sagen wir um 15.00 Uhr, dann gäbe es um 15.30 Uhr bereits merkliche Unterschiede in den finanziellen Verhältnissen der Empfänger. (Jean-Paul Getty, am. Milliardär, 1892-1976)
Männer sprechen im Durchschnitt um die 25000 Wörter pro Tag und Frauen etwa 30000. Das Dumme ist nur, dass ich abends, wenn ich nach Hause komme, meine 25000 Wörter schon vergeben habe, während meine Frau mit ihren 30000 noch anfängt.
(Michael Collins)

Zu den herbsten Enttäuschungen des Lebens zählen oft die erfüllten Wünsche.
(Karl Heinrich Waggerl, öster. Erzähler, 1897-1973)

Schlagfertig ist jede Antwort, die so klug ist, dass der Zuhörer wünscht, er hätte sie gegeben. (Elbert Hubbard, am. Essayist, 1856-1915)
Die schönsten Abendkleider würden nur nach der praktischen Funktion (also bedecken und warmhalten) schlecht abschneiden, denn sie enthüllen mehr, als sie bedecken, und wenn Wärme erzeugt wird, dann eher beim bewundernden Gegenüber.
(Philip Posenthal, Unternehmer, über die Funktion des Design)
Niemand ist so gut oder so schlecht, wie er während seiner Scheidung gemacht wird.
(J.J. Disenberg)
Langweiler: ein Mensch, der redet, wenn du wünscht, dass er zuhört.
(Ambrose Bierce; am. Journalist, 1842-1914)
Wenn ein Kolonialwarenhändler in seinem kleinen Laden so viele Dummheiten und Fehler machte  wie die Staatsmänner und Generäle in ihren großen Ländern, wäre er in spätestens vier Wochen  bankrott.
(Erich Kästner, dt. Schriftsteller, 1899-1974)
Es gibt fruchtbare Wüsten, wo Straußenköpfe bestens gedeihen.
(Stanislaw Jerzy Lec, pol. Satiriker, 1909-1966, Allerletzte unfrisierte Gedanken)
Die Ehe ist das teuerste Verfahren, seine Wäsche umsonst gewaschen zu bekommen.
(Franklin Jones, am. Schriftsteller)
Schönheit sollte besteuert werden, und jede schöne Frau sollte ihre  Steuer selbst festsetzen. Eine solche Steuer würde gerne gezahlt  und hätte die besten Wirkungen.
(Dean Swift)
Wenn Du wünscht, da  ein anderer Dein Geheimnis  bewahre, dann bewahre es zuerst selbst.

Gehe mit Menschen um wie mit Holz!
Nur weil ein Stückchen wurmstichig ist, würdest du nie den ganzen Stamm wegwerfen.
(Aus China)
Die kürzesten Wörter, nämlich ja und nein, erfordern das meiste Nachdenken.
(Pythagoras, griech. Philosoph, um 570 - 497/496 v. Chr.)  
Irische Männer sind die einzigen auf der Welt, die über ein Dutzend nackte Frauen hinwegsteigen würden, um zu einer Flasche Bier zu kommen.
(unbekannt)
Die Menschen von heute wünschen das Leben von übermorgen zu den Preisen von vorgestern.
(Tennessee Williams, am. Schriftsteller, 1911-1983)  
Wer nicht mit dem zufrieden ist, was er hat, der wäre auch nicht mit dem zufrieden, was er haben möchte.
  (Berthold Auerbach, dt. Schriftsteller, 1812-1882)  
Würde Hirnlosigkeit vor Kopfschmerzen schützen, könnten die Aspirin-Produzenten ihre Laden schliessen.
(Gabriel Laub, tschechischer Schriftst. u. Satiriker, 1928-)
Wer nicht mit dem zufrieden ist, was er hat, der wäre auch nicht mit dem zufrieden, was er haben möchte.
(Berthold Auerbach, dt. Schriftsteller, 1812-1882)  
Die Lüge ist wie ein Schneeball: Je länger man ihn wälzt, desto grösser wird er.
(Martin Luther, dt. Reformator, 1483-1546)  
Wenn man sich auch wünscht, tugendhaft zu bleiben, stellt man eines Tages fest, dass die wirklich  glücklichen Augenblicke jene gewesen sind, die man der Sünde gewidmet hat. (Sacha Guitry, frz. Schriftst., Schausp. u. Regisseur, 1885.1957)

Die Würde, die in der Bewegung eines Eisberges liegt, beruht darauf, dass nur ein Achtel von ihm über dem Wasser ist.
(Ernest Hemmingway, amerikan. Journalist u. Schriftsteller, 1899-1961)
  
Niemand würde viel in Gesellschaften sprechen, wenn er sich bewusst wäre, wie oft er  die andern missversteht.
(Johann W. von Goethe, dt. Dichter, 1749-1832)

Ich vergesse niemals ein Gesicht, aber in deinem Fall wäre ich froh, eine Ausnahme machen zu können.
(Groucho Marx, am. Komiker, 1895-1977)

Die Reichen müssten sehr glücklich sein, wenn sie nur halb so glücklich wären, wie die Armen glauben.
(Charles Tschopp, schw. Aporistiker, 1899-1982)

Wer wünscht, dass man ihn fürchtet, erreicht nur, dass man ihn hasst.
(Charles-Lois Baron de Montesquieu, fr. Philosoph u. Schriftsteller, 1689-1755)

Einfachheit gilt fast schon als Schande. Die Psychoanalyse gibt das angenehme Gefühl, man wäre ein kompliziertes Wesen.
        Unbekannt
Sie wären überrascht, wieviel es kostet, so billig auszusehen.
        Dolly Parton, amerikanische Country-Musikerin
Wenn ich nicht an die Macht des Wortes und der Schrift glaubte, würde ich, stumm wie eine Sardine, mein Leben verraten.
        George Tabori (*1914), US-amerikanischer Schriftsteller zeitkrischer Romane und Dramaturg ungarischer Herkunft
Wenn die Menschen nur von dem sprächen, was sie verstehen, würde bald ein großes Schweigen auf der Erde herrschen.
        Chinesisches Sprichwort
Könnte ich mein Leben noch einmal leben, dann würde ich versuchen, mehr falsch zu machen. Ich würde faulenzen, ich würde Berge besteigen und in mehr Flüssen schwimmen. Ich würde im Frühjahr früher und im Herbst länger barfuß gehen. Ich würde mehr Hunde ha
        Don Herold
Was wären wir ohne unsere Neurosen? Höchstwahrscheinlich neurotisch.
        Ralf Bülow
Die Seele kommt alt zur Welt, aber sie wächst und wird jung. Das ist die Komödie des Lebens. Der Leib kommt jung zur Welt und wird alt. Das ist die Tragödie unseres Daseins.
        Oscar Wilde, eigentlich Oscar Fingall O’Flahertie Wills (1854 - 1900), irischer Lyriker, Dramatiker und Bühnenautor
"Die Wäsche flattert nicht im Frost; mit der Seele ist es ein wenig ähnlich."
        Georg Summermatter, deutscher Autor
Man nehme: 1 1/2 Stunden Zärtlichkeit, 1 Pfund Wärme, 100 Gramm Nähe, 125 Gramm Zufriedenheit, 1 Teelöffel Geborgenheit, 1 Prise Liebe, 1 Hauch von Glück, 3/4 Liter Streß, 6 gehäufte Eßlöffel Angst und 4 Eimer Sehnsucht und rühre sich so lange drin rum, bis man ersäuft.
        Norbert Esser, deutscher Lyriker, in: "Am Ende des Regenbogens"
Was der Mensch sich selber antut, würden ihm zehn Feinde nicht tun.
        Jiddisch
Da unser größtes Vergnügen darin besteht, bewundert zu werden, die Bewunderer aber, selbst wo alle Ursache wäre, sich ungern herbeilassen, so ist der Glücklichste der, welcher gleichviel wie, es dahin gebracht hat, sich selbst aufrichtig zu bewundern. Nur
        Arthur Schopenhauer (1788 - 1860), deutscher Philosoph
Was du selbst nicht wünschst, tu nicht an anderen.
        Konfuzius, latinisierter Name für Kung-fu-tse (551 - 479 v. Chr.), chinesischer Philosoph
Akzeptiere nie die Behauptung, andere würden dich besser kennen, als du dich selbst.
        Dr. Sonya Friedman, amerikanische Talk-Show-Gastgeberin
Das, was ich an Selbstachtung besitze, beruht weithin darauf, dass ich nicht immer mit den Wölfen geheult habe und nicht immer mit dem Strom geschwommen bin, sondern dass ich gelegentlich abgewichen bin vom bequemen Weg, weil ich sonst zwar des Beifalls and
        Manfred Rommel (*1928), deutscher CDU-Politiker, Präsident des Deutschen Städtetages (77-83) und Stuttgarter Oberbürgermeister
"Strenge gegen dich selbst! Beschneide die üppigen Reben; desto fröhlicher wächst ihnen die Traube dereinst."
        Johann Gottfried von Herder (1744 - 1803), deutscher Kulturphilosoph, Ästhetiker, Dichter und Übersetzer
Wir sind alle Würmchen, nur glaube ich, dass ich ein Glühwürmchen bin.
        Sir Winston Churchill (1874 - 1965), britischer Kriegsberichterstatter und Premierminister, 1953 Nobelpreis für Literatur
Gäbe es nicht das wilde Tier in uns, wir wären kastrierte Engel.
        Hermann Hesse (1877 - 1962), deutsch-schweizerischer Lyriker, Essayist, Erzähler und Kritiker, 1946 Nobelpreis für Literatur
Oft wäre Selbsterziehung weit notwendiger als Tapetenwechsel.
        Unbekannt
Ein Glück, dass es noch Schmeichler gibt, sonst wären wir vollends auf unsere Selbstgefälligkeit angewiesen.
        Manfred Strahl, deutscher Aphoristiker und Satiriker
Würde statt des Eigenlobs die Selbstkritik stinken - wir hätten weniger Probleme mit der Luftverschmutzung.
        Jörg Mosch, deutscher Publizist
Der schlimmste Versager auf der Welt ist der Mann, der seine Begeisterung verloren hat.
        H.W. Arnold
Es würde vieles erträglicher werden, wenn man weniger selbstzufrieden wäre und die Vaterlandsliebe nicht immer mit der Selbstbewunderung verwechselte.
        Gottfried Keller (1819 - 1890), Schweizer Dichter und Romanautor
Das, Freund, was ich dir wünsch, und selber gerne hätte, den Tisch der Heiligen, der Sünderinnen Bette!
        Trinkspruch
Es wäre interessant zu erfahren, wie die beiden ersten Menchen erschaffen wurden. Aber es ist hübsch zu wissen, wie der dritte entstanden ist.
        Peter Sellers, englischer Schauspieler
Ich habe Frauen kennengelernt, die sich selbst als erotisches Vergnügen sehen. Dummerweise sind das immer jene Frauen, bei denen ich mit Vergnügen auf ein erotisches Vergnügen verzichten würde.
        peter e. schumacher
Die Sonne bringt Wärme und das Licht, aber Schatten, den bringt sie nicht.
        Deutsches Sprichwort
Die Sorge ist ein Rinnsal der Angst, das unseren Verstand durchdringt. Wächst sie, gräbt sie sich einen Tunnel, in den alle unsere Gedanken sickern.
        Arthur Somers Roche
Mögen alle Sorgen nicht länger währen als die zu Neujahr gefaßten guten Vorsätze.
        Unbekannt
Wenn ich auf all meine Sorgen zurückblicke, fällt mir die Geschichte von dem alten Mann ein, der auf seinem Totenbett sagte, dass er in seinem Leben viele Sorgen gehabt hätte, wovon die meisten nie eingetroffen wären.
        Sir Winston Churchill (1874 - 1965), britischer Kriegsberichterstatter und Premierminister, 1953 Nobelpreis für Literatur
Leute mit einem Übermaß an Würde und Macht sind letzlich noch immer zu Zielscheiben des Spotts geworden.
        Charlie Chaplin, eigentlich Charles Spencer (1889 - 1977), englischer Schauspieler und Regisseur
Wüßte ich nicht, dass ich schon längst gestorben bin, beklagte ich gewiß, dass ich das Leben lassen muss.
        Ota Dokan
Der Mensch ist wie eine Blume, er wächst, gedeiht und vergeht.
        Unbekannt
Wäre kein Schmerz in der Welt, so würde der Tod alles aufreiben. Wenn mich eine Wunde nicht schmerzte, würde ich sie nicht heilen und daran würde ich sterben.
        Ewald Christian von Kleist (1715 - 1759), deutscher Dichter und Epiker
Zänkereien würden nie lange dauern, wenn das Unrecht nur auf einer Seite wäre.
        François VI. Duc de La Rochefoucauld (1613 - 1680), französischer Offizier, Diplomat und Schriftsteller
Wenn wir es uns aussuchen könnten, würden die meisten von uns ihren Platz ganz vorn im Bus, ganz hinten in der Kirche und ganz im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit wählen.
        Unbekannt
Was man die Sünde nennt, ist ein wesentliches Glied in der Kette des Fortschritts. Ohne sie würde die Welt zum Sumpfe, würde sie alt und farblos. Durch ihre Einzigkeit schon vermehrt die Sünde die Erfahrung einer Rasse. Durch die starke Betonung der Indiv
        Oscar Wilde, eigentlich Oscar Fingall O’Flahertie Wills (1854 - 1900), irischer Lyriker, Dramatiker und Bühnenautor
Verbringe jeden Tag so, als wäre es dein letzter.
        Publius Syrius, eigentlich Publilius Syrus (1. Jh. vor Chr.), römischer Moralist, Aphoristiker und Possenschreiber
Diplomatie hilft einem in Situationen, in die man mit etwas Takt gar nicht erst hineingeraten wäre.
        Brian Bowling
Der Takt ist keine Sache, die man für Geld kaufen kann, er ist auch keine Wissenschaft, die an Hochschulen gelehrt wird. Er wächst aus sich selbst, wenn er auf den Boden >Güte< und >Freundlichkeit< fällt.
        Unbekannt
Nütze deine Talente! In den Wäldern wäre es ziemlich still, wenn nur die Vögel sängen, die am besten singen.
        Pfarrer Oliver G. Wilson
Wie manches würde in der Theorie unwidersprechlich scheinen, wenn es dem Genie nicht gelungen wäre, das Widerspiel durch die Tat zu erweisen.
        Gotthold Ephraim Lessing (1729 - 1781), deutscher Schriftsteller, Kritiker und Philosoph der Aufklärung
Wir verfügen über zu viele hochtrabende Wörter und über zu wenig Taten, die ihnen entsprächen.
        Abigail Adams
Was für eine Komödie wäre diese Welt, wenn man nicht selber eine Rolle darin spielen müßte.
        Denis Diderot (1713 - 1784), französischer Philosoph der Aufklärung, Lustspielautor und Romancier
Hier ruhen meine Gebeine, Ich wollt´, es wären Deine.
        Grabspruch
Niemand kennt den Tod, es weiß auch keiner, ob er nicht das größte Geschenk für den Menschen ist. Dennoch wird er gefürchtet, als wäre es gewiß, dass er das schlimmste aller Übel sei.
        Sokrates (470 - 399 v. Chr.), griechischer Philosoph
Niemals würde ich es wagen, mir das Leben zu nehmen. Selbstmord ist für mich, als schleuderte ich Gott sein Geschenk ins Gesicht.
        Dr. Raymond A. Moody
Tragtraum ist überleben. Traumtag wäre Leben!
        Stuttgarter Zeitung 12.3.1997
Eines Hundes Treue währt ein ganzes Leben lang, die einer Frau bis zur ersten Gelegenheit.
        Aus Spanien
Schöne Frauen, edle Pferde um sich zu haben, das ist teuer. Kannst du zwischen beiden wählen, nimm das Pferd, denn das ist treuer.
        Reiterspruch
Es wäre die Übereinkunft nützlich, dass der regelmäßige Verzehr von fünf Litern Bier einen Jungen nicht zum Mann macht, sondern zum Alkoholiker.
        Herbert Riehl-Heyse, deutscher Schriftsteller
Wein, Weiber und hohe Würden ändern den ganzen Menschen.
        Sprichwort
Alkohol konserviert alles, ausgenommen Würde und Geheimnisse.
        Robert Lembke (1913 - 1989), deutscher Journalist, Fernsehmoderator und Quizmaster
Vielleicht liegt einer der Hauptmängel unseres Tugendkanons darin, dass wir dazu neigen, nach Tugend zu suchen, weil wir allzu leichtfertig glauben, wir würden sie bereits besitzen.
        Manfred Rommel (*1928), deutscher CDU-Politiker, Präsident des Deutschen Städtetages (77-83) und Stuttgarter Oberbürgermeister
Der Mann der Tat denkt nicht daran, was zu tun wäre, sondern daran, was zu tun ist.
        Bernhard Law Montgomery, englischer General [Viscount of Alamain]
Wer sich mit der Notwendigkeit begnügen würde, wäre kein Mensch.
        Paul Ambroise Valéry (1871 - 1945), französischer Lyriker, Aphoristiker und Mathematiker
Es wäre eine Freude zu leben, wenn jeder nur die Hälfte von dem täte, was er von anderen verlangt.
        Curt Goetz (1888 - 1960), deutscher Bühnenschriftsteller, Schauspieler und Regisseur
Ich bin ein Pechvogel: Hätte ich Kerzen zu verkaufen, würde die Sonne nie untergehen.
        Jiddisch
Das Schlechteste wünscht dir der, der dir einst das größte Unrecht zugefügt hat.
        Gälische Spruchweisheit
"Als Sterbliche ängstigt uns alles; doch alles begehren wir, als ob wir unsterblich wären."
        François VI. Duc de La Rochefoucauld (1613 - 1680), französischer Offizier, Diplomat und Schriftsteller
Wenn das ganze Jahr über Urlaub wäre, wäre das Vergnügen so langweilig wie die Arbeit.
        William Shakespeare (1564 - 1616), englischer Dichter und Dramatiker
Mitunter wächst aus einem steinigen Boden ein kräftiger Baum, dessen Wurzeln sich tief in eine Felsspalte graben. Um ihn herum nur kahle Hügel, nirgends ein Acker oder ein Pflug. Aber dieser Baum wird selbst im trockensten Sommer grüne Blätter tragen.
        Sarah Orne Jewett
Ins Sichere willst du dich betten! Ich liebe mir inneren Streit: Denn, wenn wir die Zweifel nicht hätten, wo wäre denn frohe Gewißheit?
        Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), deutscher Dichter und Wissenschaftler
öAber“ ist in Wort, das viele ehrliche Impulse abkühlt, viele freundlich Gedanken erstickt und viele brüderlicheTaten stoppt. Niemand würde je seinen Nächsten lieben wie sich selbst, wenn er sich alle diese öaber“ anhören würde, die gesagt werden könnten.
        Edward George Bulwer-Lytton (1803 - 1873), englischer Schriftsteller
Eigentlich weiß man nur, wie wenig man weiß. Mit dem Wissen wächst der Zweifel.
        Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), deutscher Dichter und Wissenschaftler
Die Vergangenheit läßt sich nicht mehr gutmachen. Es läßt sich allenfalls die Zukunft besser machen. Das gelingt um so besser, je weniger Zeit wir darauf verwenden, darüber zu brüten, wie es wäre, wenn es früher anders gewesen wäre.
        Manfred Rommel (*1928), deutscher CDU-Politiker, Präsident des Deutschen Städtetages (77-83) und Stuttgarter Oberbürgermeister
Wer nicht mit dem zufrieden ist was er hat, wäre auch nicht mit dem zufrieden, was er haben möchte.
        Berthold Auerbach (1812 - 1812), eigentlich Moses Baruch Auerbacher, deutscher liberaler Kulturpolitiker und Schriftsteller
Der Zufall ist das Pseudonym, das der liebe Gott wählt, wenn er inkognito bleiben will.
        Albert Schweitzer (1857 - 1965), deutsch-französischer Arzt, Theologe, Musiker und Kulturphilosoph, 1952 Friedensnobelpreis
Sich vorzustellen, dass alles durch Zufall passiert, ist so, als würde man sich vorstellen, dass ein Wirbelsturm über einen Schrottplatz hinwegfegt und die Einzelteile zu einer funktionierenden Boeing 747 zusammensetzt.
        Michael Chrichton
Laß den Zorn, die stürmische Erregung. Alles Ungestüm hat keine Dauer: Keine Stunde währt ein Hagelschauer, keinen Tag des Wirbelwinds Bewegung. Rasch verglüht des Blitzes Feuerklinge - Und dies sind des Himmels große Mächte. Stille ziemt dem kleinen Ges
        Laotse (um 300 v. Chr.), chinesischer Philosoph
Wenn du wütend bist, zähl bis vier. Bist du außer dir vor Wut, fang an zu fluchen.
        Mark Twain (1835 - 1910), US-amerikanischer Erzähler und Satiriker, eigentlich Samuel Langhorne Clemens
Wenn du über einen Menschen wütend bis, wird folgendes passieren: Du machst ihn zu einem festen Bestandteil deines Lebens.
        Garrison Keillor
Vergiss nie, was ein Mensch zu dir sagt, wenn er wütend ist.
        Henry Ward Beecher (1813 - 1887), amerikanischer Geistlicher
Der Zornige wird gegen sich selbst wütend, wenn er zur Vernunft zurückgekehrt ist.
        Publius Syrius, eigentlich Publilius Syrus (1. Jh. vor Chr.), römischer Moralist, Aphoristiker und Possenschreiber
"Zorn ist der Würger der Menschen; er untergräbt jedes Glück. Es gibt nichts Böses, was ein zorniger Mann nicht zu tun imstande wäre"
        Mahâbhârata, indisches Nationalepos
Der Außenwelt zu zürnen wäre töricht. Sie kümmert sich nicht darum.
        Marc Aurel, eigentlich Marcus Aurelius Antonius (121 - 180), römischer Kaiser und Philosoph
"Sich im Zorne gar nicht besänftigen zu lassen, zeugt von großer Härte, gar zu leicht wieder gut zu werden, von großer Schwäche des Gemüts; indessen wäre doch dieses, als das kleinere Übel, immer noch jenem vorzuziehen."
        Marcus Tullius Cicero (106 - 43 v. Chr.), römischer Redner und Staatsmann
Wen Gott vernichten will, den macht er wütend.
        Euripides (480 - 407 v. Chr.), griechischer Tragödiendichter
Das Streben ist menschlich, das Ziel bleibt immer vorn. Der Mensch, der seine Vollkommenheit erreicht zu haben wähnte, wäre in seinem Wahn unvollkommener, als jener, der kaum das Ziel zu erkennen vermag.
        Unbekannt
Alles, was geschieht und uns zustößt, hat seinen Sinn, doch es ist oft schwierig, ihn zu erkennen. Auch im Buch des Lebens hat jedes Blatt zwei Seiten: die eine schreiben wir Menschen selber mit unserem Planen, Wünschen, Hoffen, aber die andere füllt die  
        Abu Mohammed Nisami, persischer Lyriker und Epiker, eigentlich Abu Mohammed Jusuf Scheich Nisâmi eddîn
"Der Weg durch die Wüste ist kein Umweg. Wer nicht das Leere erlitt, bändigt auch nicht die Fülle; wer nie die Straße verlor, würdigt den Wegweiser nicht."
        Friedrich Schwaneke
Achte dauf, dass du die richtigen Mittel wählst, dann wird sich das Ziel von selbst einstellen.
        Mohamdas Karamchand, genannt »Mahatma« Gandhi (1869 - 1948), indischer Rechtsanwalt, Staatsmann und Reformer
Wenn jemand, der es bislang unterlassen hat, ein Mißverständnis zu klären und es immer wieder hinauszögert, plötzlich erkennen könnte, wie wenig Zeit ihm dafür noch bleibt, wie rasch würde er es doch aus der Welt schaffen wollen.
        Phillips Brooks
Gäbe es die letzte Minute nicht, so würde niemals etwas fertig.
        Mark Twain (1835 - 1910), US-amerikanischer Erzähler und Satiriker, eigentlich Samuel Langhorne Clemens
Im Garten der Zeit wächst die Blume des Trostes.
        Aus Rußland
Ein neues Jahr hat neue Pflichten. Ein neuer Morgen ruft zu frischer Tat. Stets wünsche ich ein fröhliches Verrichten und Mut und Kraft zur Arbeit früh und spat.
        Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), deutscher Dichter und Wissenschaftler
Eine Milliarde, das sagt sich leicht. Aber wenn man bis zu einer Milliarde zählen wollte, würde das fünfhundert Jahre dauern.
        Friedrich Nowottny, deutscher Fernsehjournalist und Intendant des Westdeutschen Rundfunks
Die guten Jahre sind vorüber, wär’n sie vor mir, wär’s mir lieber.
        Manfred Rommel (*1928), deutscher CDU-Politiker, Präsident des Deutschen Städtetages (77-83) und Stuttgarter Oberbürgermeister
Weißt du, was in dieser Welt Mir am meisten wohlgefällt? Daß die Zeit sich selbst verzehret Und die Welt nicht ewig währet.
        Friedrich Freiherr von Logau (1604 - 1655), deutscher Epigramm- und Barockdichter
Wenn deine Uhr nach wie vor geht, brauchst du keine neue.
        W. Prinz, deutscher Satiriker
Wenn es nach meinem Willen ginge, würden wir jede Nacht eng ineinander verschlungen zusammen schlafen, wie die Klapperschlangen im Winter.
        Williams S. Burroghs, amerikanische Schriftstellerin
Wieso eigentlich Würdenträger? Weil es Leute gibt, denen Würde eine Last ist.
        peter e. schumacher
Die Würde ist die Sonne des Alters.
        Aus Persien
Nichts läßt sich so schwer mit Würde tun, wie das Herabsteigen vom hohen Roß.
        Unbekannt
Wo könnte es Würde geben ohne Aufrichtigkeit?
        Spruchweisheit
Die Würde des Menschen ist unantastbar und obendrein schwer zu definieren.
        Werner Mitsch (*1936), deutscher Aphoristiker
Von seiner Würde abweichen ist wie sein Pferd gegen einen Esel tauschen.
        Spruchweisheit aus der Mongolei
Die Würde des Menschen ist unfaßbar.
        Aktualisiertes Sprichwort
Nicht unseren Vorvätern wollen wir trachten uns würdig zu zeigen - nein: unserer Enkelkinder!
        Bertha von Suttner, österreichische Schriftstellerin und Pazifistin
Die Menschen haben Würde… sofern sie sich an dem Versuch beteiligen, das gemeinsame Wohlergehen zu fördern.
        A. Meiklejohn
Gibt man einem Menschen Freiheit, wird er anfangs nach dem unvermeidlichen Mißbrauch in dieser Freiheit seine Würde suchen.
        Georges Coulonges
Menschen von Bedeutung wissen am besten die Bedeutung anderer zu würdigen.
        Unbekannt
Wünsche sind nie klug. Das ist sogar das beste an ihnen.
        Charles Dickens (1812 - 1870), englischer Erzähler
Wünsche und Träume sind im Gegensatz zu Wunschträumen produktiv.
        André Brie, deutscher PDS-Politiker, Parteiideologe, geistiger Vorturner und Aphoristiker
Man muss seine Wünsche nicht aufgeben. Sie stimulieren Kreativität, Liebe und langes Leben.
        A. Bogomoletz
Alles was mit unseren persönlichen Wünschen in Einklang steht, erscheint uns richtig. Alles was im Widerspruch dazu steht, versetzt uns in Wut.
        André Maurois (1885 - 1967), französischer Romancier und Biograph, eigentlich Emile Herzog
Bangt dir davor, derselbe Mann zu sein in Tat und Kraft, der du in deinen Wünschen bist?
        William Shakespeare (1564 - 1616), englischer Dichter und Dramatiker
Unsere Wünsche sind wie kleine Kinder: je mehr man ihnen nachgibt, umso anspruchsvoller werden sie.
        Chinesisches Sprichwort
Gestern trat ein Fräulein an mein Bette Und behauptete, die Märchenfee zu sein, Und sie fragte mich, ob ich drei Wünsche hätte, Und ich sagte, um sie reinzulegen: nein!
        Werner Finck (1902 - 1978), deutscher Kabarettist, Schauspieler  und Schriftsteller
Der Gesunde hat viele Wünsche, der Kranke nur einen.
        Aus Indien
Gib mir nicht, was ich mir wünsche, sondern was ich brauche.
        Antoine de Saint-Exupéry (1900 - 1944), französisher Humanist, Schriftsteller und Flieger
Es stirbt der Glücklichste wünschend.
        Heinrich von Kleist (1777 - 1811), deutscher Dramatiker, Novellist, Bühnenschriftsteller und Erzähler
Nicht jeder, der dir alles Gute wünscht, ist auch bereit, etwas dafür zu tun.
        Helmut Dippel, deutscher Publizist
Des Menschen Wünsche sind sein Himmelreich.
        Sir Thomas Moore (1478 - 1535), englischer Lordkanzler
Wer das Wünschbare mit dem Machbaren verwechselt, wird scheitern.
        Joschka Fischer, deutscher Politiker Bündnis 90/Die Grünen, Bundesaußenminister
Das Wasser läuft den Berg hinunter. Lief’s hinauf, wär’ es ein Wunder.
        Manfred Rommel (*1928), deutscher CDU-Politiker, Präsident des Deutschen Städtetages (77-83) und Stuttgarter Oberbürgermeister
Wir könnten uns nichts unter einem Wunder vorstellen, wenn noch nie eines geschehen wäre.
        Unbekannt
Wäge deine Worte! Jedes könnte das letzte sein.
        Stanislaw Jerzy Leç (1909 - 1966), eigentlich Stanislaw Jerzy de Tusch-Letz, polnischer Schriftsteller
Man sollte alle Tage wenigstens ein kleines Lied hören, ein gutes Gedicht lesen, ein treffliches Gemälde sehen und, wenn es möglich zu machen wäre, ein vernünftiges Wort sprechen.
        Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), deutscher Dichter und Wissenschaftler
"Wörter sind wie Blätter; und dort, wo sie am häufigsten sind, finden sich darunter nur selten sinnvolle Früchte."
        Alexander Pope (1688 - 1744), englischer Satiriker und Essayist  
Man soll Worte wägen, nicht Wörter zählen.
        Jiddisch
Gedanken schwingen empor, Wörter gehen zu Fuß. Hier, genau hier liegt die Problematik des Schriftstellers.
        Julien Green, französischer Erzähler und Dramatiker kanadischer Herkunft
Wünschst du dir etwas recht lange, so willst du es am Ende gar nicht mehr.
        Chinesisches Sprichwort
Die Wissenschaft wäre heute schon viel weiter, würde man sie nicht immer wieder als Altersheim für die Irrtümer großer Leute mißbrauchen.
        Jörg Mosch, deutscher Publizist
Für jeden Menschen sollte Bildung ein Prozeß sein, der das ganze Leben begleitet. Wir müssen so schnell wie möglich von der Meinung abkommen, dass Lernen der Jugend vorbehalten bleibt. Wie wäre das möglich in einer Welt, in der die Hälfte von dem, was ein  
        Arthur C. Clarke
Die Zeit ist nicht mehr fern, in der bei einem Wasserrrohrbruch genug qualifizierte Akademiker in ihrem Wohnzimmer den steigenden Wasserstand berechnen können, aber kaum jemand da ist, der imstande wäre, den Schaden zu beheben.
        Klaus Ritter von Poppy, Vorsitzender des Juniorenkreises Handwerk
Erst wissen, dann wägen, dann wagen.
        Spruchweisheit
Es gibt Wissenschaftler, die eher die Zahnbürste eines Kollegen benutzen würden als dessen Nomenklatur.
        Rainer Paape
Vieles auf der Welt wäre völlig uninteressant, wenn es nicht verboten wäre.
        William Faulkner (1897 - 1962), US-amerikanischer Romanautor 1949 Nobelpreis für Literatur
Tue das, wodurch du würdig bist, glücklich zu sein!
        Immanuel Kant (1724 - 1804), deutscher Philosoph
Wenn wir nur die Kraft dazu hätten, würden wir gar nichts mehr tun.
        Alte Betriebsratsregel
Wenn du verlierst, dann tu so, als ob es dir gefällt, und wenn du gewinnst, dann tu so, als wärst du daran gewöhnt.
        Tommy Hitchcock, amerikanischer Polo-Spieler
Das Vergnügen wäre unvollkommen ohne jene, die darüber meckern.
        Peter Sellers, englischer Schauspieler
Die Sophisten und die Pfaffen stritten sich mit viel Geschrei: Was hat Gott zuerst erschaffen wohl die Henne, wohl das Ei? Wäre das so schwer zu lösen? Erstlich ward das Ei erdacht, doch, weil noch kein Huhn gewesen, Schatz, so hat’s der Has’ gebracht.
        Eduard Mörike (1804 - 1875), deutscher Erzähler und Dichter
Wie der Planet noch um seinen Zentralkörper kreist, außer dass er um die eigene Achse rotiert, so nimmt auch der einzelne Mensch am Entwicklungsgang der Menschheit teil, während er seinen eigenen Lebensweg geht.
        Sigmund Freud (1856 - 1939), österreichischer Psychiater und Begründer der Psychoanalyse
Mit jedem Tag meines Lebens wächst zwangsläufig die Zahl derer, die mich am Arsch lecken können.
        T-Shirt Aufdruck
Mein Charakter sind alle Charaktere zusammen, meine Wünsche sind alle meine Wünsche zusammen, meine Hoffnungen, Verzweiflungen, Erschütterungen. Nur die Verstellung rettet mich zeitweise und dann wieder das Gegenteil der Verstellung.
        Thomas Bernhard (1931 - 1989), österreichischer Gerichtsberichterstatter, Dramatiker und Lyriker
Streit gehört zum notwendigen Aufeinanderzugehen, weil er Standpunkte zeigen, Wünsche offenbaren und Ansprüche klären kann.
        Charlotte Worgitzky
Recht verstanden sind es eigentlich erst die überwundenen Ablenkungen zur Ebbezeit der Liebe, welche die Treue zur Treue machen, und die witzige Definition: >Treue ist, wenn kein anderer kommt< ist um einen Buchstaben zu witzig, um wahr zu sein. Wahr wäre
        Ernst Bachmeister, deutscher Dramatiker und Essayist
Wenn mir jede, die auf Ehre Treue schwur mir unverletzlich, Wirklich treu geblieben wäre - Himmel, wäre das entsetzlich!
        Rudolf Presber
Wüßte ich nicht, dass die Treue so alt ist wie die Welt, so würde ich glauben, ein deutsches Herz habe sie erfunden.
        Heinrich Heine, eigentlich Harry Heine (1797 - 1856), deutscher Dichter, Erzähler und Romancier
Wo gibt es denn den Menschen, der in der Lage wäre, zu jeder Zeit die Wahrheit zu verdauen?
        Helfried Schreiter
Nur sollte öIch liebe Dich“ nicht am Beginn der Beziehung und als Ausdruck der Erwartungen und Wünsche gesagt werden. Erst wenn man so miteinander umgegangen ist, dass man weiß, ob man einander das Leben sinnvoller macht, ob sich die Liebe als eine Produkt
        Heinz Kahlau
Die Begierde ist nach der Erfüllung der Wünsche ebenso ungestillt, wie sie es vorher war.
        Martin Luther (1483 - 1546), deutscher Theologe und Reformator
Setz dich auf die Arbeit, dann wächst sie dir nicht über den Kopf.
        Spruchweisheit aus Korsika
Obwohl ich auf ein Martyrium vorbereitet bin, wäre es mir lieber, es aufzuschieben.
        Sir Winston Churchill (1874 - 1965), britischer Kriegsberichterstatter und Premierminister, 1953 Nobelpreis für Literatur
Zu glauben, dass wir etwas tun, während wir nichts tun, ist die Hauptillusion des Tabaks.
        Ralph Waldo Emerson (1803 - 1882), US-amerikanischer Philosoph und Essayist
Mit der Liebe ist das wie mit dem Feuer. Ist es erst einmal erloschen, bleibt keine Wärme mehr.
        Wolfgang Mittmann, deutscher Autor
Was lange währt wird gut.
        Publius Ovidius Naso, Ovid (43 v. Chr. - 17 n. Chr.), römischer Epiker
Das Leben wächst immer mehr ins Bedrohliche hinein, unerreichbar selbst für den moralischen Zorn.
        Rüdiger Safranski, deutscher Philosoph und Autor
Die sorgfältige Feigherzigkeit hält uns immer von Taten zurück, deren wir uns freuen würden, wenn nur der Augenblick der Ausübung erst vorüber wäre.
        Ludwig Tieck (1773 - 1853), deutscher Romancier, Dichter und Dramatiker
"Sind ein Paar kalter Freunde Winter und Alter: Winter schröpfend, Alter erschöpfend; Winter zwackend, Alter plackend; Winter pustend, Alter hustend; Winter geht, Alter steht: Gerne wär’ ich der beiden quitt, nähme Winter das Alter mit."
        Friedrich Rückert (1788 - 1866), deutscher Dichter, Lyriker und Übersetzer arabischer, hebräischer, indischer und chinesischer Dichtung
Wer sich gezwungen sieht, mit den Wölfen zu heulen, mag sich in reiner Notwehr befinden. Aber ist das ein Grund, hinterher mit den Schafen zu blöken?
        Martin Kessel (*1901), deutscher Erzähler, Lyriker und Aphoristiker
Wenn die Leute Menschen wären, gäbe es kein Ausländerproblem.
        peter e. schumacher
Mit der Reife wächst die Bescheidenheit.
        Spruchweisheit
Ohne Gebet wäre ich schon lange verrückt.
        Mohamdas Karamchand, genannt »Mahatma« Gandhi (1869 - 1948), indischer Rechtsanwalt, Staatsmann und Reformer
Die befreite Seele wünscht nicht aus der Welt zu fliehen, sondern sucht sie zu bessern.
        Sarvapalli Radhakrischnan (1888 - 1975), indischer Philosoph und Politiker, 1961 Friedenspreis des Deutschen Buchhandels
Man muss vieles, das unser Ohr trifft, nicht hören, als wäre man taub, und dafür Sinn und Verstand auf das richten, was dem Herzen den Frieden bringt.
        Thomas von Kempen, auch Thomas a Kempis (1379/80 - 1471), holländischer Augustinermönch, eigentlich Thomas Hemerken
Bei manchen fühlt man sich wie zu Hause, bei anderen wünscht man sich, man wär´s.
        Unbekannt
Ich glaube, wenn Frauen sich ungehemmter in Schmähungen ergehen würden, wären sie zehnmal gesünder als sie‘s jetzt sind. Mir scheint, sie kranken an unterdrückten Gefühlen.
        Elizabeth Cady-Stanton, amerikanische Sprecherin der Suffragetten
Wussten Sie schon, dass unsere menschliche Nase ganz im Gegensatz zu unseren menschlichen Socken ohne Löcher glatt aufgeschmissen wäre?
        Johannes Conrad, deutscher Schriftsteller
Die Gewerkschaftsfunktionäre arbeiten inzwischen siebzig Stunden, weil es immer schwieriger wird, die Fünfunddreißig-Stunden-Woche zu erklären.
        Lothar Späth, deutscher CDU-Politiker, ehemaliger Ministerpräsident von Baden-Württemberg und Wirtschaftsmanager, Chef von Jen-Optik
Dem Gewissen von Menschen Gewalt antun heißt sie schwer verletzen, ihrer Würde den schmerzhaftesten Schlag versetzen. Es ist in gewissem Sinn schlimmer, als sie zu töten.
        Papst Johannes XXIII, eigentlich Angelo Giuseppe Roncalli (1881 - 1963)
Glück ist immer nur das, was wir uns wünschen, nicht das, was wir haben.
        Horst Wolfram Geißler, deutscher Schriftsteller
Kein Mensch kann wunschlos glücklich sein, denn das Glück besteht ja gerade im Wünschen.
        Attila Hörbiger (1896-1987), österreichischer Schauspieler
Wenn eine Hand die andere wäscht, so bleiben beide schmutzig.
        Hans Arndt, Stuttgarter Aphoristiker und Schriftsteller
Der reiche Mann engagiert sich eine Köchin, eine Sekretärin, ein Hausmädchen, eine Wäscherin. Der arme Mann heiratet einfach.
        Shirley MacLaine, amerikanische Schauspielerin
Wenn dein Herz kalt ist, kann ich dich auch nicht wärmen.
        Inschrift über einem Kamin
Sterben würde mein Image ruinieren.
        Jack LaLanne, amerikanischer Erfinder des Bodybuilding
Wenn der Mensch in einem gewissen Alter alle seine Liebesbriefe lesen würde, bliebe es ihm unbegreiflich, wie in ein Wesen von fünf Fuß Höhe eine ganze Bibliothek von Dummheiten geraten konnte.
        Gottlieb Moritz Saphir (1795 - 1858), österreichischer Satiriker, Journalist und Kritiker
Vielleicht kann nur, wer selbst glücklos geliebt hat, die Liebe eines anderen Menschen richtig würdigen. Die Menschen, die nie unerwidert geliebt haben, ahnen meist gar nicht, welchen Schmerz sie anderen oft zufügen. Sie wissen das Geschenk der Liebe am w
        Sidney J. Harris (*1917), englischer Journalist
Wenn auf Erden die Liebe herrschte, wären alle Gesetze zu entbehren.
        Aristoteles (384 - 322 v. Chr.), griechischer Philosoph, Schüler Platos, Lehrer Alexanders des Großen von Mazedonien
All die kleinen Zärtlichkeiten, die uns durch den Tag begleiten, wie Schmetterlinge sich entfalten, uns in sanfter Wärme halten, wie ein Lichtstrahl uns erscheinen in den täglich kleinen Peinen, schützend wie ein Wall umgeben, Helfer sind’s im Alltagslebe
        Elise Pinter
Wenn wir in den notwendigen Dingen die Einheit, in den nicht notwendigen die Freiheit, in beiden die Liebe bewahren würden, stünde es um unsere Angelegenheiten sicherlich zum besten.
        Peter Meiderlein, Ephorus in Augsburg
Wer hat nicht schon gespürt, dass er geleitet wird, dass man auf Schritt und Tritt von jemandem begleitet wird. Das sind die unsichtbaren Helfer, die Tag und Nacht im Einsatz stehn, wär in der Welt doch nichts als Liebe, könnte man sie wirklich sehn.
        Gisela Gräfin zu Solms-Wildenfels, deutsche Publizistin
Beim Abschied wird die Zuneigung zu den Sachen, die uns lieb sind, immer ein wenig wärmer.
        Michel Eyquem de Montaigne (1533 - 1592), französischer Philosoph und Essayist
Ein Mensch vor eine Wahl gestellt, erkennt dies als ein weites Feld. Zwar wählt er gern und mit Bedacht, was Nutzen bringt und Freude macht, doch kennt er nunmehr andrerseits den Zwiespalt seiner Wahl bereits: Sie wird zur Qual, wenn nicht direkt eins bes
        Hubert Gerlach, deutscher Dichter
Alle Menschen wären bescheiden, wenn sie in ihrem Leben nur ein einziges Mal gestorben wären. Dann würden sie sehen, wie leicht die Welt ohne sie besteht.
        Gottlieb Moritz Saphir (1795 - 1858), österreichischer Satiriker, Journalist und Kritiker
Mit vierzig Jahren wird der Mensch gescheit. Die anderen dreißig Jahre, die er gescheit ist, ärgert er sich darüber, nicht früher gescheit geworden zu sein. Dabei sollte er froh sein, dass er erst mit vierzig gescheit wurde. Wäre er es mit zwanzig geworden
        Gottlieb Moritz Saphir (1795 - 1858), österreichischer Satiriker, Journalist und Kritiker
Was wir wünschen und loben, ist nicht der Mut, würdig zu sterben, sondern der Mut, mannhaft zu leben.
        Thomas Carlyle (1795 - 1881), schottischer Historiker, Essayist, Geschichtsschreiber und sozialpolitischer Schriftsteller
"Das Leben währt ewig; und die Liebe ist unvergänglich; und der Tod ist nur ein Horizont; und ein Horizont stellt nichts weiter als die Begrenzung unseres Blickes dar."
        Unbekannt
Ich erinnere mich an die Zeit, der Himmel kann warten, nur die Besten sterben jung, zieh mit den Wölfen, ein neuer Tag beginnt.
        Jugendliche an ihren verunglückten Freund
Heimlich und hastig entrinnt uns unbemerkt flüchtig das Leben - schneller ist nichts als die Jahre. Wir aber dachten, es wäre noch soviel Zeit.
        Publius Ovidius Naso, Ovid (43 v. Chr. - 17 n. Chr.), römischer Epiker
Bist du wütend, so zähle bis zehn, bist du sehr wütend, so mach dir Luft.
        Mark Twain (1835 - 1910), US-amerikanischer Erzähler und Satiriker, eigentlich Samuel Langhorne Clemens
Der Ruhm mag verschwinden, die Vergessenheit währt ewig.
        Arthur Schopenhauer (1788 - 1860), deutscher Philosoph
Die klassischen Schönheitsideale, in der Ferne sichtbar, aber nicht mehr faßbar, sind für mich die einzige Narretei, für die es lohnt zu leben.
        Hans W. Henze
Ein Langweiler ist ein Mensch, der redet, wenn du wünschst, dass er zuhört.
        Mark Twain (1835 - 1910), US-amerikanischer Erzähler und Satiriker, eigentlich Samuel Langhorne Clemens
Je mehr Entscheidungen du allein treffen musst, um so mehr wirst du dir deiner Freiheit, zu wählen, bewußt. Ich meine, man kann von uns nicht sagen, wir seien uns unseres Geistes bewußt, außer wenn wir eine Verantwortung tragen.
        Thornton Wilder (1897 - 1975), US-amerikanischer Erzähler und Dramatiker
Konversation ist eine sehr praktische Kunst. Man kann an Wichtiges denken, während man Unwichtiges erzählt.
        Sir Laurence Olivier, englischer Schauspieler und Regisseur
Nicht Wünschelruten, nicht Alraune, die beste Zauberei liegt in der guten Laune.
        Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), deutscher Dichter und Wissenschaftler
Verehrung ist zu einer Währung geworden, die sich wie Geld anhäufen läßt und regelrecht verzinst.
        Georg Franck, österreichischer Philosoph
Wenn alle Menschen wüßten, was jeder über den anderen sagt, es gäbe keine vier Freunde auf der Welt.
        Blaise Pascal (1623 - 1662), französischer Philosoph, Mathematiker und Begründer der Wahrscheinlichkeitsrechnung
Wenn der Kuß gesundheitsschädlich wäre, wie die Gesundheitsapostel immer wieder behaupten, wäre ich schon lange tot.
        Brigitte Bardot, französische Schauspielerin und engagierte Tierschützerin
Wer aber Ärgernis gibt einem dieser Kleinen, die an mich glauben, dem wäre besser, dass ein Mühlstein an seinen Hals gehängt und er ersäuft würde im Meer, wo es am tiefsten ist.
        Matthäus 19, 6
Wer seine Wünsche zähmen kann, ist reich genug.
        Voltaire (1694 - 1778), französischer Philosoph und Schriftsteller, eigentlich François-Marie Arouet
Würden sich die Menschen um das Vergessen nur halb soviel bemühen wie um das Erinnern, dann wäre die Welt schon längst ein friedliches Paradies.
        Jean Anouilh, französischer Bühnenautor und Dramatiker
Was wäre ich denn, wenn ich nicht immer mit klugen Leuten umgegangen wäre und von ihnen gelernt hätte?
        Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), deutscher Dichter und Wissenschaftler
So wenig es jemand gibt, der nicht das Verlangen hätte, sich zu freuen, ebenso wenig gibt es jemand, der nicht das Verlangen hätte, den Frieden zu besitzen. Auch wer im Frieden lebt und dessen Beseitigung wünscht, ist nicht ein Gegner des Friedens, sonder
        Augustinus Aurelius (354 - 430), Bischof von Hippo, Philosoph, Kirchenvater und Heiliger
Überall wäre Frieden, wenn es das >Mein< und >Dein< nicht gäbe.
        Aus Italien
Wer in Frieden zu leben wünscht, muss Feuer in der einen Hand und Wasser in der anderen tragen.
        Aus der Slowakei
Ich wünsche mir, dass die Welt einmal innehält und sich darauf besinnt, dass Friede und soziale Gerechtigkeit machbar sind.
        Heide Simonis, deutsche SPD-Politikerin und Ministerpräsidentin von Schleswig-Holstein
Wohl dem Menschen, wenn er gelernt hat, zu ertragen, was er nicht ändern kann, und preiszugeben mit Würde, was er nicht retten kann.
        [Johann Christoph] Friedrich von Schiller, (1759 - 1805), deutscher Dichter und Dramatiker
Es gibt zehn starke Dinge. Eisen ist stark, doch schmilzt es im Feuer. Feuer ist stark, doch das Wasser löscht es. Wasser ist stark, doch Wolken verwandeln es in Dampf. Wolken sind stark, doch der Wind vertreibt sie. Der Mensch ist stark, doch die Angst w
        Talmud
Die Frau ist die geistige Gefährtin des Mannes, im öffentlichen wie im privaten Leben. Ohne sie würden wir die wahren Ideale vergessen.
        Oscar Wilde, eigentlich Oscar Fingall O’Flahertie Wills (1854 - 1900), irischer Lyriker, Dramatiker und Bühnenautor
Es ist aber Naturgesetz, dass das Herz nicht ruht, bis es ans Ziel seiner Wünsche gelangt ist.
        Francesco Petrarca (1304 - 1374), italienischer Humanist, Lyriker und Dichter
"Wenn wir die Menschen nur so nehmen, wie sie sind, so machen wir sie schlechter; wenn wir sie behandeln, als wären sie, was sie sein sollten, so bringen wir sie dahin, wohin sie zu bringen sind."
        Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), deutscher Dichter und Wissenschaftler
Eine geistreiche junge Frau gestand uns: öWenn doch die Frauen nur begreifen wollten, wie bequem und angenehm es ist, 31 Jahre alt zu sein, wir würden uns nicht so lange mit den Demütigungen plagen, die mit dem Schein von 29 Jahren verbunden sind.“
        Karl Gutzkow (1811 - 1878), deutscher Schriftsteller und Journalist
Geistreicher und schöner als Sprachkritik wäre ein Versuch, sich der Sprache auf magische Weise zu entwinden, wie es in der Liebe der Fall ist.
        Hugo von Hofmannsthal, (1874 - 1929), österreichischer Lyriker, Dramatiker, Erzähler und Essayist
Was wäre aus der Welt geworden, wenn es nicht zu allen Zeiten tapfere herrliche Menschen gegeben hätte, die, mit Schiller zu sprechen, in den Himmel greifen und ihre ewigen Rechte von den Sternen herunterholen.
        Theodor Fontane (1819 - 1898), deutscher Journalist, Erzähler und Theaterkritiker
Totalität des Charakters muss also bei dem Volke gefunden werden, welches fähig und würdig sein soll, den Staat der Not mit dem Staat der Freiheit zu vertauschen.
        [Johann Christoph] Friedrich von Schiller, (1759 - 1805), deutscher Dichter und Dramatiker
Das Geheimnis eines schönen Alters ist der würdige Umgang mit der Einsamkeit.
        Gabriel García Mßrquez, kolumbianischer Schriftsteller, 1982 Nobelpreis für Literatur  
Wäre es da nicht einfacher, die Regierung löste das Volk auf und wählte sich ein anderes?
        Bertold Brecht (1898 - 1956), eigentlich Eugen Berthold Friedrich Brecht, deutscher Dramatiker, Lyriker, Erzähler und Regisseur
Wenn Schlachthöfe Fenster hätten, wäre jeder Mensch Vegetarier.
        Paul McCartney, englischer Popmusiker, >Beatles<
Menschen bekennen sich zu Verrat, Mord, Brandstiftung, falschen Zähnen oder einem Toupet. Wer aber würde zugeben, er habe keinen Humor?
        Unbekannt
Frauen würden noch reizender sein, wenn man ihnen in die Arme fallen könnte, ohne in ihre Hände zu fallen.
        Ambrose Gwinnet Bierce (1842 - 1914), US-amerikanischer Journalist und Satiriker
Nicht die einsame Insel und nicht die steinige Wüste schneiden einmen von
den Menschen ab, die man liebt. Es ist vielmehr die geistige und seelische
Einöde, in der man beziehungslos als Fremdling umherirrt.
        Anne Morrow Linbergh, US-amerikanische Fliegerin und Schriftstellerin
Wenn die Ideen wüßten, was die Leute daraus machen!
        Klaus Klages, deutscher Publizist
Wenn man fünf ist, weiß Papa alles. Wenn man zwölf ist, weiß Papa nicht
alles. Wenn man 18 ist, weiß Papa nichts. Wenn man 25 ist, weiß Papa
viel. Wenn man 35 ist, sagt man: "Wenn doch bloß Papa jetzt da wäre, der
wußte immer alles!" Christiane Fleury
Ohne Kinder wäre die Welt eine Wüste.
        Jeremias Gotthelf, eigentlich Albert Bitzius (1797 - 1854), Schweizer Pfarrer und Volksschriftsteller
"Sie wären überrascht, wieviel es kostet, so billig auszusehen."
        Dolly Parton, amerikanische Country-Musikerin
Mehr als jedes andere Wesen >wird< der Mensch etwas, statt etwas zu >sein<.
        W.L.Lewi
Ich würde mich gern schon mal gehen lassen, wenn ich nur wüßte, wohin.
        Hubert Gerlach
Manche sind ja der Meinung, das schlechte Gewissen sei noch eine zusätzliche Würze beim Genuß.
        Ingmar Bergmann, schwedischer Regisseur
Für manchen Chef, wäre der  Kaufmann von Venedig das ideale Vorbild.
        peter e. schumacher
Wären Leute aus Glas besser? Müßten sie auf andere mehr aufpassen? Der Mensch ist nicht zerbrechlich genug. Mit seiner Sterblichkeit ist es nicht getan. Er müßte zerbrechlich sein.
        Elias Canetti (1905 - 1994), deutschsprachiger bulgarisch-englischer Schriftsteller, 1981 Nobelpreis für Literatur
Wenn die Geschlechtsreife auf die geistige Reife warten müßte, dann wäre die Menschheit schon ausgestorben.
        Ron Kritzfeld, deutscher Chemiker
Man kann nicht alles ändern, was man zu ändern wünscht.
        Brigitte Reiman, deutsche Autorin
Die Jugend wäre der ideaale Lebensabschnitt, wenn er etwas später käme.
        Lord Asquith
Findest du einen würdigen Mann, so trachte, ihm gleich zu werden. Findest du einen unwürdigen Mann, dann sieh in dich hinein und prüfe dich selbst.
        Konfuzius, latinisierter Name für Kung-fu-tse (551 - 479 v. Chr.), chinesischer Philosoph
Wenn ich zwei Gesichter hätte, würde ich dann dieses tragen?
        Abraham Lincoln (1809 - 1865), 16. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika
Der Unterschied zwischen Glück und Vergnügen besteht darin, dass man das Vergnügen selber wählen kann.
        Gustav Knuth, deutscher Schauspieler
Ich wünsche mir den mut, freundlich zu sein, wenn die anderen von mir erwarten, dass ich kühl bin.
        Robert A. Ward
Es ist die Wüste in unseren Seelen, das Brachland in unseen Herzen, durch das wir fremd und verloren streifen…
        Anne Morrow Linbergh, US-amerikanische Fliegerin und Schriftstellerin
Der Mensch wächst mit seinen Aufgaben.
        Stefan Schoblocher, deutscher Autor
Von W. glaubte ich zunächst, er lächelte, bis ich merkte, dass er lediglich die Zähne zeigte.
        George Bernard Shaw (1856-1950), anglo-irischer Dramatiker, Nobelpreis für Literatur 1925
Manche sagen, Glück sei fad… Das kommt davon, dass fade Leute manchmal sehr glücklich sind, während die intelligenten bloß da zu sein scheinen und da sind, sich und andere unglücklich zu machen.
        Ernest Miller Hemingway (1899 - 1961), US-amerikanischer Schriftsteller, 1954 Nobelpreis für Literatur
Es würde viel mehr Lahme geben, wenn jeder Fehltritt ein Beinbruch wäre.
        Karl F.W. Wander, deutscher Autor
Weiße Wände deprimieren.
        Hans Werner Henze, eutscher Komponist
Schlechter Umgang unterscheidet sich vom guten dadurch, dass da jeder willkommen ist.
        Kurt Wünsch, deutscher Autor
Leben ist das, was passiert, während du was anderes planst.
        Unbekannt
Mit dem Glück ist es wie mit dem Feuer: ist es einmal erloschen bleibt keine Wärme zurück.
        Hans Schneider, deutscher Autor
Wer sanft umgeht mit Stieren, hat es nur mit sanften Stieren zu tun.
        W.M. Diggelmann
Die Eitelkeit wählt aus, die wahre Liebe nicht.
        Iwan Bunin, russischer Autor
Wenn die Sitzengebliebenen dazu stehen würden, gäbe es einen Aufstand.
        Ulli Harth, deutscher Aphoristiker
Wenn du die Menschen glücklich machen willst, dann beschenke sie nicht, sondern nimm ihnen einige ihrer Wünsche.
        Unbekannt
Wenn die anderen so wären, wie ich sein sollte, wäre alles in bester Ordnung.
        Unbekannt
Es wäre wenig in der Welt unternommen worden, wenn man immer nur auf den Ausgang gesehen hätte.
        Gotthold Ephraim Lessing (1729 - 1781), deutscher Schriftsteller, Kritiker und Philosoph der Aufklärung
Meinen Nachbarn ist ihre Ruhe heilig, sie würden es schon als unerhörte Lärmbelästigung empfinden, wenn ich auch nur an ihre Türe klopfte.
        peter e. schumacher
Es gibt Menschen die sich mit einem Bein immer das andere stellen.
        G.W. Heyse
Pech ist die Würze des Glücks.
        Hans Fallada (1893 - 1947), eigentlich Rudolf Ditzen, deutscher Schriftsteller
Was wäre die Liebe ohne Probleme?
        Heinrich Böll (1917 - 1985), deutscher Schriftsteller, 1972 Nobelpreis für Literatur
Streit würde nicht so lange dauern, wenn nur eine Seite schuld hätte.
        François VI. Duc de La Rochefoucauld (1613 - 1680), französischer Offizier, Diplomat und Schriftsteller
Das Vergnügen, Recht zu behalten, wäre unvollständig ohne das Vergnügen, andere ins Unrecht zu setzen.
        Voltaire (1694 - 1778), französischer Philosoph und Schriftsteller, eigentlich François-Marie Arouet
Die gesellschaftliche Konversation wäre ein ausgezeichnetes Schlafmittel, wenn die Leute sich angewöhnen könnten, etwas leiser zu sprechen.
        George Bernard Shaw (1856-1950), anglo-irischer Dramatiker, Nobelpreis für Literatur 1925
Man muss erkennen, dass es Grenzen gibt, und zwischen eigenen Wünschen und echten Bedürfnissen unterscheiden.
        Erich Bodzenta
In Deutschland wählte der Patriotismus die aggressive Form. Die Liebe zum Heimischen kleidete sich in den Haß gegen Fremdes.
        Walther Rathenau, deutscher Politiker und Schriftsteller
Damit sie ihrem Gatten die Hand mit Würde reichen kann, muss sie in der Lage sein, auf eigenen Füßen zu stehen.
        Margaret Fuller, US-amerikanische Schriftstellerin
Ach hätte ich doch ein dutzendmal Liebeskummer, wenn mir das dabei helfen würde, ein paar Pund abzunehmen.
        Sidonie Gabrielle Colette (1873 - 1954), französische Erzählerin
Wessen Augen nicht sehen, dessen Mund nicht wässert.
        Chinesisches Sprichwort
Einige würden auch nach der Sonne schlagen, wenn sie sie beleidigte.
        Herman Melville, US-amerikanischer Romanautor
Als ich jung und unvernünftig war, war ich eben jung und unvernünftig.
        George W. Bush jr., US-amerikanischer Politiker, Gouverneur von Texas und republikanischer Präsidentschaftskandidat
Libenter homines id, quod volunt, credunt. Die Menschen glauben gerne, was sie wünschen.
        Gaius Iulius Cäsar (100 - 47 v. Chr.), römischer Staatsmann, Feldherr und Schriftsteller »Der gallische Krieg«
Die Menschheit läßt sich keinen Irrtum nehmen, der ihr nützt. Sie würde an Unsterblichkeit glauben, und wenn sie das Gegenteil wüßte.
        Christian Friedrich Hebbel (1813 - 1863), deutscher Dramatiker
Die Welt würde ärmer sein und ärmer werden ohne den schöpferischen Geist der Deutschen. Wir würden arm ohne die Welt.
        Theodor Heuss (1884 - 1963), deutscher FDP-Politiker und Publizist, 1. Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland
Böses darf man nicht nur denen zur Last legen, die es tun, sondern auch denen, die es nicht verhindern, obwohl sie dazu in der Lage wären.
        Thukydides
Ein Apotheker ist Komplize des Arztes, Wohltäter des Bestatters und Ernährer der Würmer.
Ambrose Bierce
Frauen würden noch reizender sein, wenn man ihnen in die Arme fallen könnte, ohne in ihre Hände zu fallen.
Ambrose Bierce
Langweiler: ein Mensch, der redet, wenn du wünscht, dass er zuhört.
Ambrose Bierce
Amnestie: Großmut des Staates gegenüber solchen Rechtsbrechern, deren Bestrafung ihm zu teuer wäre.
Ambrose Bierce
Lache nie über die Dummheit der anderen.
Sie kann deine Chance sein.
W. Churchill
Es ist ein großer Vorteil im Leben, die Fehler, aus denen man lernen kann, möglichst früh zu begehen.
W. Churchill
Wenn es morgens um sechs Uhr an meiner Tür läutet und ich sicher sein kann, dass es der Milchmann ist, dann weiß ich, dass ich in einer Demokratie lebe.
W. Churchill
Ein leidenschaftlicher Raucher, der immer von der Gefahr des Rauchens für die Gesundheit liest, hört in den meisten Fällen auf - zu lesen.
W. Churchill
Eine gute Rede ist eine Ansprache, die das Thema erschöpft, aber keineswegs die Zuhörer.
W. Churchill
Die Freiheit der Rede hat den Nachteil, dass immer wieder Dummes, Hässliches und Bösartiges gesagt wird. Wenn wir aber alles in allem nehmen, sind wir doch eher bereit, uns damit abzufinden, als sie abzuschaffen.
W. Churchill
Persönlich bin ich immer bereit zu lernen, obwohl ich nicht immer belehrt werden möchte.
W. Churchill
Mit dem Geist ist es wie mit dem Magen: Man kann ihm nur Dinge zumuten, die er verdauen kann.
W. Churchill
Ich bin bereit, meinem Schöpfer gegenüberzutreten. Ob mein Schöpfer ebenso bereit ist, diese Begegnung über sich ergehen zu lassen, ist eine andere Sache.
W. Churchill
Wenn zwei Menschen immer dasselbe denken, ist einer von ihnen überflüssig.
W. Churchill
Ein Fanatiker ist ein Mensch, der seine Ansichten nicht ändern kann und der das Thema nicht wechseln will.
W. Churchill
Die Menschheit ist zu weit vorwärts gegangen, um sich zurückzuwenden, und bewegt sich zu rasch, um anzuhalten.
W. Churchill
Nur Kinder, Narren und sehr alte Leute können es sich leisten, immer die Wahrheit zu sagen.
W. Churchill
Wir sind noch nicht am Anfang, wir sind auch noch nicht am Ende, aber wir sind am Anfang vom Ende.
W. Churchill
Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selbst. Er gibt auch anderen eine Chance.
W. Churchill
Die Reiche der Zukunft sind Reiche des Geistes.
W. Churchill
Mit bösen Worten, die man ungesagt herunterschluckt, hat sich noch niemand den Magen verdorben.
W. Churchill
Die Geschichte wird freundlich mit mir umgehen, denn ich habe vor, sie zu schreiben.
W. Churchill
Würde Hirnlosigkeit vor Kopfschmerzen schützen, könnten die Aspirin-Produzenten ihre Laden schliessen.
Gabriel Laub
"Es gibt keinen Grund, warum irgend jemand einen Computer in seinem Haus wollen würde."
Ken Olson, Präsident, Vorsitzender und Gründer von Digital Equipment Corp., 1977
"Die drahtlose Musikbox hat keinen denkbaren kommerziellen Wert. Wer würde für eine Nachricht bezahlen, die zu niemanden direkt gesendet wird?"
David Sarnoffs Antwort Kompagnons in Rückmeldung zur Investition in das Radio in den 1920ern
Wenn ein Kolonialwarenhändler in seinem kleinen Laden so viele Dummheiten und Fehler machte wie die Staatsmänner und Generäle in ihren großen Ländern, wäre er in spätestens vier Wochen bankrott.
Erich Kästner
Was ist ein Wüstling?
Einer, der auch dort noch Geist hat, wo andere nur Körper haben.
Karl Kraus
Er wunderte sich, dass den Katzen gerade an der Stelle zwei Löcher in den Pelz geschnitten wären, wo sie die Augen hätten.
Lichtenberg
Es gibt Leute, die glauben, alles wäre vernünftig, was man mit einem ernsthaften Gesicht tut.
Lichtenberg
Wenn jemand etwas sehr gerne tut, so hat er fast immer in der Sache, was die Sache nicht selber ist. Dieses ist eine Bemerkung, die ein tiefsinnige Untersuchung durch den nützlichen Erfolg belohnen würde.
Lichtenberg
Es war ihm unmöglich, die Wörter nicht in dem Besitz ihrer Bedeutungen zu stören.
Lichtenberg
Wie glücklich viele Menschen wären, wenn sie sich genausowenig um die Angelegenheiten anderer kümmern würden wie um die eigenen.
Lichtenberg
Ich möchte was darum geben, genau zu wissen, für wen eigentlich die Taten getan worden sind, von denen man öffentlich sagt, sie wären für das Vaterland getan worden.
Lichtenberg
Was wären die Menschen ohne die Frauen? Rar, sehr rar.
Mark Twain
Kein Breitengrad, der nicht dächte, er wäre Äquator geworden, wenn alles mit rechten Dingen zugegangen wäre.
Mark Twain
Ein Langweiler ist ein Mensch, der redet, wenn du wünschst, dass er zuhört.
Mark Twain
Nehmen wir an, verehrter Leser, Sie wären ein Idiot, und nehmen wir an, Sie wären Kongressabgeordneter. Aber ich wiederhole mich!
Mark Twain
Unkraut ist alles, was nach dem Jäten wieder wächst.
Mark Twain
Dass Amerika entdeckt wurde, war erstaunlich. Noch erstaunlicher wäre gewesen, wenn Amerika nicht entdeckt worden wäre.
Mark Twain
Gäbe es die letzte Minute nicht, so würde niemals etwas fertig.
Mark Twain
Die ersten Christen müssen schon ein ziemlich schlechtes Bild von sich gegeben haben, wenn man sie der Menschenfresserei beschuldigte. Ich meinerseits muss gestehen, mir wäre es lieber, wenn sie damals ein oder zwei kleine Jungen gefressen hätten, statt so viele Unschuldige zu verbrennen, die Massaker der Albigenser, der Einwohner von Mérindol und Carbrières, der Bartholomäusnacht und so viele andere Greueltaten zu begehen. Dieser Schandfleck ist unser besonderes Kennzeichen. Unsere Religion muss schon sehr wahr sein, da niemals der Gedanke aufgetaucht ist, dass man ihr vielleicht schaden könnte, wenn man sie in dieser Weise predigte.
Voltaire
Man warf Montezuma vor, dass er Gefangene seinen Göttern opfere: was würde er wohl gesagt haben, wenn er ein Autodafé gesehen hätte?
Voltaire
Das Bedauerliche ist, dass, kaum hatte die christliche Religion den Sieg davongetragen, ihre Heiligkeit auch schon durch Christen entweiht wurde, die sich ihrem Rachedurst hingaben, während ihr Triumph in ihnen doch gerade den Geist des Friedens hätte wachrufen sollen.
Voltaire
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